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Tschechien mit dem Auto: 17 Orte von Prag bis Brünn und in den Mährischen Karst

Tschechien mit dem Auto: 17 Orte von Prag bis Brünn und in den Mährischen Karst

Tschechien ist ein kompaktes Land mit einer dichten Karte an Sehenswürdigkeiten. Mit dem Auto bekommst du Prag, die Kurkolonnaden und ein Dutzend Burgen in einem einzigen Urlaub unter. Zug oder Bus geben dir diese Freiheit nicht. Wir haben 17 Orte zusammengestellt, die wirklich einen Stopp wert sind, und sie in einer Route von Prag nach Brünn angeordnet. Unten findest du Entfernungen, Öffnungszeiten und den ehrlichen Haken jedes Ortes.

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Wie du eine Autoreise durch Tschechien planst

💡 Kurz gesagt:

  • Westliche Schleife: Prag, Karlsbad, Loket und Marienbad. Dafür brauchst du zwei bis drei Tage.
  • Süden und Mähren: Cesky Krumlov, Hluboka, Brünn und der Mährische Karst. Das sind weitere drei bis vier Tage hinter dem Steuer.
  • Preise und Öffnungszeiten: Stand: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website der Prager Burg

Tschechien verlangt keine heldenhaften Fahrten. Die meisten Städte liegen hier 100 bis 200 km auseinander, das bedeutet ein bis zwei Stunden auf der Straße. Du fährst morgens los und parkst mittags bereits an einer Burg. Historische Zentren sind kompakt, und du kannst sie an einem halben Tag zu Fuß erkunden.

Das Straßennetz ist dicht. Die Autobahnen D1 und D5 verbinden Prag mit Brünn und Pilsen, während Nebenstraßen direkt zu kleinen Burgen und Kurorten führen. Nur Autobahnabschnitte sind mautpflichtig, also kaufe vor der Abfahrt eine elektronische Vignette. Das Bußgeld für das Fahren auf einer Autobahn ohne Vignette wird an Ort und Stelle verhängt.

Plane eine Schleife, keine Hin-und-zurück-Route. Starte in Prag, fahre dann nach Westen nach Karlsbad und Loket. Danach geht es nach Süden nach Krumlov und von dort durch Mähren nach Brünn. So sammelst du keine zusätzlichen Kilometer und fährst nicht dieselbe Straße zweimal.

Straßen, Parken und Mietwagen

Silberner Ford Mustang auf nassem Kopfsteinpflaster

Wenn du kein eigenes Auto hast, miete eines. Wir empfehlen den Mietwagen-Service Discover Cars: Er vergleicht Mietwagenanbieter nach Preis und Konditionen und zeigt die Endkosten vor der Buchung an. Nimm einen Kompaktwagen, die Parkplätze in den Altstädten sind eng.

In Prag lass dein Auto am Stadtrand in der Nähe einer U-Bahn-Station stehen und fahr mit der Straßenbahn ins Zentrum. In gebührenpflichtigen Parkzonen ist es selbst tagsüber schwer, einen Platz zu finden, und der Abschleppwagen ist hier rund um die Uhr im Einsatz. In Kleinstädten sind Parkplätze bei Burgen mit blauen Schildern markiert. Die Tarife sind moderat, und die Bezahlung erfolgt meist stundenweise, also halte Kleingeld oder eine Karte bereit.

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind europäischer Standard: 50 km/h innerorts, 90 km/h außerorts, 130 km/h auf der Autobahn. In Tschechien gilt eine Null-Promille-Politik. Trinke vor dem Fahren überhaupt nichts, die Grenze liegt hier bei null.

1. Prag

Moldauufer und Prager Häuser bei Sonnenuntergang© DXR · CC BY-SAFoto: DXR, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Prag ist eine praktische erste Stadt: Züge und Flugzeuge kommen hier an, und auch die Schleife beginnt hier. Das Zentrum ist kompakt, und du kannst es an einem Tag zu Fuß erkunden. Die wichtigsten Punkte: der Altstädter Ring mit der astronomischen Uhr, die Karlsbrücke und die Prager Burg auf dem Hügel gegenüber.

