
Nürnberger Sehenswürdigkeiten: 15 Orte von der Burg bis zum Tiergarten
Nürnberg lässt sich an einem Tag schaffen, wenn du vorher weißt, wo sich die Schlangen bilden. Die Altstadt ist kompakt, aber die fünfzehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten verteilen sich zwischen der Burg, der Pegnitz und dem Viertel rund um die Lorenzkirche.
Beginnen wir mit dem wichtigsten praktischen Detail. Tickets für die Nürnberger Burg gibt es nur an der Kasse im äußeren Burghof; einen Onlineverkauf gibt es nicht (laut offizieller Kaiserburg-Website). Komm zur Öffnungszeit, denn gegen Mittag bildet sich an der Kasse bereits eine Schlange.
Als Nächstes fünfzehn Sehenswürdigkeiten der Reihe nach, von der Kaiserburg bis zum Tiergarten. Zu jedem Ort findest du eine kurze Geschichte und praktische Tipps für den Besuch.
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1. Nürnberger Burg
💡 Kurz gesagt:
- Starte deinen Tag mit der Burg: Tickets gibt es nur an der Kasse im äußeren Burghof, einen Onlineverkauf gibt es nicht.
- Museen sind montags geschlossen (Albrecht-Dürer-Haus und Germanisches Nationalmuseum), plane sie also für Dienstag bis Sonntag ein.
- Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Kaiserburg-Website.
© -wuppertaler · CC BYFoto: -wuppertaler, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDie Kaiserburg auf einem Sandsteinfelsen ist das wichtigste Wahrzeichen Nürnbergs und das markanteste Bauwerk der Stadt. Die Kaiserburg entstand im 11. Jahrhundert an der Kreuzung von Handelswegen, weshalb die Kaiser hier ihre Residenz einrichteten und sie bis Mitte des 17. Jahrhunderts behielten. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt in großem Umfang nach dem Zweiten Weltkrieg.
Heute kannst du den Palas mit den kaiserlichen Privatgemächern und Festsälen, die Doppelkapelle aus dem 13. Jahrhundert und den Sinwellturm besichtigen. Eine eigene Attraktion ist der Tiefe Brunnen, der die Burg mit sauberem Wasser versorgte. Brunnen und Turm sind nur mit Führung zu sehen, und diese ist bereits im Ticket enthalten. Palas und Burgmuseum sind ohne Führung zugänglich. Öffnungszeiten: Von April bis September ist die Burg 9 bis 18 Uhr geöffnet, von Oktober bis März 10 bis 16 Uhr (Stand: 09/2026, offizielle Website). Das Kombiticket berechtigt außerdem zu einem Eintritt ins Stadtmuseum im Fembohaus. Geh am Morgen: Gegen Mittag wird die Aussichtsplattform des Sinwellturms voll.
2. Hauptmarkt und Feste
© Nicohofmann · CC BY-SAFoto: Nicohofmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDer Hauptmarkt ist seit dem 14. Jahrhundert der zentrale Platz der Stadt. Damals wurde er vom mittelalterlichen jüdischen Viertel geräumt und nie wieder bebaut. Hier wird täglich Obst und Gemüse verkauft, und im Dezember verwandelt sich der Platz in den Christkindlesmarkt, einen der bekanntesten Weihnachtsmärkte in Deutschland.
Im Sommer finden auf dem Platz Feste und Straßenkonzerte statt; im Winter duftet es nach Glühwein und Lebkuchen. Von hier sind es zwei Gehminuten zur Frauenkirche und zum Weg hinauf zur Burg. Denk an die Jahreszeit: Gegen Mittag wird es an den Ständen voll, für Souvenirs kommst du besser am Morgen.
3. Frauenkirche am Markt
© Aarp65 · CC BY-SAFoto: Aarp65, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDie Frauenkirche wurde im 14. Jahrhundert für die Hofzeremonien des Kaisers erbaut. Die Sandsteinfassade ist mit Spitzbogenfenstern und einem Portal geschmückt, im Inneren gibt es mittelalterliche Reliquien und eine Orgel. Der Hauptgrund für einen Besuch ist das Männleinlaufen: Punkt zwölf Uhr mittags zieht darunter ein Figurenumzug vorbei, der die Kurfürsten zeigt, wie sie dem Kaiser die Treue schwören. Das Schauspiel dauert ein paar Minuten und begeistert Kinder.
