
Rhodos in einer Woche: 30 Sehenswürdigkeiten mit Preisen und Öffnungszeiten
Rhodos wirkt wie eine Insel für einen Tag: Man kommt an, sieht die Altstadt und fährt wieder. Tatsächlich gibt es hier drei Dutzend Sehenswürdigkeiten, und für manche lohnt sich ein eigener Ausflug ans andere Ende der Insel. Einige Orte sind kostenlos und rund um die Uhr zugänglich, bei anderen brauchst du ein Ticket an der Kasse und solltest den Einlass vorab buchen.
Wir haben die wichtigsten Orte der Insel in einer Liste zusammengestellt, von der Festung in der Hauptstadt bis zu den abgelegenen Stränden im Süden. Der Eintritt zur Akropolis von Lindos kostet 20 €, und ab 2026 gilt dort ebenfalls ein Zeitfenster-System (Stand: 09/2026, Griechisches Kulturministerium). Du siehst sofort, wofür sich das Ticket lohnt und was du dir für einen zweiten Besuch aufheben kannst.
Hier ist eine Übersicht der kostenpflichtigen Orte. Wir haben Preise und Öffnungszeiten am 14.09.2026 auf den offiziellen Websites geprüft, Stand: 09/2026.
Ort | Eintritt | Sommeröffnungszeiten | Geschlossen | Quelle |
|---|---|---|---|---|
Großmeisterpalast | 20 € | 08:00-20:00 | dienstags im Winter | |
Akropolis von Lindos | 20 € | nach Zeitfenster | saisonal | |
Archäologisches Museum von Rhodos | 6 € | 08:00-20:00 | dienstags | |
Antikes Kamiros | 10 € | 08:00-20:00 | keine | |
Kallithea-Quellen | 5 €, 3 € im Winter | 08:00-20:00 | keine |
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1. Festung von Rhodos
💡 Kurz gesagt:
- Beginne mit der Altstadt und der Ritterstraße: Das ist ein gut zu Fuß erkundbares Gebiet, ein separates Ticket brauchst du nicht.
- Für Lindos und Kamiros bist du zeitlich flexibel: Der Eintritt kostet €20 und €10 (Stand: 09/2026, Ticketinformationen).
- Für den Süden der Insel nimm ein Auto: Busse nach Monolithos und Prasonisi fahren nur unregelmäßig.
- Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website.
© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsMittelalterliche Mauern umschließen die gesamte Altstadt und gelten als die mächtigste Festung ihrer Zeit. Erbaut wurden sie von den Johannitern, einem militärisch-religiösen Orden, der die Insel beherrschte. Heute ist diese Organisation als Malteserorden bekannt und weltweit tätig, mit Schwerpunkt auf Medizin und Wohltätigkeit.
Innerhalb der Mauern stand der Palast der Ordensführung. Von hier aus regierten die Ritter die Insel und sicherten ihre Verteidigung, auch wenn die Festung im 16. Jahrhundert letztlich an die osmanische Armee fiel. Ein bedeutender Teil der Befestigungen und Türme ist erhalten, und du siehst sie direkt bei deinem Spaziergang, ohne Ticket. Der Eintritt in den Palast selbst ist kostenpflichtig.
Im Sommer ist der Großmeisterpalast täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, vom 1. April bis 31. Oktober. Das Ticket kostet €20 (Stand: 09/2026, Hellenic Organization of Archaeological Museums). Im Winter sind die Öffnungszeiten kürzer: 08:30-15:30 Uhr, dienstags geschlossen.
- Kosten: €20 ganzjährig, Eintritt zum Palast und zu den Ausstellungen (Stand: 09/2026, Quelle).
- Tickets: Tickets für den Großmeisterpalast auf Tiqets.
- Zeit: Im Erdgeschoss befinden sich Mosaike und die Möbel des Ordens, also lass dir Zeit beim Erkunden.
- Für wen: alle, die die authentischen Säle des Ordens von innen sehen möchten, statt nur außen um die Mauern zu laufen.
2. Altstadt
© Swithun Crowe · CC BYFoto: Swithun Crowe, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDie Altstadt entstand an der Stelle des antiken Rhodos, gegründet 408 v. Chr. Drei antike Stadtstaaten der Insel, Kamiros, Ialysos und Lindos, schlossen sich zusammen und errichteten eine gemeinsame Hauptstadt am Meer. Später entstand hier der berühmte Koloss von Rhodos, ein Leuchtturm und eine Statue des Sonnengottes Helios, der zu den Sieben Weltwundern zählte.
Die mittelalterlichen Viertel über den antiken Ruinen wurden von den Rittern erbaut, und italienische Restauratoren des letzten Jahrhunderts gaben den Straßen ein einheitliches Erscheinungsbild. Du spürst die Mischung der Epochen sofort: Steinbögen, enge Gassen, kleine Innenhöfe. Jede Gasse steckt voller Geschichte, und die Stadt zu erkunden nimmt leicht einen ganzen Tag in Anspruch.
- Anreise: zu Fuß vom Mandraki-Hafen, der Eintritt in die Stadt ist frei.
- Kosten: Das Spazieren durch die Straßen ist kostenlos, du zahlst nur für Museen.
- Für wen: alle, die Rhodos zum ersten Mal besuchen und die Wahrzeichen der Stadt an einem Ort sehen möchten.
3. Ritterstraße
© Georg Karl Ell · CC BY-SAFoto: Georg Karl Ell, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Ritterstraße verläuft vom Palast durch das Zentrum der mittelalterlichen Stadt. Einst war sie gesäumt von den Residenzen der „Zungen", den Repräsentationshäusern der verschiedenen Nationen des Ordens. Deren Arbeit errichtete die Festung, die die Stadt verteidigte, weshalb die Straße oft auch Ritterallee genannt wird.
