
15 Beste Trekkingrouten der Welt: Wie viele Tage jede dauert
Eine mehrtägige Wanderung beginnt nicht mit dem Rucksack, sondern mit der Wahl des Weges. Wählst du die falsche Route, bekommst du statt Bergen Asphalt, Menschenmassen und drei Tage Unbehagen. Wir haben 15 Wander- und Trekkingrouten auf verschiedenen Kontinenten zusammengestellt, von der Küste Australiens bis nach Patagonien. Für jede nennen wir Länge, Schwierigkeit, Anzahl der Tage und den ehrlichen Haken. Der kürzeste Trek dauert drei bis vier Tage, der längste bis zu sechs Monate.
Zuerst klären wir die Begriffe. Wandern: kurze Touren zum Vergnügen, keine spezielle Ausrüstung nötig. Trekking: eine ausgewachsene Bergwanderung, länger und deutlich anstrengender. Unten findest du Routen beider Arten, damit du dein eigenes Schwierigkeitslevel findest.
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Wie du eine Trekkingroute auswählst
💡 Kurz gesagt: Schätze zuerst ehrlich deine Fitness und Zeit ein, dann wähle einen Trek aus der Tabelle.
- Für eine erste Wanderung: Cami de Cavalls auf Menorca, Big Elbow Loop in Kanada und Jeju Olle in Korea.
- Mit im Voraus organisierten Genehmigungen: der Pacific Crest Trail und mehrtägige Wanderungen in US-Nationalparks.
- Saison, Hütten und Reservierungen: Stand: 09/2026, laut dem Kumano-Tourismusbüro und der Plattform des Parks Korsika.
Route | Wo | Länge | Tage | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
Yuraygir Coastal Walk | Australien | 65 km | 4-5 | mittel |
Victoria Peak Trail | Belize | 58 km | 4-5 | hoch |
Dante's Way | Italien | 395 km | etwa 20 | mittel |
International Appalachian Trail | Irland | 485 km | etwa 25 | hoch |
Big Elbow Loop | Kanada | 42 km | 3-4 | niedrig |
GR131 | Kanarische Inseln | 560 km | etwa fünf Wochen | mittel |
GR20-Trek | Korsika | 180 km | 10-15 | sehr hoch |
M'Goun Traverse | Marokko | 75 km | 5-7 | hoch |
Cami de Cavalls | Menorca | 185 km | etwa 20 | niedrig |
Hebridean Way | Schottland | 250 km | 8-14 | mittel |
Amatola Trail | Südafrika | 100 km | etwa 7 | mittel |
Jeju Olle Trail | Südkorea | 425 km | abschnittsweise | niedrig |
Kumano Kodo (Nakahechi) | Japan | 68 km | 4-7 | mittel |
Route of Parks | Chile | 2.800 km | ab 20 | sehr hoch |
Pacific Crest Trail | USA | 4.270 km | 4-6 Monate | sehr hoch |
1. Yuraygir Coastal Walk, Australien
© Maurice van Creij · CC BYFoto: Maurice van Creij, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsDer Yuraygir-Nationalpark liegt 480 Kilometer nördlich von Sydney. Er erstreckt sich entlang des längsten wilden Küstenabschnitts in New South Wales, auf dem Land der Völker der Gumbaynggirr und Yaegl. Die Route gilt als mittelschwer, aber auch selbstbewusste Anfänger können sie schaffen. Unterwegs erwarten dich nicht nur Küstenpfade, sondern auch Klippen, Bäche und Regenwald. Die Strecke beträgt etwa 65 Kilometer, die du in vier bis fünf Tagen bewältigst.
- Wem du begegnest: Gleithörnchenbeutlern, Fleckenuhus und seltenen Küstenemus.
- Saison: Von Juni bis Oktober ziehen Wale an der Küste entlang, die beste Zeit zum Beobachten.
- Der Haken: Klippen und Bachüberquerungen auf einigen Abschnitten, ohne festes Schuhwerk wird es hart.
