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Mailand in zwei Tagen: 9 Orte mit Preisen und Öffnungszeiten

Mailand in zwei Tagen: 9 Orte mit Preisen und Öffnungszeiten

Mailand wird oft für eine Schaufensterstadt gehalten: Boutiquen, Modenschauen und Menschenmassen am Dom. Dabei liegen die neun wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt dicht beieinander, und zwei Tage reichen bequem dafür.

Am einfachsten planst du deinen Aufenthalt hier zu Fuß. Fast alle Schätze Mailands sind in der Altstadt versammelt, und zu den Kanälen und den neuen Vierteln läufst du in einer halben Stunde. Unten findest du eine Route mit neun Stationen, inklusive Ticketpreisen, Öffnungszeiten und ehrlichen Haken.

Wir haben Preise und Öffnungszeiten auf den offiziellen Museumswebsites geprüft und sagen dir klar, wo du mit Menschenmassen oder einem teuren Eintritt rechnen musst.

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Mailand-Route: 9 Orte

💡 Kurz gesagt:

  • Geh um acht Uhr morgens zum Mailänder Dom: Die Terrassen und der Platz sind dann fast leer.
  • Buche Museen und Das Abendmahl vorab mit Zeitfenster, sonst stehst du vor verschlossener Tür.
  • Heb dir Mittagessen und Abend für die Navigli-Kanäle auf: Dort ist es günstiger und lebendiger als am Dom.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Mailänder Doms.

Die Route verläuft als Rundweg: vom Dom über die Galleria und die Scala zur Burg Sforza, dann Parco Sempione, zwei alte Kirchen, die Kanäle und das neue Viertel Porta Nuova. Alle neun Punkte schaffst du zu Fuß an zwei Tagen oder an einem langen Tag, wenn du es eilig hast.

1. Mailänder Dom

Der Mailänder Dom (Duomo di Milano) steht im absoluten Zentrum, und du wirst ihn garantiert nicht verfehlen. Er ist das Hauptsymbol der Stadt und der beste Ausgangspunkt für die Route. Geh um acht Uhr morgens hin: Wenn die Terrassen öffnen, bildet sich am Eingang bereits eine Schlange.

Fassade des Mailänder Doms mit Türmen auf dem Platz© Jakub Hałun · CC BY-SAFoto: Jakub Hałun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Fassade ist mit Tausenden Marmorstatuen geschmückt, und die Türen lesen sich wie ein Buch: Auf den Bronzetafeln siehst du Szenen aus dem Leben Christi. Das Wichtigste hier ist oben. Der Aufstieg auf die Terrassen eröffnet dir ein Panorama der Stadt und den Blick auf die goldene Madonnenstatue auf der höchsten Spitze.

  • Anfahrt: U-Bahn, Station Duomo, Ausgang direkt auf den Platz.
  • Kosten: Terrassen ab 16 € zu Fuß, 18 € mit Aufzug, 28 € ohne Anstehen (Stand: 09/2026, Terrassenpreise).
  • Der Haken: Auf dem Platz sind aufdringliche Händler unterwegs, sie drängen dir regelrecht Armbänder und Taubenfutter auf.

Du kannst mehrmals zum Dom zurückkehren: Tagsüber leuchtet er golden, abends ist er angestrahlt. Schau zu einem Gottesdienst hinein, wenn du die Orgel live hören möchtest.

2. Galleria Vittorio Emanuele II

Die Galleria Vittorio Emanuele II beginnt nur einen Steinwurf vom Dom entfernt. Es ist eine kreuzförmige Passage im Stil der Neorenaissance mit Glaskuppel und Mosaikböden.

Galleria Vittorio Emanuele II, Eingang von der Piazza del Duomo© Paolobon140 · CC BY-SAFoto: Paolobon140, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Galleria verbindet den Domplatz mit dem Platz der Scala und trägt den Namen des ersten Königs von Italien. Auf dem Mosaikboden findest du den Stier von Turin: Die Mailänder glauben, dass dein Wunsch in Erfüllung geht, wenn du dich mit der Ferse auf ihm drehst.

  • Anfahrt: direkt neben dem Dom, Eingang unmittelbar vom Platz aus.
  • Kosten: Eintritt frei, die Boutiquen sind von morgens bis abends geöffnet.

3. La Scala

Die Scala (Teatro alla Scala) ist eine der führenden Opernbühnen der Welt. Das Gebäude wurde im achtzehnten Jahrhundert an der Stelle der Kirche Santa Maria alla Scala errichtet, daher stammt der Name.