Entlang der Straße findest du das Archäologische und das Byzantinische Museum, und an ihrem Ende steht ein Gebäude, das als byzantinische Kirche, als katholische Kirche Unserer Lieben Frau von der Burg und als Moschee diente. Der Schutzpatron der Stadt ist Johannes der Täufer. Heute sieht die Straße fast genauso aus wie damals, als Abteilungen gepanzerter Ritter durch sie marschierten, und Touristen sehen sie tatsächlich bei städtischen Zeremonien.
- Anreise: vom Großmeisterpalast, wo sie beginnt.
- Kosten: Der Zugang ist frei, Museen erfordern ein separates Ticket.
- Tipp: Komm vor der Öffnung des Palastes, solange die Straße leer ist und niemand deinen Fotos im Weg steht.
4. Mandraki-Hafen
© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Mandraki-Hafen dient seit mehr als zweieinhalbtausend Jahren als Haupthafen von Rhodos. Hunderte Fischerboote, Yachten und kleine Kreuzfahrtschiffe legen hier das ganze Jahr über an. Am Hafeneingang begrüßen dich Bronzestatuen eines Hirsches und einer Hirschkuh auf Steinsäulen, das Wahrzeichen der Stadt.
Der Legende nach retteten Hirsche die Insel vor Schlangen, indem sie sie zertrampelten. Die Überlieferung besagt, dass der Koloss von Rhodos dort stand, wo sich heute die Statuen befinden, und ein Erdbeben die Statue 222 v. Chr. zerstörte. Drei mittelalterliche Windmühlen mit roten Dächern erinnern an die Zeit der Ritter, obwohl es einst dreizehn waren, bis die Osmanen die meisten zerstörten.
- Kosten: Das Spazieren entlang der Uferpromenade ist kostenlos.
- Anreise: direkt an die Altstadt angrenzend, geh zu Fuß dorthin.
- Der Haken: Im August ist der Hafen voll und laut durch Reisegruppen.
5. Fort St. Nikolaus
© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Fort des Heiligen Nikolaus wurde zur Verteidigung des Hafens und des Hafenbeckens errichtet. Es steht am Ende einer langen Mole, die die geschützte Bucht vom offenen Meer trennt. Der runde Turm aus Naturstein wurde 1465 unter Großmeister Pierre Raymond auf dem Fundament einer byzantinischen Seemannskirche erbaut. Er war die erste Verteidigungslinie für die Hafeneinfahrt.
In der Nähe sind steinerne Windmühlen erhalten geblieben, und bevor die Osmanen fast alle Mühlen zerstörten, war die Festung selbst als Festung der Mühlen bekannt. Die Befestigungsanlagen funktionieren noch heute: Auf dem Dach des alten Turms befindet sich eine Leuchtturmplattform. Für Seeleute ist er ein wichtiges Orientierungszeichen, und dir bietet er einen guten Blick auf den Hafen und die Küste. Du erreichst ihn mit dem Auto über die Straße durch den Mandraki-Hafen.
- Kosten: von außen kostenlos zu besichtigen.
- Anfahrt: entlang der Mole vom Mandraki-Hafen, einen Teil des Weges zu Fuß.
- Für wen: alle, die gerne Leuchttürme und Schiffe anschauen.
6. Akropolis von Lindos

Die Akropolis von Lindos erhebt sich auf einem Hügel über der Bucht und ist nach der Altstadt die zweitwichtigste Stätte der Insel. Lindos gehörte zur dorischen Hexapolis und erlebte seine Blüte unter dem Weisen Kleobulos. Auf dem Gipfel des Hügels liegen die Ruinen des Tempels der Athena Lindia, der an der Stelle eines noch älteren Heiligtums errichtet wurde.
Antike Stadtstaaten hatten immer mehrere Ebenen, und die Heiligtümer der Schutzgötter standen ganz oben. Im südwestlichen Teil des Hügels ist ein antikes Theater in den Fels gehauen, und ein Teil der Sitzreihen aus Steinstufen ist noch sichtbar. Es gibt auch eine Legende, dass Alexander der Große hier vor seinem Feldzug in den Osten zu Besuch war.
Der Eintritt zur Akropolis von Lindos kostet 20 € (Stand: 09/2026, offizielle Ticketinformationen). Ab 2026 werden Tickets in stündlichen Zeitfenstern verkauft, und in der Hochsaison kaufst du sie am besten ein bis zwei Tage im Voraus. Die Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison, also prüfe sie vor deiner Reise auf der Website.
- Kosten: 20 €, Einlass mit Zeitfenster (Stand: 09/2026, Quelle).
- Anreise: Von Rhodos fährt ein Bus nach Lindos, danach geht es zu Fuß den Hügel hinauf.
- Der Haken: Der Aufstieg zur Akropolis ist lang und führt über Treppen; nimm bei Hitze Wasser mit.
7. Akropolis von Rhodos
© MattiPaavola · CC BY-SAFoto: MattiPaavola, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Ruinen der Akropolis von Rhodos liegen auf dem Monte-Smith-Hügel, etwa drei km vom Zentrum der Hauptstadt entfernt (auf der Karte). Vom Hügel aus hast du einen Panoramablick auf die Alt- und Neustadt. Die Ausgrabungen hier begannen bereits 1912, und nur ein Teil der antiken Bauwerke ist derzeit für Besucher zugänglich.
Der Komplex umfasst die Ruinen des Apollon-Pythios-Tempels, ein marmornes Odeon und ein Stadion aus römischer Zeit. Das fast vollständig restaurierte Odeon verfügt über Zuschauerplätze und wird noch heute für Musikaufführungen genutzt. Die Akropolis war keine Festung, daher gibt es hier keine Wehrtürme, aber die Überreste der Tempel der Athena und des Zeus sowie das Heiligtum der Artemis sind erhalten.
- Kosten: Der Eintritt zum Freigelände ist kostenlos.