2. Victoria Peak Trail, Belize
KISymbolbild: KI-generiertDer Victoria Peak, der zweithöchste Gipfel in Belize, erhebt sich nur 1.124 Meter. Aber der Aufstieg ist anspruchsvoll. Der Berg liegt versteckt im Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary, dem weltweit ersten Jaguar-Schutzgebiet. Die Hänge sind steil und mit dichtem, feuchtem Wald bedeckt, daher geht es nicht ohne lokalen Guide. Du brauchst gute Fitness und keine Höhenangst: Auf einigen Abschnitten steigst du mit Kletterausrüstung auf. Nur wenige hundert Menschen haben diese Route geschafft.
- Die Belohnung: Wasserfälle, Orchideen, Kolibris und Brüllaffen, Nächte in Hängematten mitten im Dschungel.
- Strecke: etwa 58 Kilometer hin und zurück über vier bis fünf Tage.
- Der Haken: Du brauchst einen Guide und Ausrüstung, die Route ist nicht eigenständig machbar.
3. Dante's Way, Italien

Der Trek ist nach Dante Alighieri benannt und verbindet sein Grab in Ravenna mit seinem Geburtsort in Florenz. Du wanderst durch die Emilia-Romagna und die Toskana, über die wilden Apenninen, vorbei an Bauernhöfen und Bergdörfern. Unterwegs liegen Orte aus dem Leben des Dichters: Pontassieve, der Acquacheta-Wasserfall aus dem „Canto XVI" und die Burg von Romena. Dies ist eine neue Route.
- Länge: 395 Kilometer, dauert etwa 20 Tage.
- Schwierigkeit: mittel, für fitte Anfänger geeignet.
- Der Haken: fast drei Wochen auf dem Trail, kurze Wochenenden reichen hier nicht.
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4. International Appalachian Trail, Irland
© Tony Webster from Portland, Oregon, United States · CC BYFoto: Tony Webster from Portland, Oregon, United States, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia CommonsDer International Appalachian Trail verbindet, was vor rund 175 Millionen Jahren eine einzige Bergkette auf dem Superkontinent Pangäa war. Der irische Abschnitt beginnt an den Atlantikklippen von Slieve League. Du wanderst durch die Blue Stack Mountains, vorbei am Lough Eske und dem Killeter Forest, dann über das Sperrins-Gebirge. Danach folgen die Klippen und Buchten der Causeway Coast, einem UNESCO-Weltkulturerbe. Der Trail endet an der Irischen See in Larne.
- Länge: 485 Kilometer, das Ganze dauert etwa 25 Tage.
- Schwierigkeit: hoch, du musst in guter Form sein.
- Der Haken: Er ist für Menschen gedacht, die mehr als drei Wochen am Stück laufen.
5. Big Elbow Loop, Kanada
Westlich von Calgary, in den Ausläufern der Rocky Mountains, liegt das Parksystem Kananaskis Country. Hier findest du hohe Gipfel, scharfe Grate, türkisfarbene Seen und Wälder aus Espen, Kiefern und Fichten, in denen Elche umherstreifen. Der Big Elbow Loop Trek eignet sich gut für eine erste Wanderung: Das Laufen ist leicht, und Bergblicke eröffnen sich ab den ersten Kilometern. Du folgst einem gut markierten Weg, mit einfachen, aber schönen Campingplätzen am Fluss. Du kannst die Route anspruchsvoller machen, indem du den Mount Romulus besteigst oder zum Upper Tombstone Lake aufbrichst.
- Länge: 42 Kilometer, das sind drei bis vier Tage.
- Für wen: Anfänger und lange Wochenenden.
- Der Haken: In dieser Gegend leben Bären und Elche, halte dich an die Campingregeln.
6. GR131, Kanarische Inseln

Der GR131 ist nicht ein einzelner Weg, sondern eine Kette aus sieben Inseln. Die Route führt durch den gesamten subtropischen Archipel: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Zwischen den Inseln bist du mit der Fähre unterwegs. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter. Auf La Gomera, der „Insel der Wanderer", führen 37 Kilometer vorbei an Felstürmen und dem nebligen Laurisilva-Wald, La Palma steuert 66 Kilometer bei und El Hierro weitere 42 Kilometer entlang eines wilden Bergrückens.
- Länge: 560 Kilometer, etwa fünf Wochen.
- Für wen: alle, die sich auf Trails schon sicher fühlen.
