
20 Orte in Budva: Was du in drei Tagen sehen kannst und wie viel es kostet
Budva ist kompakt: Zwanzig der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich in zwei oder drei Spaziergängen abdecken. Unterwegs entdeckst du Festungsmauern, alte Kirchen und Strände unterhalb der Klippen. Manche Orte sind kostenlos, andere kosten ein paar Euro, und der Wasserpark auf dem Hügel ist seit einigen Jahren geschlossen. Hier kommen alle zwanzig Punkte, mit Route, Öffnungszeiten und ehrlichen Haken.
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Was du in Budva sehen solltest: 20 Orte
💡 Kurz gesagt:
- Altstadt, Zitadelle, Bibliothek und die Kathedralen schaffst du an einem Tag zu Fuß.
- Plane separate Ausflüge für die Festung Mogren, die Festung Kosmač, den Strand Jaz, Sveti Stefan und den Berg Čelobrdo ein.
- Preise, Eintritt und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Tourismusorganisation von Budva
Die Reihenfolge in der Liste ist nicht streng: Wir sind von der Altstadt die Küste hinaufgegangen und dann in die Berge oberhalb von Budva gefahren. Wenn du nur zwei Tage hast, nimm die ersten zehn Punkte und hebe dir den Rest für den nächsten Besuch auf.
Wenn du brauchst | Geh hierher | Eintritt |
|---|---|---|
Den besten Blick auf die Bucht | Festung Mogren | kostenlos |
Schwimmen unterhalb der Klippen | Strand Mogren | kostenlos |
Geschichte in einer Stunde | Archäologisches Museum | kostenpflichtig |
Einen Spaziergang auf dem Wasser | Insel Sveti Nikola | Bootsticket |
Ein Panorama der Riviera | Berg Čelobrdo | kostenlos |
Etwas für einen Regentag | Galerie für moderne Kunst | kostenpflichtig |
1. Zitadelle
Am südlichen Rand der Altstadt steht die Festung, an der die Stadtmauern begannen und endeten. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1425 (Stand: 09/2026, Website der Tourismusorganisation von Budva), und die Mauern wurden gegen die Türken errichtet und von venezianischen Handwerkern fertiggestellt. Die Terrassen bieten den besten Blick auf die Ziegeldächer und das Meer.
© Falk2 · CC BY-SAFoto: Falk2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsHeute ist die Zitadelle in Privatbesitz: Im Inneren betreiben ein kleines Museum und ein Restaurant, und einige Räume sind für Besucher geschlossen. Du steigst über Steintreppen zur oberen Terrasse hinauf, wo eine bescheidene Sammlung von Exponaten steht. Halte deinen Ausweis bereit.
Der Eintritt ist kostenpflichtig, ein Ticket kostet ein paar Euro. Wenn du das Museum besuchen möchtest, musst du bereit sein, separat zu zahlen. Stadtführungen nehmen die Zitadelle normalerweise in ihr Programm auf, daher kann das Ticket im Gesamtpreis enthalten sein. Kläre das vorab mit dem Veranstalter.
- Wie lange: etwa eine Stunde für alles.
- Für wen: alle, die ein Panorama wollen und noch nicht bereit für die Berge sind.
- Der Haken: Das Museum im Inneren verlangt eine separate Gebühr.
2. Bibliothek
Die alte Bibliothek befindet sich in einem der Gebäude des Zitadellenkomplexes. Von außen wirkt das Gebäude bescheiden, eine Steinfassade ohne Verzierungen. Im Inneren erwarten dich antike Ausstattung und hohe Decken. Fotografieren ist hier erlaubt, daher kommen viele nur für die Fotos.
© Wolfgang Sauber · CC BY-SAFoto: Wolfgang Sauber, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIn der Bibliothek arbeitet ein Restaurierungszentrum für alte Manuskripte. Einheimische nutzen den Lesesaal, und in den Sälen finden Seminare und akademische Treffen statt. Eine separate Ausstellung erzählt die Geschichte des Gebäudes selbst.
Der Eintritt in die Bibliothek ist kostenlos (laut städtischem Tourismusbüro). Für den Rest der Zitadelle ist ein separates Ticket erforderlich.
Das Bibliotheksgebäude gehört zum selben Komplex wie die Kunstgalerie und das archäologische Museum, daher lässt sich der Besuch gut kombinieren. Die antiken Innendetails sind fast im Originalzustand erhalten. Der Lesesaal öffnet früh am Morgen, aber prüfe den Zeitplan am besten vorab: An Veranstaltungstagen sind die Säle für Besucher geschlossen. Wenn du nur ein schönes Foto brauchst, reichen zehn Minuten im Hauptsaal, und selbst an bewölkten Tagen gibt es dort viel Licht.