- Anreise: mit dem Bus zum Monte Smith oder mit dem Auto, Parkplätze gibt es in der Nähe.
- Für wen: für alle, die antike Stätten ohne Warteschlangen und Menschenmassen sehen möchten.
8. Stadion von Rhodos
© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Stadion von Rhodos auf dem Monte-Smith-Hügel stammt aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Es wurde für antike Wettkämpfe errichtet, die den Olympischen Spielen ähnelten. Die Akustik der Anlage ist noch immer beeindruckend: Ein leise gesprochenes Wort ist auf der anderen Seite des Feldes zu hören.
Die Stätte verfügt über gut erhaltene Tribünen, steinerne Sitzbänke mit Rückenlehnen für Zuschauer und Laufbahnen. In der Antike stand in der Nähe der Tempel des Apollon, des Schutzgottes der Seher und Ärzte, zusammen mit Gräbern des Adels und Altären für Hades. Vom Tempel sind nur Ruinen und einige Säulen erhalten, während die Grabstätten besser bewahrt sind, weil sie erst relativ spät entdeckt wurden.
- Kosten: Der Eintritt ist frei, das Stadion gehört zum Freigelände der Akropolis.
- Anreise: derselbe Monte-Smith-Hügel wie bei der Akropolis von Rhodos.
- Tipp: Komm zum Sonnenuntergang, wenn das Stadion leer ist und das Licht für Fotos weicher ist.
9. Antikes Kameiros
© Vadim Indeikin · CC BY-SAFoto: Vadim Indeikin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas antike Kameiros war eine der reichsten Städte der dorischen Hexapolis. Es bewahrte seine Geheimnisse bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, als 1859 erstmals die Ruinen der Stadt, ein Friedhof, Tempel auf dem Hügel und ein Markt entdeckt wurden. Systematische Ausgrabungen begannen im 20. Jahrhundert und legten die Ruinen eines dorischen Tempels aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. frei.
Die Stadt ist auf drei Ebenen angelegt, und das gesamte Gelände liegt auf einer Höhe von etwa 120 m über dem Meeresspiegel (laut dem griechischen Kulturministerium). Unter den Funden ist eine geprägte Münze mit einer Feige, einem Fruchtbarkeitstotem, besonders interessant, ebenso wie Trinkwasserreservoirs und Aquädukte. Die Hauptstraße führt zur Akropolis und zu der Stelle, an der einst der Tempel der Göttin Athena stand; eine Aussichtsplattform oben bietet Blicke auf die Ruinen und das Meer.
Der Eintritt nach Kameiros kostet 10 € (Stand: 09/2026, griechisches Kulturministerium). Im Sommer ist die Stätte täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet; die Winteröffnungszeiten sind kürzer.
- Kosten: 10 € (Stand: 09/2026, Quelle).
- Anreise: mit dem Auto entlang der Westküste; öffentliche Verkehrsmittel fahren selten.
- Für wen: für alle, die eine ganze antike Stadt sehen möchten, nicht nur ein paar Säulen.
10. Filerimos-Hügel
© A.Savin · CC BY-SAFoto: A.Savin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsEin von Zypressen gesäumter Weg führt zum Kreuz auf der Hügelkuppe. Diese Straße wird „Weg nach Golgatha" genannt, weil ihre Länge dem Leidensweg Christi nachempfunden ist. Entlang des Weges stehen steinerne Stelen mit Passionsszenen, an denen du beim Aufstieg eine nach der anderen vorbeikommst.
Nach oben gelangst du auch über eine innere Wendeltreppe, doch sie ist eng, und zwei Menschen kommen nur schwer aneinander vorbei. Das Kreuz war ursprünglich aus Holz und besteht heute aus Stein; errichtet wurde es von den Mönchen des örtlichen Klosters. In der Antike stand hier die Stadt Ialysos, an die die Ruinen der Tempel des Zeus und der Athene, das Kloster und die Zelle des Heiligen Georg mit erhaltenen Fresken erinnern. Der Legende nach wurde genau hier das Geheimnis des Filerimos-Likörs erfunden, und eine Flasche bekommst du nur im örtlichen Laden.
- Kosten: Der Eintritt ist frei; das Schutzgebiet ist täglich außer montags geöffnet.
- Anfahrt: mit dem Auto oder Bus bis zum Fuß des Hügels, den restlichen Aufstieg legst du zu Fuß zurück.
- Der Haken: Die Wendeltreppe nach oben ist beengt; mit Taschen oder Kinderwagen kommst du dort nicht hinauf.
11. Kloster Tsambika
© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDas Kloster Tsambika, auch Panagia Tsambika genannt, beherbergt eine Ikone der Jungfrau Maria, einen der wichtigsten orthodoxen Schreine der Insel. Der Überlieferung nach half ihre wundertätige Kraft kinderlosen Paaren, und die Zahl der Pilger ist seither nicht zurückgegangen. Es gibt zwei solche Klöster: das untere, Kato, und das obere, Moni.
Die wundertätige Ikone wird im unteren Kloster aufbewahrt, das aus schneeweißem Stein mit einem Glockenturm erbaut wurde. In der Nähe sind ein orthodoxes Museum und Souvenirläden in Betrieb. Eine lange Treppe führt zur zweiten Kirche, in der eine Kopie der Ikone aufbewahrt wird; das Original wird einmal im Jahr, am 8. September, hier heraufgebracht. Du erreichst den Ort mit dem Bus bis zur Stadt Archangelos und gehst dann zu Fuß weiter.
- Kosten: Der Eintritt zu den Kirchen ist frei.
- Anfahrt: mit dem Bus nach Archangelos, dann zu Fuß bergauf.
- Der Haken: Eine lange Treppe führt zum oberen Kloster; für Menschen mit Knieproblemen ist sie beschwerlich.
