
Was du in Köln sehen solltest: 30 Orte und Öffnungszeiten
Köln lässt sich an einem Tag zu Fuß erkunden. Fast alle Hauptsehenswürdigkeiten liegen nur wenige Kilometer vom Dom entfernt, und die Hälfte davon ist kostenlos zugänglich.
Wir haben 30 Attraktionen der Stadt zusammengestellt, von der gotischen Kathedrale bis zu den römischen Toren. Für jeden Ort haben wir notiert, was es zu sehen gibt, wie du hinkommst und was es kostet. Wo sich die Preise ändern, findest du einen Link zur offiziellen Quelle.
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Was du in Köln sehen solltest
💡 Kurz gesagt: Köln lässt sich vom Dom aus bequem zu Fuß erkunden. Dreißig Hauptsehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt und entlang des Rheins, viele davon sind kostenlos zugänglich.
- Der Dom, der Rathausplatz und das Museum Ludwig liegen keine zehn Gehminuten voneinander entfernt (auf der Karte).
- Kostenlos: Groß St. Martin, St. Aposteln, der Botanische Garten Flora und der Römerturm.
- Kostenpflichtig: der Dom, das Schokoladenmuseum, der Kölner Zoo, die Seilbahn und die Kunstmuseen.
- Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website des Kölner Doms.
Die Tabelle unten hilft dir, deine Route zu planen und keine Zeit vor verschlossenen Türen zu verlieren.
# | Ort | Eintritt | Geschlossen |
|---|---|---|---|
1 | Kölner Dom | Ticket erforderlich | nein |
2 | Duftmuseum | kostenpflichtig | Sonntag |
3 | Museum Ludwig | kostenpflichtig | Montag |
4 | Schokoladenmuseum | kostenpflichtig | nein |
5 | Rathausplatz | kostenlos | nein |
6 | Phantasialand | kostenpflichtig | saisonal |
7 | Groß St. Martin | kostenlos | nein |
8 | St. Aposteln | kostenlos | Dienstag |
9 | Rautenstrauch-Joest-Museum | kostenpflichtig | Montag |
10 | Heinzelmännchenbrunnen | kostenlos | nein |
11 | Kölner Zoo | kostenpflichtig | nein |
12 | Kölner Rathaus | werktags | Wochenende |
13 | Schloss Augustusburg | kostenpflichtig | Montag |
14 | Weißes Haus | privat | nein |
15 | Römisch-Germanisches Museum | kostenpflichtig | wegen Sanierung geschlossen |
16 | Wallraf-Richartz-Museum | kostenpflichtig | Montag |
17 | Museum Schnütgen | kostenpflichtig | Montag |
18 | Ulrepforte | kostenlos | nein |
19 | 4711 Haus | kostenlos | Sonntag |
20 | Gürzenich | je nach Veranstaltung | nein |
21 | Hahnentorburg | kostenlos | nein |
22 | Severinstorburg | kostenlos | nein |
23 | Eigelsteintorburg | kostenlos | nein |
24 | Bayenturm | kostenlos | nein |
25 | St. Pantaleon | kostenlos | nein |
26 | Seilbahn | kostenpflichtig | November bis März |
27 | Hohenzollernbrücke | kostenlos | nein |
28 | Botanischer Garten Flora | kostenlos | nein |
29 | Colonius | nur von außen | nein |
30 | Römerturm | privat | nein |
Im Folgenden gehen wir jeden Ort der Reihe nach durch, mit Fotos, Öffnungszeiten und Wegbeschreibungen.
1. Kölner Dom
© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia CommonsDer Kölner Dom ist von überall in der Innenstadt sichtbar. Seine beiden Türme ragen fast 160 Meter in die Höhe, und bis ins späte 19. Jahrhundert blieb die Kirche das höchste Gebäude der Welt (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Der Bau begann bereits im Mittelalter und wurde erst mehrere Jahrhunderte später vollendet. Die langen Unterbrechungen haben ihre Spuren am Gebäude hinterlassen: Das gotische Gerüst erhielt nie vollständig seine üppige Ausstattung. Dafür bewahrte der Dom eine Authentizität, die vielen später vollendeten Kirchen fehlt.
Im Inneren funktioniert der Dom wie ein Museum. Du siehst mittelalterliche Glasfenster, Skulpturen an den Säulen und die berühmte Schatzkammer mit Reliquiaren. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Dreikönigenschrein: Für ihn kommen Pilger aus ganz Europa hierher.
Ab dem 1. Juli 2026 ist für den Eintritt ein Ticket erforderlich, der kostenlose Zugang wurde abgeschafft (geprüft am 14.09.2026 auf der Ticket-Website). Die Turmbesteigung wird separat bezahlt, und es sind mehr als 500 Stufen ohne Aufzug. Die Schlange zur Aussichtsplattform ist morgens kürzer.
- Wie du hinkommst: Haltestelle Dom/Hauptbahnhof, Ausgang Richtung Dom.
- Tickets und Öffnungszeiten: Der Dom ist täglich von 6:00 bis 20:00 Uhr geöffnet; Tickets für den Dom, den Turm und die Schatzkammer werden separat gekauft (Stand: 09/2026, offizielle Website).
- Für wen: für alle, die das Hauptsymbol der Stadt sehen und über den Rhein blicken möchten.
- Nicht für: alle, die mit Treppen und fehlendem Aufzug Probleme haben.
