
Kalifornien-Küstenroadtrip: 6 Tage von Los Angeles nach San Francisco
Du sitzt am Steuer, links von dir Klippen und der Ozean, rechts die Berge. So sieht der schönste Abschnitt des Pacific Coast Highway aus.
Der Pacific Coast Highway (offiziell California State Route 1) ist eine Straße, die entlang der gesamten kalifornischen Küste verläuft. Der Abschnitt zwischen Los Angeles und San Francisco gilt als der landschaftlich reizvollste des Landes, und genau diese Strecke ist im Folgenden beschrieben.
Der Plan ist für 6 Tage ausgelegt: zwei Tage für Los Angeles und seine Strände, je einer für Santa Barbara, Big Sur mit Monterey, 17-Mile Drive mit San Jose und San Francisco. Du bekommst konkrete Stopps, Kartenentfernungen und eine Liste mit Tickets, die du im Voraus buchen solltest.
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Was der Pacific Coast Highway ist
💡 Kurz gesagt:
- Der Pacific Coast Highway verbindet San Francisco und Los Angeles und verläuft entlang der Küste.
- Die spektakulärsten Ausblicke gibt es entlang des Big-Sur-Abschnitts zwischen Monterey und San Luis Obispo.
- Die gesamte Strecke lässt sich realistisch in 6 Tagen fahren, ohne sich zu hetzen.
- Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Griffith Observatory.
Offiziell heißt die Straße California State Route 1, kurz SR1. Inoffiziell ist sie als Pacific Coast Highway bekannt. Der Highway verläuft entlang des Ozeans und verbindet den Norden und den Süden des Bundesstaates, aber der beliebteste Abschnitt liegt zwischen Los Angeles und San Francisco.

Große Industrie oder große Städte gibt es hier nicht. Die Straße schlängelt sich an Klippen entlang, fällt zu Sandstränden hinab und steigt wieder in Pinienwälder hinauf. Genau deshalb lieben die Leute diesen Highway: Im einen Fenster hast du den Ozean, im anderen die Berge.
Route von Los Angeles nach San Francisco
Die Route beginnt am Los Angeles International Airport (LAX). Hol dein Auto direkt dort ab: Entlang des Highways gibt es fast keine öffentlichen Verkehrsmittel, und Züge fahren weit von der Küste entfernt. Mietoptionen kannst du auf DiscoverCars vergleichen.

Unten findest du den Tagesplan. Die Entfernungen sind auf der Karte eingezeichnet, die Fahrzeiten sind ohne Stopps.
Tag | Highlights | Tickets im Voraus buchen | Km auf der Karte |
|---|---|---|---|
1 | Los Angeles, Griffith Observatory | Universal Studios | 30 |
2 | Beverly Hills, Strände, Weingüter | Weintouren | 120 |
3 | Santa Barbara, Solvang | keine | 200 |
4 | Hearst Castle, Big Sur, Monterey | Hearst-Castle-Tour | 240 |
5 | 17-Mile Drive, San Jose | keine | 150 |
6 | San Francisco, Alcatraz | Alcatraz-Fähre | 120 |
Tag 1: Los Angeles und Hollywood
Der erste Tag ist für Los Angeles reserviert. Die Stadt ist riesig und stark vom Auto abhängig: Die Viertel liegen weit auseinander, und die Freeways sind fast den ganzen Tag verstopft. Du wirst nicht lange hier bleiben, aber ein paar Orte solltest du abhaken.
Griffith Observatory
Der wichtigste Stopp des Tages: das Griffith Observatory. Von hier aus hast du einen Blick auf Downtown, Hollywood und den Pazifik gleichzeitig, und das Hollywood-Schild ist in der Nähe zu sehen. Der Eintritt ins Observatorium ist frei, das Parken am Gebäude ist kostenpflichtig.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 12:00 bis 22:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 22:00 Uhr, montags geschlossen (Stand: 09/2026, offizielle Website). Das Planetarium wird separat betrieben, Tickets dafür kaufst du vor Ort. Komm zur Öffnungszeit oder nach 18:00 Uhr: Zum Sonnenuntergang versammelt sich eine Menschenmenge am Gebäude.
Walk of Fame und Universal Studios
Zweiter Punkt: Hollywood. Ein Spaziergang über den Walk of Fame und die Suche nach dem Stern deines Lieblingsschauspielers kostet nichts. Wenn dich eher die Seite hinter den Kulissen des Films interessiert, hol dir ein Ticket für die Universal Studios Hollywood: Der Preis hängt vom Datum ab, online ist es meist günstiger (Stand: 09/2026, offizielle Park-Website). Tickets findest du bei GetYourGuide.

Tag 2: Beverly Hills, Strände und Weingüter
Widme den zweiten Tag dem Entspannen und deinen ersten Ausflügen aus der Stadt. Die Fahrt ist kurz, aber es gibt genug für einen ganzen Tag.
Beverly Hills und Rodeo Drive
Beverly Hills gehört streng genommen nicht zu Los Angeles, sondern ist eine eigene Stadt. Gepflegte Straßen, gestutzte Rasenflächen und die Villen der Hollywoodstars. Ein Spaziergang über den Rodeo Drive ist kostenlos, aber die Boutiquen richten sich an ein anderes Budget. Dafür hast du hier die Chance, eine Berühmtheit zu entdecken.

Strände von Malibu und Santa Monica
Die berühmtesten Strände Kaliforniens liegen direkt neben der Stadt: Malibu, Santa Monica, Laguna. Das Meerwasser ist selbst im Sommer kühl, und es sind vor allem Surfer im Neoprenanzug, die schwimmen. Komm zum Sonnenuntergang: Das Licht ist dann am besten für Fotos.
© Alexander Migl · CC BY-SAFoto: Alexander Migl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons- Der Haken: Das Wasser ist das ganze Jahr über kalt, für ein langes Bad brauchst du also einen Neoprenanzug.
Weingüter und Verkostungen
In den Vororten von Los Angeles gibt es viele Weingüter mit Verkostungen. Die Auswahl an Gläsern und die Preise variieren, such dir also ein Weingut passend zu deiner Route und deinem Geschmack aus. Kalifornien ist bekannt für Zinfandel, Cabernet Sauvignon und Chardonnay. Für eine Unterkunft in dieser Gegend suchst du am einfachsten nach Hotels in Santa Monica auf Trip.com.
Tag 3: Santa Barbara und Solvang
Am dritten Tag geht es entlang der Küste nach Norden. Die Straße selbst ist bereits eine Attraktion, plane also Zeit für Stopps an Aussichtspunkten ein.
Santa Barbara
Santa Barbara ist üppig grün und voller Blumen. Es ist eine ruhige, gepflegte Stadt, weit weg vom Trubel der Großstädte. Auf der Hauptstraße und an der Mission kannst du problemlos ein paar Stunden verbringen und dabei auch Hochzeiten erleben, die fast täglich an der örtlichen Kirche stattfinden.
Solvang
Weiter nördlich beginnt ein völlig anderes Kalifornien. Solvang wurde von dänischen Siedlern gegründet, und die Gebäude hier sind im skandinavischen Stil errichtet. Der Name bedeutet übersetzt „sonniges Feld". Die Stadt ist sehr sauber und gemütlich. Viele bleiben hier länger als geplant.

Für eine Übernachtung zwischen Santa Barbara und Big Sur wohnst du am einfachsten in Hotels in Santa Barbara auf Trip.com.
Tag 4: Hearst Castle, Big Sur und Monterey
Der vollste Tag der Route. Hier fährst du den Hauptabschnitt des Highways und schaffst es trotzdem noch ins Aquarium.
Hearst Castle
Hearst Castle liegt fast genau auf halber Strecke zwischen Los Angeles und San Francisco. Es ist eines der berühmtesten Anwesen in den USA: Charlie Chaplin, Franklin Roosevelt und Winston Churchill waren hier zu Gast, und Lady Gaga hat hier ein Musikvideo gedreht. Hinein kommst du nur im Rahmen einer Tour, und ein Ticket kostet mehrere Dutzend Dollar (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Big Sur und Bixby Bridge
Danach verengt sich die Straße zu einem schmalen Band entlang des Ozeans. Das ist Big Sur: links Klippen und Wasser, rechts eine Bergkette, die immer wieder ins Rutschen gerät. Halte nur an den ausgewiesenen Aussichtspunkten: Am Straßenrand zu parken ist gefährlich.

Eine der Schluchten wird von der Bixby Bridge überspannt, der am häufigsten fotografierten Brücke der Strecke. In ihrer Nähe stehen immer Autos, aber der Ort ist es wert. Das beste Licht bekommst du morgens, bevor sich der Nebel auflöst.
- Der Haken: Die Straße ist schmal, es gibt kaum Überholmöglichkeiten, und dichter Nebel verdeckt die Aussicht.
Monterey
Der Tag endet in Monterey, der alten Hauptstadt Kaliforniens. Die Stadt hat eines der besten Aquarien der USA, historische Gebäude an der Uferpromenade sowie Kaliforniens erstes Theater und erste Bibliothek. Zum Abendessen gönn dir Meeresfrüchte. Eine Unterkunft findest du bei Monterey-Hotels auf Trip.com.

Tag 5: 17-Mile Drive und San Jose
Der fünfte Tag beginnt mit einem kurzen, kostenpflichtigen Abstecher in ein privates Gebiet und endet im Silicon Valley.
17-Mile Drive
Die Einfahrt zum 17-Mile Drive ist kostenpflichtig: Die Straße ist privat und verläuft zwischen Pacific Grove und Carmel. An ihr liegen einige der teuersten Häuser des Bundesstaates, Golfclubs und Aussichtspunkte. Das Wahrzeichen der Straße, die Lone Cypress, wächst an einem eigenen Parkplatz. Die Einfahrt kostet 11,25 $ pro Auto (Stand: 09/2026, Visit California).
© Humanoid one · CC BY-SAFoto: Humanoid one, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsWenn du deinen Morgen direkt am 17-Mile Drive beginnen möchtest, übernachte am Abend zuvor in Carmel-Hotels auf Trip.com statt in Monterey.
San Jose und Silicon Valley
Zwischen den Hügeln des Silicon Valley liegt San Jose, eine Großstadt mit eigenem Charakter. Hier solltest du dir das Tech Interactive, die Cathedral Basilica of St. Joseph und das Winchester Mystery House ansehen. Einige Firmencampusse kannst du auf kostenlosen Routen besichtigen.
© Adam Schultz · CC BYFoto: Adam Schultz, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsTag 6: San Francisco
Für San Francisco solltest du mindestens drei oder vier Tage einplanen, also verlängere die Route, wenn du kannst.
Lombard Street
Die Lombard Street ist nur 180 Meter lang und hat auf diesem Abschnitt acht scharfe Kurven. Das Durchfahren ist kostenlos, aber die Schlange bewegt sich langsam. Du kannst auch zu Fuß hinaufgehen: Der Blick auf die Bucht ist es wert.
© Christopher Michel · CC BY-SAFoto: Christopher Michel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGolden Gate Bridge und Alcatraz
Du kannst Stunden damit verbringen, die Golden Gate Bridge und die Bucht mit der Insel Alcatraz zu bewundern. Auf der Insel befindet sich ein ehemaliges Gefängnis, in dem Al Capone inhaftiert war, und Fähren fahren von Pier 33 dorthin. Tickets sind selbst in der Nebensaison Wochen im Voraus ausverkauft, also buche frühzeitig (Stand: 09/2026, offizielle Website). Für Inseltouren schau bei GetYourGuide vorbei.
© Rich Niewiroski Jr. · CC BYFoto: Rich Niewiroski Jr., CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia CommonsTransamerica Pyramid und Coit Tower
Wenn du in der Stadt bist, halte Ausschau nach der Transamerica Pyramid und dem Coit Tower. Zusammen mit der viktorianischen Architektur bilden sie die ikonische Skyline von San Francisco. Geh am Morgen hin: Gegen Mittag sind die Aussichtsplattformen bereits überfüllt.

Was sich in Kalifornien sonst noch lohnt
Wenn du dich entscheidest, weniger durch den Bundesstaat zu fahren und mehr Zeit für Aktivitäten einzuplanen, findest du hier eine grundlegende Auswahlliste.

- Lerne surfen. Wenn Zeit und Budget es zulassen, melde dich für Gruppen-Surfkurse an: Deine erste Welle wartet schon.
- Probiere Goldwaschen. Kalifornien ist berühmt für den Goldrausch, und Goldschürfkurse werden noch heute angeboten.
- Besuche ein großes Sportereignis. Amerikaner haben vier große Leidenschaften: Baseball, Basketball, Hockey und American Football. Hockeytickets in Kalifornien gibt es ab etwa 80 $ (Stand: 09/2026, offizielle NHL-Website).
- Entspanne am Strand oder besuche einen Nationalpark. Kalifornien hat neun Nationalparks, und das ist eine ganz eigene Reise.
⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für den Pacific Coast Highway?
Plane mindestens fünf Tage für die Strecke zwischen Los Angeles und San Francisco ein, oder sechs bis sieben für ein entspanntes Tempo. Ein Tag geht für Los Angeles drauf, ein weiterer für Strände und Weingüter. Nimm dir einen ganzen Tag für Big Sur und Monterey: Es gibt unterwegs viele Stopps, und auf den kurvigen Straßen ist das Tempo niedrig.
Wo übernachtet man am besten entlang der Strecke?
Es ist sinnvoll, jede Nacht die Stadt zu wechseln: Los Angeles, Santa Barbara, Monterey, San Jose, San Francisco. So verlierst du keine Zeit mit Hin- und Herfahren. Hotels in Küstennähe sind teurer, sparen dir aber täglich ein bis eineinhalb Stunden Anfahrt zu den Highlights der Route.
Braucht man ein Auto, oder reichen Touren?
Ein Auto ist bequemer: Entlang des Highways gibt es fast keine öffentlichen Verkehrsmittel, und die schönsten Aussichten liegen weit von den Städten entfernt. Organisierte Touren gibt es zwar, aber sie fahren nach festem Zeitplan und halten an den Aussichtspunkten von Big Sur kaum an.
Wann ist die beste Jahreszeit für die Reise?
Die ruhigste Zeit ist von April bis Juni und von September bis Oktober: weniger Touristen und mildes Wetter. Im Sommer liegt oft Nebel über der Küste, und im Winter kann es in Big Sur zu Erdrutschen und Straßensperrungen kommen. Prüfe vor der Abfahrt den Straßenzustand auf der Website des California Department of Transportation.
Was sollte man im Voraus buchen?
Die Fähre nach Alcatraz und die Hearst-Castle-Tour: Beide Orte lassen täglich nur eine begrenzte Zahl an Besuchern hinein, und in der Hochsaison sind die Tickets Wochen im Voraus ausverkauft. Vergleiche auch die Mietwagenangebote frühzeitig: Im Juli und August sind die Preise höher und die Modellauswahl ist kleiner.
Hotels finden
Vergleichen Sie Preise mehrerer Buchungsportale und filtern Sie Zimmer mit kostenfreier Stornierung.
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Kurz gesagt: Was du buchen solltest
Den Pacific Coast Highway fährst du am bequemsten mit dem Auto und Übernachtungen in verschiedenen Städten. Wenn du entlang der Küste unterwegs bist, wähle Hotels auf Trip.com und vergleiche Autos auf DiscoverCars.
Was du im Voraus buchen solltest: die Fähre nach Alcatraz und die Hearst-Castle-Tour. Für ein gutes Gefühl vergleiche Versicherungsoptionen auf EKTA.
Wenn du nur drei Tage hast, nimm den Abschnitt von Los Angeles nach Santa Barbara. Wenn du eine Woche hast, fahre die gesamte Strecke bis San Francisco.