12. Kirche der Jungfrau Maria in Lindos
© Wknight94 talk · CC BY-SAFoto: Wknight94 talk, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Kirche der Jungfrau Maria in Lindos wurde im 13. Jahrhundert auf dem Fundament eines älteren Gotteshauses im Zentrum der mittelalterlichen Stadt errichtet. Von außen ist sie eine schneeweiße Kreuzkuppelkirche mit achteckiger Kuppel und einem byzantinischen Dach aus roten Ziegeln. Der Innenhof ist mit einem Mosaik aus weißen und schwarzen Kieselsteinen gepflastert und allein schon einen Blick wert.
Die Hauptdekoration im Inneren ist eine geschnitzte hölzerne Ikonostase aus dem 17. Jahrhundert. An den Wänden haben sich alte Fresken mit Szenen aus dem Leben Christi, der Jungfrau Maria und der Apostel erhalten. Die Kirche ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei, angemessene Kleidung ist jedoch erforderlich.
- Kosten: Der Eintritt ist frei.
- Anfahrt: im Zentrum von Lindos, auf dem Weg zur Akropolis.
- Tipp: Nimm eine Schulterbedeckung mit; in Shorts und Trägertop wirst du nicht hineingelassen.
13. Kirche des Heiligen Nektarios in Faliraki

Eine wunderschöne Terrakottakirche mit Säulen, erbaut zu Ehren von Nektarios, der in Griechenland als Helfer der Schwerkranken verehrt wird. Er war einer der ersten Heiligen, die im modernen Griechenland heiliggesprochen wurden. Die Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erbaut und ist eines der größten Gebäude im Ferienort Faliraki.
Im Inneren befindet sich eine Ikone des Heiligen Nektarios. Nach griechischem Brauch ist sie mit Metalltreibarbeiten verziert, die Körperteile darstellen, so bitten die Gläubigen um Hilfe bei Krankheit. Auf der Insel gibt es eine zweite Kirche desselben Heiligen, an der Straße von Faliraki in die Hauptstadt, und dort werden Fragmente seiner Reliquien aufbewahrt. Die Grünfläche vor der Kirche ist mit farbigen Kieseln gepflastert, und in der Nähe gibt es Bänke für Pilger.
- Kosten: Der Eintritt ist frei.
- Anfahrt: zu Fuß vom Zentrum Falirakis oder mit dem Auto, Parkplätze vor dem Eingang.
- Für wen: alle, die griechische Kirchentradition ohne Touristenmassen erleben möchten.
14. Kirche des Heiligen Panteleimon in Siana
© Hombre · CC BY-SAFoto: Hombre, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsIm Dorf Siana, wo Touristen für Honig, Öl und lokales Kunsthandwerk anhalten, gibt es zwei Kirchen des Heiligen Panteleimon. Die alte stammt aus dem 15. Jahrhundert: Sie wurde aus großen Steinblöcken erbaut, ohne Glockenturm, nur mit einem Kreuz auf dem Dach. Die neue Kirche ist kleiner, aber reicher verziert, mit Elementen aus weißen, ineinander verschlungenen Kreisen, die an Spitze erinnern.
Die neue Kirche hat zwei Türme mit bemalten Uhren, und die Kuppel zeigt ein Bild von Jesus Christus. Im Inneren glänzt alles vor Vergoldung, Fresken und Wandmalereien, die die Geschichte des heiligen Märtyrers Panteleimon erzählen. Auch Fragmente seiner Reliquien werden hier aufbewahrt. Am einfachsten erreichst du Siana mit einer geführten Tour oder per Taxi.
- Kosten: Der Eintritt ist frei.
- Anfahrt: mit dem Auto oder im Rahmen einer geführten Tour; öffentliche Verkehrsmittel fahren selten.
- Für wen: alle, die auf der Weinstraße unterwegs sind und das mit Kirchenbesichtigungen verbinden möchten.
15. Archäologisches Museum von Rhodos
Das Archäologische Museum von Rhodos befindet sich in einem mittelalterlichen Hospitalgebäude der Ritter direkt an der Ritterstraße. In den Sälen, in denen einst Aristokraten behandelt wurden, sind heute Funde von der ganzen Insel ausgestellt: Statuen, Keramik, Amphoren und Schmuck. Ein eigener Saal ist dem Leben der Ordensritter gewidmet.

Die berühmtesten Exponate des Museums sind die Statue des Helios, des Schutzpatrons von Rhodos, die im 2. Jahrhundert v. Chr. geschaffen wurde, und die marmorne Aphrodite von Rhodos, die kniend ihr nasses Haar auswringt. Viele Statuen stehen im Kirchenhof, wo du auch eine schwarze Granitstatue eines Löwen findest, der seine Pranken auf einen Stierkopf legt.
Im Sommer ist das Museum täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, vom 1. April bis 31. Oktober. Der Eintritt kostet 6 € (Stand: 09/2026, Griechisches Kulturministerium). Im Winter ist das Museum bis 15:30 Uhr geöffnet und dienstags geschlossen.
- Kosten: 6 € (Stand: 09/2026, Quelle).
- Anfahrt: an der Ritterstraße in der Altstadt, zu Fuß.
- Der Haken: dienstags geschlossen, plane das Museum nicht für diesen Tag ein.
16. Burg Monolithos
© Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר · CC BY-SAFoto: Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie mittelalterliche Burg Monolithos thront auf einem uneinnehmbaren Felsen rund 250 Meter über dem Meer. Historiker können schwer sagen, was hier zuvor stand, während Mystiker den Felsen als Kraftort betrachten. Die Festung wurde im 15. Jahrhundert erbaut und etwa dreißig Jahre lang aktiv genutzt.