- Wie lange: eine halbe Stunde, wenn du dich nur in den Sälen umsiehst.
- Der Haken: Die Bibliothek ist sonntags geschlossen.
3. Uferpromenade
Die Uferpromenade verläuft entlang der gesamten Küste vom Zentrum der Altstadt bis zum Stadtrand. Die Fußgängerstraße ist von Palmen gesäumt, dahinter liegen Cafés und kleine Läden. Tagsüber ist es hier heiß, daher ist es besser, morgens oder nach Sonnenuntergang zu gehen.
© Shixart1985 · CC BYFoto: Shixart1985, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsAbends spielt Musik auf der Promenade, und am Pier warten Ausflugsboote. Von hier fahren Boote zur Insel Sveti Nikola und in Richtung Sveti Stefan. Abfahrten gibt es stündlich, ein Ticket kostet ein paar Euro. Plane diesen Spaziergang an deinem ersten Tag ein, um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen.
Restaurants und Freiluftcafés säumen das Wasser, und vom Geländer aus wird geangelt. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, reicht eine Stunde für eine gemütliche Runde bis zum Ende der Promenade und zurück.
- Wie lange: eine Stunde, abends auch länger.
- Der Haken: In der Saison ist es hier abends wegen der Musik aus den Bars laut.
4. Kloster Podmaine
Das Kloster Podmaine liegt zwei Kilometer von der Altstadt entfernt, abseits der Touristenstraßen. Der Komplex ist leicht an seinen hellen Mauern ohne Stuck oder Vergoldung zu erkennen. Der Ort hat eine schwierige Geschichte, aber sein Äußeres zeigt das nicht.
© Островский Александр, Киев · CC BY-SAFoto: Островский Александр, Киев, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Hauptattraktion für Reisende ist die Kleine Kirche Mariä Himmelfahrt. Über der Erde wirkt sie wie eine einzelne Mönchszelle, doch tatsächlich verbirgt sich darin eine unterirdische Kirche mit Fresken. Die Wandmalereien mussten nach einem schweren Erdbeben restauriert werden.
Die Anfahrt dauert eine Weile. Du folgst den Schildern, und jedes führt dich höher den Hang hinauf. Ein Taxi vom Zentrum kostet ein paar Euro. Komm am Morgen, bevor die Sonne kräftig wird: Schatten ist entlang der Strecke selten.
Der offizielle Name des Klosters lautet Podostrog, auch wenn Einheimische häufiger Podmaine sagen. Die Anlage liegt nah am Meer, sodass selbst mittags im Sommer eine warme Brise spürbar ist. Neben der Kleinen Kirche Mariä Himmelfahrt umfasst der Komplex nur wenige Gebäude und wirkt von außen bescheiden, ohne Stuck, Vergoldungen oder auffällige Details. Die Kuppel über der unterirdischen Kirche ist nur vom nahe gelegenen Aussichtspunkt zu sehen, also schau dich genau um, damit du nicht daran vorbeiläufst.
- Wie lange: eine Stunde für den Weg und die Besichtigung.
- Der Haken: der Aufstieg ist anstrengend, besonders im Sommer.
5. Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit
Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit steht auf einem Platz in der Altstadt und zieht immer eine Menschenmenge an. Im Vergleich zu den Nachbargebäuden ist die Kirche jung, doch sie ist zu einem Blickfang geworden. Ihre Erscheinung verbindet barocke Details und byzantinische Gewölbe mit einer großen Kuppel.
© Richard Mortel from Riyadh, Saudi Arabia · CC BYFoto: Richard Mortel from Riyadh, Saudi Arabia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsIm Inneren befindet sich eine Nachbildung einer Ikone von Andrei Rublev, die nah am Original angefertigt wurde. Die Mauern sind aus weißem und rotem Stein gebaut, daher ist die Kirche schon von Weitem sichtbar.
Praktisch ist, sie auf dem Weg zur Zitadelle anzuschauen. Du betrittst den Platz, gehst um die Kirche herum und läufst weiter Richtung Meer. Der Platz ist klein, in der Hochsaison musst du also warten, bis sich eine Reisegruppe verteilt hat.
Der Platz vor der Kirche funktioniert als Kreuzungspunkt der Altstadt. Hier steht immer jemand: geführte Gruppen, Einheimische, Touristen mit Karten. Die Aufmerksamkeit ziehen nicht nur die Architektur auf sich, sondern auch das weiße und rote Mauerwerk und Fragmente alter Wandmalereien. Als klassische orthodoxe Kirche kann man sie nicht bezeichnen; sie sieht nicht aus wie die Nachbargebäude, und genau das macht sie interessant. Der Besuch dauert nicht lange, und Fotos gelingen aus jedem Winkel gut.