Der Eintritt in die Kirche ist frei, ein Ticket ist nicht nötig. Komm eine Viertelstunde vor zwölf, um einen Platz vor der Uhr zu bekommen. Nach dem Besuch trittst du direkt hinaus auf den Markt und setzt deinen Rundgang über den Platz fort.
4. Lorenzkirche
Die Lorenzkirche wurde ab dem späten 13. Jahrhundert über fast zwei Jahrhunderte hinweg erbaut und ist die größte Kirche Nürnbergs. Das Bauwerk besteht aus dunkelrotem Sandstein und wirkt daher schon von außen streng und feierlich. Geh einmal um die Kirche herum: Die Fassadenreliefs zeigen Szenen aus der Bibel, von der Geburt Christi bis zum Kindermord von Bethlehem.
Im Inneren erwarten dich zwei Meisterwerke. Die Skulpturengruppe „Verkündigung" wurde von Veit Stoß aus Holz geschnitzt, und Adam Krafts steinernes Sakramentshaus ragt fast achtzehn Meter hoch und ruht auf drei Atlantenfiguren. Die Schnitzarbeit ist so fein, dass man kaum glauben kann, dass sie die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs überstanden hat. Auch die Glasfenster der Kirche gelten als die schönsten in Deutschland.
Die Kirche ist aktiv; sonntags finden hier Gottesdienste statt, und Touristen werden gebeten, die Gottesdienstbesucher nicht zu stören. Der Eintritt ist frei, für das Fotografieren im Innenraum wird manchmal über die Spendenbox um eine kleine Gebühr gebeten. Wirf auch einen Blick in die Schatzkammer mit kirchlichem Gerät. Plane für den gesamten Besuch etwa eine Stunde ein: Die Kirche ist groß, und du wirst jedes Detail betrachten wollen.
5. Albrecht-Dürer-Haus
Albrecht Dürer zog Anfang des 16. Jahrhunderts in dieses Haus, als das Gebäude bereits fast hundert Jahre alt war. Der Künstler lebte hier mit seiner Frau, Schülern und Bediensteten etwa zwanzig Jahre lang, bis zu seinem Tod. Das dunkle Sandsteinhaus steht am Fuß der Burg und hat das Aussehen eines Renaissance-Bürgerhauses bewahrt.
© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsIm 19. Jahrhundert kaufte die Stadt das Gebäude und eröffnete hier ein Museum. Die originale Einrichtung ist nicht erhalten, aber du kannst die Werkstatt, die Wohnräume und eine Galerie mit Reproduktionen besichtigen. Der Audioguide erzählt die Geschichte mit der Stimme der Frau des Künstlers, außerdem wird ein Film über sein Leben gezeigt. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, montags geschlossen (Stand: 09/2026, offizielle Website). Informationen zu Tickets und Ermäßigungen findest du auf der Preisseite. Besucher mit Eintrittskarte erhalten im Souvenirshop ein kleines Geschenk.
6. Germanisches Nationalmuseum
Das Germanische Nationalmuseum ist aus der Privatsammlung des Freiherrn Hans von Aufseß hervorgegangen. Heute ist es die größte kulturhistorische Sammlung im deutschsprachigen Raum. Die Ausstellung führt dich von steinzeitlichen Äxten bis zur Gegenwartskunst und deckt jede Epoche ab. Das Museum ist in Gebäuden eines ehemaligen Klosters untergebracht, was den Sälen einen besonderen Charakter verleiht.
© Dirk Messberger · CC BY-SAFoto: Dirk Messberger, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsHier siehst du Werke von Veit Stoß und Adam Kraft, archäologische Funde, historische Werkzeuge, Waffen und Kostüme. Besonders beliebt bei Kindern sind die Vitrinen mit Puppenhäusern und antikem Spielzeug. Die Sammlung ist in mehr als zwanzig Abteilungen gegliedert, also wähle deine Bereiche vorher aus, sonst werden deine Beine früher müde als deine Neugier. Mittwochs hat das Museum länger geöffnet, montags ist es geschlossen. Prüfe vor deinem Besuch die genauen Öffnungszeiten und Preise: Der Zeitplan ändert sich je nach Saison.