Auf dem Altstädter Ring hörst du das Glockenspiel der astronomischen Uhr. In der Nähe stehen die gotische Kirche Muttergottes vor dem Teyn und die barocke St.-Nikolaus-Kirche, während das Jan-Hus-Denkmal die Mitte des Platzes markiert. Etwas abseits liegt das jüdische Viertel mit seinen Synagogen und dem alten Friedhof.

Überquere die Karlsbrücke früh am Morgen, um neun herrscht hier bereits ein dichter Menschenstrom. Am anderen Ufer geh hinauf zur Prager Burg. Der Eintritt zum Burggelände ist frei, und die Innenhöfe sind täglich vom frühen Morgen bis zum späten Abend geöffnet (Stand: 09/2026, hrad.cz). Der Veitsdom, das Goldene Gässchen und der Alte Königspalast gehören zur kostenpflichtigen „Hauptroute", und das Ticket ist zwei Tage gültig.

  • Anreise: 40 Minuten vom Flughafen mit Bus 119 und Metro, 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof.
  • Kosten: Museumstickets im niedrigen zweistelligen Eurobereich, Öffnungszeiten auf der Website prüfen.
  • Für wen: Erstbesucher Tschechiens, die die Hauptstadt ohne Hetze sehen wollen.
  • Der Haken: Im Juli und August ist das Zentrum voll, komm zur Öffnungszeit.
  • Geführte Touren durch Prag auf GetYourGuide sind eine gute Option für deinen ersten Tag.

2. Karlovy Vary

Karlovy Vary ist der bekannteste Kurort des Landes. Die Leute kommen zur Mineralwasserbehandlung hierher, aber die Stadt ist auch ohne das schön. Das Kurgebiet erstreckt sich entlang der Teplá, und alle Hauptsehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar.

Das Wahrzeichen ist die Vřídelní kolonáda. Unter ihrem Glasdach schießt der Geysir Vřídlo bis zu 12 Meter hoch, und die Wassertemperatur bleibt bei etwa 72 °C (Stand: 09/2026, karlovyvary.cz). Ein Kurbecher ist günstig, und du kannst Wasser aus verschiedenen Quellen probieren.

Steig zu Fuß oder mit der Standseilbahn auf den Diana-Turm. Oben hast du den besten Blick über die Stadt. Schau dir auch die Dvořák-Gärten, die Kirche St. Maria Magdalena und die Pestsäule auf dem Platz an. Kinder lieben meist den Schmetterlingsgarten.

  • Anreise: 130 km von Prag über die D6, etwa 1 Stunde 50 Minuten mit dem Auto (laut Karte).
  • Kosten: Der Eintritt zu den Kolonnaden ist frei, du zahlst nur für die Turmfahrt.
  • Für wen: Alle, die ein entspanntes Kurstadt-Tempo und Spaziergänge am Wasser mögen.
  • Der Haken: In der Saison ist am Geysir immer viel los, komm zur Öffnung der Kolonnade.

3. Burg Loket

Burg Loket mit Turm und Kirche© Lubor Ferenc · CC BY-SAFoto: Lubor Ferenc, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Loket wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gegründet, und der Name kommt vom Wort „Ellbogen". Die Biegung der Ohře ähnelt hier wirklich einem gebeugten Arm. Die Anlage begann als romanische Festung und wurde später zu einer gotischen Burg umgebaut.

Die Festung schützte eine Handelsroute und wurde später Verwaltungszentrum. Karl IV. mochte sie, und die Legende schreibt ihm die Entdeckung einer Mineralquelle in der Gegend zu. Während der Hussitenkriege wurde Loket nie eingenommen und galt eine Zeit lang als uneinnehmbar.

