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Sächsische Schweiz: 10 Routen von 1 bis 7 Stunden

Sächsische Schweiz: 10 Routen von 1 bis 7 Stunden

Sächsische Schweiz beginnt direkt an der Elbe, weniger als eine Stunde von Dresden entfernt. Sandsteintürme ragen unmittelbar über dem Fluss auf. Du kannst eine Stunde unterwegs sein oder einen ganzen Tag auf den Treppen und Brücken des Nationalparks verbringen.

Die zehn Routen unten folgen Graten, Schluchten und Hochebenen zwischen Bad Schandau, Rathen und Schöna. An manchen Ausgangspunkten ist das Parken kostenlos, an anderen zahlst du. Fast jeder Einstieg ist mit Bus oder S-Bahn erreichbar.

Das Wichtigste, was sich bis September 2026 geändert hat: Nach dem Sturm am 31. Juli waren Wälder und Wege im Gebiet Rathen gesperrt. Schwedenlöcher und der obere Teil des Amselgrunds sind wieder geöffnet, und der Status der übrigen Abschnitte wird wöchentlich geprüft (laut regionalem Tourismusverband, 09/2026). Prüfe diese Liste vor jedem Ausflug.

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Sächsische Schweiz: wie die Wege vor Ort funktionieren

💡 Kurz gesagt:

  • Zehn Routen: vom einstündigen Spaziergang bis zur ganztägigen 12-km-Wanderung.
  • Jede Route startet an einem Wanderparkplatz oder einer Bushaltestelle.
  • Treppen, Brücken und kurze felsige Passagen gibt es fast überall.
  • Parkplätze und offene Wege: 09/2026, geprüft auf der Website des regionalen Tourismusverbands.
Touristen gehen in Bad Schandau zur Fähre hinunter© Bybbisch94, Christian Gebhardt · CC BY-SAFoto: Bybbisch94, Christian Gebhardt, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Region dreht sich um die Elbe, und fast jeder Weg führt entweder auf eine Hochebene oder zu einem Aussichtspunkt über dem Wasser. Die bekannteste Mehrtagesroute hier heißt Malerweg. Sie verläuft in Etappen durch das gesamte Elbsandsteingebirge, und du kannst einen Tag davon wandern, ohne die ganze Route planen zu müssen.

Die westlichen Wege sind ruhiger und weniger überlaufen. Schrammsteine und Bastei können im Sommer voll werden. Plane deinen Ausflug für den Morgen: Früh am Tag sind die Aussichtspunkte noch leer und die Parkplätze frei.

Bevor du losgehst, öffne den Wegeservice des Nationalparks. Dort sind gesperrte Abschnitte aufgeführt, und die Liste wird schnell aktualisiert (laut Wegeservice des Nationalparks). Fast jeder Wanderparkplatz hat eine Bushaltestelle, und in der Saison füllen sich die Parkplätze schnell (laut Anreise-Seite des Nationalparks).

1. Kuhstall und Himmelsleiter: das Tor im Neuen Wildenstein

Das zweitgrößte Felsentor im Elbsandsteingebirge heißt Kuhstall. Es schneidet durch den Neuen Wildenstein, und durch es hindurch hast du einen Blick ins Tal.

Kuhstall-Felsentor in der Sächsischen Schweiz© W. Bulach · CC BY-SAFoto: W. Bulach, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Weg hier beginnt am Lichtenhainer Wasserfall oder am Beuthenfall. Ein Teil der Route folgt einem breiten Forstweg, daher eignet sich der Start gut für Familien mit Kindern.

Der Aufstieg zum Tor führt über Stufen und Leitern. Es gibt viele davon, aber jede Stufe ist kurz, und du ermüdest hier weniger als bei einem langen Gratanstieg.

Oben gibt es ein Gasthaus. Hol dir einen Kaffee und ruh dich vor dem zweiten Abschnitt aus.

Danach kommt die Himmelsleiter. Eine lange Leiter steigt durch eine enge Spalte zu einem weiteren Aussichtspunkt hinauf.

Willst du mehr Herausforderung? Dann geh zum Schneiderloch. Du musst in die niedrige Höhle kriechen, und dann beginnt ein enger Spalt mit einigen Stufen. Lass deinen Rucksack draußen.