Als die Johanniter die Insel verließen, gaben die Osmanen kein Geld für den Erhalt der Festung aus, und sie begann zu zerfallen. Die Mauern und Türme sind zu Steinhaufen zerfallen, wirken aber immer noch beeindruckend. Auf dem Gelände ist die Kirche des Heiligen Panteleimon des Heilers in Betrieb, ihre Gottesdienste wurden selbst in Kriegszeiten nie unterbrochen, während von der prunkvollen Kapelle nur noch ein Mauerfragment erhalten ist.
- Kosten: freier Eintritt, das Gelände ist rund um die Uhr zugänglich.
- Anfahrt: mit dem Auto entlang der Westküste, eine kurvenreiche Straße.
- Für wen: alle, die bereit sind, den Strand gegen Ausblicke von einer hohen Klippe zu tauschen.
17. Burg Kritinia
Auch die Burg Kritinia gehörte den Johannitern, hebt sich aber von ähnlichen Inselfestungen durch ihre elegante Architektur ab, die italienische und griechische mittelalterliche Bauformen verbindet. Der Hauptteil der Festung wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts fertiggestellt, danach verbrachten die Malteserritter hundert Jahre damit, die Anlage zu verbessern. Jede der drei Ebenen der Burg war autonom und konnte sich eigenständig verteidigen.
© Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר · CC BY-SAFoto: Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsNachdem die Festung nicht mehr den Johannitern gehörte, verfiel sie rasch, und die örtlichen Behörden organisierten nie eine Restaurierung. Von dem großen Bauwerk sind nur noch massive Außenmauern und halb verfallene Türme erhalten, und von der Kirche des Heiligen Paulus, die einst im Inneren stand, ist fast nichts mehr übrig. Die Burg liegt zwischen Kamiros Skala und Kritinia, etwa 50 km von Rhodos entfernt (auf der Karte).
- Kosten: freier Eintritt.
- Anfahrt: mit dem Auto oder Roller, die Straße ist schmal.
- Der Haken: Reisebusse fahren die Burg nicht an, auf eigene Faust ist sie schwer zu erreichen.
18. Rodini-Park
Der Rodini-Park liegt etwa drei km von Rhodos entfernt an der Straße nach Lindos (auf der Karte). Der Park nimmt ein kleines Tal mit Oleander, Platanen und Blumen ein, durch das Bäche fließen und in dem sich spiegelglatte Teiche befinden.
© thor hestnes · CC BYFoto: thor hestnes, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsVerschnörkelte Brücken überspannen den Garten mit blühenden Seerosen, und Pfauen streifen frei zwischen den Pflanzen umher. Es gibt einen Wasserfall und einen kleinen Zoo mit Hirschen, den Symbolen von Rhodos, und ein antikes Wasserversorgungssystem funktioniert hier noch immer. Oberhalb des Parks siehst du die Ruinen einer Nekropole mit in den Fels gehauenen Gräbern, darunter das Grab des Ptolemäus. Du erreichst den Park mit dem Bus.
- Kosten: freier Eintritt, der Park ist ganzjährig geöffnet.
- Anfahrt: mit dem Bus auf der Straße nach Lindos, Haltestelle am Park.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle, die bei Hitze einen schattigen Spaziergang machen möchten.
19. Kallithea-Quellen
© Georg Karl Ell · CC BY-SAFoto: Georg Karl Ell, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Gegend um Kallithea gehört zu den ältesten Orten der Insel und war einst Teil des Stadtstaates Ialysos. Kleine Kirchen mit Fresken und alte Wohnhäuser erinnern an die byzantinische Zeit. Zur Hauptattraktion des Ortes wurden die Thermen, ein Heilbad, das unter Mussolini über heilenden Quellen errichtet wurde.
Die im Krieg beschädigten Thermen wurden vollständig restauriert, und heute wirkt das Gelände weitläufig und wunderschön: weiße Säulen, Mosaike, Bögen und ein Blumenmeer rund um kühles Wasser. Im Museum von Kalithea Springs findest du Dokumente darüber, wie die Restaurierung durchgeführt wurde. Ein Sandstrand rundet das Vergnügen ab. Die Anlage liegt zwischen Kallithea und Faliraki.
Im Sommer kostet der Eintritt zu den Thermen 5 €, vom 1. Mai bis 31. Oktober, das Gelände ist von 08:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Vom 1. November bis 30. April sind die Tickets mit 3 € günstiger, und die Öffnungszeiten sind kürzer, bis 16:00 Uhr (Stand: 09/2026, offizielle Website).
- Kosten: 5 € im Sommer und 3 € im Winter (Stand: 09/2026, Quelle).
- Tickets: Kallithea Springs Tickets bei Tiqets.
- Der Haken: Das Gelände ist klein, und in der Saison kommen hier Busgruppen an.
20. Seven Springs
© Rüdiger Stey · CC BYFoto: Rüdiger Stey, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDie Seven Springs, auch Epta Piges genannt, sind ein Ort, den die Natur seit Jahrhunderten formt. Eine mächtige unterirdische Quelle tritt an sieben Stellen gleichzeitig an die Oberfläche, und die Bäche stürzen über die Felsen hinab. Das Wasser fließt in den Fluss Loutanis und gelangt dann durch einen künstlichen Betontunnel in einen Stausee. Es ist das einzige Süßwassergewässer in der Gegend von Kolymbia.
Die Legende besagt, dass jeder, der durch den dunklen Tunnel zum See geht, von den sieben Todsünden gereinigt wird. Du musst barfuß durch sehr kaltes Wasser gehen, daher sind nicht viele Menschen dazu bereit. Weit mehr Besucher liegen einfach am Ufer des azurblauen Sees und atmen den Duft der Pinien ein. Am besten fährst du mit dem Auto hierher und folgst den Schildern nach Epta Piges.
- Kosten: Der Eintritt ist frei, das Parken ist kostenpflichtig.
- Anfahrt: mit dem Auto, die Schilder nach Epta Piges sind entlang der Straße ausgeschildert.