- Wie lange: eine halbe Stunde.
- Der Haken: der Platz ist klein, und in der Hochsaison wird es voll.
6. Die Ballerina von Budva
Die Bronzefigur einer Tänzerin steht erstarrt über dem Meer zwischen den Stränden von Mogren. Die Statue hat keine offizielle Geschichte: Weder der Name des Bildhauers noch der genaue Grund ihres Erscheinens ist bekannt. Dieses Rätsel hat unter Einheimischen und Besuchern Dutzende Versionen hervorgebracht, die meisten davon traurig.
© DavidGjorgiev · CC BYFoto: DavidGjorgiev, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsAm einfachsten ist sie für Gäste des Hotels Avala zu sehen, denn der Felsen mit der Figur liegt direkt an dessen Mauer. Alle anderen müssen von der Promenade in Richtung Altstadt laufen. Orientierungspunkt: ein neueres Gebäude mit einem Betonvordach; dahinter beginnt ein schmaler Pfad entlang der Klippen.
Diesem Pfad folgst du und kommst direkt an den Stränden von Mogren heraus. Von dort ist die Statue gleich am Eingang zum Strandbereich sichtbar. Unterwegs gibt es Unterkünfte und Stellen, von denen aus du die Bucht von oben fotografieren kannst.
- Dauer: ein halbstündiger Spaziergang von der Promenade.
- Der Haken: Der Pfad ist schmal und nach Regen rutschig.
7. Festung Mogren
Von der Festung auf dem Kap sind Fragmente der Mauern und Eckwachtürme erhalten geblieben. Einst war sie das beeindruckendste Bauwerk an der gesamten Küste von Budva. Heute werden die Steine langsam von Grün überwuchert. Darin liegt ein gewisser Charme: Es ist ruhig hier und es sind fast keine Menschen unterwegs.

Offizielle Führungen gibt es hier nicht, und es werden keine Tickets verkauft. Die Ruinen liegen etwa einen Kilometer von Budva entfernt, zwischen den Stränden Jaz und Mogren, auf einem hohen Hügel. Der Pfad vom zweiten Abschnitt des Strandes Mogren ist längst ausgewaschen, daher ist es einfacher, entlang der Küstenstraße zu laufen.
Von der Bushaltestelle gehst du etwa fünfzehn Minuten auf dem Gehweg. Dann beginnt ein Tunnel mit einem Schild für Tvrdava Mogren, wo du links abbiegst. Der Feldweg wird nach Regen stark ausgewaschen, also wähle einen trockenen Tag und trage bequeme Schuhe.
- Dauer: eineinhalb Stunden inklusive Fußweg.
- Für wen: alle, die eine Aussicht ohne Menschenmassen wollen und bereit sind zu laufen.
- Der Haken: Der Pfad vom Strand Mogren ist ausgewaschen, daher ist es besser, entlang der Straße hinaufzugehen.
8. Plaža Mogren
Der Strand Mogren liegt unterhalb der Klippen neben der Altstadt und ist der bekannteste Küstenabschnitt in Budva. Zwei kleine Buchten sind durch einen schmalen Durchgang verbunden, den Einheimische durch den Fels gehauen haben. Seinen Namen verdankt der Ort dem spanischen Seefahrer Magrini.
© Miomir Magdevski · CC BY-SAFoto: Miomir Magdevski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Eintritt ist für alle frei. Nach den Regeln von Morsko Dobro bleibt die Hälfte des bewirtschafteten Strandes frei von Liegen und Sonnenschirmen (Stand: 09/2026, Aufschlüsselung zum Strand Mogren). Ein Sonnenschirm und zwei Liegen kosten etwa zehn Euro. Umkleidekabinen und Duschen sind vor Ort.
Von der Altstadt erreichst du ihn in etwa zehn Minuten über einen Weg, der sich an die Klippen schmiegt. Von der Seite von Jaz ist die Strecke länger und folgt einem gewundenen Pfad zwischen Felsbrocken. In der Saison ist der Ort beliebt, also sichere dir morgens einen Platz in Wassernähe.
- Dauer: ein halber Tag.
- Für wen: Schwimmen unter den Klippen und Fotos bei der Ballerina-Statue.
- Der Haken: Im Juli und August ist es rappelvoll.
9. Kirche Santa Maria in Punta
An der Stelle eines antiken Herkules-Heiligtums steht heute ein schlichter Bau aus grauem Stein mit rotem Ziegeldach. Auf den ersten Blick würde man ihn für einen Teil der Festungsmauer der Zitadelle halten. Tatsächlich ist es eine der ältesten Kirchen an der Adria, auch wenn hier schon lange keine Gottesdienste mehr stattfinden.