- Der Haken: In der Hochsaison dauert die Turmbesteigung über eine Stunde.
Führungen durch den Dom und die Altstadt lassen sich bequem im Voraus buchen: Köln-Touren auf GetYourGuide.
2. Duftmuseum
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Duftmuseum befindet sich im Haus von Johann Maria Farina, der als Erster blumige Düfte mischte und die Mischung „Kölnisch Wasser" nannte. Die Fabrik Farina gilt als das älteste Parfümhaus der Welt, und noch heute wird hier produziert.
Die Werkstätten sind im Haus erhalten geblieben und in ein Museum verwandelt worden. Ein Guide in historischem Kostüm führt durch die Räume, zeigt dir kupferne Destillierapparate, antike Flakons und erklärt den gesamten Herstellungsprozess. Am Ende kannst du das Kölnisch Wasser riechen und im Shop eine Flasche kaufen.
Der ursprüngliche Duft ist zitrisch, mit Bergamotte und Kräutern. Farina selbst sagte, sein Wasser rieche wie ein Frühlingsmorgen in Italien nach dem Regen. Von hier stammt das Wort „Eau de Cologne", das die Franzosen mit „Kölnisch Wasser" übersetzten.
- Anreise: mit der U-Bahn bis Haltestelle Neumarkt oder mit dem Bus 132.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, Führungen finden nach Zeitplan statt.
- Für wen: Fans der Parfümgeschichte und ungewöhnlicher Museen.
- Der Haken: Am Wochenende sind die Gruppen schnell voll, am besten kommst du zur Öffnungszeit.
3. Museum Ludwig
© Thomas Robbin · CC BY-SAFoto: Thomas Robbin, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Museum Ludwig besitzt eine der besten Sammlungen der Kunst des 20. Jahrhunderts in Europa. Hier siehst du Avantgarde, Pop-Art, Expressionismus und Surrealismus sowie eine der größten Picasso-Sammlungen in Deutschland (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Den Grundstein der Galerie legte das Ehepaar Ludwig: 1976 schenkten sie der Stadt rund 350 Werke und finanzierten einen Neubau neben dem Dom (Stand: 09/2026, Website des Museum Ludwig). Dieses Geschenk führte dazu, dass im Zentrum Kölns ein modernes Museum entstand.
Der Neubau wirkt vor der gotischen Kulisse ausgesprochen markant. Seine Fenster bieten einen unerwarteten Blick auf den Dom, daher ist das Fotografieren hier erlaubt und sogar bequem möglich. Die Kunst des 20. Jahrhunderts wird ohne viel Aufhebens präsentiert, es gibt viele Räume, und nach ein paar Stunden fühlst du dich nicht erschöpft.
- Anreise: mit den Straßenbahnlinien 5, 16, 18 bis Haltestelle Dom/Hauptbahnhof.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, montags ist das Museum geschlossen.
- Für wen: alle, die sich für moderne Kunst und Picasso interessieren.
- Der Haken: Komplexe Ausstellungen sind ohne Audioguide schwer zu verstehen.
4. Schokoladenmuseum
© Photo: Arminia , cropped by Elya , · CC BY-SAFoto: Photo: Arminia , cropped by Elya ,, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas süßeste Museum der Stadt steht auf einer Rheininsel, und sein Gebäude ähnelt einem riesigen Schiff. Im Inneren arbeitet eine echte Schokoladenfabrik, sichtbar durch Glas (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Du verfolgst den gesamten Weg der Kakaobohne, von den Plantagen bis zur fertigen Tafel. Große Maschinen mischen, temperieren und verpacken die Schokolade, nur die Souvenirs werden von Hand verpackt. Eine eigene Ausstellung ist alten Schachteln und Etiketten von Schokoladenmarken gewidmet.
Kinder lieben vor allem den etwa drei Meter hohen Schokoladenbrunnen. Waffeln werden hineingetaucht und an die Besucher verteilt. Im Museum kannst du deine eigene Tafel nach deinem Rezept anfertigen lassen, und der Shop verkauft Schokolade bekannter Marken.
- Anreise: mit den Bussen 106, 132 und 133 bis Haltestelle Schokoladenmuseum.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig, und mit der KölnCard auf GetYourGuide bekommst du Museen und Nahverkehr auf einer Karte.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle mit einer Vorliebe für Süßes.
- Der Haken: In den Schulferien bildet sich an der Kasse eine Schlange, am besten kaufst du die Tickets online.
5. Rathausplatz
Der Rathausplatz liegt im Zentrum der Altstadt, dreihundert Meter vom Dom entfernt.
Unter der Erde, in etwa zehn Metern Tiefe, befindet sich ein archäologisches Museum. Es zeigt die Überreste einer römischen Siedlung und erzählt, wie das mittelalterliche Köln gelebt hat. Die Ausstellung nimmt dich mit auf eine Reise mehrere Jahrhunderte zurück.
Auf dem Platz finden Stadtfeste und Jahrmärkte statt, und im Rathaus selbst werden Empfänge und Bälle ausgerichtet. Tagsüber ist es hier laut, aber alles liegt in Domnähe.
- Anfahrt: U-Bahn bis Dom/Hauptbahnhof und Heumarkt oder Bus 132.
- Kosten: der Platz und die Besichtigung von außen sind kostenlos, das Museum im Untergeschoss ist kostenpflichtig.