- Der Haken: Für die komplette Route brauchst du mehr als einen Monat Urlaub.
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7. GR20, Korsika
© Rémih · CC BY-SAFoto: Rémih, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDer GR20 gilt als eine der schwierigsten Routen Europas. Der Grande-Randonnée-Weg durchquert Korsika von Nordwesten nach Südosten entlang eines Gebirgskamms. Unterwegs warten rund 12.000 Höhenmeter, steile Hänge, Geröll und möglicher Steinschlag (Stand: 09/2026, offizielle Plattform des Naturparks Korsika). Doch die Landschaft entschädigt für alles: eisige, zerklüftete Gipfel, Gletscherseen, Hirtenhütten und Pinienwälder. Auf der Route übernachtest du in einfachen Berghütten, wo du die Unterkunft mit Fremden teilen musst.
- Länge: 180 Kilometer, von Calenzana nach Conca.
- Dauer: 10 bis 15 Tage.
- Der Haken: Geröll und Steinschlag, und die Hüttenplätze für die Saison sind früh ausgebucht.
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8. M'Goun-Trek, Marokko
© Frank.Vassen · CC BYFoto: Frank.Vassen, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/), FlickrDas M'Goun-Massiv erhebt sich auf 4.071 Meter, nur 100 Meter niedriger als der Jebel Toubkal, der höchste Punkt Nordafrikas. Wegen dieses Unterschieds bleibt der M'Goun im Schatten des Ruhms und in der Stille, obwohl seine Landschaft interessanter ist. Der Trek führt über windgepeitschte Pässe und schneebedeckte Gipfel, weite grüne Täler, Terrassen, Obstgärten und Walnusshaine. Berberdörfer kleben an den Hängen. Du brauchst Erfahrung: Das ist eine Route für Fortgeschrittene und Profis.
- Länge: etwa 75 Kilometer, das sind fünf bis sieben Tage.
- Aussicht vom Gipfel: das Draa-Tal und die Sahara.
- Der Haken: Schnee auf den Pässen, ohne richtige Ausrüstung solltest du nicht losgehen.
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9. Camí de Cavalls, Menorca
© MontanNito · CC BY-SAFoto: MontanNito, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia CommonsDer Camí de Cavalls, auch als GR223 bekannt, diente ursprünglich als Patrouillenweg für Pferde rund um die Insel. Im 20. Jahrhundert wurde er zu einem markierten Weg für Reiter, Radfahrer und Wanderer ausgebaut. Er ist ein großartiger erster Trek: Du läufst entlang einer flachen Küste, und die 185 Kilometer sind in 20 sanfte Etappen von jeweils 5 bis 13 Kilometern aufgeteilt. An einem Tag kannst du bequem eine Etappe hin und zurück gehen und hast trotzdem noch Zeit zum Schwimmen. Menorca gehört vollständig zu einem UNESCO-Biosphärenreservat und beheimatet rund 220 Vogelarten.
- Start: Mahón, laufe vom alten Hafen aus gegen den Uhrzeigersinn.
- Länge: 185 Kilometer, die komplette Runde dauert etwa 20 Tage.
- Der Haken: Die Route ist eine lange Schleife, und nur wenige gehen die ganze Strecke.
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10. Hebridean Way, Schottland
© Colin Park · CC BY-SAFoto: Colin Park, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsDer Hebridean Way durchquert den Archipel der Äußeren Hebriden von Süden nach Norden. Er verbindet Vatersay, Barra, Eriskay, South Uist, Benbecula, Grimsay, North Uist, Berneray, Harris und Lewis. Du läufst von Süden nach Norden, überquerst sechs Dämme und nimmst zwei Fähren. Die Strecke beträgt etwa 250 Kilometer, und je nach Tempo brauchst du 8 bis 14 Tage (Stand: 09/2026, Visit Outer Hebrides). Um dich herum liegen wilde Heidemoore, felsige Hügel, weiße Strände und blumenübersäte Wiesen.
- Highlights: bronzezeitliche Ruinen und der neolithische Steinkreis von Callanish.
- Tierwelt: Wachtelkönige, Seeadler, Otter und Rothirsche.