- Der Haken: Das Wasser im Tunnel ist eiskalt, und nicht jeder ist bereit, barfuß hindurchzugehen.
21. Kap Prasonisi
Der Name Prasonisi bedeutet aus dem Griechischen übersetzt „grüne Insel". Eine sandige Landenge verbindet sie mit Rhodos, und das Wasser auf beiden Seiten hat eine andere Farbe. Das Kap wird gleichzeitig von zwei Meeren umspült, und der Leuchtturm hier wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.
© Vadim Indeikin · CC BY-SAFoto: Vadim Indeikin, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Ritter des Malteserordens errichteten auf Prasonisi einen Festungsturm, der zusammen mit anderen ähnlichen Bauwerken Teil des Verteidigungs- und Signalsystems der Insel war. Menschen lebten hier lange vor den Hospitalitern, und der Leuchtturm war vermutlich bereits im ersten Jahrtausend v. Chr. in Betrieb. Heute ist das Kap für seinen Strand bekannt, mit Verleih von Wassersportgeräten und Wassersportschulen, und in den nahe gelegenen Siedlungen leben das ganze Jahr über mehrere hundert Menschen.
Die Fahrt zum Kap dauert mehrere Stunden, und der Bus fährt nur ein paar Mal am Tag. Wenn du ein Auto mietest, nimm einen SUV, denn das letzte Stück der Straße ist holprig und staubig. Dafür bekommst du zwei Meere, einen breiten Strand und Wind, der Windsurfer und Kitesurfer ständig aufs Wasser hinaustreibt.
- Kosten: Der Zugang zum Kap und zum Strand ist frei.
- Mietwagen: Mietwagen-Angebote auf DiscoverCars vergleichen.
- Anfahrt: mit dem Auto oder öffentlichem Bus, Fahrplan vor Ort prüfen.
- Der Haken: Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren selten, ohne eigenes Auto bist du an den Fahrplan gebunden.
22. Tal der Schmetterlinge
© INDALOMANIA · CC BY-SAFoto: INDALOMANIA, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Tal der Schmetterlinge wird auch Petaloudes genannt, nach der Gemeinde. Es ist ein schmaler Park entlang einer Schlucht, die einen Hang hinaufführt. Tausende Schmetterlinge leben hier, und das besondere Mikroklima entsteht durch kleine Bäche und subtropische Pflanzen, darunter Styraxbäume mit duftendem Harz. Dieses Harz wird seit Jahrhunderten in der Parfümherstellung und für Räucherwerk verwendet, und sein Aroma lockt Bärenspinner an.
Die bunten Schmetterlinge sind nur im Flug sichtbar; an Stämmen und Felsen sind sie kaum zu erkennen, weil ihre Färbung mit der Rinde verschmilzt. Zu Beginn der Trockenzeit versammeln sich hier Schmetterlinge von der ganzen Insel, darunter der seltene Spanische Bärenspinner, der in der Roten Liste steht. Um sie nicht zu stören, wurden in wichtigen Bereichen Holzstege angelegt. Vor dieser Kulisse siehst du ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert, das der Jungfrau Maria von Kalopetra geweiht ist, und eine antike Bank des Kaisers Tiberius.
- Kosten: Eintritt 6 € in der Hochsaison und 3 € im Frühjahr (Stand: 09/2026, offizielle Website).
- Anfahrt: mit dem Auto oder Bus, Parkplatz am Eingang.
- Der Haken: Die Schmetterlinge versammeln sich nur zu Beginn der Trockenzeit; später siehst du vor allem die Wege.
23. Bucht von Agios Pavlos

Die Bucht von Agios Pavlos wirkt wie ein Ort für friedliche Entspannung, Yoga und Tauchen. Das wilde Ufer ist mit Steinen und Sand übersät, von Felsen geschützt, und das Wasser in der Bucht ist klar und ruhig. In der windstillen Stille treffen sich hier tatsächlich Yoga-Begeisterte, und in der Nähe betreibt ein Yogazentrum.
Auch unter Wasser gibt es einiges zu sehen; Tauchbegeisterte schätzen hier die Sicht und das Gelände. Die Bucht liegt nicht weit von der Akropolis von Lindos entfernt, und du kannst zum Strand hinunterlaufen. Eine lokale Legende besagt, dass hier im Jahr 58 n. Chr. das Schiff des Apostels Paulus anlegte, und am Rand des Strandbereichs wurde zu Ehren des Predigers eine kleine weiß getünchte Kirche errichtet.
- Kosten: freier Eintritt.
- Anfahrt: zu Fuß von Lindos, dann hinunter zum Wasser.
- Der Haken: Das Ufer ist felsig, daher brauchst du spezielle Wasserschuhe zum Schwimmen.
24. Anthony-Quinn-Bucht
Die Anthony-Quinn-Bucht ist weit über das Mittelmeer hinaus bekannt geworden, und sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein großer Name das Schicksal eines gewöhnlichen malerischen Ortes verändert. Der Schauspieler Anthony Quinn besaß diese Bucht tatsächlich, und heute gehört der Strand dem Staat. Die Bucht wird überwiegend von jungen Leuten besucht; Familien wählen ruhigere Orte.
© Maurizio Ceol · CC BYFoto: Maurizio Ceol, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDie Geschichte des Namens hängt mit dem Film „Die Kanonen von Navarone" zusammen, in dem Anthony Quinn die Hauptrolle spielte.
- Kosten: freier Eintritt, Liegen und Sonnenschirme sind kostenpflichtig.
- Anfahrt: mit dem Auto entlang der Ostküste, Parkplatz am Strand.
- Der Haken: Der Einstieg ins Wasser ist felsig, und im Sommer ist es laut durch junge Leute.