  • Route: etwa 5 km Rundweg.

  • Zeit: etwa 1,5 Stunden ohne lange Pausen.

  • Profil: Stufen, Leitern, eine Kriechpassage im Schneiderloch.

  • Start: Parkplatz Beuthenfall, Tagesgebühr.

  • Der Haken: die Passage im Schneiderloch ist eng, und mit einem großen Rucksack passt du nicht hindurch.

  • Stand: regionaler Routenkatalog, 09/2026.

Kombiniere beide Zugänge zu einer Runde. So siehst du das Tor, die Leiter und kehrst auf einem anderen Weg zurück. Für wen: Familien und alle, die einen kurzen Ausflug mit Aussichtspunkt möchten.

2. Arnstein: ein kurzer Aufstieg ohne die Massen

Willst du den Menschenmassen auf dem Malerweg entkommen? Dann wähle Arnstein. Hier steigt fast niemand hinauf.

Du startest am kostenlosen Wanderparkplatz an der Ottendorfer Straße. Vom Parkplatz bis zum Gipfel ist es gar nicht weit, aber dieser kurze Abschnitt hat Stufen in einer Spalte, Brücken und leichte felsige Passagen.

Der Aufstieg dauert länger, als du erwartest, wenn du zum Fotografieren anhältst. Plane zusätzliche Zeit ein und nimm Wasser mit.

Oben erwartet dich ein weiter Blick. Du findest auch die Überreste der Burg Arnstein, auch Ottendorfer Raubschloss genannt. In der Nähe steht eine steinerne Wasserzisterne. Für wen: alle, die Ruhe auf einer kurzen Route suchen.

  • Route: etwa 1,1 km hin und zurück.

  • Zeit: etwa eine Stunde inklusive Pausen.

  • Profil: Stufen in einer Spalte, Brücken, leichte felsige Abschnitte.

  • Start: kostenloser Wanderparkplatz an der Ottendorfer Straße.

  • Der Haken: mit Fotostopps dauert der Aufstieg länger, als du erwartest.

  • Stand: offizielle Wegeliste, 09/2026.

3. Lilienstein: Hochebene, Brücken und ein Blick auf die Elbe

Der Lilienstein gilt als das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz. Das Plateau erhebt sich über der Elbe, und fast jeder, der die Region zum ersten Mal besucht, steigt hier hinauf.

Lilienstein mit steilen Felswänden über einem Feld© Jörg Blobelt · CC BY-SAFoto: Jörg Blobelt, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der südliche Aufstieg führt durch schattigen Wald. An einem heißen Tag ist das ein großes Plus: Die Sonne erreicht dich erst auf den Felsen. Der Weg schlängelt sich zwischen Felsbrocken und Blumen hindurch.

Dann beginnen die berühmten Stufen und Brücken, die das Elbsandsteingebirge unverwechselbar machen. Der Anstieg ist gleichmäßig, ohne lange flache Abschnitte. Etwa eine halbe Stunde, und du bist auf dem Plateau.

Oben auf dem Plateau warten mehrere Aussichtspunkte, von denen aus du die ganze Region siehst. Der stärkste Blick öffnet sich nach Westen. Brücken, Treppen und eine kurze Leiter führen dorthin.

Vom westlichen Rand des Plateaus siehst du die Elbe und die Orte an ihren Ufern. Der Aussichtspunkt ist schmal, an Wochenenden musst du also mit einer Schlange für ein gutes Foto rechnen. Zwischen den Aussichtspunkten überquerst du kurze Brücken über Felsspalten.

Halte dich rechts vom südlichen Aufstieg, und nach ein paar Minuten erreichst du die Gaststätte und weitere Aussichtspunkte. Diese Aussichten erfordern keine Kletterei, und genau das macht den Komfort des Plateaus aus. Vom östlichen Rand blickst du entlang der Elbe nach Bad Schandau und weiter ins Elbsandsteingebirge.

Du kannst über die Nordroute absteigen. Sie ist länger, nimmt aber einen anderen Weg, sodass du den Aufstieg nicht wiederholst. Für wen: alle, die nach einem kurzen Aufstieg ein Panorama wollen.