- Für wen: für alle, die das Rathaus sehen und einen Einblick in die römische Vergangenheit der Stadt bekommen möchten.
- Der Haken: tagsüber ist der Platz laut und voll.
6. Phantasialand
© KevinSchepers · CC BY-SAFoto: KevinSchepers, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Phantasialand liegt in Brühl, eine halbe Stunde von Köln entfernt. Es ist nicht nur ein Freizeitpark mit Fahrgeschäften, sondern eine Themenstadt, die in Zonen unterteilt ist, die verschiedene Länder repräsentieren.
Es gibt Wasserrutschen, Karussells für Kleinkinder und extreme Schaukeln mit Looping. Wer nass geworden ist, kann sich an einem Warmlufttrockner trocknen. Im Park treten chinesische Akrobaten auf, und „lebende" Puppen und Zeichentrickfiguren laufen über die Wege.
Im Sommer hat der Park länger geöffnet, im Winter schließt er früher, also prüfe vor deinem Besuch die Öffnungszeiten.
- Anfahrt: mit der Regionalbahn nach Brühl, die Fahrt dauert etwa fünfzehn Minuten.
- Kosten: der Eintritt ist kostenpflichtig, das Ticket deckt die meisten Fahrgeschäfte ab.
- Für wen: Familien mit Kindern und Adrenalin-Fans.
- Der Haken: an Wochenenden sind die Warteschlangen an den beliebten Attraktionen lang.
7. Groß St. Martin
© Pedro J Pacheco · CC BY-SAFoto: Pedro J Pacheco, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsGroß St. Martin steht am Rheinufer direkt neben dem Dom. Von den zwölf romanischen Kirchen der Stadt gilt diese als die schönste, und vom Fischmarkt aus hat man den besten Blick auf ihre vier Türme.
Die Kirche hat Zerstörungen und Wiederaufbau überstanden, ihr romanisches Erscheinungsbild aber bewahrt. Der Altar wurde in Form eines Kleeblatts gebaut, das Gewölbe des Hauptraums hat zehn Seiten, und die hohen Fenster sind mit Buntglas geschmückt, das Heilige darstellt.
Im Inneren befindet sich ein Fragment einer antiken römischen Säule, das die Kölner als Talisman für die Stadt betrachten. Geh zu einer ruhigen Zeit hinein, um die Fresken ohne Menschenmassen zu sehen. Denk daran, dass dies eine aktive Kirche ist, also kleide dich angemessen.
- Anfahrt: U-Bahn bis Rathaus oder Heumarkt, dann zu Fuß Richtung Rhein.
- Kosten: der Eintritt ist frei, aber deine Kleidung sollte angemessen sein.
- Für wen: alle, die romanische Architektur und Blicke auf den Fluss lieben.
- Der Haken: Reisegruppen kommen hierher, daher sind Morgen- und Abendstunden ruhiger.
8. St. Aposteln
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Kirche St. Aposteln steht am Neumarkt, mitten im Herzen der Altstadt. Sie ist die dritthöchste romanische Kirche Kölns, mit zwei Türmen an beiden Seiten.
Im Inneren findest du graublaue Fresken des heiligen Johannes, farbige Glasfenster und eine riesige Orgel. Die Skulptur der zwölf Apostel und das alte Taufbecken gelten als die wichtigsten Schätze der Kirche. Das Innere wurde nach Kriegen mehrfach restauriert, aber die Fresken sind fast unversehrt erhalten geblieben.
Du trittst vom lauten Platz ein und befindest dich in Stille. Dies ist eine jener Kirchen, in denen man mitten in einem Spaziergang leicht eine Pause machen kann.
- Anfahrt: Straßenbahnlinien 1, 7, 9, 11 und 14 bis Haltestelle Neumarkt, Busse 134 und 146.
- Kosten: der Eintritt ist frei, Fotografieren ist erlaubt.
- Für wen: alle, die durch die Altstadt spazieren und eine romanische Kirche betreten möchten.
- Der Haken: dienstags ist die Kirche für Touristen geschlossen.
9. Rautenstrauch-Joest-Museum
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde ist eines der fünf größten in Deutschland. Es geht der Frage nach, wie verschiedene Völker die Welt erklären und warum ihre Bräuche so unterschiedlich sind.
In den Sälen siehst du alte Fotografien, Ritualgegenstände, seltene Tagebücher und Monografien. Die Ausstellungen behandeln schwierige Themen: Leben und Tod, Riten, Beziehungen zwischen Männern und Frauen und die Fehler der Generationen, die die Menschen seit Jahrhunderten wiederholen.
Eine eigene Ausstellung ist der Kindheit, den Gefühlen und den Problemen eines Kindes gewidmet. Auch Wechselausstellungen finden hier statt, daher lohnt es sich, vor dem Besuch die Website des Museums zu prüfen.
- Anfahrt: U-Bahn bis Haltestelle Neumarkt.
- Kosten: der Eintritt ist kostenpflichtig, und am Morgen sind deutlich weniger Menschen da.
- Für wen: alle, die ruhige, gehaltvolle Ausstellungen mögen.
- Der Haken: einige Texte gibt es nur auf Deutsch, ohne Übersetzung.