- Der Haken: zwei Fährüberfahrten, und ihre Fahrpläne bestimmen dein Tempo.
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11. Amatola Trail, Südafrika
© runfreefall · CC BY-SAFoto: runfreefall, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/), FlickrDie Landschaften des Amatola Trail fühlen sich an wie Mittelerde: Moosbewachsene Wälder erinnern an das Reich der Ents, während Wiesen und Wasserfälle an Schauplätze einer Hobbit-Reise denken lassen. Die Route verläuft von der von Missionaren gegründeten Stadt King William's Town bis zum Bergort Hogsback. Es ist ein moderater Trek mit vielen komfortablen Hütten entlang des Weges, ausgestattet mit Betten, Bädern und Gemeinschaftseinrichtungen. Du schläfst in Hütten, und die Etappen dazwischen sind für ein normales Wandertempo geplant.
- Länge: etwa 100 Kilometer, ungefähr eine Woche.
- Unterkunft: Hütten mit Betten, Bädern und Gemeinschaftseinrichtungen.
- Der Haken: etwa 100 Kilometer in einer Woche, du brauchst also Ausdauer.
12. Jeju Olle Trail, Südkorea
© Jeju Olle Foundation · CC BY-SAFoto: Jeju Olle Foundation, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsJeju liegt südlich der koreanischen Halbinsel. Es ist eine Insel, die ein unterseeischer Vulkanausbruch hinterlassen hat. Sie ist die einzige autonome Provinz des Landes, mit einer ganz eigenen Kultur. Der Jeju Olle Trail (das Wort olle bedeutet „Gasse") besteht aus 26 miteinander verbundenen Routen von jeweils 10 bis 20 Kilometern, die am Rand der Insel entlangführen. Du gehst einzelne Abschnitte und siehst unterwegs tropische Strände, Fischerdörfer, Häuser mit Reetdächern und Harubang-Statuen. Vom Weg aus kannst du den erloschenen Vulkan Hallasan sehen, 1.950 Meter hoch.
- Länge: 425 Kilometer über alle 26 Abschnitte.
- So funktioniert's: Wanderer sammeln Stempel in einem offiziellen Routenpass.
- Der Haken: Die komplette Route wird selten gegangen, da sie Wochen dauert.
13. Kumano Kodo (Nakahechi), Japan
© Nekosuki · CC BY-SAFoto: Nekosuki, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Kii-Halbinsel auf Honshu wird von den Kumano-Kodo-Pilgerwegen durchzogen, einem Netz, das 1.200 Jahre alt ist. Die Wege führen zu den Shinto-Schreinen der Region und sind gemeinsam mit dem spanischen Jakobsweg von der UNESCO als einzige Pilgerrouten gelistet. Der Nakahechi, die Kaiserroute, ist 68 Kilometer lang. Sie begann einst in Kyoto und startet heute am Takijiri-oji-Schrein. Sie lässt sich in 4 bis 7 Tagen erwandern (Stand: 09/2026, Kumano Tourismusbüro).
- Eckpunkte: Hongu-Taisha-Schrein mit seinem 33 Meter hohen Torii-Tor, Hayatama Taisha und Nachi Taisha.
- Für wen: trittsichere Wanderer, denn einige Etappen steigen bergauf.
- Der Haken: Es ist ein Pilgerweg, daher sind beliebte Abschnitte in der Saison überlaufen.
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14. Parks Route, Chile
Die Parks Route in Chile gehört zu den härtesten in dieser Auswahl. Sie erstreckt sich über 2.800 Kilometer und berührt mehr als 60 Orte und 17 Nationalparks (Stand: 09/2026, offizielle Website der Route). Sie umfasst klassische Wanderungen in Torres del Paine und Punta Arenas sowie unberührte Pfade in neu geschützten Gebieten. Du brauchst Zeit: Plane selbst für einen Teil der Route mehrere Wochen ein.
- Beispiel: ein 100 Kilometer langer Trail rund um den Patagonia-Nationalpark in der Region Aysén.
- Was du siehst: Felsmalereien der Tehuelche, hängende Gletscher und hoch am Himmel kreisende Kondore.
- Der Haken: Die Dimension verlangt Vorbereitung und mindestens 20 Tage.