25. Wasserpark in Faliraki
© Максим Улитин · CC BYFoto: Максим Улитин, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsFaliraki gilt als das Hauptunterhaltungszentrum der Insel. Der zentrale Teil des Ortes ist voller Nachtclubs, Restaurants, Cafés und Diskotheken, daher kommen junge Leute bei fast jeder Reise hierher. Der Wasserpark wurde 2001 eröffnet und wird seitdem als großer Park mit drei Zonen betrieben.
Die erste Zone hat extreme Wasserrutschen verschiedener Art, die zweite ist einem großen Wellenbad gewidmet, und in der dritten planschen die Kleinen sicher. Für Besucher stehen Whirlpools und Massageräume zur Verfügung, und in der Nähe gibt es ein Einkaufszentrum. Das Ticket gewährt unbegrenzten Zugang zu allen Pools und Rutschen sowie zu Liegen, Sonnenschirmen und Reifen.
Der Preis für ein Tagesticket hängt vom Alter ab: Ein Kinderticket kostet deutlich weniger als ein Erwachsenenticket, und Kleinkinder haben freien Eintritt. Prüfe vor deiner Reise die aktuellen Saisonpreise auf der Website des Parks.
- Kosten: Tagesticket nach Alter, Kinderticket günstiger als Erwachsenenticket.
- Tickets: Wasserpark-Tickets auf Tiqets.
- Der Haken: In der Saison gibt es Schlangen an beliebten Rutschen; komm zur Öffnungszeit.
26. Kloster des Erzengels Michael
© User:Piotrus · CC BY-SAFoto: User:Piotrus, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Kloster zu Ehren des Anführers der himmlischen Heerscharen wird von den Griechen „Tharri" genannt, was so viel wie „es scheint" bedeutet. Der Legende nach wurde dieses Wort von Erzengel Michael zu einer geheilten Prinzessin gesprochen, die enorme Summen für den Bau spendete. Eine andere Version bringt den Namen mit einem kostbaren Ring in Verbindung, der an der Stelle zu Boden fiel, an der man die Kirche errichten wollte.
Lokale Mystiker betrachten Tharri als Kraftort, denn in der Antike stand hier ein Apollontempel, zu dem Pilger aus ganz Griechenland kamen. Das erste christliche Bauwerk an diesem Ort entstand vor etwa eineinhalbtausend Jahren, und Fragmente der alten Basilika, darunter der Mosaikboden, sind in den Mauern des späteren Gebäudes erhalten. Das Kloster wurde nie geplündert, und in seiner Kirche siehst du authentische Fresken aus dem 12. Jahrhundert sowie eine restaurierte Ikonostase. Heute leben hier mehrere Mönche.
- Kosten: Eintritt frei, Spenden optional.
- Anreise: mit dem Auto ins Inselinnere; Busse fahren hier kaum.
- Für wen: alle, die sich für byzantinische Kunst und Ruhe interessieren.
27. Strand von Traganou
Traganou liegt etwa zwanzig Kilometer von Rhodos-Stadt entfernt (auf der Karte), und große Menschenmengen gibt es hier nie. Den Strand wählen alle, die Ruhe und Romantik schätzen. Hotels, Resorts oder Geschäfte gibt es in der Nähe nicht; nur eine Taverne ist geöffnet und serviert lokale Fischgerichte nach alten Rezepten.
Die Hauptattraktion von Traganou sind seine Höhlen. Eine liegt vollständig an Land, die zweite reicht teilweise unter Wasser, und du kannst mit einer Maske hineinschwimmen. Das Wasser entlang dieses Küstenabschnitts ist wegen kalter Quellen kühler. Der Strand hat Einrichtungen, aber es gibt nur wenige Sonnenliegen, was für einen so wenig besuchten Ort sinnvoll ist.
- Kosten: freier Eintritt, Sonnenliegen begrenzt.
- Anfahrt: mit dem Auto; öffentliche Verkehrsmittel fahren hier nicht hin.
- Der Haken: ein Teil des Strandes ist für Zivilisten gesperrt; dort erholen sich nur Militärangehörige.
28. Strand von Tsambika
© dronepicr · CC BYFoto: dronepicr, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer Strand von Tsambika wird oft als der schönste auf Rhodos bezeichnet, und das Erholungsgebiet liegt am Fuß des gleichnamigen Berges. In der Nähe steht ein Kloster, dessen Geschichte dem Berg und dem Strand ihren Namen gab. Die Griechen verwendeten das Wort „tsambika" für einen feurigen Funken, und die Legende erzählt von einem Hirten, der Funken auf dem Berg bemerkte und dort eine wundertätige Ikone der Jungfrau Maria fand.
Der Strand hat alles, was du brauchst, aber im Geist ist Tsambika zurückhaltender als typische Resorts. Unterhaltungslokale gibt es hier nicht; Cafés und Geschäfte wirken bescheiden und gemütlich. Der Strand ist lang und zu jeder Tageszeit schön, und seine Hauptvorteile sind wärmeres Wasser im Vergleich zu den Nachbarstränden und sehr sauberer Sand.
- Kosten: freier Eintritt, Sonnenliegen und Sonnenschirme kostenpflichtig.
- Anfahrt: mit dem Auto oder Bus bis zur Haltestelle am Fuß des Berges.
- Der Haken: hier gibt es keine Unterhaltung und kein Nachtleben; abends gibt es nichts zu tun.
29. Strand von Lindos

Der Strand von Lindos liegt etwa fünfzig Kilometer von Rhodos entfernt (auf der Karte) in einer flachen Bucht. Diesen Ort wählen häufiger Familien mit Kindern, weil der Wassereinstieg sanft ist und die gesamte Infrastruktur in der Nähe liegt. Einst stand hier eine antike Stadt, und in der Umgebung kannst du noch Überreste von Tempeln und Palästen der alten Griechen und Römer sehen.