Im 18. Jahrhundert wurde die Burg in ein Gefängnis umgewandelt, und erst in den 1990er-Jahren wurde sie zum Museum. Heute kannst du das Markgrafenhaus, Gefängniszellen, eine Folterkammer und eine Waffensammlung besichtigen. Der romanische Turm bietet eine großartige Aussicht. Die Burg ist montags geschlossen, prüfe die Termine auf der offiziellen Website.

  • Anreise: 15 km von Karlovy Vary, etwa 20 Minuten mit dem Auto.
  • Kosten: Erwachseneneintritt im niedrigen Bereich, Familientickets sind günstiger.
  • Für wen: Familien mit Kindern, es gibt Zellen, Türme und einen Drachen.
  • Der Haken: steiler Aufstieg vom Parkplatz, im Winter rutschig.

4. Mariánské Lázně

Maxim-Gorki-Kolonnade mit Brunnen in Marienbad© LenkaSvasek · CC BY-SAFoto: LenkaSvasek, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Rund um Mariánské Lázně entspringen 140 Mineralquellen, und einige davon werden für Behandlungen genutzt. Welche am besten schmeckt, entscheidest du: Probier Wasser aus mehreren und vergleiche. Jede Quelle hat ihre eigene Zusammensetzung und ihre eigene Geschichte.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die historischen Gebäude, die Singende Fontäne, Schloss Kynžvart mit seiner Sammlung alter Literatur und das Heimatmuseum. Der Miniaturpark Boheminium zeigt berühmte tschechische Wahrzeichen im verkleinerten Maßstab. Das Kloster Teplá liegt in der Nähe.

  • Anreise: 50 km von Karlovy Vary, etwa eine Stunde über Nebenstraßen.
  • Kosten: Spaziergänge im Kurgebiet sind frei, Museen und der Park kosten Eintritt.
  • Für wen: Alle, die Behandlung mit gemütlichen Spaziergängen verbinden wollen.
  • Der Haken: Die Stadt ist ruhig, abends schließt fast alles.

5. Plzeň

Plzeň wurde im späten 13. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Handelszentrum. Das erste tschechische Buch, die Trojanische Chronik, wurde hier gedruckt, und für etwa ein Jahr diente die Stadt sogar als Hauptstadt. Heute ist sie auch die Hauptstadt des tschechischen Biers.

Panorama der alten Pilsener Dächer von oben© Евгений Благодарный · CC BY-SAFoto: Евгений Благодарный, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5), Wikimedia Commons

Das wichtigste Wahrzeichen ist der Dom des heiligen Bartholomäus am zentralen Platz, erbaut im 13. Jahrhundert. Unter der Stadt verläuft ein Netz aus Tunneln und Kellern, das den Bewohnern durch schwierige Zeiten half. Schau im Brauereimuseum, in der Kunstgalerie und in der Synagoge vorbei; im Sommer finden hier Festivals statt.

  • Anreise: 90 km von Prag über die D5, etwa eine Stunde Fahrt.
  • Kosten: ein Ticket fürs Brauereimuseum liegt im unteren Bereich, Verkostung inklusive.
  • Für wen: alle, die sich für Biergeschichte und unterirdische Räume interessieren.
  • Der Haken: das Zentrum ist lebendig, leert sich aber früh am Abend.

6. Český Krumlov

Panorama von Krumau mit Burgturm© Xth-Floor · CC BY-SAFoto: Xth-Floor, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Praktisch ist die direkte Fahrt von Plzeň nach Krumlov, sie dauert höchstens ein paar Stunden. Die Stadt liegt an der Moldau, und ihr Name bedeutet „krumme Wiese". Genau so ist die Form der Halbinsel, auf der sie entstand.

Mehr als dreihundert alte Gebäude sind hier erhalten. Die kleine Stadt kannst du an einem Tag zu Fuß erkunden, aber wenn du auch das Schloss Hluboká sehen willst, bleib über Nacht. Krumlov wurde im 13. Jahrhundert gegründet, und die Förderung der Künste hinterließ eine Fülle gotischer und Renaissance-Denkmäler.