10. Heinzelmännchenbrunnen
© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia CommonsUnweit des Doms versteckt sich der berühmteste Brunnen der Stadt. Er ist ein Denkmal für die weibliche Neugier: In der Mitte steht eine Frau mit Laterne, und neben ihr verteilen sich Zwerge auf der Treppe.
Die Skulptur wurde von Vater und Sohn Renard nach einem Gedicht eines deutschen Dichters geschaffen. Der Legende nach streute eine Frau Erbsen für die Zwerge aus, um einen Blick darauf zu erhaschen, wie sie der Stadt nachts halfen. Die beleidigten Zwerge sollen Köln für immer verlassen haben.
Rund um den Brunnen gibt es Basreliefs mit weiteren Figuren aus dem Gedicht, Grünflächen und Blumenbeete. Touristen suchen lange nach dieser Skulptur, daher ist sie fast immer von Menschen umringt.
- Anfahrt: zu Fuß vom Dom, such die Straße zwischen Dom und Rhein.
- Kosten: die Besichtigung von außen ist kostenlos.
- Für wen: alle, die Stadtlegenden und kleine Skulpturen lieben.
- Der Haken: der Brunnen ist klein, man läuft leicht daran vorbei.
11. Kölner Zoo
© Neuwieser · CC BY-SAFoto: Neuwieser, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer Kölner Zoo im Norden der Stadt gilt als einer der ältesten in Deutschland. Er erstreckt sich über ein großes Gelände neben dem Botanischen Garten und beherbergt Elefanten, Kamele und Paviane (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Affen leben in einem eigens gebauten „Dschungelhaus", und tropische Pflanzen werden in Räumen mit speziellem Klima gehalten. Besonders beeindruckend ist das Aquarium mit leuchtenden Fischen, Weichtieren und Reptilien.
Das Gelände ist sauber und gepflegt, und die Tiere werden nach Plan gefüttert. Tickets kauft man online im Voraus günstiger; im Sommer gibt es an der Kasse eine Schlange (geprüft am 14.09.2026 auf der offiziellen Website). Vom Dom und zurück kannst du einen speziellen „Zoo-Express" nehmen.
- Anfahrt: Straßenbahnlinie 18 oder Bus 140 bis Haltestelle Zoo/Flora.
- Kosten: der Eintritt ist kostenpflichtig, und ein Online-Ticket gilt zugleich als Fahrschein für die Zone (Stand: 09/2026, Preise auf der Website des Zoos).
- Für wen: Familien mit Kindern und Tierliebhaber.
- Der Haken: einige Gehege liegen weit vom Eingang entfernt, also plane mindestens einen halben Tag ein.
Zoo-Tickets kaufst du am bequemsten im Voraus: Tickets bei Tiqets.
12. Kölner Rathaus
© Arminia · CC BY-SAFoto: Arminia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Kölner Rathaus gilt als das älteste Deutschlands. Es steht im historischen Zentrum zwischen Altem Markt und Rathausplatz, nur dreihundert Meter vom Dom entfernt.
Der Bau entstand in mehreren Etappen, die sich vom 14. bis ins 16. Jahrhundert erstreckten. Die Mischung aus Gotik und Barock verleiht dem Rathaus ein malerisches Aussehen. An der Fassade findest du ein Holzgesicht namens Platz-Jabbek: Bei jedem Glockenschlag öffnet es den Mund und streckt die Zunge heraus. Der Turm ist mit Figuren bedeutender Bürger geschmückt.
Das Rathaus am Rathausplatz kann an Werktagen im Rahmen von Führungen besichtigt werden; in der übrigen Zeit wird das Gebäude von der Stadtverwaltung genutzt.
- Anreise: U-Bahn bis Dom/Hauptbahnhof und Heumarkt, Bus 132.
- Kosten: die Fassadenbesichtigung ist kostenlos, Führungen sind kostenpflichtig.
- Für wen: alle, die das älteste Rathaus des Landes sehen möchten.
- Der Haken: es ist ein Arbeitsgebäude, daher ist der Zugang zeitlich begrenzt.
13. Schloss Augustusburg

Schloss Augustusburg steht in Brühl und ist eines der frühesten Beispiele des deutschen Rokoko. Es wurde im frühen 18. Jahrhundert für einen Erzbischof und Kurfürsten erbaut, und heute ist die Anlage als UNESCO-Welterbe gelistet.
Im Inneren erwarten dich Prunkräume mit Stuckarbeiten und historischen Ausstellungen, während sich draußen ein Park mit Alleen und Konzertflächen um das Schloss ausbreitet.
Das Schloss ist montags geschlossen, plane deinen Besuch also besser für einen anderen Tag.
- Anfahrt: mit der Regionalbahn nach Brühl, dann zu Fuß oder mit dem Bus.
- Kosten: Der Eintritt ist kostenpflichtig; Tickets für Park und Schloss können unterschiedlich sein.
- Für wen: alle, die Schlösser, Parks und Landschaftsgestaltung lieben.
- Der Haken: Die Räume öffnen in festen Zeitfenstern, eine freie Besichtigung gibt es nicht.
14. Weißhaus
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Weißhaus wurde bereits im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Damals diente die Burg als Sommerresidenz für Benediktineräbte und als Wehranlage.
Schneeweiße Mauern, altes Mauerwerk und ein malerischer Teich bilden ein harmonisches Ensemble, ergänzt durch gotische Türmchen. Zwei Bogenbrücken verbinden die Burg mit einem großen, schattigen Park.