7. Ehekarussell-Brunnen
© W. Bulach · CC BY-SAFoto: W. Bulach, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Ehekarussell-Brunnen entstand im 20. Jahrhundert auf dem Ludwigsplatz und hat einen unerwarteten Ursprung. Unter dem Platz wurde eine U-Bahn-Linie gebaut, ein Lüftungsschacht wurde benötigt, und die Stadt schrieb einen Wettbewerb für die beste Möglichkeit aus, ihn zu verbergen. Gewinner war der Bildhauer Jürgen Weber: Er schlug vor, den Schacht mit einer Skulpturenkomposition nach Gedichten des Nürnberger Dichters Hans Sachs zu überdecken.
Sechs Bronzegruppen sind um den Schacht angeordnet. Sie zeigen das Familienleben ohne rosarote Brille: Verliebtheit, Streit, schwere Krankheit des Ehepartners und Kinder. Deshalb sieht der Brunnen nicht wie typische städtische Brunnen aus und bleibt stark im Gedächtnis. Er steht auf dem Weg vom Bahnhof ins Zentrum, daher lässt er sich bequem gleich nach der Ankunft als Erstes ansehen.
8. St. Sebaldus Kirche
© Uoaei1 · CC BY-SAFoto: Uoaei1, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie St. Sebaldus Kirche ist die älteste Kirche Nürnbergs. Der Bau begann im 13. Jahrhundert und dauerte etwa anderthalb Jahrhunderte, wobei die romanische Basilika nach und nach um gotische Elemente erweitert wurde. Geweiht wurde die Kirche zu Ehren von Sebaldus, einem Einsiedler und Schutzpatron der Stadt, dessen Reliquien bis heute hier aufbewahrt werden.
Im Inneren solltest du dir unbedingt den Altar aus dem 15. Jahrhundert, die Reliefs von Adam Kraft und Holzskulpturen aus verschiedenen Epochen ansehen. Der Eintritt ist frei, ein Ticket ist nicht nötig. Die Kirche liegt auf dem Weg von der Burg zum Rathaus, du kannst sie also gut in denselben Spaziergang wie die Burg einbauen. Plane für deinen Besuch etwa eine halbe Stunde ein.
9. Justizpalast und die Nürnberger Prozesse
© Tilman2007 · CC BY-SAFoto: Tilman2007, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer Justizpalast ist weltweit für ein einziges Ereignis bekannt. In den Jahren 1945 bis 1946 fanden hier die Nürnberger Prozesse gegen nationalsozialistische Kriegsverbrecher statt. Das Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert überstand die Bombenangriffe, und in der Nähe befand sich ein Gefängnis, weshalb die Alliierten genau diesen Ort für das Tribunal wählten.
Heute finden im Justizpalast reguläre Gerichtsverhandlungen statt, und in einem Flügel ist das Memorium Nürnberger Prozesse untergebracht. Du kannst den historischen Gerichtssaal betreten, die Anklagebank, Dokumente und Fotografien sehen. Das Museum hat saisonale Öffnungszeiten, im Sommer ist es länger geöffnet als im Winter, der letzte Einlass erfolgt etwa eine Stunde vor Schließung (Stand: 09/2026, offizielle Website). Kaufe Tickets im Voraus: An Wochenenden sind die Warteschlangen lang.
10. Nassauer Haus am Lorenzer Platz
© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Nassauer Haus an der Ecke des Lorenzer Platzes ist das älteste Wohnhaus Nürnbergs. Es wurde bereits im 12. Jahrhundert aus rotem Sandstein errichtet, die oberen Stockwerke kamen erst im 15. Jahrhundert hinzu, sodass sich der Stil von der Romanik zur Gotik wandelte. Das Haus ähnelt einem Turm: Solche schmalen, hohen Bauten waren im mittelalterlichen Italien üblich.
Ein besonderes Detail ist das Dach, an dessen Außenseite Wappen von Städten, Herzogtümern und sogar des Papstes angebracht sind. Am besten siehst du sie vom Platz aus. Das Gebäude gehörte Adelsfamilien, heute ist es im Besitz einer Stiftung und wird von der Stadtverwaltung genutzt. Touristen haben keinen Zutritt, aber das Haus ist von außen vollständig sichtbar, und zehn Minuten reichen, um es auf dich wirken zu lassen. Es steht direkt gegenüber der Lorenzkirche, du kannst also beide Sehenswürdigkeiten in einem Stopp besichtigen.