Das Fest der fünfblättrigen Rose findet im Juni statt, außerdem kannst du das Jazzfestival erleben. Sieh dir das Rathaus, die Pestsäule auf dem Platz der Eintracht und die St.-Veits-Kirche an. Das Schloss Krumlov hat saisonal geöffnet; Öffnungszeiten und Führungen findest du auf der offiziellen Website.

  • Anreise: 150 km von Plzeň, etwa 2 Stunden über Landstraßen.
  • Kosten: der Eintritt in den Schlosshof ist frei, Innenführungen sind kostenpflichtig.
  • Für wen: alle, die die Atmosphäre einer vollständig erhaltenen historischen Stadt suchen.
  • Der Haken: im Sommer sind die engen Gassen voll, park bei P1.

7. Schloss Hluboká nad Vltavou

Weißes Schloss Frauenberg mit hohem Turm© Thomas Zimmermann ( THWZ ) · CC BY-SAFoto: Thomas Zimmermann ( THWZ ), CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Hluboká ist eines der fotogensten Schlösser des Landes. Von der alten Festung aus dem 13. Jahrhundert ist nichts geblieben, aber die neugotische Version wirkt wie aus einem Märchen. Das Schloss wurde auf einem hohen Hügel errichtet, musste sich jedoch nie wirklich verteidigen.

Über Jahrhunderte wechselte Hluboká die Besitzer, und jeder neue Herr baute es um. Am meisten taten die Schwarzenbergs. Johann Adolf II., ein gebildeter Mann, orientierte sich an englischen Vorbildern und besonders an Windsor.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss verstaatlicht, und die Restaurierung dauert bis heute an. Führungen gehen durch die Innenräume, wo du Waffensammlungen und Gemälde, eine riesige Bibliothek und die Küche siehst. Der Turm bietet einen Blick auf den Park rund um den Teich. Wir empfehlen, eine Führung im Voraus zu buchen, die Plätze sind schnell ausverkauft.

  • Anreise: etwa 35 km von Krumlov, rund 40 Minuten mit dem Auto.
  • Kosten: Tickets je nach Route, der Familientarif ist günstiger.
  • Für wen: Fans von Schlossinterieurs und Parks.
  • Der Haken: in der Hochsaison kommst du ohne Reservierung möglicherweise nicht hinein, sei zur Öffnungszeit da.

8. Schloss Červená Lhota

Rotes Schloss Rothlhotta über dem Teich

Červená Lhota steht auf einer Felseninsel mitten in einem Teich. „Červená" bedeutet „rot", und einer der Besitzer ließ die Mauern in dieser Farbe streichen. Das nahe gelegene Dorf wurde im 13. Jahrhundert gegründet, und später wurde zum Schutz eine Festung errichtet.

Im 16. Jahrhundert kaufte der Ritter Jan Koba das Land und ersetzte die Zitadelle durch ein Renaissanceschloss. Der Architekt erhöhte den Wasserspiegel des Teichs, um die umgebende Landschaft neu zu gestalten. Ende des 16. Jahrhunderts wurde Vilem Rut der Besitzer, und unter ihm wurde das Schloss rot gestrichen.

Sein heutiges neugotisches Aussehen erhielt das Gebäude Mitte des 19. Jahrhunderts unter Heinrich Eduard aus der Familie Schönburg-Hartenstein. Führungen sind auf Tschechisch, aber du bekommst einen Audioguide. Der Besuch dauert etwa eine Stunde, du gehst durch die Räume und siehst die Möbel der Besitzer.

  • Anreise: etwa 70 km von Krumlov.
  • Kosten: Ticket mit Audioguide, es gilt ein einheitlicher Tarif für das gesamte Gelände.
  • Für wen: alle, die ein Schloss am Wasser ohne Menschenmassen sehen wollen.
  • Der Haken: Führungen finden seltener statt als in Hluboká, prüf den Zeitplan.