© Ad Meskens You are free to use this picture for any purpose as long as you credit its author, Ad Meskens . Example: © Ad · CC BY-SAFoto: Ad Meskens You are free to use this picture for any purpose as long as you credit its author, Ad Meskens . Example: © Ad, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Kirche wurde von Benediktinermönchen erbaut und blieb fast fünf Jahrhunderte unter ihrer Obhut. Im fünfzehnten Jahrhundert ging sie an die Franziskaner über. Eine reiche Innenausstattung gibt es nicht, aber die Akustik ist hervorragend: Nach der Restaurierung finden hier regelmäßig Konzerte klassischer Musik statt (laut Tourismusverband Budva).
Im Sommer findet innerhalb dieser Mauern das Festival Grad Teatar statt. Theatergruppen, Puppenspieler, Rezitatoren und Musiker treten unter den alten Balken auf. Du kannst ein Abendprogramm besuchen; der Spielplan hängt am Eingang aus.
- Dauer: eine halbe Stunde.
- Der Haken: Die Kirche ist nicht aktiv, und die Türen werden hauptsächlich für Konzerte geöffnet.
10. Insel Sveti Nikola
Die Insel Sveti Nikola liegt gegenüber von Budva und gilt als die wildeste Ecke der hiesigen Riviera. Steile Klippen, dichtes Grün und mehrere Strände mit Buchten ziehen sowohl Touristen als auch Einheimische hierher. Ihren Namen verdankt die Insel den Ruinen einer kleinen Kirche.
© Alexkom000 · CC BYFoto: Alexkom000, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsEin schmaler Felsstreifen verbindet sie mit dem Festland und führt zum Strand Slavyansky. Dieser Weg darf nicht benutzt werden: Zu bestimmten Zeiten ist er lebensgefährlich. Es gibt nur eine sichere Route, und die führt übers Wasser.
Die Tourenformate sind unterschiedlich. Eine Gruppentour mit Stopp auf der Insel kostet etwa 25 € (Stand: 09/2026, Guide zur Bucht von Budva). Ein privates Boot für fünf Stunden mit Stopps in den Buchten kostet etwa 150 €. Drei Stunden auf dem Wasser reichen aus, um zu schwimmen und die Insel zu umrunden.
Die Insel hat drei Strände, alle in Buchten eingebettet. Die Küstenlinie ist unregelmäßig: Kleine Einbuchtungen wechseln sich mit Grotten ab, und der Blick aufs Meer von hier gilt als einer der schönsten der Riviera. Auch Vögel nisten hier, und ihre Rufe sind schon lange zu hören, bevor du das Ufer erreichst. Wenn du einen Tag am Wasser ohne Menschenmassen willst, bring dein eigenes Wasser und Essen mit: Auf der Insel gibt es fast keine Cafés.
- Dauer: ein halber Tag inklusive Anreise.
- Für wen: ruhiges, klares Wasser und Fotos von den Klippen.
- Der Haken: Der Fußweg über die Felsen ist gefährlich, daher musst du mit dem Boot hinfahren.
11. Altstadt
Die Altstadt wirkt wie eine Insel mittelalterlicher Architektur, umgeben von modernen Hotels. Von oben siehst du spielzeugartige Ziegeldächer, enge Gassen und weiße Mauern mit roten Geranien. Aus der Nähe wirken die Mauern nicht mehr wie eine Kulisse: An manchen Stellen sind sie bis zu zwei Meter dick.
© Jaakko Luttinen · CC BY-SAFoto: Jaakko Luttinen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas wichtigste Wahrzeichen des Viertels sind die Festungsmauern der Zitadelle, die seit über tausend Jahren im Wind stehen. Neben den Befestigungsanlagen gibt es im Viertel Kirchen, Museen und ein Unterhaltungszentrum. Fünf Tore führen hinein, aber nur zwei gelten als historisch.
Du kannst von jedem Teil Budvas hierher laufen: An jeder Kreuzung stehen Wegweiser. Ein Taxi vom Stadtrand kostet etwa fünf Euro, während geführte Rundgänge durch das Zentrum etwa zwei Euro kosten. Die Ersparnis liegt auf der Hand, also geh besser zu Fuß. Du kannst auch Tickets für die Altstadt-Tour im Voraus buchen.
- Wie lange: einen halben Tag für die Mauern, Kirchen und Museen.
- Der Haken: Ein Taxi ins Zentrum kostet etwa fünf Euro, obwohl es zu Fuß nicht weit ist.
12. Kirche des Heiligen Sava
Die Kirche des Heiligen Sava ist dem serbischen Heiligen gewidmet, der als Begründer der Orthodoxie in Serbien gilt. Der Überlieferung nach wurde die Kirche im zwölften Jahrhundert an der Stelle errichtet, an der Sava als Pilger nach Jerusalem aufbrach. Später ging die Kirche an die Franziskaner über.