11. Mauthalle und ihr Keller
Die Mauthalle wurde im 15. Jahrhundert als städtischer Getreidespeicher erbaut. Achte auf die vielen kleinen Fenster unter dem Dach: Sie belüfteten das Getreide, damit es nicht feucht wurde. Später beherbergte das Gebäude ein Zollamt, dann ein Einkaufszentrum, heute befinden sich darin Geschäfte und Büros.
© DALIBRI · CC BY-SAFoto: DALIBRI, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie angenehmste Überraschung wartet im Keller. Dort ist heute ein Bierlokal untergebracht, das lokales Bier und gegrillte Nürnberger Bratwürste serviert. Die Gewölbehallen haben ihre mittelalterliche Atmosphäre bewahrt, daher kommen die Leute sowohl zum Mittag- als auch zum Abendessen hierher. Das Gebäude liegt zwischen dem Bahnhof und der Innenstadt und ist daher ein praktischer Zwischenstopp auf dem Weg. Die Mauthalle ist leicht an ihrem steilen Dach und der Reihe von Dachgauben zu erkennen.
12. Tucherschloss
© Tilman2007 · CC BY-SAFoto: Tilman2007, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Tucherschloss wurde im 16. Jahrhundert für die wohlhabende Kaufmannsfamilie Tucher erbaut, die mit fast allen Adelsfamilien der Stadt verschwägert war. Das massive Schloss mit seinem Garten stand vier Jahrhunderte lang in seiner ursprünglichen Form, bis die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs nur die Westfassade übrig ließen.
Heute beherbergt das Schloss das Museum der Familie Tucher: antike Möbel, Haushaltsgegenstände, Kleidung, Gemälde und Skulpturen. Besonderes Interesse weckt das prunkvolle Hochzeitsservice. Im Garten wurde ein Bau aus der Renaissance nachgebildet, und sonntags führt eine Schauspielerin im Kostüm der Schlossherrin Frau Tucher durch das Haus und erzählt die Geschichte in ihrer Stimme. Das Museum ist montags, dienstags und sonntags geöffnet; die genauen Zeiten findest du auf der Website der städtischen Museen. Ein Park umgibt das Schloss, hier lässt sich also gut ein halber Tag verbringen.
13. Heilig-Geist-Spital über dem Fluss
© Tilman2007 · CC BY-SAFoto: Tilman2007, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Heilig-Geist-Spital ist eines der ältesten Gebäude Nürnbergs und die älteste medizinische Einrichtung der Stadt. Bereits im 14. Jahrhundert wurden hier Patienten behandelt, und zum Spital gehörten ein Armenhaus sowie getrennte Stationen für Leprakranke. Über mehrere Jahrhunderte spielte das Spital eine wichtige Rolle, und heute ist das Gebäude wieder ein Seniorenheim. Hier wurden einst die Reichskleinodien aufbewahrt, darunter die Heilige Lanze.
Ein Flügel ragt über das Wasser, und seine Bögen spiegeln sich in der Pegnitz auf eine Weise, die an Brillengläser erinnert. Dies ist der meistfotografierte Blick auf die Altstadt. In der Nähe ist eine hölzerne Galerie aus dem Mittelalter erhalten, ein seltenes Denkmal der Holzbaukunst. Im Gebäude befindet sich ein Restaurant mit nationaler Küche und Blick auf den Fluss. Betrachte das Spital von außen und von der Brücke: Die Wohntrakte sind für Touristen nicht zugänglich.
14. Der „Schöne Brunnen" mit dem Ring
Der Schöne Brunnen steht auf dem Hauptmarkt und ragt fast zwanzig Meter in die Höhe. Der Bau begann im späten 14. Jahrhundert, die Arbeiten dauerten mehr als zehn Jahre, und der Meister starb, bevor er sie vollendete. Die Form des Brunnens erinnert an die Turmspitze einer gotischen Kathedrale, und diese Ähnlichkeit ist kein Zufall.