9. Jindřichův Hradec

Stadtplatz mit Säule und historischen Häusern© Herbert Frank from Wien (Vienna), AT · CC BYFoto: Herbert Frank from Wien (Vienna), AT, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Dies ist eine kleine Stadt, in der im 10. Jahrhundert eine slawische Siedlung mit einer romanischen Kirche stand. Im 12. Jahrhundert ging der Ort an Jindřich Vítkovec. Seine vier Brüder erhielten andere Städte, aber sie teilten sich ein Wappen: eine Rose mit fünf Blütenblättern, eines für jeden Bruder.

Im 13. Jahrhundert wurde die Festung um eine gotische Burg ergänzt, und die Hussitenkriege ließen den Ort unberührt. Die Stadt blühte im 16. Jahrhundert auf, als viele Renaissancegebäude entstanden. Die Bewohner lebten von Handel und Handwerk, außerdem wurden hier Nähmaschinen hergestellt.

Im 17. Jahrhundert gehörte die Burg dem Kanzler Vilem Slavata, unter dem Hradec in Böhmen den zweiten Rang nach Prag einnahm. Später besaß die Familie Czernin sie bis zur Verstaatlichung 1945. Heute ist die Burg die Hauptattraktion der Stadt.

Bei der Führung siehst du Räume in verschiedenen Stilen, Repräsentationssäle, eine Kapelle und Gemälde. Der Schwarze Turm und die Schwarze Küche, die ältesten Bauwerke, sind separat von Interesse. An der Kirche Mariä Himmelfahrt kannst du auf eine Aussichtsplattform steigen.

Viele kommen wegen der Schmalspurbahn hierher. Die Strecke ist seit dem späten 19. Jahrhundert in Betrieb, und es fahren sowohl moderne als auch historische Züge. Die Stadt hat außerdem die Kirche Johannes des Täufers mit gotischen Fresken und ein Franziskanerkloster.

Kindern wird die mechanische Weihnachtskrippe gefallen. Sie gilt als die größte der Welt mit mehr als tausend Figuren. Ein einheimischer Handwerker baute sie im 18. Jahrhundert und arbeitete sechs Jahrzehnte daran. Die Krippe ist im Stadtmuseum ausgestellt, das auch weitere Exponate zeigt.

  • Anreise: 130 km von Prag über die D1, etwa 1,5 Stunden.
  • Kosten: Museen und Burg verlangen eine moderate Gebühr, die Schmalspurbahn wird separat bezahlt.
  • Für wen: Familien und alle, die kleine Städte ohne Touristen mögen.
  • Der Haken: die Anreise ohne Auto ist umständlich, Züge fahren selten.

10. Telč

Teltsch: Stadtpanorama über den Teich© xkomczax · CC BY-SAFoto: xkomczax, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Telč sieht aus wie eine Postkarte. Einst standen hier Holzhäuser, aber sie brannten bei einem großen Feuer bis auf die Grundmauern nieder. Seitdem bauten die Stadtbewohner aus Stein, und keine zwei Häuser gleichen sich.

Wegen ihrer künstlichen Wasserreservoirs und des Verteidigungskanals wird Telč das „tschechische Venedig" genannt. Der Hauptplatz ist gesäumt von Gebäuden mit Stuckarbeiten und unterschiedlichen Fassaden, jedes mehrere Jahrhunderte alt. In der Mitte des Platzes siehst du eine Pestsäule.

Die Hauptattraktion ist das alte Renaissanceschloss. Es ist gut erhalten, mit reich verzierten Sälen, einer Gemäldegalerie und Jagdtrophäen im Inneren. In der Nähe steht die Allerheiligenkapelle, erbaut von italienischen Architekten, mit Renaissancefresken.

Das älteste Gebäude der Stadt ist die Heilig-Geist-Kirche. Der nahe gelegene Dreifaltigkeitsturm hat eine Aussichtsplattform mit Blick über den gesamten Platz. Die Stadt ist klein, und du kannst sie in einem halben Tag zu Fuß erkunden.