© I would appreciate being notified if you use my work outside Wikimedia. More of my work can be found in my personal gall · CC BY-SAFoto: I would appreciate being notified if you use my work outside Wikimedia. More of my work can be found in my personal gall, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Bau ist klein, drei mal fünf Meter, und direkt in die Festungsmauer eingefügt. Der Stein ist grau und rot, über dem Dach gibt es kein Kreuz und keinen Glockenturm. Die Einheimischen betrachten ihn als heiligen Ort, nicht nur als Denkmal.
Im Inneren sind Fragmente von Fresken aus dem zwölften Jahrhundert erhalten, der größte Schatz der Kirche. Gottesdienste finden hier nicht statt, aber Besucher dürfen hinein. Die Kirche der Heiligen Maria steht direkt daneben und ist ebenfalls einen Blick wert.
- Wie lange: eine halbe Stunde.
- Der Haken: keine Gottesdienste, die Kirche wird als Denkmal genutzt.
13. Jaz Beach
Der Strand Jaz hebt sich deutlich von den übrigen Stränden Budvas ab und besteht aus zwei Abschnitten. Hier gibt es Sand, was für diese Stadt eine Seltenheit ist, und das Wasser hat einen klaren Azurton. Die Rolling Stones sind an diesem Ort schon einmal aufgetreten, daher sein Ruf als Konzertbühne.
© Milica Buha · CC BY-SAFoto: Milica Buha, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer erste Abschnitt beginnt mit Felsen und Steinbrocken, dann weicht der Stein Kies und goldenem Sand. Liegen und Sonnenschirme kann man mieten: Ein Schirm mit zwei Liegen kostet etwa zehn Euro. Der Zugang zum Strand ist frei.
Zu Fuß brauchst du hierher ziemlich lange über eine staubige Schotterpiste. Du erreichst ihn mit dem öffentlichen Bus ab der Haltestelle nahe der Altstadt; Orientierungspunkt zum Aussteigen ist das Café Perla. Komm vor dem Mittag, solange der Strand noch leer ist.
- Zeit einplanen: einen halben Tag.
- Der Haken: Der Fußweg ist lang, und nach Regen ist die Piste ausgewaschen.
14. Archäologisches Museum
Das Museum in Budva wurde erst spät eröffnet, nämlich Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Stadt selbst gilt als eine der ältesten an der Adriaküste, entsprechend dicht ist die Sammlung ausgefallen. Heute gehört das Archäologische Museum fest zur Altstadt.
© Sailko · CC BYFoto: Sailko, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDie Ausstellung vereint Objekte aus verschiedenen Kulturschichten. Du siehst Spuren der Griechen, Römer und Venezianer, die jeweils für ein paar Jahrhunderte hierherkamen und ihre Spuren hinterließen (Stand: 09/2026, Museen und Galerien Budvas). Einige der Funde stammen aus der Antike und dem frühen Mittelalter.
Der Rundgang beginnt direkt auf der Straße. Nahe der Museumsmauern liegen scheinbar ungeordnet Reste antiker Bauwerke verstreut, und viele gehen daran vorbei, ohne zu merken, dass sie bereits einen Teil der Ausstellung sehen. Ein Ticket kostet ein paar Euro, die Öffnungszeiten hängen von der Saison ab.
Die Ausstellung ist so angeordnet, dass du dich durch die Schichten der Geschichte bewegst: zuerst griechische Funde, dann römische, dann venezianische. Viele Objekte wurden direkt aus den Straßen und Plätzen der Stadt geborgen, daher trägt jedes Stück ein eigenes Etikett mit dem Fundort. Das Gebäude selbst steht im historischen Teil der Stadt, direkt an der Festungsmauer, und fügt sich in dieselbe Route wie die Altstadt ein. Wenn du es eilig hast, sieh dir nur den Hauptsaal an; das reicht für einen Gesamteindruck.
- Zeit einplanen: eine Stunde.
- Der Haken: Ein Teil der Exponate befindet sich im Freien und ist leicht zu übersehen.
15. Kathedrale St. Johannes
Die Kathedrale St. Johannes steht im historischen Zentrum direkt an der Festungsmauer. Ihr hoher Glockenturm ist von überall in der Altstadt sichtbar und dient als Orientierungspunkt. Die gotische Kirche wurde im dreizehnten Jahrhundert an der Stelle einer älteren Kirche errichtet.
© Richard Mortel from Riyadh, Saudi Arabia · CC BYFoto: Richard Mortel from Riyadh, Saudi Arabia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Vorgängerbau wurde durch ein Erdbeben zerstört, und auch die neue Kirche wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Im siebzehnten Jahrhundert wurde die Kathedrale vollständig rekonstruiert, der Glockenturm kam später hinzu. Die Restauratoren bewahrten die gotischen Details: die Rosette, Spitzbogenfenster und die unverputzte Fassade.