Im Mittelalter wurden auf den Hügeln entlang der Küste Kirchen, Kapellen und Klöster errichtet. Heute ist Lindos eine kleine Stadt geblieben, und ihr Wert liegt in der Natur, der Architektur und den Handwerkswerkstätten, in denen Souvenirs aus Holz, Ton und Muscheln hergestellt werden. Am einfachsten erreichst du den Strand vom zentralen Platz aus, von dem eine Straße zum Meer hinunterführt. Überall in der Umgebung gibt es Geschäfte, Cafés und Tavernen.
- Kosten: freier Eintritt, Sonnenliegen und Sonnenschirme kostenpflichtig.
- Anfahrt: zu Fuß vom zentralen Platz von Lindos.
- Für wen: Familien mit Kindern und alle, die den Strand mit einem Besuch der Akropolis verbinden möchten.
30. Das jüdische Viertel
© sailko · CC BY-SAFoto: sailko, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie jüdischen Gemeinden Griechenlands führen ihre Geschichte bis in die Antike zurück, und im Mittelalter entstanden ethnische Viertel aus einem einfachen Grund: So ließ es sich leichter überleben. Juden flohen aus Spanien vor der Inquisition nach Rhodos, bebauten Straßen, errichteten Gebäude und eröffneten Synagogen, Geschäfte und Schulen.
In den 1920er-Jahren lebten Tausende Juden im Viertel, doch Mitte der 1940er-Jahre waren nur noch wenige Dutzend übrig. Die örtlichen Behörden lieferten die Bewohner den Nazis aus, die sie in Auschwitz ermordeten, und der türkische Konsul riskierte sein Leben, um die Überlebenden zu schützen. Heute befindet sich an der Stelle des Viertels ein Platz mit einer Gedenkstätte für die Opfer. Eine Synagoge aus dem 16. Jahrhundert, die zugleich als Museum der jüdischen Gemeinde dient, ist Teil des Komplexes geblieben. In der Nähe stehen der Palast der Admirale aus dem 15. Jahrhundert und der rekonstruierte Seepferdchenbrunnen.
- Kosten: der Eintritt ins Museum in der Synagoge ist kostenpflichtig; Platz und Brunnen sind frei.
- Anfahrt: zu Fuß durch die Altstadt; das Viertel liegt in der Nähe des Hafens.
- Für wen: alle, die ein anderes, wenig bekanntes Kapitel der Geschichte von Rhodos sehen möchten.
Touren und Tickets in Rhodes
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viele Tage brauchst du auf Rhodos, um alles zu sehen?
Fünf bis sieben Tage reichen bequem aus. Altstadt, Festung und Hafen brauchen einen Tag; Lindos und Kamiros einen weiteren; Berg Filerimos und die Klöster einen halben Tag. Die restliche Zeit bleibt für den Süden und die Strände, die mit dem Bus lange zu erreichen sind. Wenn du nur zwei Tage hast, wähle die Altstadt und Lindos.
Was ist auf Rhodos kostenlos, und wofür braucht man Tickets?
Die Altstadt, die Ritterstraße, der Hafen Mandraki, die Strände, der Rodini-Park und die Sieben Quellen sind kostenlos. Bezahlen musst du an der Akropolis von Lindos, am Großmeisterpalast, im Archäologischen Museum, in Kamiros, an den Kallithea-Quellen und im Wasserpark. Museumstickets sind fast immer günstiger im Kombipaket mit dem Palast. Wir haben die genauen Preise am 14.09.2026 auf den offiziellen Websites geprüft.
Brauchst du ein Auto, wenn du ohne Tour nach Rhodos reist?
Für die Hauptstadt und Lindos brauchst du kein Auto: Busse fahren regelmäßig. Aber für die Westküste, Monolithos, Kritinia und Kap Prasonisi ist es ohne Auto schwierig; der Bus braucht lange und fährt selten. Wenn du die abgelegenen Burgen und Buchten sehen möchtest, miete für zwei oder drei Tage ein Auto.
Welchen Strand solltest du für eine Familie mit Kindern wählen?
Die bequemste Option ist der Strand von Lindos in einer flachen Bucht, mit Geschäften und Cafés in der Nähe. Tsambika ist länger und ruhiger, und das Wasser ist hier wärmer, aber es gibt fast keine Aktivitäten. Traganou passt zu allen, die Ruhe und Höhlen lieben, während die Anthony-Quinn-Bucht im Sommer laut und voller junger Leute ist, sodass Familien sich dort nicht entspannt fühlen.
Wann ist die beste Reisezeit, und wie viel kostet der Eintritt?
Mai, Juni und September sind am ruhigsten: Die Hitze ist milder und die Schlangen sind kürzer. Im Juli und August kommen Reisegruppen nach Lindos und an die Strände, also buche Zeitfenster und Sonnenliegen im Voraus. Die Kallithea-Quellen sind im Herbst und Winter günstiger als im Sommer, und einige Museen sind dienstags geschlossen.
Wenn du Ausflüge über die Insel planst, lohnt es sich, Mietwagen im Voraus zu vergleichen, besonders für den Süden und Westen.
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Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Wenn du Rhodos zum ersten Mal besuchst, plane eine große Sehenswürdigkeit pro Tag: die Altstadt, Lindos, dann einen separaten Ausflug in den Süden. Wer ohne Auto so viel wie möglich sehen möchte, kommt mit den Buslinien entlang der Ostküste zurecht. Wenn du zu den abgelegenen Burgen und zum Kap Prasonisi möchtest, buche ein Auto im Voraus; im Sommer gibt es nur wenige verfügbare.
Tickets für die Akropolis von Lindos werden inzwischen nach Zeitfenstern verkauft, und die Morgen-Slots sind zuerst weg. Den Großmeisterpalast und einige Museen bekommst du bequemer mit einem Kombi-Ticket. Vergleiche Inselrundfahrt-Angebote auf GetYourGuide.