Heute befindet sich das Weißhaus in Privatbesitz, daher kannst du es nicht von innen besichtigen. Du erreichst es mit der Stadtbahn Richtung Bonn, Haltestelle Arnulfstraße.
- Anfahrt: Stadtbahn Richtung Bonn, Haltestelle Arnulfstraße.
- Kosten: Privatbesitz, Besichtigung nur von außen.
- Für wen: alle, die durch Kölns westliche Parks spazieren.
- Der Haken: kein Zugang ins Innere, die Burg ist nur von außen zu sehen.
15. Römisch-Germanisches Museum
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Römisch-Germanische Museum beherbergt eine der größten archäologischen Sammlungen Europas. Die Exponate umfassen den Zeitraum von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter, insgesamt rund drei Millionen Objekte (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Gezeigt werden römisches Glas, Schmuck, Waffen und Alltagsgegenstände. Als Stolz der Sammlung gelten das Dionysos-Mosaik und das fünfzehn Meter hohe Grabmonument des Poblicius.
Wichtig: Das Hauptgebäude des Museums am Roncalliplatz ist wegen Sanierung geschlossen, ein Teil der Ausstellung wird vorübergehend im Belgischen Haus gezeigt (geprüft am 14.09.2026 auf der offiziellen Website). Prüfe vor dem Besuch, welche Räume aktuell geöffnet sind.
- Anfahrt: Haltestellen Dom/Hauptbahnhof und Heumarkt, dann zu Fuß.
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, am ersten Donnerstag im Monat hat das Museum länger geöffnet.
- Für wen: alle, die sich für Kölns römische Geschichte interessieren.
- Der Haken: einige Räume sind wegen Sanierung geschlossen.
16. Wallraf-Richartz-Museum
© Hans Peter Schaefer - http://www.reserv-a-rt.de · CC BY-SAFoto: Hans Peter Schaefer - http://www.reserv-a-rt.de, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDas Wallraf-Richartz-Museum wurde bereits im 19. Jahrhundert gegründet und befindet sich seit 2001 in seinem heutigen Gebäude nahe dem Rathausplatz (Stand: 09/2026, Museumsseite auf der Stadtwebsite).
Es ist eine der größten Gemäldegalerien Deutschlands. Die Sammlung umfasst Gemälde aus sieben Jahrhunderten, darunter Werke der Kölner Malerschule und einzigartige Grafik. Als Stolz der Sammlung gilt Stefan Lochners „Madonna im Rosenhag".
Das Museum ist montags geschlossen, hat aber am ersten und dritten Donnerstag im Monat länger geöffnet.
- Anfahrt: Haltestellen Dom/Hauptbahnhof und Heumarkt, dann zu Fuß.
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, am ersten Donnerstag im Monat bieten die Kölner Museen ermäßigte Preise.
- Für wen: alle, die alte Meister lieben.
- Der Haken: montags geschlossen, wie die meisten Museen der Stadt.
17. Museum Schnütgen
Das Museum Schnütgen entstand dank des Sammlers Alexander Schnütgen. Im späten 19. Jahrhundert sammelte er mittelalterliche Kirchenkunst und schenkte die Sammlung später seiner Heimatstadt unter einer Bedingung: ein Museum zu schaffen, das allen offensteht.
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSeit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Sammlung in der romanischen Basilika St. Cäcilien untergebracht, die selbst ein Baudenkmal ist. In den Räumen siehst du Glasmalereien, alte Wandteppiche, Kirchengerät aus Elfenbein und Edelmetallen, liturgische Gewänder und Statuen.
Dies ist ein ruhiges Museum ohne Menschenmassen, in dem man die Details gut studieren kann.
- Anfahrt: Haltestelle Neumarkt, dann zu Fuß zur Cäcilienstraße.
- Kosten: kostenpflichtiger Eintritt, montags geschlossen.
- Für wen: alle, die sich für mittelalterliche Kunst interessieren.
- Der Haken: Die Ausstellung ist klein, eine Stunde reicht dafür.
18. Ulrepforte
© Островский Александр, Киев · CC BY-SAFoto: Островский Александр, Киев, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Ulrepforte wird seit dem 13. Jahrhundert in Dokumenten erwähnt. Sie war einst eine Stadtfestung, heute ist nur noch ein markanter Turm im Süden der historischen Altstadt erhalten.
Der Name der Festung bedeutet übersetzt „Töpferei", denn dieses Handwerk blühte hier bis ins 19. Jahrhundert. In verschiedenen Epochen waren im Inneren eine Mühle, Kaufmannshäuser und Weinkeller untergebracht.
Du findest die Ulrepforte zwischen Sachsenring, Ulrichgasse und Kartäuserwall. Sie ist kein touristischer Ort, hat aber Atmosphäre.
- Anfahrt: mit der Straßenbahn zur Haltestelle Ulrepforte, dann zu Fuß.
- Kosten: kostenlose Besichtigung von außen.
- Für wen: alle, die ruhige Ecken abseits der Menschenmassen lieben.
- Der Haken: kein Zugang ins Innere, das Gebäude wird bewohnt und ist in Restaurierung.
19. 4711 Eau-de-Cologne-Haus
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsSeit mehreren Jahrhunderten wird in diesem Haus Eau de Cologne nach einem geheim gehaltenen Rezept hergestellt.