Im Inneren ist die Ausstattung zurückhaltend. An den unteren Wandbereichen findest du Reste alter Fresken, der obere Teil ist schlicht weiß getüncht. Die wichtigste Reliquie der Kathedrale ist die Ikone Unserer Lieben Frau von Pontus aus dem zwölften Jahrhundert im nördlichen Altar. Das Mosaik aus Muranoglas zeigt Johannes den Täufer.
Im Inneren der Kathedrale gibt es mehrere Altäre, und jeder ist einen eigenen Blick wert. An der Südwand steht der Altar Unserer Lieben Frau der Gesundheit mit Ikonografie aus dem zwölften Jahrhundert, daneben der Altar des Heiligen Kreuzes mit einer Darstellung der Taufe des Herrn. Der nördliche Altar ist mit Marmor verkleidet, hier wird die Ikone Unserer Lieben Frau von Pontus aufbewahrt, die Hauptreliquie der Kirche. Das Mosaik aus Muranoglas wurde im achtzehnten Jahrhundert zusammengesetzt, seine Fläche erreicht vierzig Quadratmeter.
- Zeit einplanen: eine Stunde.
- Der Haken: Das Innere ist schlicht, es gibt fast keinen Marmor und keine Vergoldung.
16. Wasserpark Budva
Der Wasserpark auf dem Hügel Topliš wurde 2016 eröffnet und entwickelte sich schnell zur wichtigsten Familienattraktion der Stadt. Die Anlage ist derzeit nicht in Betrieb: In Verzeichnissen wird sie als dauerhaft geschlossen geführt (Stand: 09/2026, Aquapark Budva im Stadtverzeichnis). Einen Tag mit Kindern kannst du um ihn herum nicht mehr planen.
© KarenWunderkind · CC BY-SAFoto: KarenWunderkind, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Grund für die Schließung läuft auf Geld und einen Rechtsstreit hinaus. Der Pächter Aquaterra solution zahlte jahrelang nicht an die Stadt, der Streit ging vor Gericht, und der Park verschwand aus dem touristischen Leben (Geschichte des Streits). Das Gelände wurde bis heute nicht wiederhergestellt.
Wähle statt der Rutschen die Insel St. Nikolaus oder den Strand Jaz. Beide bieten Bademöglichkeiten und Schatten, und der Eintritt bleibt frei. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, füllen diese beiden Orte einen ganzen Tag.
- Für wen: eine Erinnerung für alle, die den Wasserpark in alten Reiseführern gefunden haben.
- Der Haken: Die Anlage ist geschlossen und verlassen, und der Rechtsstreit zieht sich ohne Ergebnis hin.
17. Galerie für moderne Kunst
Die Galerie wurde Anfang der siebziger Jahre eröffnet, als Budva begann, jährliche Künstlertreffen auszurichten. Meister kamen zu Pleinair-Sitzungen und hinterließen der Stadt jeweils ein Werk. Für diese Geschenke wurde die Galerie für moderne Kunst geschaffen.
© Bratislav Tabaš · CC BY-SAFoto: Bratislav Tabaš, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsSo entstand die Sammlung „Moderne Expressionisten". Tabuti, Dindstrem, Bradley, Jousselin und Gillet schenkten der Galerie je ein Gemälde. Heute zeigen die Säle Werke von Künstlern aus verschiedenen Ländern, darunter der Mexikaner Andreas Salgo, der Ägypter Salah Taher und der Spanier Oscar Estruga.
Auch die Gattungen sind vielfältig: Öl, Aquarell, Grafik, Skulptur und Fotografie. Insgesamt umfasst die Sammlung rund vierhundert Objekte (Stand: 09/2026, Museen und Galerien der Stadt). Die meisten Werke entstanden in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Galerie ist nach dem Künstler Jovo Ivanović benannt, der sie dreißig Jahre lang leitete.
- Zeit einplanen: eine Stunde.
- Für wen: für Regentage und für alle, die die Strände satt haben.
- Der Haken: Die Räume sind klein, und es gibt wenige Wechselausstellungen.
18. Festung Kosmač
Die Festung Kosmač wurde im neunzehnten Jahrhundert auf einem Hügel oberhalb des Dorfes Brajići erbaut. Vom Busfenster aus siehst du auf der Fahrt von Budva nach Cetinje ihre Silhouette ganz oben. Die Festung wurde mit den neuen Technologien ihrer Zeit errichtet und diente als Grenze zwischen Österreich und Montenegro.