  • Route: etwa 3,5 km als Rundweg.

  • Zeit: etwa 2 Stunden inklusive Aussichtspunkte.

  • Profil: südlicher Aufstieg etwa 1 km und eine halbe Stunde, nördlicher Abstieg etwa 1,6 km und 45 Minuten.

  • Start: Parkplatz an der Liliensteinstraße, Tagesgebühr.

  • Der Haken: Der westliche Aussichtspunkt ist über eine kurze Leiter oberhalb eines Abgrunds erreichbar; bei Höhenangst ist das ein unangenehmer Abschnitt.

  • Stand: die Wanderseite der Region, 09/2026.

Der Abstieg folgt der Nordseite des Plateaus, und auf diesem Weg triffst du fast niemanden. Wenn du noch Energie hast, geh zum Aussichtspunkt oberhalb der Elbe. Von dort ist der Fluss über eine lange Strecke sichtbar.

4. Zirkelstein: ein 360-Grad-Panorama

Der Zirkelstein steht bei Schöna und verspricht einen Rundumblick in alle Richtungen. Achtung: Von diesem Gipfel wirst du lange fotografieren wollen.

Zirkelstein mit Sandsteingipfel zwischen Feldern© Olaf1541 · CC BYFoto: Olaf1541, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5), Wikimedia Commons

Das Auto lässt du am kostenlosen Wanderparkplatz am südlichen Ortsausgang von Schöna stehen. Vom Parkplatz aus siehst du den Gipfel bereits, ein Verlaufen ist also unwahrscheinlich. Der Bus 252 fährt ins Dorf, Haltestelle am Dorfplatz.

Zuerst gehst du am Ortsrand entlang, dann über die breite Schotterstraße Am Zirkelstein. Der Aufstieg führt durch schattigen Wald, und auf der Ostseite beginnen Stufen und Treppen.

Vom Gipfel siehst du in einer Richtung Lilienstein, Schrammsteine und die benachbarte Kaiserkrone, während sich in der anderen Richtung die großen Berge der Böhmischen Schweiz erstrecken. Darunter ist der Hohe Schneeberg, der höchste Berg des Elbsandsteingebirges.

  • Route: etwa 2 km hin und zurück, 75 Höhenmeter.

  • Zeit: etwa eine Stunde.

  • Profil: einfach, Stufen nur auf den letzten Metern.

  • Start: kostenloser Parkplatz am südlichen Ortsausgang von Schöna oder Bus 252.

  • Für wen: alle, die maximale Aussicht für einen kurzen Spaziergang wollen.

  • Stand: das Verzeichnis der Touristinformation, 09/2026.

5. Gohrisch: Stufen hinauf zur Wetterfahne

Gohrisch ist ein Plateau südlich des gleichnamigen Dorfes. Der Gipfel ist von der Straße aus sichtbar, du findest den Einstieg also auch ohne Karte.

Blick vom Gohrisch auf den Ort und den Lilienstein© Dirk Schmidt (Celsius auf Wikivoyage) · CC BY-SAFoto: Dirk Schmidt (Celsius auf Wikivoyage), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Aufstieg beginnt am Wanderparkplatz und führt durch den Wald. Unterwegs kommst du am Specksteinstollen vorbei, einem Stollen, in dem Fledermäuse überwintern.

Vor dem letzten Abschnitt gibt es einen gemütlichen Platz für eine Pause. Danach folgt der Aufstieg über Stufen und Leitern, teils durch enge Spalten.

Oben empfängt dich die Pavillonaussicht. Es lohnt sich, weiter über das Plateau bis zum westlichen Rand zu gehen: Dort steht eine Wetterfahne, und von diesem Punkt aus öffnet sich ein weiter Blick über das Elbsandsteingebirge.

  • Route: etwa 2 km Rundweg.

  • Zeit: etwa eine Stunde.

  • Profil: mittelschwer, Stufen und kurze Leitern.

  • Start: Wanderparkplatz an der Straße südlich von Gohrisch, die erste Parkstunde ist mit Parkscheibe kostenlos.

  • Stand: offizielle Website der Region, 09/2026.