Heute werden Produkte der Marke 4711 in fast sechzig Ländern verkauft. In der Manufaktur gibt es einen Shop: Hier kannst du einen Duft aus einer großen Kollektion auswählen, Kosmetik und Duschgels kaufen. Im zweiten Stock befindet sich ein kleines Museum mit Exponaten zur Geschichte der Marke.
Das 4711-Haus ist werktags und samstags geöffnet, sonntags geschlossen.
- Anfahrt: zu Fuß vom Dom, das Haus steht im Zentrum in der Glockengasse.
- Kosten: kostenloser Eintritt, das Museum ist kostenlos.
- Für wen: alle, die Parfüm und ein ungewöhnliches Souvenir aus Köln suchen.
- Der Haken: Die Manufaktur ist sonntags geschlossen.
20. Gürzenich
Der Gürzenich wurde bereits im 15. Jahrhundert als repräsentative Festhalle erbaut. Für seine Zeit war es ein sehr geräumiges Gebäude mit ausdrucksvoller gotischer Verzierung.
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIm Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude nieder, nur die massiven Mauern blieben erhalten. Nach der Restaurierung wurde es zu einem Ausstellungs- und Konzertkomplex, der seine historische Atmosphäre bewahrt hat. Heute treten hier Musiker auf und es finden Orgelkonzerte statt.
Hinein kommst du nur zu einem Konzert oder einer Ausstellung, einen kostenlosen Eintritt gibt es nicht.
- Anfahrt: Haltestelle Heumarkt, dann zu Fuß.
- Kosten: Tickets hängen von der Veranstaltung ab.
- Für wen: alle, die Orgelmusik in einem historischen Saal hören möchten.
- Der Haken: schau dir das Programm vorher an.
21. Hahnentorburg
Die Hahnentorburg war Teil der mittelalterlichen Stadtmauer. Durch sie führte die Straße nach Aachen und Jülich, weshalb sie als eines der Haupttore der Altstadt gilt.
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Tor wurde bereits im frühen 13. Jahrhundert erbaut und sollte die Stärke der Kölner Befestigungsanlagen demonstrieren. Später beherbergte es ein Gefängnis und ein Depot der Pferdebahn, Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete hier ein historisches Museum. Nach dem Krieg wurde das Bauwerk restauriert und in eine Ausstellungshalle umgewandelt, heute ist es Sitz der Karnevals-Ehrengarde.
Es liegt an der Hahnenstraße nahe dem Rudolfplatz.
- Anfahrt: Straßenbahn oder U-Bahn bis zur Haltestelle Rudolfplatz.
- Kosten: das Tor kannst du von außen kostenlos besichtigen.
- Für wen: alle, die durch den westlichen Teil der Altstadt spazieren.
- Der Haken: hinein kommst du nur zu Ausstellungen.
22. St. Severin’s Gate
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas St. Severin’s Gate ist als Teil der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten geblieben. Die Hauptroute von Köln nach Bonn führte hindurch, und das Bauwerk selbst stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Das Tor diente nicht nur als Eingang, sondern auch als Empfangsort für geehrte Gäste. Ende des 19. Jahrhunderts beherbergte es ein Naturkundemuseum, später ein Hygienemuseum und danach ein Bürgerzentrum. Trotz seiner langen Geschichte ist das Äußere des Tors fast in seiner ursprünglichen Form erhalten geblieben.
Das Denkmal liegt im Süden der Altstadt, nahe dem Chlodwigplatz.
- Anreise: Straßenbahn oder Bus bis Chlodwigplatz.
- Kosten: die Besichtigung von außen ist kostenlos.
- Für wen: für alle, die der südlichen Route vom Dom zum Rhein folgen.
- Der Haken: in der Nähe liegt ein stark befahrener Verkehrsknotenpunkt, also erwarte keine Ruhe.
23. Eigelsteintorburg
Die Eigelsteintorburg war der nördliche Eingang zur Stadt. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut, um Köln mit Neuss zu verbinden, und war ein zentrales Element der Stadtbefestigung.
Napoleon und seine Frau zogen durch dieses Tor in die Stadt ein. Nach dem Abriss der Stadtmauer beschlossen die Behörden, das Tor zu erhalten, und Ende des 19. Jahrhunderts führte der Architekt Stübben eine Rekonstruktion durch. Später beherbergte es ein Naturkundemuseum und eine Zweigstelle des Geschichtsmuseums.
Heute ist es Teil des historischen Erbes der Stadt an der Kreuzung Lübeckerstraße, Eigelstein und Greesbergstraße.
- Anreise: Straßenbahn bis zur Haltestelle Eigelstein oder zu Fuß vom Hauptbahnhof.
- Kosten: die Besichtigung von außen ist kostenlos.
- Für wen: für alle, die entlang der alten Stadtmauer spazieren möchten.
- Der Haken: es gibt keine dauerhafte Ausstellung im Inneren.
24. Bayenturm
Der Bayenturm erhob sich am Rheinufer als Teil einer zusammenhängenden Festungsmauer. Der achteckige, zweigeschossige Bau mit Zinnenkranz gilt als eines der markantesten Gebäude der Altstadt.
Der Turm wurde im 13. Jahrhundert erbaut, Ende des 19. Jahrhunderts umfassend umgebaut und nach dem Krieg anhand der Originalzeichnungen des Architekten Stübben restauriert. Heute ist sein Erscheinungsbild fast identisch mit dem Original.