© Dennis G. Jarvis · CC BY-SAFoto: Dennis G. Jarvis, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer Hügel bot einen hervorragenden Aussichtspunkt, daher galt Kosmač als wichtige strategische Position. Sie wurde von Österreichern und Italienern gehalten, und die Spuren der Angriffe sind noch sichtbar. Der rechte Flügel und die zentrale Bastion trugen die größten Schäden davon, und ein Erdbeben kam noch hinzu.
Eine schmale befahrbare Straße führt zur Festung, aber das Fahren darauf ist unsicher. Viele gehen zu Fuß über einen markierten Weg hinauf. Der Komplex hat zwei Stockwerke mit Bastionen und einem Keller; die Fensteröffnungen und der Gewehrturm sind am besten erhalten.
- Wie viel Zeit: zwei Stunden inklusive Anfahrt.
- Der Haken: Die Straße zur Festung ist schmal und holprig, und das Fahren darauf ist riskant.
19. Sveti Stefan
Sveti Stefan war lange Zeit geschlossen, aber im Sommer 2026 kehrte es zu den Gästen zurück. Das Resort Aman Sveti Stefan öffnete am 1. Juli nach fünf Jahren Renovierung und einem Streit um den Strandzugang (Stand: 09/2026, The Balkan Guide). Die Villa Miločer auf dem Festland begrüßte ihre ersten Gäste am 22. Mai.
© Jaakko Luttinen · CC BY-SAFoto: Jaakko Luttinen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Insel wirkt wie ein ehemaliges Fischerdorf auf einem Felsen fünfhundert Meter vom Ufer entfernt. Die mittelalterlichen Häuser wurden in Zimmer umgewandelt, wobei die authentische Fassade erhalten blieb. Der Komplex umfasst insgesamt 41 Einheiten, und die Preise beginnen bei £1.300 pro Nacht (Details zur Eröffnung).
Nur Hotelgäste können die Insel selbst betreten. Alle anderen betrachten sie vom Ufer und vom Wasser aus: Ein Boot bringt Touristen für etwa zwei Stunden hinüber. Das reicht zum Schwimmen, für einen Spaziergang durch den Pinienwald und um die Umgebung auf sich wirken zu lassen.
- Wie viel Zeit: zwei Stunden mit dem Boot.
- Der Haken: Der Strand der Insel ist für Außenstehende gesperrt; nur Hotelgäste haben Zutritt.
20. Berg Chelobrdo
Der Berg Chelobrdo funktioniert wie eine natürliche Aussichtsplattform über der Budva Riviera. Die Leute kommen nach dem Besuch des Klosters Praskavica hier herauf: Die Aussicht von oben macht den Ausflug lohnenswert. Du siehst türkisfarbenes Wasser, die Insel Sveti Stefan und grüne Hänge.
© Miomir Magdevski · CC BY-SAFoto: Miomir Magdevski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsEine Steinstrasse führt vom Kloster zum Aussichtspunkt. Weiter oben steht das Kloster Rustovo mit der Kirche der Heiligen Königlichen Märtyrer der Romanows.
Mit dem Auto nimmst du die Strasse von Przno Richtung Sveti Stefan, biegst vor der Gabelung ab und fährst noch zwei Kilometer weiter zum Dorf Chelobrdo. Oben steht ein Denkmal für Kriegshelden, und in der Nähe sprudelt eine Quelle mit frischem Trinkwasser. Die beste Zeit für den Aufstieg: am Abend, wenn du von hier aus den Sonnenuntergang beobachten kannst.
- Zeitaufwand: zwei Stunden.
- Der Haken: ohne Auto schwer erreichbar, und der Aufstieg ist lang.
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Touren und Tickets in Budva
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage brauchst du für Budva?
Drei Tage in entspanntem Tempo reichen für die zwanzig Sehenswürdigkeiten. Verbringe den ersten Tag mit der Altstadt, der Zitadelle, der Bibliothek und den Kathedralen. Der zweite Tag gehört den Stränden Mogren und Jaz, der dritte der Insel St. Nikolaus, Sveti Stefan und dem Berg Chelobrdo. Wenn du wenig Zeit hast, behalte die Altstadt und einen Strand.
Welche Sehenswürdigkeiten in Budva sind kostenlos?
Die Uferpromenade, beide Strände, die engen Gassen der Altstadt und die Ruinen der Festung Mogren kannst du kostenlos besichtigen. Auch die alte Bibliothek lässt dich ohne Ticket hinein. Die Zitadelle, das Archäologische Museum und die Galerie für Moderne Kunst bleiben kostenpflichtig. Plane dein Eintrittsbudget im Voraus, wenn du die Museen machen möchtest.
Ist der Wasserpark in Budva geöffnet?