Der Abstieg erfolgt über die westliche Route, zurück zum Auto geht es über den Muselweg. Dieser Weg ist länger, dafür ergibt sich eine richtige Runde. Wenn du im Urlaub mit einem Mietwagen unterwegs bist, vergleiche vorab die Mietwagenpreise in Dresden.

6. Papststein: Sonnenuntergang über der Elbe und eine Berggaststätte oben

Der Papststein liegt direkt neben dem Gohrisch, beide teilen sich denselben Ausgangspunkt. Der Unterschied: Der Aufstieg auf den Papststein folgt einem beleuchteten Weg.

Sonnenuntergang über der Elbe vom Papststein© Spitzhofer · CC BYFoto: Spitzhofer, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Du überquerst die Straße und steigst auf einem breiten Weg mit Stufen hinauf. Die Lampen hier sind kein Zufall: Oben betreibt eine Berggaststätte, die Gäste bleiben also bis in die Dunkelheit.

Der erste Aussichtspunkt über den Felsen heißt Hunskirchenblick. Dahinter beginnen neue Leitern und neue Aussichten. Nach Nordwesten siehst du den Gohrisch, nach Süden das Dorf Papstdorf mit seiner Kirche.

Von der Berggaststätte aus kannst du ein Stück nach Osten gehen. Dort warten weitere Aussichtspunkte und skurrile Felswände. Der Abstieg führt an der Kleinen und Großen Hunskirche vorbei.

  • Route: etwa 2 km Rundweg.

  • Zeit: etwa eine Stunde, bei Sonnenuntergang länger.

  • Profil: leichter Aufstieg, beleuchteter Weg zum Gipfel.

  • Start: derselbe Wanderparkplatz südlich von Gohrisch.

  • Der Haken: der Abstieg an der Hunskirche vorbei ist teils zugewachsen und kann nach Regen rutschig sein.

  • Stand: Touristinformation Sächsische Schweiz, 09/2026.

7. Felsenlabyrinth: ein Irrgarten zwischen Königstein und Bielatal

Das Felsenlabyrinth zwischen Königstein und Bielatal ist bei Familien beliebt. Kinder flitzen durch das Labyrinth, Erwachsene kommen an manchen Stellen ins Schwitzen.

Sandsteinblöcke des Labyrinths in einem Kiefernwald

Den Eingang findest du, indem du vom Parkplatz aus dem grünen Punkt folgst. Der Zustieg ist sehr kurz, was mit Kindern praktisch ist. Danach ist die Route mit Nummern markiert, sodass man sich im Inneren kaum verlaufen kann.

Die Spalten zwischen den Felsen sind stellenweise eng, und genau das gehört zum Spiel. Nicht für: alle, die sich in engen Durchgängen unwohl fühlen oder einen großen Rucksack tragen.

  • Route: markierter Rundweg, Einstieg über die grüne Wegmarkierung.

  • Zeit: eine halbe bis eine Stunde, wenn die Kinder vorangehen.

  • Profil: leicht, aber stellenweise eng.

  • Start: Parkplatz am Labyrinth, Eingang wenige hundert Meter entfernt.

  • Der Haken: in Erwachsenengröße sind manche Spalten unbequem, und du musst den Rucksack abnehmen.

  • Stand: Wanderkatalog der Region, 09/2026.

8. Bastei und Schwedenlöcher: die Signature-Aussicht der Region

Die Bastei mit ihrer Basteibrücke kennt jeder. Hier sind deutlich mehr Menschen unterwegs als auf anderen Wegen, und die Aussicht ist es trotzdem wert.

Basteibrücke über der Schlucht in der Sächsischen Schweiz© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Der beste Plan: Kombiniere die Bastei mit einer Runde. Im Norden liegen die Schwedenlöcher: ein Abstieg durch eine enge Schlucht mit hohen Wänden. Im Sommer ist es hier kühl, was sie bei Hitze zum besten Abschnitt macht.

Unten gehst du durch den Amselgrund, dann beginnt der Amselsee. Im Kurort Rathen kannst du eine kurze Pause einlegen, bevor der Aufstieg zur Bastei beginnt.

Oben reiht sich ein Aussichtspunkt an den nächsten. Die Steinbrücke, die Felsenburg Neurathen und der Blick über die Elbe liegen alle in einem einzigen Aufstieg. Prüfe nach Unwettern den Wegezustand in den aktuellen Hinweisen der Region: Der Basteiweg von Rathen ist bereits wieder geöffnet.

  • Route: etwa 5 km Rundweg.

  • Zeit: 1,5 bis 2 Stunden.

  • Profil: der Abstieg durch die Schwedenlöcher ist anspruchsvoller als der Aufstieg, Stufen sind nach Regen rutschig.

  • Start: Parkplatz Berghotel Bastei oder der Aufstieg von Rathen.

  • Der Haken: die Bastei ist im Sommer überlaufen, komm früh am Morgen.

  • Für wen: alle, die die Signature-Aussicht der Region bei einem einzigen Ausflug sehen möchten.

  • Stand: Website der Touristinformation, 09/2026.

9. Schrammsteine: eine Runde durch das Große Schrammtor

Die Schrammsteine mit dem Großen Schrammtor und seinem Aussichtspunkt runden die Liste der Signature-Aussichten der Region ab. Der Start hier ist bequem: Parkplätze direkt an den Wegen.

Schrammsteine-Felsmassiv über einem Nadelwald© J.-H. Janßen · CC BY-SAFoto: J.-H. Janßen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Du wanderst durch den Lattengrund und gewinnst die ganze Zeit an Höhe. Der Weg schlängelt sich durch Wald und eine Schlucht mit hohen Wänden. Am Ende des Anstiegs öffnet sich der Blick über die Schrammsteine und den benachbarten Falkenstein.

Als Nächstes folgst du dem Obrigensteig entlang der Felsen zum Wildschützensteig. Hier beginnen Stufen, Leitern und kurze felsige Kletterpassagen. Oben biegst du links ab Richtung Schrammsteinaussicht.

Der bequeme Abstieg ist der Mittelwinkel-Abstieg, der weitere Leitern hat. Danach gehst du auf einem breiten Weg an der Nordseite der Felsen zurück zum Auto.

  • Route: etwa 6 km Rundweg.

  • Zeit: etwa 2,5 Stunden.

  • Profil: mittelschwer, Stufen und Leitern auf beiden Anstiegen.

  • Start: Wanderparkplatz am Zahnsgrund, Haltestelle Schrammsteinbaude.

  • Stand: die Routenliste der Region, 09/2026.

10. Carolafelsen, kleines prebischtor und affensteine

Wenn du einen ganzen Tag Zeit hast, geh ab der Schrammsteinaussicht weiter auf dem Malerweg. So kommen Kleines Prebischtor, Carolafelsen und Affensteine zur Runde dazu.

Carolafelsen über einem Frühlingswald© Lukas Beck · CC BYFoto: Lukas Beck, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Zuerst folgt der Malerweg dem Gratweg: auf und ab, mit Stufen und Leitern. An der Breiten Kluft gibt es bequeme Felsen für eine Pause und ein Panorama über die ganze Region.

Danach folgt der Anstieg dem Zurückesteig. Für den Carolafelsen lohnt es sich, den Malerweg für zehn Minuten pro Strecke zu verlassen. Die Aussicht von dort öffnet sich über das gesamte Elbsandsteingebirge.

Dann kehrst du auf den Malerweg zurück und wanderst am Kleinen Prebischtor vorbei zum Domerker. Der Abstieg an der Domkanzel erfordert Hände, führt aber zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Affensteine.

Danach wird der Weg ruhiger, und du wirst hier kaum noch Reisegruppen sehen. Du wanderst am Rand des Plateaus entlang, die Türme der Affensteine sind dabei immer über den Bäumen sichtbar.

Als Nächstes kommt der Sandlochweg, und der Wald hier ist voller riesiger Bäume. Das letzte Stück bis zum Beuthenfall folgt einem breiten Weg und kostet nicht mehr viel Mühe.

  • Route: etwa 12 km vom Zahnsgrund bis zum Beuthenfall.

  • Zeit: etwa 7 Stunden mit Pausen und Fotos.

  • Profil: mittelschwer, ein langer Tag mit Höhenmetern auf dem Gratweg.

  • Start: Wanderparkplatz am Zahnsgrund, Ziel am Beuthenfall, von Bad Schandau kannst du mit dem Bus zurückfahren.

  • Der Haken: Das ist eine Ganztagesroute, unter sieben Stunden mit Pausen schaffst du sie nicht.

  • Stand: der offizielle Wegekatalog, 09/2026.

Für eine Übernachtung ist Bad Schandau der bequemste Ausgangspunkt. Brücken überqueren die Elbe, sodass die Wege an beiden Ufern nah beieinander liegen. Sowohl das Stadtzentrum als auch Wohnungen außerhalb eignen sich gut als Basis für eine Woche: Hotelpreise in Bad Schandau auf Trip.com prüfen.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Mit welcher Route sollte ich in der Sächsischen Schweiz starten?

Starte mit Kuhstall und Himmelsleiter: etwa 5 km, ein kurzer Anstieg und oben eine Gaststätte. Die zweite Option ist der Lilienstein, wo du nach einer halben Stunde Aufstieg ein Panorama bekommst. Beide Routen geben dir ein Gefühl dafür, wie die Stufen und Brücken hier funktionieren, danach kannst du dich selbstbewusster an die Schrammsteine wagen oder einen ganzen Tag auf dem Malerweg einplanen.

Was kostet das Parken an den Wanderwegen und der Eintritt zur Bastei?

Der Wanderparkplatz an der Ottendorfer Straße und in Schöna sind kostenlos; Lilienstein und Beuthenfall verlangen eine Tagesgebühr. Der Eintritt zur Bastei selbst ist frei, nur das Felsenmuseum Felsenburg Neurathen ist kostenpflichtig (laut aktuellen Angaben der Touristeninformation, 09/2026). Prüfe die Parkgebühren vor Ort, sie ändern sich je nach Saison.

Sind Schwedenlöcher und Amselgrund 2026 geöffnet?

Ja. Nach dem Sturm vom 31. Juli 2026 wurden der Abstieg in die Schwedenlöcher, der obere Teil des Amselgrunds und der Gansweg wieder geöffnet, auch der Basteiweg von Rathen über die Brücke ist offen. Einige Abschnitte rund um Rathen bleiben gesperrt, also prüfe aktuelle regionale Meldungen, bevor du losgehst. Die Liste wird fast jede Woche aktualisiert.

Kann ich diese Routen ohne Auto machen?

Ja, einige Routen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Bus 252 fährt nach Schöna mit Halt am Dorfplatz, ein Bus fährt zu den Schrammsteinen mit Halt an der Schrammsteinbaude, und die S-Bahn fährt nach Rathen und Bad Schandau. Fast jeder Wanderparkplatz hat eine Bushaltestelle in der Nähe (laut Verkehrsinformationen des Nationalparks).

Wo sollte ich übernachten, um jeden Tag wandern zu können?

Bad Schandau ist ein praktischer Ausgangspunkt, um beide Elbufer zu erreichen: Brücken verbinden die Flussseiten, sodass Bastei, Schrammsteine und Lilienstein in einen Wochenplan passen. Die Dörfer rund um Gohrisch funktionieren gut, wenn du ein Auto hast und Ruhe suchst. Buche deine Unterkunft früh: Im Sommer und September sind die Optionen schnell vergriffen.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

Wenn du einen freien Tag hast, entscheide dich für Lilienstein oder Schrammsteine: Beide Wege bieten ein Panorama und passen in einen halben Tag. Mit Kindern plane Felsenlabyrinth und Kuhstall ein, dort sind die Anstiege kurz und am Kuhstall gibt es oben eine Gaststätte. Für Ruhe steuere Arnstein und Zirkelstein an. Für die berühmteste Aussicht geh früh am Morgen zur Bastei, bevor die Busse die Gruppen bringen. Hebe dir die Kombination aus Schrammsteinen, Carolafelsen und Affensteinen für einen langen Tag auf.

Ohne Auto ist Bad Schandau der bequemste Ort zum Übernachten: Busse und S-Bahn fahren zu den Wanderwegen, und du kannst Zugtickets nach Bad Schandau auf Trip.com im Voraus buchen.