Den Bayenturm findest du nahe der Uferpromenade des Rheinauhafens, zwischen Bayenstraße und Agrippinawerft.
- Anreise: zu Fuß am Rhein entlang von der Deutzer Brücke.
- Kosten: kostenlose Besichtigung von außen.
- Für wen: für alle, die an der Uferpromenade flanieren und nach Spuren der Stadtmauer suchen.
- Der Haken: du kannst nicht hinein.
25. Kirche St. Pantaleon
Die Kirche St. Pantaleon steht auf einer Anhöhe im südlichen Teil der Altstadt. Die erste Erwähnung stammt aus dem 9. Jahrhundert, und im 10. Jahrhundert wurde dort ein Kloster gegründet.
Es handelt sich um eine dreischiffige romanische Basilika mit drei unterschiedlich hohen Türmen. Die Kirche beherbergt Reliquien des heiligen Nikolaus des Wundertäters, Brunos des Großen und des heiligen Pantaleon selbst. Für Gemeindemitglieder finden hier Gottesdienste, Gespräche mit Priestern und Gemeindekurse statt.
Die Basilika ist von ruhigen Straßen umgeben, und es gibt hier deutlich weniger Touristen als am Dom.
- Anreise: Straßenbahn bis Barbarossaplatz, dann zu Fuß.
- Kosten: freier Eintritt.
- Für wen: für alle, die romanische Architektur ohne Menschenmassen sehen möchten.
- Der Haken: Gottesdienstzeiten können die Besichtigung einschränken.
26. Seilbahn
© Ebertplatz aka Gerd Franke, Cologne/Köln (www.ebertplatz.de) · CC BY-SAFoto: Ebertplatz aka Gerd Franke, Cologne/Köln (www.ebertplatz.de), CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDie Seilbahn bringt dich nahe dem Zoo über den Rhein, und von hier hast du den besten Blick auf den Fluss, die Altstadt und den Kölner Dom von oben.
Die Seilbahn wurde Mitte des 20. Jahrhunderts eröffnet und war die erste ihrer Art in Deutschland. Mehrere Jahrzehnte lang hatte sie den Status der einzigen im Land, bis ähnliche Anlagen in Koblenz entstanden.
Die Seilbahn fährt von April bis Oktober, täglich von morgens bis abends, wobei die Kabinen zwischen Rheinpark und Zoo verkehren. So kannst du beide Ausflüge an einem Tag verbinden und die Stadt von oben sehen.
- Anreise: Haltestelle Riehler Straße direkt am Zoo.
- Kosten: kostenpflichtiges Ticket, Kombi-Ticket mit dem Zoo erhältlich. Seilbahn-Tickets auf Tiqets.
- Für wen: für alle, die Köln von oben sehen möchten.
- Der Haken: im Winter geschlossen.
27. Hohenzollernbrücke
© Raimond Spekking · CC BY-SAFoto: Raimond Spekking, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Hohenzollernbrücke überspannt den Rhein direkt am Dom. Züge fahren über sie zwischen den beiden Bahnhöfen der Stadt, und entlang der Stahlbögen verläuft ein Fuß- und Radweg.
Die Brücke wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet und ist heute einer der beliebtesten Fotospots. Tausende Paare haben Schlösser an ihren Geländern hinterlassen, weshalb die Brücke auch Liebesbrücke genannt wird.
Der Zugang zur Brücke ist kostenlos, und sie bietet einen hervorragenden Blick auf den Dom und den Fluss. Geh bei Sonnenuntergang hin, wenn die Stadt beleuchtet ist.
- Anreise: Haltestelle Dom/Hauptbahnhof oder Bahnhof Deutz, dann zu Fuß auf die Brücke.
- Kosten: kostenloser Zugang rund um die Uhr.
- Für wen: für alle, die den besten Blick auf den Dom über den Rhein möchten.
- Der Haken: bei windigem Wetter ist es auf der Brücke kalt.
28. Flora Botanischer Garten
© Renardo la vulpo · CC BY-SAFoto: Renardo la vulpo, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Botanische Garten Flora wurde bereits im 19. Jahrhundert im Norden der Stadt angelegt. Zunächst war er ein Stadtpark nach dem Entwurf des preußischen Architekten Peter Lenné, später wurde hier ein eigenständiger botanischer Garten eingerichtet.
Heute wachsen hier unter freiem Himmel Farne, Heidewiesen, alpine Gräser und mediterrane Bäume. Ergänzt werden die Pflanzen durch Skulpturen, Brunnen und Sitzbereiche, und zum Gelände gehören ein See, Gewächshäuser und ein Café.
Der Eintritt in den Garten und das Subtropenhaus ist frei, nur für einige Gewächshäuser zahlst du. Der Garten ist von morgens bis zur Dämmerung geöffnet, das Subtropenhaus empfängt Besucher tagsüber. Die Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison, also prüfe sie auf der Website der Stadt.
- Anreise: Straßenbahnlinie 18 oder Bus 140 bis Haltestelle Zoo/Flora.
- Kosten: freier Eintritt, einige Gewächshäuser sind kostenpflichtig.
- Für wen: für alle, die eine Pause von der Stadt im Grünen möchten.
- Der Haken: das Subtropenhaus schließt früher als der Garten.