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15. Pacific Crest Trail, USA

Der Pacific Crest gilt als der längste und härteste Trail in dieser Auswahl. Er ist 4.270 Kilometer lang, und ihn zu bewältigen dauert nicht Wochen, sondern Monate (Stand: 09/2026, Pacific Crest Trail Association). Du musst für etwa ein halbes Jahr aus dem normalen Leben aussteigen. Der Trail verläuft durch die Kaskadenkette und die Sierra Nevada von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze. Jedes Jahr versuchen sich viele Wanderer daran, und nur etwas mehr als die Hälfte schafft es bis ans Ende. Hier ragen Granitmassive wie Kathedralen auf.
- Genehmigungen: Für mehrtägige Wildniswanderungen brauchst du ein Permit.
- Für wen: nur für erfahrene und sehr trittsichere Wanderer.
- Der Haken: Die Saison ist kurz, und Vorbereitung und Logistik dauern Monate.
Touren und Tickets
Geführte Touren, Tickets ohne Anstehen und Aktivitäten — die meisten Angebote sind kostenfrei stornierbar.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
Mit welcher Route sollte ich anfangen, wenn ich kaum Erfahrung habe?
Starte mit dem Camí de Cavalls auf Menorca, dem Big Elbow Loop in Kanada oder dem Jeju Olle in Korea. Diese Trails verlaufen über flaches Gelände, die Etappen sind kurz, und Unterkünfte und Infrastruktur sind gut ausgebaut. Wenn du sofort ins Gebirge willst, nimm den Hebridean Way: Er passt für trittsichere Anfänger, bringt aber zwei Fährüberfahrten mit sich.
Brauche ich Genehmigungen zum Wandern?
Manche Routen erfordern ein Permit im Voraus. Für mehrtägige Wanderungen in US-Wildnisgebieten brauchst du ein Wilderness Permit; auf dem Pacific Crest Trail buchst du es Monate im Voraus. In den meisten europäischen und asiatischen Ländern gibt es keine gesonderten Waldgenehmigungen, du musst dich nur an die Parkregeln halten und keinen Müll hinterlassen.
Wie viele Tage sollte ich für eine lange Trekkingtour einplanen?
Rechne mit 15 bis 20 Kilometern pro Tag im Gebirge und 20 bis 25 auf flachem Gelände. Der GR20 dauert 10 bis 15 Tage, der Nakasendo in Japan 4 bis 7 und die Äußeren Hebriden 8 bis 14. Routen wie der Pacific Crest Trail dauern vier bis sechs Monate, das ist kein Urlaub mehr.
Wann ist die beste Zeit zum Trekking?
Wähle eine Jahreszeit ohne Regen und Hitze. In Australien ziehen von Juni bis Oktober Wale an der Küste entlang, im Mittelmeerraum und auf den Kanaren sind Frühling und Herbst angenehmer, und Hochrouten wie der GR20 sind im Sommer geöffnet. Im Süden, in Chile, ist die Saison umgekehrt: Dort wandert man von November bis März.
Was sollte ich auf eine mehrtägige Wanderung mitnehmen?
Die Grundausstattung: feste Wanderschuhe, eine Regenjacke, Wasser- und Essensreserven, eine Powerbank, ein Erste-Hilfe-Set und einen leichten Schlafsack, falls du draußen übernachtest. Auf Hüttenrouten ist Bettzeug vorhanden, aber Ohrstöpsel schaden nicht. Prüfe die Wettervorhersage, bevor du aufbrichst, und sag jemandem Bescheid, welche Route du planst.
Kurz gesagt: was du buchen solltest
Wenn du nur ein verlängertes Wochenende Zeit hast, nimm den Big Elbow Loop in Kanada oder den Camí de Cavalls auf Menorca. Für eine Pilgererfahrung mach dich auf den Weg zum Kumano Kodo in Japan; für deine erste große Trekkingtour bietet sich der Hebridean Way in Schottland an. Den GR20 auf Korsika und den Pacific Crest Trail in den USA überlass den Erfahrenen und Entschlossenen. Buche Hütten und Transfers im Voraus: Touren und Outdoor-Aktivitäten auf GetYourGuide decken deinen ersten Tag und die Anreise ab.