Der Saal hat die Form eines Hufeisens, dadurch erreicht der Klang selbst die entferntesten Plätze. Nebenan befindet sich ein Theatermuseum mit Kostümen, Skizzen und antiken Instrumenten.

Fassade der Mailänder Scala© Jakub Hałun · CC BY-SAFoto: Jakub Hałun, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons
  • Kosten: Museum 12 €, ermäßigt 8 € (Stand: 09/2026, Museo Teatrale alla Scala).
  • Der Haken: Karten für eine Vorstellung zu bekommen ist teuer und schwierig, günstige Tickets sind knapp und schnell ausverkauft.

Ein Museumsticket bekommst du auch an der Tageskasse, an Premierentagen schließt sie jedoch früher, also prüfe den Spielplan vorab.

4. Burg Sforza

Die Burg Sforza (Castello Sforzesco) ist eine mittelalterliche Festung mitten im Stadtzentrum. Heute sind darin acht Museen untergebracht, und ein Ticket gewährt Zugang zu fast allen Sälen.

Castello Sforzesco bei Nacht mit einem Brunnen auf dem Platz© TeKappa · CC BY-SAFoto: TeKappa, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

In der Sammlung siehst du antike Musikinstrumente, Skulpturen und Gemälde, darunter Werke von Leonardo da Vinci. Die Innenhöfe der Burg sind frei zugänglich, und an Wochenenden flanieren hier ganze Familien.

  • Kosten und Öffnungszeiten: Museen 5 €, ermäßigt 3 €; Dienstag bis Sonntag 10:00-17:30, montags geschlossen (Stand: 09/2026, offizielle Website der Burg).

5. Parco Sempione

Der Parco Sempione erstreckt sich direkt hinter der Burg Sforza. Es ist eine große Grünanlage im englischen Stil: gepflegte Rasenflächen, ein See, Springbrunnen und Blumenbeete.

Menschen auf der Wiese im Parco Sempione, im Hintergrund der Arco della Pace© Alessandro Perazzoli · CC BY-SAFoto: Alessandro Perazzoli, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Ort eignet sich gut für ein Picknick oder eine Pause zwischen zwei Museen. Geh unbedingt zur Mermaid-Brücke, sie gilt als einer der besten Fotospots der Stadt.

  • Für wen: zum Entspannen mit Kindern und für ein ruhiges Picknick im Gras.
  • Kosten: Eintritt frei.

6. Santa Maria delle Grazie

Santa Maria delle Grazie ist die Kirche eines Dominikanerklosters in Mailand. Ihr größter Schatz befindet sich nicht in der Kirche selbst, sondern im ehemaligen Refektorium nebenan.

Kirche Santa Maria delle Grazie in Mailand, Backsteinfassade und Kuppel© Ludvig14 · CC BY-SAFoto: Ludvig14, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

An der Wand des Refektoriums siehst du Leonardo da Vincis „Das letzte Abendmahl". Christus und die Apostel sind in voller Größe dargestellt, und die Kirche selbst verbindet Gotik und Renaissance.

  • Kosten und Regeln: Einlass nur mit Zeitfenster, Reservierung ist Pflicht; eine Gruppe von 40 Personen darf nur 15 Minuten hinein (Stand: 09/2026, Cenacolo Vinciano).
  • Der Haken: Freie Zeitfenster sind knapp, Tickets sind oft Wochen im Voraus ausverkauft.

Tickets mit Zeitfenster lassen sich einfacher vorab auf Tiqets buchen.

7. Basilika Sant'Ambrogio

Die Basilika Sant'Ambrogio (Basilica di Sant'Ambrogio) steht an der Stelle einer frühchristlichen Kirche. Sie ist eine der ältesten Kirchen Mailands und ein bedeutendes Denkmal romanischer Architektur.

Fassade der Basilika Sant'Ambrogio in Mailand© Ludvig14 · CC BY-SAFoto: Ludvig14, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Ihr heutiges Aussehen erhielt die Basilika im Mittelalter, nach Zerstörungen und Wiederaufbau. Innen ist es ruhig und es gibt nur wenige Touristen, daher lohnt es sich, hier zu verweilen, wenn du vom Gedränge am Dom genug hast.

  • Anfahrt: Metro, Station Sant'Ambrogio.
  • Kosten: Eintritt frei.

8. Navigli: Kanäle und Nachtleben

Navigli ist ein System von Kanälen, über die früher Waren transportiert wurden. Heute ist es das lebendigste Viertel Mailands am Abend.

Dutzende Bars und Restaurants mit italienischer Küche säumen das Wasser. Du kannst eine Bootsfahrt machen und die Stadt aus einem anderen Blickwinkel sehen. Nachts pulsiert hier das Nachtleben, und Studenten und Künstler flanieren an den Ufern entlang.