  • Anreise: 160 km von Prag, etwa 2 Stunden über Landstraßen.
  • Kosten: der Platz ist kostenlos zu besichtigen, Schloss und Turm sind kostenpflichtig.
  • Für wen: alle, die eine Museumsstadt ohne große Menschenmassen sehen wollen.
  • Der Haken: Parkplätze liegen an den Rändern des Zentrums, und im Sommer sind sie schnell belegt.

11. Kutna Hora

Panorama von Kuttenberg mit der Barbarakirche© Laima Gūtmane (simka… · CC BY-SAFoto: Laima Gūtmane (simka…, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Kutna Hora ist mit Silber groß geworden. Im 13. Jahrhundert wurden hier Vorkommen entdeckt, und in der Nähe der Minen entstanden Bergarbeitersiedlungen. Der heutige Name bedeutet „alte Kutte": Der Legende nach schlief ein Mönch auf einem Hügel ein und fand Silber genau dort, wo er es im Traum gesehen hatte.

Als der Bergbau in Gang kam, bauten die Menschen nicht nur Häuser, sondern auch Tavernen und Läden. Die Siedlungen wuchsen zusammen, und Kutna Hora wurde eine königliche Stadt. Der Dom der heiligen Barbara, die Kirche des heiligen Jakob, das Jesuitenkolleg und die alte Münze sind hier erhalten geblieben.

Schau im Silbermuseum vorbei, das in einer echten Mine untergebracht ist. Souvenirs aus der Region bekommst du in der Stadt problemlos, und in den zentralen Straßen reihen sich Häuser mit barocken und gotischen Fassaden aneinander. Am Abend ist die Altstadt beleuchtet.

  • Anreise: 80 km von Prag über die D1, etwa eine Stunde.
  • Kosten: ein Kombiticket gilt für Dom und Kirche, die Mine wird separat bezahlt.
  • Für wen: alle, die sich für Bergbau und gotische Architektur interessieren.
  • Der Haken: Der Aufstieg zum Dom der heiligen Barbara ist lang und bei Hitze anstrengend.

12. Český Šternberk

Burg Sternberg auf einem Felsen im Wald© Evgeny L. · CC BY-SAFoto: Evgeny L., CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Name der Burg besteht aus zwei Wörtern: „Stern" und „Hügel". Tatsächlich steht die Anlage auf einem Felsen, und ihre früheren Besitzer trugen einen Stern im Wappen. Unterhalb fließt ein Fluss, ringsum erheben sich mächtige Mauern und Türme.

Dieses Gelände hätte den Verteidigern in die Hände gespielt, deshalb galt die Burg lange als uneinnehmbar. Doch während der Hussitenkriege wurde Sternberk dennoch von den Truppen des Königs eingenommen und geplündert. Danach wurden hier zusätzliche Befestigungen errichtet und der Burggraben vertieft.

Im 18. Jahrhundert wurde die Burg teilweise umgebaut und erhielt barocke Elemente, Stuckarbeiten und Wandmalereien. Besonders prächtig wurden die Repräsentationsräume ausgestattet. Ein Jahrhundert später bekam die Burg romantische Züge, und rundherum wurde ein Park angelegt.

Heute kommen Besucher für Führungen hierher. Du siehst Gemälde und Stiche, Uhrensammlungen und antike Waffen. Die Möbel und das Tafelgeschirr der früheren Besitzer verdienen besondere Aufmerksamkeit.

  • Anreise: 50 km von Prag über die D1, dann 15 Minuten über eine Landstraße.
  • Kosten: Ticket pro Rundgang, Parken am Fuß der Burg ist kostenlos.
  • Für wen: alle, die eine Burg über einem Fluss ohne lange Warteschlange sehen möchten.
  • Der Haken: manche Räume sind nur in der Saison geöffnet.

13. Sedlec-Ossarium

Beinhaus-Interieur mit Knochenleuchter© Pedro Krtička · CC BYFoto: Pedro Krtička, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Das Ossarium in Sedlec vergisst du nicht mehr. Im 13. Jahrhundert wurde Erde aus Jerusalem über einem kleinen Friedhof bei Kutná Hora verstreut. