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Roadtrip durch Kalifornien: neun Tage von Los Angeles bis Yosemite

Roadtrip durch Kalifornien: neun Tage von Los Angeles bis Yosemite

Neun Tage, ein Mietwagen und Kalifornien vom Ozean bis in die Berge.

Eine solche Reise wirkt nur auf den ersten Blick einfach. Zwischen Los Angeles und San Francisco liegt der Pacific Coast Highway, und dahinter folgen die Weingüter von Napa und der Yosemite-Nationalpark. Ohne Plan verlierst du Stunden auf Parkplätzen, in Ticketschlangen und auf gesperrten Streckenabschnitten.

Die gute Nachricht für 2026: Für den Eintritt in den Yosemite brauchst du kein Zeitfenster mehr, und der Park lässt alle mit einem normalen Eintrittspass hinein (Stand: 02/2026, NPS). Wir haben eine Route für neun Tage zusammengestellt: vom Flughafen Los Angeles zu den Mammutbäumen und zurück. Unten findest du eine Tabelle nach Tagen, Entfernungen laut Karte, Tickets und die ehrlichen Nachteile jeder Etappe.

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USA-Roadtrip mit dem Auto: neun Tage im Überblick

Die Rundtour beginnt und endet in Los Angeles. Du fährst am Ozean entlang nach Norden, erkundest zwei Tage lang San Francisco zu Fuß, biegst nach Napa ab, erholst dich am Lake Tahoe und kommst über den Yosemite zurück. Laut Karte sind das rund zweitausend Kilometer, und fast alles davon verläuft auf glattem Asphalt.

Der Plan nach Tagen passt in eine Tabelle. So siehst du leichter, wo du länger bleibst und wo du nur übernachtest.

Tag

Höhepunkte des Tages

Tickets im Voraus

Zu Fuß, km (laut Karte)

1

Ankunft am Flughafen Los Angeles, Mietwagen, Abendspaziergang

nein

sehr wenig

2

Fahrt nach Santa Barbara, Uferpromenade, Weingüter

Verkostung

in der Stadt

3

Pacific Coast Highway, Morro Bay, Kolonie der See-Elefanten

nein

sehr wenig

4

San Francisco: Uferpromenade, Insel Alcatraz, Pier 39

Fähre nach Alcatraz

5-7

5

San Francisco: Lands End, Museen, Golden Gate Park

nein

8-10

6

Napa Valley, versteinerter Wald, Geysir, Lake Tahoe

Verkostungen im Schloss

sehr wenig

7

Fahrt zum Yosemite, das Tal des Parks, El Capitan

nein

5-8

8-9

Yosemite, Mammutbäume, Rückkehr nach Los Angeles, Hollywood

Universal Studios

6-9

Behalte das Wesentliche im Kopf, der Rest ergibt sich unterwegs.

💡 Kurz gesagt:

  • Miete das Auto am Flughafen: Die Schalter der Vermieter sind rund um die Uhr geöffnet, und es ist praktisch, die Runde am selben Ort zu schließen.
  • Plane zwei Tage für San Francisco ein. Das Zentrum erkundest du zu Fuß, und das Auto lässt du auf dem Hotelparkplatz stehen.
  • Fahre früh am Morgen in den Yosemite: Gegen Mittag ist es an den Wasserfällen schon voll, auch wenn 2026 keine Reservierung nötig ist.
  • Besuche das Napa Valley an einem Wochentag: Am Wochenende bilden sich am Schloss Castello di Amorosa Schlangen.
  • Preise, Öffnungszeiten und Parkeintritt: 09/2026, geprüft auf der Website des Yosemite-Parks

So kommst du nach Los Angeles

Das Dodger Stadium mit seinem Parkplatz, im Hintergrund Los Angeles

Die Route beginnt und endet am Los Angeles International Airport (LAX). Er gehört zu den verkehrsreichsten Flughäfen des Landes, also plane reichlich Zeit ein. Passkontrolle und Gepäckausgabe fressen zu Stoßzeiten mehr als eine Stunde, und das wirst du merken.

Aus Europa gibt es viele Direktflüge, und du verbringst fast einen halben Tag in der Luft. Eine Verbindung mit Umstieg in Istanbul, London oder New York ist meist günstiger, verlängert die Reise aber um einige Stunden bis zu einem ganzen Tag. Vergleiche die Preise vorab auf Kiwi.com und buche den Rückflug für den Abend: So kannst du das Auto ohne Eile abgeben.

Tag 1: Ankunft und der erste Abend in Los Angeles

Der erste Tag ist für zwei Dinge da: das Auto abholen und sich vom Flug erholen. Die Schalter der Vermieter liegen nahe an den Terminals, und kostenlose Shuttles fahren alle paar Minuten. Die Schlange für die Schlüssel kann lang sein, plane für diesen Abend also nichts Wichtiges.

Hol das Auto für alle neun Tage direkt am Flughafen ab. Hier lassen sich Konditionen und Preise am einfachsten vergleichen: Mietwagenpreise bei Discover Cars. Für die Stadt reicht ein Kompaktwagen, und für den Yosemite genügt eine normale Limousine. Allradantrieb brauchst du nur im Winter.

Wähle ein Hotel in der Nähe von Hollywood oder in Downtown. Von dort brichst du zu Fuß zu deinem ersten Spaziergang auf, ohne Auto und ohne Parkplatzsuche. Wenn du nach dem Flug noch Energie hast, iss in der Nähe des Hotels zu Abend und bummle durch die gut beleuchteten Straßen. Hab keine Scheu, früh ins Bett zu gehen: Morgen wartet eine lange Fahrt auf dich.

Tag 2: die Fahrt nach Santa Barbara

Eine Küstenstraße am Ozean bei SonnenuntergangKISymbolbild: KI-generiert

Die Fahrt nach Santa Barbara dauert zwei bis drei Stunden auf glattem Asphalt. Laut Karte sind es rund einhundertfünfzig Kilometer, und fast die ganze Strecke führt am Ozean und an Feldern entlang. Weder Fahrer noch Mitfahrer werden müde: Steigungen und scharfe Kurven gibt es hier kaum.

Schon bei der Anfahrt auf die Stadt erwarten dich schöne Ausblicke, und die Stadt selbst empfängt dich mit niedrigen weißen Häusern im spanischen Stil. Stell das Auto am Jachthafen ab. Die ersten zwei Stunden Parken sind in der Stadt kostenlos, danach zahlst du pro Stunde, behalte also die Uhr im Blick.

Es gibt auch eine Variante ohne Auto. Von Los Angeles fährt ein Zug nach Santa Barbara, und die Fahrt dauert mehr als drei Stunden. So sparst du Benzin und Parkgebühren, verlierst aber das Wichtigste an dieser Etappe: die Freiheit, anzuhalten, wo immer du willst.

Wo du essen kannst und was es zu sehen gibt

Santa Barbara liegt direkt am Ufer, und die Hauptstraße führt geradewegs hinunter zum Pier. Schlendere in der warmen Jahreszeit über die Uferpromenade: Dutzende Boote und Jachten liegen auf dem Wasser, und am Ufer spielen Straßenmusiker. Du wirst dich fühlen, als wärst du in einem der beliebtesten Badeorte der Welt gelandet.

Für einen Happen zwischendurch gibt es hier viele Adressen. Das Restaurant Bouchon in der Victoria Street serviert französische Küche und ist gemütlich wie ein Zuhause eingerichtet. Ein Stück weiter, in der Mc Caw Avenue, liegt das Cafe Stella: Auch dort ist die Karte französisch, aber es gibt zusätzlich eine lange Liste amerikanischer Snacks. Schau auf dem Weg dorthin in den Laden für Importwaren am Anfang der State Street.

Santa Barbara ist auch für seinen Wein bekannt. In der Nähe liegen die Orte Los Olivos und Santa Ynez, wo Weine aus der Merlot-Traube gekeltert werden. Mit ihnen hat sich Kalifornien unter die führenden Weinregionen der Welt eingereiht. Eine Tour zu drei oder vier Weingütern dauert ein paar Stunden, und Tickets besorgst du dir am besten vorab: Weintouren in Santa Barbara. Verkostung und Mittagessen sind in der Tour meist nicht enthalten, kläre das also vor der Abfahrt.

Wenn du während der Tour Verkostungsräume besuchst, nimm einen Snack mit. Wein auf nüchternen Magen steigt zu Kopf, und du musst noch ins Hotel kommen. Der Rat ist einfach: Brot, Käse und etwas Obst lösen das Problem.

Strände, Parks und Blumen

Wenn du Zeit hast, verbringe ein paar Stunden am Stadtstrand. Warmes Wasser und goldener Sand liegen hier direkt neben dem Verleih von Kajaks und Surfbrettern. Ein halber Tag reicht zum Baden und für eine Runde auf dem Wasser.

Doch die Stadt besteht nicht nur aus Stränden. Der Botanische Garten ist ein praktischer Ort für ein Picknick, und begeisterte Wanderer ziehen auf die Pfade des Rattlesnake Canyon. Der Franceschi Park zeigt die Erfolge der kalifornischen Pflanzenzüchter, und hierher kommen ganze Familien.

Auch Orchideenfreunde finden etwas für sich. Der Blumengarten in Carpinteria versammelt verschiedene Arten dieser Blume, und der Duft hängt dort schwer in der Luft. Bleib eine halbe Stunde, wenn das dein Ding ist.

Museen und Unterhaltung

Ein Gemälde der Mission Santa Barbara vor einer Landschaft

Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten vor Ort ist beeindruckend. Die Missionskirche wurde von spanischen Kolonisten erbaut, und heute ist sie ein kleines Museum. Interessant ist auch das Bezirksgericht: Es nimmt einen ganzen Häuserblock ein und ist im maurischen Stil gebaut. Geh zumindest wegen der Fassade daran vorbei.

Lass das Museum für Stadtgeschichte nicht aus: Der Eintritt ist frei, und die Ausstellung erzählt, wie aus einer Siedlung ein Badeort wurde. Das Naturkundemuseum bewahrt Millionen Exemplare von Vögeln, Insekten und Säugetieren Kaliforniens. In die Sammlungssäle kommst du von zehn bis siebzehn Uhr, außer am Wochenende und an Feiertagen.

Eine weitere Idee für den Abend ist das Gladwin-Planetarium. Es zeigt Reisen durch Luft und Wasser, und in wenigen Minuten fliegst du virtuell Millionen Kilometer weit. Die fernen Sterne wirken, als könntest du die Hand ausstrecken und sie berühren. Für Kinder ist das der schönste Abschluss des Tages.

Fahr gegen Abend zurück ins Hotel und ruh dich aus. Morgen wartet die schönste Straße des Landes auf dich.

Tag 3: Pacific Coast Highway

In Filmen sieht Amerika aus wie ein Land der Wolkenkratzer und gelben Taxis. Es gibt aber noch eine andere Seite: Um sie zu sehen, musst du nur einmal den Pacific Coast Highway entlangfahren. Nicht umsonst nennt man diese Straße die schönste des Landes.

Der Pacific Coast Highway entlang von Strand und Ozean

Erstaunlicherweise brauchst du hier für vierhundert Kilometer einen ganzen Tag. Hinter jeder Kurve öffnet sich ein neuer Ausblick, und du hältst immer wieder an. Im Cabrio ist das Erlebnis noch intensiver. Besondere Fahrkünste sind nicht nötig: Der Verkehr fließt ruhig und gemächlich.

Wenn du früh am Morgen losfährst, rechne auf manchen Abschnitten mit Nebel. Er kann so dicht sein, dass es sich anfühlt, als würdest du durch Wolken fahren. Bis zur Tagesmitte löst er sich meist auf.

Leg deinen ersten Halt in Morro Bay ein. Das ist ein kleiner Ort direkt an der Küste, der von Touristen lebt. Stärke dich in einem Café am Meer: Hier wird mit frischen Meeresfrüchten gekocht, und Fisch gibt es immer zu kaufen.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes ist schon von Weitem zu sehen: der erloschene Schlot eines Vulkans mitten in der Bucht. Seit neunzehnhundertsechsundsechzig gilt dieser Felsen als Teil des historischen Erbes Kaliforniens, und davor wurde sein Gestein zum Bauen verwendet. Steig zur Aussichtsplattform hinauf und fotografiere die ganze Bucht.

Vor der Weiterfahrt kannst du dich am Strand von Morro Bay ausruhen. Neben dem bloßen Liegen im Sand warten hier Brett und Wellen sowie der Verleih von Wasserfahrzeugen. Wenn du Menschenmengen nicht magst, weiche an die wilde Küste in der Nachbarbucht aus.

Die Orientierung auf dem Highway ist einfach: Entlang der Straße stehen Hinweisschilder. Ein Schild mit der Aufschrift Vista Point bedeutet einen Aussichtspunkt, an dem du aussteigen und dir die Beine vertreten kannst. An diesen Stellen gibt es Picknicktische, sodass du auch ohne Café zu Mittag essen kannst.

Es lohnt sich nicht, die Stopps im Voraus zu zählen. Die Straße ist schmal, es gibt viele Kurven, und die Karte zeigt dir ohnehin nicht, wo sich der schönste Blick auftut. Merk dir zwei Regeln: Bremse nicht, wo es keine Haltebucht gibt, und verpasse kein Vista-Point-Schild. Über den Tag kommst du auf etwa zehn solcher Stellen, und jede beschert dir ein neues Motiv.

Mittag isst du am einfachsten an Rastplätzen mit Tischen. Fast jeder Aussichtspunkt hat welche, und zwischen den Orten gibt es kaum Cafés. Kauf dein Essen vorab in Morro Bay oder San Simeon, dann vergeht der Tag ohne unnötige Stopps.

Tanke voll, bevor du auf den langen Abschnitt aufbrichst. Tankstellen sind zwischen den Orten selten, und der Preis an der Küste ist höher als im Tal. Ein voller Tank und ein Kanister Wasser lösen die größten Probleme dieser Straße.

Die Aussichtspunkte liegen fast immer an der Außenseite der Kurve. Sicherer ist es, von der rechten Spur aus dorthin abzubiegen, und über eine doppelte durchgezogene Linie solltest du besser nicht wenden. Für diesen Verstoß bekommst du sofort ein Bußgeld.

Als Nächstes folgt San Simeon mit seiner Kolonie der See-Elefanten. Diesen an Land so unbeholfenen Tieren kannst du stundenlang zusehen. Wenn du die Jungtiere sehen willst, komm im Winter oder im zeitigen Frühjahr.

Wo du am Highway übernachten kannst

Wenn du beschließt, etwas länger zu bleiben, schau dir das Ragged Point Inn an. Die Geschichte des Hotels beginnt in den Fünfzigern: Anfangs gab es hier eine Tankstelle und ein Motel mit zwei Zimmern. Mit der Zeit ist es gewachsen, und heute hat es fast vierzig Zimmer verschiedener Kategorien. Die Fenster gehen auf den Ozean hinaus.

Auf dem Gelände gibt es Souvenirläden, ein Café und Eisstände. Der Strand der See-Elefanten liegt in der Nähe, und du kannst ohne Auto dorthin zurückkehren. Hotels im weiteren Verlauf der Route vergleichst du am besten nach der Lage: So kommst du nicht von der Hauptstraße ab.

Hier tankst du auch wieder Kraft. Du wirst sie brauchen: San Francisco, das Weinland und die Berge liegen noch vor dir. Der Pacific Coast Highway bleibt die dichteste Etappe der Route.

Tag 4: San Francisco, die Uferpromenade und Alcatraz

Am vierten Tag bringt dich die Straße nach San Francisco. Die Stadt ist so beliebt wie New York und Las Vegas, und zwei Tage reichen dafür kaum aus. Wer flott unterwegs ist, schafft es hier auch an einem Tag, aber wir planen zwei ein.

Parken und erste Schritte

Die Hauptroute durch San Francisco legst du zu Fuß zurück, also musst du dich vorab um das Auto kümmern. An Wochentagen ist es im Zentrum schwerer, einen Platz zu finden, als am Wochenende. Samstags und sonntags ist das Parken an den Parkuhren am Straßenrand dafür oft kostenlos.

San Francisco und die Golden Gate Bridge von den Hügeln aus© Lightandtruth · CC BY-SAFoto: Lightandtruth, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Wenn du an einem Wochentag ankommst, stell das Auto in eine Tiefgarage. Dort sind die Preise höher, aber du musst dir keine Sorgen um den Wagen machen und ihn nicht alle paar Stunden umparken. Die Morgenstunden sind günstiger, und gegen Abend sind die Plätze schneller weg.

Sobald das Auto versorgt ist, geh zuerst zur Uferpromenade. Genau dorthin sind wir unterwegs.

Die Uferpromenade und der Pier sind schon für sich eine große Sehenswürdigkeit. Hier gibt es Dutzende Läden, Fischrestaurants und ein großes Aquarium. Hunderte Jachten und Boote schaukeln am Ufer, und die Luft riecht nach Salz und gebratenem Fisch. Ein Spaziergang am Wasser genügt, um ein Gefühl für den Charakter der Stadt zu bekommen.

Die Insel Alcatraz

Es wäre seltsam, San Francisco zu besuchen und nicht zum berühmtesten Gefängnis des Landes hinauszufahren. Zunächst verteidigte die Insel die Bucht: Auf ihr stand eine Festung. Als die Befestigungen nicht mehr gebraucht wurden, eröffnete man hier ein Gefängnis für die gefährlichsten Verbrecher.

Die Insel Alcatraz vom Wasser aus, ein Gebäudekomplex auf einem Felsen© Frank Schulenburg · CC BY-SAFoto: Frank Schulenburg, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Auf die Insel kommst du nur vom Pier 33 aus, mit der Fähre. Der Zutritt zur Insel selbst ist kostenlos, du zahlst für die Fähre und den Audioguide (Stand: 09/2026, NPS). Ein Ticket für Erwachsene kostet etwa fünfzig Dollar, und die Nachttour ist teurer. Kauf die Tickets mindestens ein paar Wochen im Voraus: Es gibt immer mehr Interessenten als Plätze.

Nimm Essen und Wasser mit. Auf der Insel gibt es kaum eine Möglichkeit zu essen, und die Tour dauert mindestens zwei Stunden. Wenn du die Atmosphäre auf dich wirken lassen willst, besorg dir Tickets für Alcatraz für den Vormittag: Gegen Mittag bildet sich am Pier eine Schlange.

Aquarium und Pier 39

Liebst du Meerestiere? Dann solltest du unbedingt im Aquarium am Pier 39 vorbeischauen. Es eignet sich für Erwachsene wie für Kinder, und der Eintritt ist günstiger als in den großen Ozeanarien. Manche Shows kosten extra, kläre das also vor Ort.

Seelöwen liegen auf Pontons am Pier 39

Die Öffnungszeiten hängen von der Saison ab. Im Sommer bleiben die Türen länger offen und im Winter schließen sie früher, schau also vor deinem Besuch auf die Website des Aquariums. Anderthalb Stunden reichen, wenn du es gemütlich angehst.

Spaziere nach dem Aquarium über den Pier 39. Hier gibt es viele Souvenirläden und Restaurants, aber gleich am frühen Morgen lohnt sich der Besuch nicht: Die meisten Läden öffnen nicht vor zehn. Gegen Mittag ist dafür richtig viel los.

Probiere die lokale Clam Chowder, eine dicke Muschelsuppe. Der Geschmack hängt vom Lokal ab, und an eine schlechte Portion erinnerst du dich lange. Die Hauptattraktion am Pier sind die Seelöwen: Sie sonnen sich auf den Plattformen und posieren für die Kameras. Daneben liegt ein kleines Museum, das diesen Tieren gewidmet ist.

Das U-Boot Pampanito und der maritime Park

Heb dir zwei ruhige Stopps für das Ende deines ersten Tages in San Francisco auf. Das U-Boot Pampanito nahm an den Gefechten der Vierzigerjahre teil, und heute ist es ein Museum am Pier 45. Der Besuch ist günstig, Kindertickets kosten weniger, und die Türen öffnen am Morgen.

Das U-Boot Pampanito an seinem Liegeplatz in der Bucht von San Francisco

Im westlichen Teil von Fisherman's Wharf liegt der maritime historische Park. Das Museum für Seefahrtsgeschichte zeigt seltene Exponate aus verschiedenen Epochen, aber die meisten Besucher schauen einfach aufs Wasser und picknicken. Und so endet dein erster Tag des Kennenlernens der Stadt.

Entscheide nach der Lage, wo du in San Francisco übernachtest. Ein Hotel an der Uferpromenade kostet mehr, aber du sparst bei Taxi und Parken. Eine Unterkunft im Zentrum ist günstiger, aber zu den Piers fährst du mit der Straßenbahn.

Tag 5: San Francisco, Viertel, Museen und Parks

An deinem zweiten Tag in der Stadt holst du die Orte nach, die du verpasst hast. Das Programm ist wieder zu Fuß, also lassen wir das Auto auf dem Parkplatz. Durch die Stadt kommst du mit Straßenbahn und Bus, das ist schneller und günstiger als ein Taxi.

Richmond und Lands End

Schau dir zuerst das Viertel Richmond an. Für sich genommen ist es gewöhnlich, aber es vermittelt ein gutes Bild vom amerikanischen Alltag. Zwischen den gleichförmigen Häusern stößt du auf originelle Gebäude, die viel über ihre Besitzer verraten. Diese Straßenzüge wurden historisch von Menschen aus Osteuropa und China besiedelt.

Von hier ist es nur ein Katzensprung zum Wanderweg Lands End im Nordwesten der Stadt. Er bietet Ausblicke auf den Pazifik, die Golden Gate Bridge und die Bucht. Für solche Aufnahmen reisen viele nach Kalifornien. Eine Stunde gemütliches Gehen reicht aus.

Im Schatten der dichten Zypressen lässt es sich angenehm vom Lärm der Stadt erholen. Die frische Meeresluft tut ihr Übriges, und die Sandwiches aus dem Rucksack werden zu einem richtigen Picknick. Komm am Morgen oder gegen Abend hierher: Mittags sind die Aussichtspunkte überlaufen.

Museum Legion of Honor und Sutro Baths

Das Museum Legion of Honor liegt ganz in der Nähe. Es beherbergt eine große Sammlung europäischer Kunst. Das Gebäude war ursprünglich den Opfern des Ersten Weltkriegs gewidmet, und später wurde die Sammlung um seltene Objekte und Artefakte erweitert. Ein Besuch dauert ein paar Stunden, und nur Liebhaber der Malerei bleiben länger.

Die beleuchtete Fassade des Museums Legion of Honor bei Nacht© Frank Schulenburg · CC BY-SAFoto: Frank Schulenburg, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Eintritt kostet für Erwachsene zwanzig Dollar, und Kinder und Jugendliche kommen kostenlos hinein. Am ersten Dienstag jedes Monats ist das Museum für alle kostenlos geöffnet. Die Türen sind von halb zehn bis Viertel nach fünf offen, besondere Tage prüfst du aber am besten vorab (Stand: 09/2026, The Better Vacation). Praktisch ist es, die Tickets für die Museen der Stadt auf einen Schlag zu vergleichen: Tickets für Museen in San Francisco.

Südlich des Wanderwegs liegen die Ruinen des riesigen Schwimmbads Sutro Baths. Es erfreute die Stadtbewohner einst über Jahre, und gebaut hat es der Millionär Adolph Sutro mit seinem eigenen Geld. Das Becken diente als öffentliches Badehaus, aber der Besitzer wollte daraus auch einen Ort der Kunst machen. Heute sind von der Anlage nur noch die steinernen Becken am Rand des Wassers übrig.

Seit dem neunzehnten Jahrhundert war dieser Ort ein Erholungsort für die Reichen. Staatsoberhäupter und Millionäre kamen hierher, und diese Zeiten kannst du dir leicht ausmalen, wenn du über dem Ozean stehst. Unten tost der Ocean Beach, und zum Sonnenuntergang lohnt es sich, dort hinunterzugehen.

Golden Gate Park

Als Nächstes führt dein Kurs durch das Viertel Sea Cliff zum Golden Gate Park. Die prachtvollen Villen machen deutlich, dass dies ein weiterer beliebter Wohnort wohlhabender Amerikaner ist. Auch der berühmte Fotograf Ansel Adams, dessen Bilder vom Yosemite gefeiert wurden, hat hier gelebt.

Ein klassischer Bogen mit Kolonnade in einem Park zwischen Bäumen© Dennis G. Jarvis · CC BY-SAFoto: Dennis G. Jarvis, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Der Park selbst kostet dich mehr als eine Stunde Fußweg. Er gehört zu den meistbesuchten Parks des Landes, deshalb ist er nie leer. Das weitläufige Gelände vereint Museen, Seen, Stadien und mehrere Gärten.

Der Eintritt in den Park ist frei, du zahlst nur für einzelne Attraktionen. Im Park gibt es zehn kleine Seen, und der beliebteste davon ist der Stow Lake. Das Ufer ist ein guter Platz für ein Picknick und zum Entenfüttern, und hier kannst du Boote mieten.

Schau auch in zwei der Gärten vorbei. Der Eintritt in den Rosengarten ist frei, während du für den Botanischen und den Japanischen Garten extra zahlst, mit ermäßigten Preisen für Kinder. Im Japanischen Garten kannst du eine Teezeremonie erleben und ungewöhnliche Souvenirs kaufen. Bleib eine Stunde hier, wenn du die Ruhe magst.

Fahr gegen Abend zurück ins Hotel und pack deine Sachen. Morgen verlässt du die Stadt in Richtung Weinland.

Tag 6: Napa Valley und Lake Tahoe

Der sechste Tag führt dich weg vom Ozean und tief hinein nach Kalifornien. Zuerst fährst du durch die Weinberge von Napa, dann vorbei an Geysiren und versteinerten Bäumen, und am Ende landest du am Wasser des Lake Tahoe. Die Fahrt ist lang, also brich früh auf.

Napa Valley

Das Napa Valley breitet sich in den Weiten Kaliforniens aus. Es ist eine der bekanntesten Weinregionen des Landes: mehr als zehntausend Hektar Weinberge und mehrere Dutzend Weingüter. Früher konntest du die Ergebnisse ihrer Arbeit nur in Restaurants beurteilen, heute kannst du dir Weinlese und Verarbeitung selbst ansehen.

Das Tal wird oft ein kleines Italien genannt. Jedes Fleckchen Erde ist hier vom Geist des Weinbaus durchdrungen, und das Tal umfasst gleich mehrere Orte und Bezirke. Jeder Ort gibt seinen eigenen Weingeschmack und seine eigenen Rezepte von Generation zu Generation weiter.

Ein Panorama des Napa Valley mit Weinbergen und Bergen© Stan Shebs · CC BY-SAFoto: Stan Shebs, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Seine guten Bedingungen für Trauben verdankt das Tal der Vulkanasche, die hier vor Millionen Jahren niederging. Doch die Natur hat diesem Ort mehr geschenkt als fruchtbaren Boden. In der Nähe liegen ein versteinerter Wald und ein Geysir, für die sich der Abstecher von der Hauptstraße lohnt.

Wenn du eine Verkostung ohne Aufwand möchtest, lassen sich Touren und Verkostungen im Napa Valley bequem im Voraus buchen. An Wochentagen sind weniger Touristen unterwegs, und du stehst nicht lange am Tresen. Am Wochenende kann sich die Schlange auf eine Stunde ausdehnen.

Versteinerter Wald

Zum versteinerten Wald fährst du über den Highway 121 und biegst dann auf den Sonoma Highway ab. Die Straße verläuft entlang der Rebzeilen, und jede Pflanze hat hier eine eigenwillige Form. Am Steuer wird dir nicht langweilig.

Der „Versteinerte Wald" besteht aus den Überresten gewaltiger Bäume. Ein Vulkanausbruch begrub sie unter Lava und Asche, und danach lagen sie Tausende Jahre im Wasser. Das Holz sog sich mit Kieselsäure voll und wurde zu Stein. Ausgrabungen gab es hier schon in den Siebzigerjahren des neunzehnten Jahrhunderts, und seitdem kommen Menschen aus dem ganzen Land hierher.

Versteinerte Kiefernstämme auf dem Waldboden© James St. John · CC BYFoto: James St. John, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Viele der Stämme sind so gut erhalten, dass sie wie aus massivem Fels gehauen wirken. Ein Rundgang über das Gelände ist günstig, und eine Führung kostet mehr. Eine Stunde reicht, um den Pfad abzugehen und Fotos zu machen.

Der Geysir in Calistoga

Als Nächstes führt deine Route zum Geysir in Calistoga. Dieses Naturphänomen steht mitten auf einem Feld, und auf einen Ausbruch kannst du eine Stunde oder länger warten. Deshalb haben die Amerikaner einen Aussichtsbereich gebaut und ringsum die nötige Infrastruktur eingerichtet. Für den Komfort zahlst du am Eingang.

Orangefarbener geothermaler Boden mit Steinen und Mineralablagerungen

Das ganze Gelände rund um den Geysir ist mit Tischen übersät. Touristen essen hier Sandwiches und ruhen sich zwischen den Ausbrüchen aus. Für alle, die schon gegessen haben, gibt es ein Gehege mit Ziegen, Schafen und Lamas sowie Souvenirläden.

Der Geysir bricht nach Plan aus, ungefähr einmal jede halbe Stunde. Nur ein kleines Erdbeben kann den Rhythmus stören, aber das kommt nicht oft vor. Die Wasserfontäne steigt bis zu acht Meter hoch und fällt dann in einen See mit rötlichem Wasser. Die Farbe kommt vom hohen Eisengehalt.

Schloss Castello di Amorosa

Ein weiterer Stopp im Tal ist das Schloss Castello di Amorosa, erbaut im mittelalterlichen Stil. In Ruhe umsehen kannst du dich dort nicht: Hier sind immer viele Besucher. Deshalb planst du das Napa Valley am besten für einen Wochentag ein.

Ein steinernes Schloss mit Türmen zwischen Weinbergen© DimiTalen · CC BY-SAFoto: DimiTalen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Zugang zu allen Räumen des Schlosses gibt es nur mit einer kostenpflichtigen Führung. Als Lohn für das Warten bekommst du eine Verkostung von Weinen, die viele Jahre gereift sind. Mit dem Standardticket probierst du fünf Sorten deiner Wahl, und gegen Aufpreis wird die Premium-Kollektion Reserve geöffnet. Wenn du mit Kindern reist, bekommen sie Traubensaft eingeschenkt.

Du kannst hier auch eine Flasche des Weins kaufen, der dir geschmeckt hat. Die Besitzer behaupten, dass einige der Sorten nirgendwo sonst verkauft werden. Das lässt sich schwer überprüfen, aber du nimmst ein ungewöhnliches Souvenir mit nach Hause.

Lake Tahoe

Sobald du dich von deinen Abenteuern erholt hast, nimm Kurs auf den Lake Tahoe. Dieses Gewässer liegt an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien. Der Ort ist bei Reisenden beliebt, die eine Auszeit in der Natur mit der Chance verbinden wollen, ihr Glück in den Spielhallen von Nevada zu versuchen.

Blick auf den Lake Tahoe mit bewaldetem Ufer© Lara Farhadi · CC BYFoto: Lara Farhadi, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Von den Hotels zum Wasser sind es höchstens fünf Minuten zu Fuß, und die Zimmer haben Blick auf den See. Zur Unterhaltung gibt es Tennisplätze und mehrere Strände. Der Grund ist sandig und der Einstieg flach, sodass sich auch mit Kindern angenehm baden lässt.

Das Wasser im See ist sehr klar und hat einen blauen Schimmer. Aber selbst im Sommer wird es nicht wärmer als zwanzig Grad, und das spürst du sofort. Der Haken an diesem Ort ist der Preis der Unterkünfte: Ein einfaches Zimmer am Ufer ist teuer, und ein Haus zu mieten kostet ein Vielfaches. Buche im Voraus, sonst bleiben nur die teuren Angebote übrig.

Tag 7: Lake Tahoe und Yosemite

Nach der Erholung am Wasser fährst du weiter zum Yosemite-Nationalpark. Die Fahrt dauert mehrere Stunden über Schnellstraßen, und laut Karte sind es rund dreihundert Kilometer. Die Straßen sind gut, und ehe du dichs versiehst, bist du in der „Heimat der Wildnis".

Anfahrt und Eintritt

Wenn du auch andere Nationalparks besuchen willst, kauf einen Jahrespass. Damit kommst du ohne Anstehen an der Kasse durch und sparst Zeit an der Einfahrt. Ein einzelner Eintritt in den Yosemite kostet fünfunddreißig Dollar pro Auto, und der Jahrespass America the Beautiful für Einwohner der USA liegt bei achtzig Dollar (Stand: 09/2026, Yosemite-Park). Für ausländische Besucher kostet der Pass mehr, und im Yosemite wird von ihnen eine zusätzliche Gebühr verlangt. Prüfe den genauen Betrag für Nicht-Einwohner vor deiner Reise auf der Website des Parks. Für Einwohner der USA rechnet sich der Pass schon nach zwei Besuchen.

Noch ein wichtiger Punkt: Kauf dir vorab eine Broschüre mit Karte. Darin sind die Hiking Trails eingezeichnet, also die Fußwege und Wanderrouten. Für jeden Weg sind Schwierigkeit, Länge und Gehzeit angegeben. Mit einer solchen Karte verlierst du keine Zeit an der Infotafel.

Der Yosemite gilt als eines der ersten Naturschutzgebiete der USA. Fast der gesamte Park ist wild geblieben, ohne Straßen und Gebäude. Die Tierwelt ist hier reich: Hirsche, Schwarzbären, Rotluchse und Eichhörnchen trifft man direkt an den Wegen.

Plane deine Reise für das Ende oder den Anfang des Sommers, oder noch besser für den Herbst. Im Hochsommer ist es anhaltend heiß und trocken, und nicht jeder verträgt dieses Klima. Der Winter ist hier mild, aber dann fällt der größte Teil der Niederschläge.

Yosemite Valley

Die Tore des Parks sind rund um die Uhr geöffnet, und du kannst zu jeder Jahreszeit herkommen. Im Winter sind manche Routen wegen des Wetters gesperrt, und das solltest du bedenken. Ansonsten hält dich die Natur nicht davon ab, die Ausblicke zu genießen.

Stell an der Einfahrt eine Route zusammen und markiere die Orte, die du sehen willst. Wenn du zum ersten Mal hier bist, fang mit dem Tal des Parks an. Es macht nur ein Prozent der Fläche aus, aber genau hierhin zieht es die meisten Besucher. Ein besonderer Ort ist der El Capitan: An seiner senkrechten Wand sind immer Kletterer zu sehen. Der Felsen ist von fast überall im Tal zu sehen.

Ein Panorama des Yosemite Valley mit Granitfelsen und Wald© Tuxyso · CC BY-SAFoto: Tuxyso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Wenn du etwas Besonderes suchst, merk dir Tuolumne Meadows, die Clark Range, den Kuna Crest und die Dana Lagoon. Zu den interessantesten Routen zählen Einheimische den Sierra Crest und den Pacific Crest. Wähle einen Weg nach deiner Kondition, nicht nach seiner Länge.

Mammutbäume und weitere Orte

Stämme von Riesenmammutbäumen im Mariposa Grove© Dietmar Rabich · CC BY-SAFoto: Dietmar Rabich, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Geh nicht an den Hainen der Riesenmammutbäume vorbei. Diese Bäume wachsen in Gruppen von zwanzig oder mehr, und neben ihnen fühlst du dich sehr klein. Der Riesenmammutbaum gilt als eine der höchsten und langlebigsten Pflanzen der Erde. Fotos gelingen vor der Kulisse solcher Riesen am besten.

Neben Führungen gibt es im Park viel zu tun. Du kannst reiten, angeln, an einem schönen Fleck picknicken oder Rafting ausprobieren. Im Winter fährt man hier Ski und Snowboard. Für Familien ist das praktisch, weil alles nah beieinanderliegt.

So kommst du im Park herum

Zwischen den Sehenswürdigkeiten des Tals verkehren Linienbusse. Erkundige dich an der Parkeinfahrt nach dem Fahrplan. Wo der Bus nicht hinfährt, helfen Fußwege oder das eigene Auto.

Ein kostenloser Shuttlebus im Yosemite Village zwischen Kiefern© Pi.1415926535 · CC BY-SAFoto: Pi.1415926535, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Wichtige Details

Der Yosemite ist größtenteils Wildnis, und Besucher begegnen oft Bären. Halte großen Abstand zu ihnen und lass kein Essen im Auto. Im Park leben außerdem einige der hartnäckigsten Insekten: Stechmücken. Schütz dich mit Spray oder Salbe, sonst verdirbt dir der Juckreiz den Abend auf dem Wanderweg.

Ein Wanderweg zwischen Kiefern und GranitfelsenKISymbolbild: KI-generiert

Wenn du über Nacht bleiben willst, wähle nur ausgewiesene Plätze. Schilder zeigen, wo du ein Zelt aufschlagen darfst und wo nicht. Wenn du Komfort möchtest, miete ein Hotelzimmer oder eine kleine Hütte in der Nähe des Parks, und vergleichen lassen sie sich bequem im Voraus: Hütten und Hotels in der Nähe des Yosemite. Bring Essen mit, denn im Park gibt es wenige Cafés und die Wanderungen sind lang. Verstau deine Vorräte sorgfältig, sonst räumen die einheimischen Diebe deinen Rucksack leer.

Tage 8-9: Yosemite und Los Angeles

Vom Park kehrst du nach Los Angeles zurück. Wenn Washington die Verwaltungshauptstadt der USA ist, dann wird Los Angeles mit voller Überzeugung die Filmhauptstadt des Landes genannt. Beim ersten Besuch sind viele überwältigt von dem, was sie sehen: dem Glanz, dem Luxus und den riesigen Entfernungen.

Ein Panorama des Yosemite Valley mit El Capitan und Half Dome

Die zweitgrößte Stadt der USA verdankt ihre Entstehung spanischen Siedlern. Sie benannten sie nach der Jungfrau Maria, der Königin der Engel, und von der langen Wendung sind nur zwei kurze Wörter geblieben. Jeder, der diesen Namen kaum kennt, kennt ein anderes Wort: Hollywood.

Die Filmindustrie belegt den nordwestlichen Teil der Stadt. Der Name steht in riesigen Metallbuchstaben am Hang der Hollywood Hills, und er ist bei Tag und bei Nacht von Weitem zu sehen. Hier arbeiten berühmte Studios, und in der Nähe wohnen Hollywood-Schauspieler.

Hollywood und der Walk of Fame

Rosa Sterne auf dem Gehweg des Walk of Fame

Beginne die Erkundung des Viertels mit dem Walk of Fame am Hollywood Boulevard. Auf beiden Seiten sind Sterne mit den Namen von Schauspielern, Musikern und Wissenschaftlern in den Gehweg eingelassen. Es macht Spaß, unter den eigenen Füßen nach bekannten Namen zu suchen, und es kostet mehr Zeit, als du denkst. Die Handabdrücke und Autogramme der Stars liegen an den Eingängen der Theater.

Grauman's Chinese Theatre

In der Mitte des Walk of Fame empfängt dich das Grauman's Chinese Theatre. Das exotische Gebäude in Form einer Pagode wird von einem Drachen und zwei Wächterhunden bewacht. Es ist ein Kino in Betrieb, in dem neue Filme Premiere feiern. Die Fußabdrücke der Filmstars sind im Pflaster vor dem Eingang für immer erhalten.

Die Fassade des Grauman's Chinese Theatre mit einem Firewall-Plakat© Mr Bullitt · CC BYFoto: Mr Bullitt, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia Commons

Tickets für eine Vorstellung sind günstig, aber hineinzugehen lohnt sich eher wegen des Saals selbst. Wenn du wenig Zeit hast, beschränke dich auf den Vorplatz und die Abdrücke. Führungen durch das Theater werden separat angeboten, erkundige dich also vor Ort nach dem Preis.

Dolby Theatre und Griffith Observatory

Nebenan liegt das Dolby Theatre, das frühere Kodak Theatre. Hier werden jedes Jahr die Oscars verliehen, und für Filmleute ist es ein heiliger Ort. Das Foyer kannst du ohne Ticket ansehen, und Führungen durch die Säle finden nach Plan statt.

Die Fassade des Griffith Observatory mit Kuppeln und einem Obelisken© Prayitno / Thank you for (12 millions +) view from Los Angeles, USA · CC BYFoto: Prayitno / Thank you for (12 millions +) view from Los Angeles, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Fahr als Nächstes näher an den Mount Hollywood heran. An seinem Südhang steht das Griffith Observatory, erbaut mit dem Geld von Colonel Griffith zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Man nennt es eine öffentliche und keine wissenschaftliche Sternwarte: Jeder, der möchte, kann den Sternenhimmel durch ein großes Teleskop betrachten. Der Eintritt ist frei, und montags ist die Sternwarte geschlossen.

Das Teleskop ist nicht das einzige Vergnügen. Die Terrasse daneben öffnet den Blick auf ein Panorama der Stadt und auf den Hollywood-Schriftzug in seiner ganzen Pracht. Komm eine Stunde vor Sonnenuntergang: Dann siehst du sowohl die Aussicht bei Tag als auch die Lichter von Los Angeles bei Nacht.

Universal Studios Hollywood

Es wäre seltsam, in Hollywood zu sein und kein Filmstudio in Betrieb zu besuchen. Die Universal Studios Hollywood werden die „Unterhaltungshauptstadt" der Stadt genannt. Um nicht für Tickets anzustehen, kauf sie im Voraus: Tickets für die Universal Studios.

Der Neonschriftzug der Universal Studios Hollywood am Wasser© 林振宇 · CC BY-SAFoto: 林振宇, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Hier findest du die Attraktionen Harry Potter and the Forbidden Journey, Fast & Furious und The Mummy sowie inszenierte Shows nach Filmstoffen. Ein datiertes Tagesticket kostet beim Onlinekauf ab einhundert Dollar und an der Kasse mehr (Stand: 09/2026, Universal Studios Hollywood). Der Preis hängt von der Saison und vom Wochentag ab, lege dein Datum also vorab fest.

Beverly Hills und das Stadion

Das noble Viertel Beverly Hills darfst du dir nicht entgehen lassen. Hier ballen sich teure Geschäfte, Villen der Stars und Spas. Der Rodeo Drive ist weltweit als Straße des Luxus-Shoppings bekannt, und man vergleicht ihn gern mit den Champs-Élysées in Paris.

Und wie könntest du das Stadion Memorial Coliseum auslassen? Es wurde in den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts gebaut und fasst fast einhunderttausend Fans. Hier fanden zwei Olympische Sommerspiele statt, und heute spielt darin eine College-Mannschaft im American Football. Die Besichtigung des Stadions ist kostenlos, und die Preise für Spiele hängen vom Platz ab.

Die Fassade wird dem Namen gerecht: Ein riesiger Haupteingang, bronzene Athleten und hohe Bögen erinnern an das römische Kolosseum. Nach den Olympischen Spielen erhielt es den Status eines nationalen historischen Denkmals. Geh einmal außen herum, um die Dimensionen zu erfassen.

Downtown und die ethnischen Viertel

Los Angeles ist nicht nur Unterhaltung und Shopping. Downtown ist voller Bürotürme, und an Wochentagen ist das Geschäftsleben hier in vollem Gange. Am Wochenende leeren sich die Straßenzüge, und Filmteams nutzen das aus. Mit etwas Glück siehst du, wie eine Straßenszene gedreht wird.

Abendliche Marktstände in der Olvera Street in Los Angeles© peter boy12qq12 · CC BYFoto: peter boy12qq12, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Neben Downtown liegen die Viertel, in denen chinesische, koreanische, japanische und thailändische Gemeinschaften leben. Jedes hat sein eigenes Wahrzeichen: eine Goldene Pagode, einen buddhistischen Tempel oder ein orientalisches Tor. Es lohnt sich, die Straße mit den roten Laternen entlangzugehen und scharfes thailändisches oder koreanisches Essen zu probieren. Chinatown beeindruckt mit seinen leuchtenden Farben.

Konzerthalle und Angels Flight

Ein echter Leckerbissen für Architekturfans ist die Walt Disney Concert Hall. Das Gebäude in abstraktem, futuristischem Stil wurde mit dem Geld der Erben des berühmten Trickfilmers gebaut. Innen sind Wände und Sitze mit edlem Holz verkleidet, und die Orgel besteht aus Tausenden Pfeifen. Von außen sieht die Halle aus wie ein Objekt aus dem All, das in der Sonne glänzt.

Die Stahlfassade der Walt Disney Concert Hall

Von außen kannst du das Gebäude an jedem Tag ansehen, während Konzerte und Führungen nach Plan stattfinden. Das Foyer ist am Dienstag und an den anderen Wochentagen geöffnet, außer am Montag. Eine halbe Stunde reicht, um die Halle zu umrunden und Fotos zu machen.

Und zum Abschluss fährst du mit der berühmtesten Standseilbahn der Stadt. Angels Flight ist seit dem frühen zwanzigsten Jahrhundert in Betrieb und gilt als kürzeste Eisenbahn der Welt. Die Fahrt kostet anderthalb Dollar pro Strecke, und die Wagen fahren täglich vom frühen Morgen bis zum späten Abend (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Aus den hölzernen Retro-Wagen siehst du Kaliforniens höchsten Wolkenkratzer, den US Bank Tower, mit einem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. Die Fahrt nach oben dauert weniger als eine Minute, aber an die Aussicht und die Stimmung wirst du dich erinnern. Das ist ein guter Ort, um deinen Spaziergang durch Downtown zu beenden.

Praktische Tipps für Los Angeles

Los Angeles erstreckt sich über Dutzende Kilometer, und ohne Auto verlierst du Stunden. Plane nicht mehr als zwei oder drei Stopps pro Tag ein und prüfe morgens die Fahrzeiten: Im Berufsverkehr sind die Freeways komplett dicht. Zwischen Hollywood und Downtown dauert die Fahrt zu ruhigen Zeiten eine halbe Stunde und im Stau fast eine Stunde.

Parken kostet in der Stadt fast überall Geld. An den Boulevards stehen Parkuhren, und Einkaufszentren haben Tiefgaragen mit Stundentarifen. Lies die Schilder am Stellplatz: Manche Straßen sind an Reinigungstagen für das Parken gesperrt, und das Bußgeld kommt schnell.

Such dir etwas zu essen in der Nähe der touristischen Orte. Am Hollywood Boulevard gibt es viel Fast Food, aber die Qualität schwankt: Achte darauf, wie viele Gäste da sind. In Downtown und in den ethnischen Vierteln ist es günstiger und schmeckt besser als am Walk of Fame.

Mit Wasser und Sonne ist in dieser Stadt nicht zu spaßen. Nimm auch an einem bewölkten Tag eine Flasche Wasser und Sonnencreme mit. An den Stränden und Aussichtspunkten gibt es fast keinen Schatten.

Was in zwei Tage passt

Verbringe den Morgen des achten Tages bei den Mammutbäumen im Yosemite und brich dann nach Los Angeles auf. Geh am Abend über den Walk of Fame und fahr hinauf zum Griffith Observatory. Vom Hügel aus siehst du nach der langen Fahrt die Lichter der Stadt.

Widme den neunten Tag Downtown und der Unterhaltung. Fahr am Morgen mit Angels Flight und spaziere um die Wolkenkratzer und die Walt Disney Concert Hall. Nach dem Mittagessen geht es in die Universal Studios, oder nach Beverly Hills, wenn dich der Park nicht interessiert. Kehr gegen Abend ins Hotel zurück und pack deine Sachen.

Wenn du mit Kindern reist, vereinfache den neunten Tag. Die Universal Studios brauchen einen ganzen Tag, also kürzt du Downtown besser ab. Für Erwachsene reicht ein halber Tag, wenn du ein Ticket nur für die wichtigsten Attraktionen nimmst.

Der letzte Abend

Halte dir den letzten Abend frei. Gib das Auto vorab zurück, wenn dein Flug früh geht: Die Schalter der Vermieter sind rund um die Uhr geöffnet, aber die Schlange bei der Rückgabe kann lang sein. Such dir ein Abendessen in der Nähe des Flughafens, damit du vor dem Flug nicht im Stau stehst.

Prüfe, ob alle Tickets und Buchungen auf deinem Handy gespeichert sind. Das Internet funktioniert am Flughafen, aber dein Akku ist schnell leer. Eine Powerbank ist hier nützlicher als im Park.

Wenn du wenig Zeit hast, kürze Downtown ab. Hollywood und die Sternwarte hinterlassen den stärkeren Eindruck, und die Wolkenkratzer siehst du auf dem Weg zum Flughafen ohnehin aus dem Auto.

Ein US-Roadtrip auf der Karte

Die gesamte Route von Los Angeles bis Yosemite ist auf einer Karte zusammengefasst. Öffne sie vor der Abfahrt und speichere die Punkte auf deinem Handy: In den Parks bricht der Empfang ab.

Autoroute durch die USA

Orte auf der Karte
  1. 1Los Angeles Start und Ziel der Rundreise, das Auto wird direkt am Flughafen LAX übernommen
  2. 2Santa Barbara Zwei bis drei Stunden von Los Angeles, weiße Häuser im spanischen Stil und Weingüter in der Nähe
  3. 3Morro Bay Erster Halt am Pacific Coast Highway, ein erloschener Vulkankrater direkt in der Bucht
  4. 4Seeelefanten-Kolonie San Simeon, die Tiere kann man stundenlang beobachten, Jungtiere im Winter und Frühlingsbeginn
  5. 5Ragged Point Inn Eine ehemalige Tankstelle mit Motel, gewachsen zu einem Hotel mit vierzig Zimmern und Meerblick
  6. 6San Francisco Zwei Tage der Route, das Zentrum ist zu Fuß erreichbar, das Auto bleibt auf dem Hotelparkplatz
  7. 7Fisherman's Wharf Eine Uferpromenade mit Geschäften, Fischrestaurants und Hunderten Yachten am Ufer
  8. 8Alcatraz Island Fähre nur vom Pier 33, Erwachsenenticket etwa 50 Dollar, Touren ab zwei Stunden
  9. 9Aquarium of the Bay Ein Aquarium am Pier 39, anderthalb Stunden reichen, einzelne Shows kosten extra
  10. 10Pier 39 Souvenirläden und Restaurants, die Hauptattraktion sind die Seelöwen auf den Stegen
  11. 11USS Pampanito Ein Boot aus den vierziger Jahren, heute ein Museum am Pier 45, günstigeres Ticket für Kinder
  12. 12San Francisco Maritime National Historical Park Im westlichen Teil von Fisherman's Wharf, ein Museum für Meeresgeschichte und Picknicks am Wasser
  13. 13Richmond District Ein gewöhnliches Wohnviertel, in dem sich historisch Einwanderer aus Osteuropa und China ansiedelten
  14. 14Lands End Ein Pfad im Nordwesten der Stadt mit Blick auf den Ozean und die Golden Gate Bridge, etwa eine Stunde zu Fuß
  15. 15Legion of Honor Eine Sammlung europäischer Kunst, Eintritt 20 Dollar, Kinder und Jugendliche frei
  16. 16Sutro Baths Ruinen von Adolph Sutros riesigem Schwimmbad, steinerne Becken direkt am Wasser
  17. 17Golden Gate Park Museen, zehn Seen und Gärten, freier Eintritt, der botanische und der japanische Garten kosten extra
  18. 18Napa Valley Mehr als zehntausend Hektar Weinberge und mehrere Dutzend Weingüter
  19. 19Petrified Forest Baumstämme, die von Lava begraben und zu Stein wurden, eine Stunde reicht für den Rundgang
  20. 20Old Faithful Geyser Bricht ungefähr alle halbe Stunde bis zu einer Höhe von acht Metern aus, Eintritt kostenpflichtig
  21. 21Schloss Castello di Amorosa Ein Schloss im mittelalterlichen Stil, Zugang nur mit kostenpflichtiger Tour und Verkostung von fünf Weinsorten
  22. 22Lake Tahoe An der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien, sandiger Boden und flacher Einstieg, Wasser nicht wärmer als 20 Grad
  23. 23Yosemite Valley Ein Prozent der Parkfläche, wohin die meisten Touristen fahren, Einfahrt 35 Dollar pro Auto
  24. 24El Capitan Eine über zwei Kilometer hohe senkrechte Wand, von jedem Punkt des Tals aus sichtbar
  25. 25Hollywood Walk of Fame Sterne mit den Namen von Schauspielern und Musikern auf dem Bürgersteig des Hollywood Boulevard
  26. 26Grauman's Chinese Theatre Ein pagodenförmiges Gebäude, ein aktives Premierenkino, Fußabdrücke von Filmstars auf dem Vorplatz
  27. 27Dolby Theatre Das ehemalige Kodak Theatre, hier wird jährlich der Oscar verliehen, die Lobby ist ohne Ticket zugänglich
  28. 28Griffith Observatory Ein öffentliches Observatorium mit großem Teleskop, freier Eintritt, montags geschlossen
  29. 29Universal Studios Hollywood Attraktionen und Shows nach Filmmotiven, Tagesticket ab hundert Dollar online
  30. 30Beverly Hills Teure Geschäfte und Villen von Prominenten, der Rodeo Drive
  31. 31Los Angeles Memorial Coliseum Ein Stadion aus den zwanziger Jahren mit fast hunderttausend Plätzen, Austragungsort zweier Sommerolympiaden, Besichtigung kostenlos
  32. 32Downtown Los Angeles Bürohochhäuser, in der Nähe das chinesische, koreanische und japanische Viertel
  33. 33Walt Disney Concert Hall Ein Gebäude im abstrakt-futuristischen Stil, eine Orgel mit tausenden Pfeifen, der Rundgang dauert eine halbe Stunde
  34. 34Angels Flight Die kürzeste Eisenbahn der Welt, die Fahrt kostet anderthalb Dollar, die Auffahrt dauert weniger als eine Minute

Das Auto brauchst du für alle neun Tage, kümmere dich also frühzeitig um den Mietwagen und vergleiche die Konditionen verschiedener Anbieter. Das Formular unten findet Angebote für deine Reisedaten.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Reichen neun Tage für diese Route?

Ja, in neun Tagen schaffst du die Rundreise in entspanntem Tempo. Zwei Tage entfallen auf San Francisco, je ein Tag auf Santa Barbara, den Pacific Coast Highway, das Napa Valley mit dem Lake Tahoe und Yosemite. Der achte Tag gehört den Mammutbäumen und der Fahrt nach Los Angeles, den neunten verbringst du in der Stadt. Wenn du weniger Hektik möchtest, plane je einen zusätzlichen Tag in Yosemite und San Francisco ein.

Braucht man 2026 eine Reservierung im Voraus, um nach Yosemite hineinzufahren?

Nein, die Zeitfenster für die Einfahrt wurden abgeschafft, und eine Reservierung brauchst du nicht (Stand: 02/2026, Neuigkeiten des Parks). Du zahlst einfach die Einfahrtsgebühr für das Auto oder zeigst einen Jahrespass vor. Allerdings sind die Parkplätze an beliebten Wanderwegen bis zum Mittag voll, komm also am Morgen.

Lässt sich diese Route auch ohne Auto machen?

Die ganze Route schaffst du ohne Auto nicht. Zwischen Los Angeles und Santa Barbara fährt ein Zug, doch weiter entlang des Pacific Coast Highway und in Richtung Yosemite gibt es fast keine öffentlichen Verkehrsmittel. In San Francisco brauchst du kein Auto: Das Zentrum erkundest du zu Fuß und lässt den Wagen auf dem Hotelparkplatz stehen.

Wie viel kostet der Eintritt in die Nationalparks?

Die Einfahrt nach Yosemite kostet fünfunddreißig Dollar pro Auto für eine Woche, und der Jahrespass America the Beautiful kommt für Einwohner der USA auf achtzig Dollar (Stand: 09/2026, offizielle Seite des Parks). Für ausländische Besucher ist der Pass teurer, und in Yosemite wird von ihnen eine zusätzliche Eintrittsgebühr verlangt. Prüfe den genauen Betrag für Nicht-Einwohner vor deiner Reise auf der Website des Parks. Der Pass gilt in den meisten Nationalparks, für Einwohner der USA rechnet er sich also schon nach zwei Besuchen.

Muss man Tickets für Alcatraz im Voraus buchen?

Ja, und am besten ein paar Wochen vorher. Zur Insel fahren nur Fähren ab Pier 33, und die Plätze sind schnell vergeben. Der Eintritt auf die Insel selbst ist frei, du bezahlst für die Fähre und den Audioguide (Stand: 09/2026, Parkverwaltung). Die Tour dauert mindestens zwei Stunden, nimm dir also etwas zu essen mit.

Wann ist die beste Zeit für eine Fahrt auf dem Pacific Coast Highway?

Im Frühling und im Herbst. Im Sommer hängt Nebel über der Küste, vor allem am Morgen, und manche Ausblicke bekommst du schlicht nicht zu sehen. Im Winter kann es Erdrutsche und gesperrte Abschnitte geben, prüfe also vor der Abfahrt den Straßenzustand. Der Morgen ist immer besser als der Nachmittag: weniger Autos und weiches Licht für Fotos.

Kurz gefasst: was sich zu buchen lohnt

Die Route steht auf drei Säulen: dem Auto, den Übernachtungen und den Eintrittskarten. Hol das Auto am Flughafen von Los Angeles für alle neun Tage ab, buche die Hotels in San Francisco und in der Nähe von Yosemite im Voraus und kaufe die Tickets für Alcatraz und die Universal Studios online. So verlierst du keine Zeit in Warteschlangen.

Das Schema ist einfach. Wenn dir die Tage knapp werden: Streiche Santa Barbara und behalte zwei volle Tage für San Francisco. Wenn du mit Kindern reist: Plane die Universal Studios und das Aquarium am Pier 39 ein. Wenn du die Natur liebst: Häng eine Nacht in Yosemite an und besorg dir den Jahrespass für die Parks.

Das Wichtigste kannst du von einer Seite aus buchen: Mietwagenpreise vergleichen, Hotels entlang der gesamten Route finden und Tourtickets online kaufen.