29. Colonius Fernsehturm
© Superbass · CC BY-SAFoto: Superbass, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Colonius Fernsehturm ist das höchste Bauwerk Kölns. Er wurde Ende des 20. Jahrhunderts nach einem Entwurf des Architekten Erwin Heinle erbaut und zählt zu den höchsten Türmen Deutschlands.
Seinen Namen erhielt der Turm vom römischen Namen der Stadt, Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Er steht an der Inneren Kanalstraße, die den Kurven der ehemaligen Stadtmauer folgt.
Aussichtsplattform und Restaurant sind seit vielen Jahren geschlossen, daher kannst du den Turm nur von außen bewundern. Früher bot die Aussichtsplattform einen Blick über die gesamte Stadt, aber Besucher werden nicht mehr hineingelassen.
- Anreise: U-Bahn bis Haltestelle Ebertplatz, dann zu Fuß.
- Kosten: kostenlose Besichtigung von außen, kein Zugang zur Spitze.
- Für wen: für alle, die sich für Ingenieurbauwerke interessieren.
- Der Haken: du kannst nicht hinein, du kannst nur aus der Ferne schauen.
30. Römerturm
© VollwertBIT · CC BY-SAFoto: VollwertBIT, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia CommonsDer Römerturm wurde im 2. bis 3. Jahrhundert erbaut, als Köln als entfernter Vorposten Roms galt. Die Mauern bestehen aus Sandstein, Kalkstein und Trachyt und sind mit authentischem Mosaikmauerwerk verziert.
Nach dem Abzug der Römer wurde die Stadt von einer Festungsmauer umgeben, und der Turm diente zu verschiedenen Zeiten als Kloster St. Klara und als Wohnhaus. Ende des 19. Jahrhunderts wurde er zum historischen Denkmal, als er restauriert und mit neugotischen Elementen versehen wurde.
Heute befindet sich der Turm in Privatbesitz. Du kannst ihn bei einem zehnminütigen Spaziergang westlich des Doms sehen. Es ist eine seltene Gelegenheit in Köln, römisches Mauerwerk fast mitten in der Stadt zu sehen.
- Anreise: zu Fuß westlich vom Dom, etwa zehn Minuten.
- Kosten: Privatbesitz, Besichtigung von außen.
- Für wen: für alle, die das römische Erbe der Stadt sehen möchten.
- Der Haken: du kannst nicht hinein, das Gebäude ist privat.
Touren und Tickets in Cologne
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage brauchst du für Köln?
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Kölns kannst du an einem Tag zu Fuß schaffen. Ein halber Tag reicht für den Dom, den Rathausplatz und die Altstadt; die andere Hälfte sparst du dir für Museen auf. Wenn du noch den Zoo, die Seilbahn und Brühl einplanen willst, nimm dir zwei Tage Zeit und lass es ruhig angehen.
Was kannst du in Köln kostenlos sehen?
Groß St. Martin, die Kirche St. Aposteln, die Kirche St. Pantaleon, die Flora und der Römerturm sind kostenlos zugänglich. Auch der Spaziergang über die Hohenzollernbrücke ist gratis.
Wann ist die beste Reisezeit für Köln?
Plane deine Reise für Mai, Juni oder September. Im Sommer ist das Zentrum voller Touristen, und im Winter sind die Seilbahn und einige Parks geschlossen. Der Karneval im Februar zieht riesige Menschenmengen an, also buche deine Unterkunft rechtzeitig im Voraus.
Wohin mit Kindern?
Kindern gefallen meist der Kölner Zoo mit seinem „Dschungelhaus" und dem Aquarium sowie das Schokoladenmuseum mit seinem Schokoladenbrunnen und den Waffeln. Für einen ganzen Tag kannst du ins Phantasialand nach Brühl fahren. Auch die Seilbahn kommt bei Kindern gut an, sie fährt aber nur von April bis Oktober.
Lohnt sich die KölnCard?
Wenn du zwei Museen besuchen und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen willst, rechnet sich die KölnCard. Die Karte deckt den Eintritt zu den Kölner Museen und den Nahverkehr ab. Wenn du aber nur kostenlose Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundest, brauchst du sie nicht. Vergleiche die Preise vorab und entscheide anhand deiner Route.
Kölner Sehenswürdigkeiten auf der Karte
Alle dreißig Orte lassen sich bequem auf einer Karte ansehen. Markiere den Dom als Mittelpunkt und bewege dich dann am Rhein entlang oder entlang des Rings der ehemaligen Stadtmauer. Buche Zugtickets nach Köln im Voraus: Zugtickets nach Köln auf Trip.com.
Kurz gesagt: Was du buchen solltest
Köln lässt sich gut zu Fuß erkunden: Der Dom, der Rathausplatz und die Altstadt liegen alle dicht beieinander. Plane kostenpflichtige Attraktionen im Voraus, damit du keine Zeit an der Kasse verlierst. Suche dir eine Unterkunft im Zentrum, in der Nähe des Hauptbahnhofs.
- Wenn du einen Tag Zeit hast: Beginne mit dem Dom, überquere die Hohenzollernbrücke und kehre zum Rathausplatz zurück.
- Wenn du zwei Tage Zeit hast: Ergänze das Schokoladenmuseum, den Zoo und die Seilbahn.
- Wenn du mit Kindern unterwegs bist: Plane den Zoo und das Phantasialand in Brühl ein.
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