Nein. Der Park auf dem Hügel Toplis ist nicht in Betrieb und gilt als dauerhaft geschlossen. Der Grund sind die Schulden des Pächters und ein Rechtsstreit mit der Stadt. Die Sanierung hat noch nicht begonnen, also solltest du die Rutschen von deinem Plan streichen. Mit Kindern wählst du besser den Strand Jaz oder die Insel St. Nikolaus.
Wie kommst du zur Insel St. Nikolaus?
Nur über das Wasser. Der Felsstreifen vom Strand Slavyansky ist gefährlich, du kannst ihn nicht zu Fuss überqueren. Gruppenausflüge zur Insel kosten etwa 25 €, ein privates Boot für fünf Stunden rund 150 €. Die Boote legen am Pier an der Uferpromenade ab, Tickets werden am Eingang verkauft.
Kommst du nach Sveti Stefan hinein?
Nur wenn du Gast des Aman-Komplexes bist. Alle anderen müssen sich mit dem Blick vom Ufer und vom Wasser aus begnügen. Ein Boot bringt Touristen für etwa zwei Stunden hinüber, das reicht für einen Spaziergang und ein Bad. Der Strand der Insel ist für Aussenstehende geschlossen.
Alle zwanzig Orte dieser Auswahl sind auf der Karte unten markiert. Öffne sie auf deinem Handy und baue deine Route in deinem eigenen Tempo.
Sehenswürdigkeiten von Budva
Orte auf der Karte
- 1Zitadelle Festung von 1425 am südlichen Rand der Altstadt, innen Museum und Restaurant, Eintritt kostenpflichtig
- 2Promenade Fußgängerpromenade entlang der Küste mit Palmen und Cafés, vom Kai starten Boote
- 3Kloster Podmaine Zwei Kilometer von der Altstadt, die kleine Entschlafungskirche mit unterirdischer Kapelle
- 4Dreifaltigkeitskirche Auf einem Platz in der Altstadt, Mauerwerk aus weißem und rotem Stein, Barock und byzantinische Gewölbe
- 5Ballerina von Budva Bronzefigur auf einem Felsblock zwischen den Mogren-Strände, erreichbar über einen Pfad entlang der Klippen
- 6Festung Mogren Ruinen von Mauern und Wachtürmen auf einem Hügel, keine Eintrittskarten, am besten über die Straße erreichbar
- 7Strand Mogren Zwei Buchten unter den Klippen nahe der Altstadt, freier Eintritt, Sonnenschirm mit Liegen etwa 10 Euro
- 8Kirche Santa Maria in Punta Eine der ältesten Kirchen der Adria, keine Gottesdienste, im Sommer das Grad-Teatar-Festival
- 9Insel des Heiligen Nikolaus Drei Strände in Buchten, nur mit dem Boot erreichbar, Gruppentour etwa 25 Euro
- 10Altstadt Mittelalterliche Bebauung mit Ziegeldächern, bis zu zwei Meter dicke Mauern, fünf Tore
- 11Heiliger-Sava-Kirche Ein drei mal fünf Meter großer Tempel, in die Festungsmauer eingebaut, Fresken aus dem 12. Jahrhundert
- 12Strand Jaz Zwei Bereiche mit Sand und Kies, hier traten The Rolling Stones auf, freier Eintritt
- 13Archäologisches Museum Funde der Griechen, Römer und Venezianer, ein Teil der Ausstellung steht direkt auf der Straße
- 14Kathedrale des Heiligen Johannes Gotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit hohem Glockenturm, Ikone der Muttergottes von Pontia
- 15Festung Kosmač Festung aus dem 19. Jahrhundert auf einem Hügel über dem Dorf Brajići, am besten zu Fuß über den Pfad erreichbar
- 16Sveti Stefan Die Aman-Resortinsel öffnete am 1. Juli 2026, Zugang nur für Hotelgäste
- 17Berg Čelobrdo Ein natürlicher Aussichtspunkt über der Riviera, nahe dem Kloster Rustovo und einer Quelle, am besten bei Sonnenuntergang
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Die Matrix ist einfach. Wenn du einen Tag hast, nimm die Altstadt mit der Zitadelle und dem Strand Mogren. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, setze den Strand Jaz an die erste Stelle und lass den Wasserpark aus. Wenn du eine Aussicht ohne Menschenmassen willst, geh hinauf zur Festung Mogren oder auf den Berg Chelobrdo.
Zwei Dinge solltest du besser im Voraus organisieren: die Unterkunft in der Saison und eine Stadtführung. Hotels in Budva auf Trip.com sind von Mai bis September ausgebucht, und Tickets für Altstadt-Spaziergänge bekommst du leichter vor deiner Anreise. Den Rest kannst du vor Ort entscheiden: Eintritte für die Zitadelle und die Museen kaufst du an der Kasse.