Naviglio Grande in Mailand bei Sonnenuntergang© Zairon · CC BY-SAFoto: Zairon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Wenn du am Wasser zu Abend essen möchtest, reserviere einen Tisch im Voraus: Am Wochenende gibt es kaum freie Plätze. Abendliche Kanaltouren auf GetYourGuide helfen dir, das Viertel jenseits eines Restaurantbesuchs zu entdecken.

  • Für wen: für alle, die am Wasser essen und abends spazieren gehen möchten.

9. Bosco Verticale Hochhäuser

Bosco Verticale sind zwei Wohnhochhäuser mit 76 und 100 Metern Höhe, erbaut 2014 (Stand: 09/2026, YesMilano).

Skyline von Mailand mit Wolkenkratzern, dem UniCredit Tower und dem Bosco Verticale© Daniel Case · CC BY-SAFoto: Daniel Case, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Balkone sind mit Hunderten Bäumen und Tausenden Sträuchern bepflanzt, sodass sich die Gebäudewände im Sommer in einen echten Wald verwandeln. Das Projekt entstand im Stadtteil Porta Nuova und wurde zum Symbol grüner Architektur.

  • Anfahrt: Metro bis zur Station Garibaldi, dann ein kurzer Fußweg.
  • Der Haken: Es handelt sich um Wohngebäude, Touristen haben keinen Zutritt, du kannst sie also nur von der Straße aus betrachten.

Tickets und Öffnungszeiten

Hier ist eine Übersicht der aktuellen Eintrittspreise. Prüfe die Details vor deiner Reise: Die Öffnungszeiten der Museen ändern sich manchmal.

Ort

Ticket

Quelle

Mailänder Dom, Terrassen

ab 16 € zu Fuß, 18 € mit Aufzug, 28 € ohne Anstehen

Dom-Tickets

Castello Sforzesco, Museen

5 €, ermäßigt 3 €

Castello Sforzesco

Museum der Scala

12 €, ermäßigt 8 €

Museo Teatrale

Das letzte Abendmahl

Zeitfenster-Eintritt, Reservierung erforderlich

Besuchsregeln

Touren und Führungstickets buchst du am einfachsten im Voraus, vor deiner Reise.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Mailand?

Zwei Tage reichen, um alle neun Orte dieser Route ohne Hetze zu schaffen. Du kannst es auch an einem langen Tag schaffen, aber dann musst du früh aufstehen und auf das Entspannen im Parco Sempione verzichten. Wenn du wegen der Kunst kommst, plane einen dritten Tag für Museen und das San-Siro-Stadion ein.

Lohnt es sich, auf die Terrassen des Mailänder Doms zu steigen?

Ja, das ist der beste Blick über die Stadt. Der Aufzug bringt dich nur auf die erste Ebene, danach geht es über eine Treppe weiter. Komm zur Öffnungszeit, die Schlange wird bis Mittag deutlich länger.

Wie kommst du zu Leonardos „Das letzte Abendmahl"?

Nur mit Voranmeldung. Reserviere rechtzeitig online und sei eine halbe Stunde vor deinem Zeitfenster da, damit du entspannt durch die Sicherheitskontrolle kommst.

Was kannst du in Mailand kostenlos sehen?

Die Galleria Vittorio Emanuele II, der Parco Sempione und die Ufer der Navigli sind für alle ohne Ticket zugänglich. Auch die Basilika Sant’Ambrogio ist kostenlos zu betreten. Für die Domterrassen, die Museen im Castello Sforzesco und das Scala-Museum zahlst du Eintritt.

Was du in Mailand sehen kannst, wenn dir noch ein Abend bleibt?

Fahr zu den Navigli-Kanälen: Dort gibt es Dutzende Bars und Restaurants mit italienischer Küche. Schlendere am Ufer entlang, mach eine Bootsfahrt und iss am Wasser zu Abend. Wenn du Musik möchtest, wirf einen Blick auf den Spielplan der Scala: Kurz vor der Vorstellung werden an der Abendkasse manchmal Plätze frei.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Wenn du wenig Zeit hast, konzentriere dich auf den Dom, die Galleria und die Kanäle. Den Rest hebst du dir für einen zweiten Besuch auf.

  • Wenn du wegen der Kunst kommst: die Domterrassen, das Scala-Museum und „Das letzte Abendmahl".
  • Wenn du mit Kindern unterwegs bist: das Castello Sforzesco und der Parco Sempione mit Picknick.
  • Wenn du einen Abend ausgehen willst: ein Tisch in den Navigli und ein Spaziergang entlang der Kanäle.

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