© Tilman2007 · CC BY-SAFoto: Tilman2007, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsMehr als vierzig Figuren sind auf seinen Ebenen angeordnet: Apostel, Könige, Gelehrte und Propheten. Die obere Ebene steht für die Gerechtigkeit, während sich ganz unten Teufel verbergen, die nach alter Tradition böse Mächte abwehren. Am Gitter um den Brunnen ist ein messingfarbener Wunschring befestigt. Du sollst ihn drehen und dir dabei nur einen guten Wunsch vorstellen. Einheimische bitten Besucher, sich zu merken: Der Wunsch geht nur in Erfüllung, wenn er niemandem schadet.
15. Tiergarten Nürnberg im Waldpark
© Creando · CC BY-SAFoto: Creando, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Nürnberger Tiergarten erstreckt sich auf rund 67 Hektar im Lorenzer Reichswald nahe dem Schmausenbuck. Er beherbergt etwa 280 Tierarten, viele davon selten und gefährdet (Stand: 09/2026, offizielle Website). Dieser Landschaftszoo ist so angelegt, dass die Tiere unter Bedingungen leben, die ihrem natürlichen Lebensraum nahekommen, in Gehegen mit Wald und Wasser.
Du siehst Nashörner, Giraffen, Kängurus und Tiere von allen Kontinenten. Eigene Pavillons sind tropischen Tieren und Meeressäugern gewidmet. Der Zoo ist täglich geöffnet, die Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison und sind im Winter kürzer (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Tierfütterungen laufen nach Plan und sind mit Kindern besonders sehenswert. Wirf für Tickets und Ermäßigungen einen Blick auf die Preisseite: Eine Kinderkarte ist deutlich günstiger als eine Erwachsenenkarte. Die Anfahrt vom Zentrum dauert etwa eine halbe Stunde, am besten fährst du morgens los.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Wie viel Zeit brauchst du für Nürnberg?
Ein ganzer Tag reicht für die Altstadt und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wenn du das Germanische Nationalmuseum und das Albrecht-Dürer-Haus besichtigen möchtest, plane zwei Tage ein. Der Tiergarten ist ein eigener Ausflug: Er dauert einen halben Tag, plus die Straßenbahnfahrt vom Zentrum.
Wann haben die Museen geschlossen?
Das Albrecht-Dürer-Haus und das Germanische Nationalmuseum sind montags geschlossen. Das Memorium Nürnberger Prozesse hat saisonabhängige Öffnungszeiten. Prüfe die Zeiten vor deiner Reise immer auf der offiziellen Website.
Welche Sehenswürdigkeiten sind kostenlos?
Den Hauptmarkt, beide Brunnen sowie die Frauenkirche, St. Lorenz und St. Sebald kannst du kostenlos besichtigen. Für die Burg, das Albrecht-Dürer-Haus, das Germanische Nationalmuseum, das Memorium Nürnberger Prozesse und den Tiergarten musst du Eintritt zahlen. Ein Spaziergang durch die Altstadt kostet fast nichts.
Was gibt es in Nürnberg mit Kindern zu sehen?
Kinder haben Freude am mechanischen Uhrwerk mit den Figuren an der Frauenkirche, am Ehekarussell-Brunnen und am Tiergarten mit den Tierfütterungen. Das Germanische Nationalmuseum hat einen Saal mit antikem Spielzeug und Puppenhäusern. Für ganz kleine Kinder eignet sich ein Spaziergang entlang der Pegnitz und durch den Burghof.
Wie kommst du zur Burg?
Vom Hauptmarkt aus dauert der Aufstieg zur Burg zu Fuß etwa fünfzehn Minuten über eine gepflasterte Straße. Du kannst mit der Straßenbahn bis zur Altstadt fahren und von dort zu Fuß weitergehen. Beachte, dass Tickets nur an der Kasse im äußeren Burghof verkauft werden, komm also am besten zur Öffnungszeit.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Wenn du einen Tag Zeit hast: Beginne mit der Nürnberger Burg, geh hinunter zum Hauptmarkt und beende den Tag an der Lorenzkirche. Wenn du dich für Museen interessierst, nimm dir zwei Tage Zeit und reserviere den zweiten für das Germanische Nationalmuseum und das Albrecht-Dürer-Haus. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, ergänze den Tiergarten und das Figurenspiel der Uhr an der Frauenkirche.
Denk an die Schließtage der Museen und kaufe Tickets im Voraus, wo Online-Verkauf angeboten wird. Finde Touren und Tickets für Nürnberg auf GetYourGuide.


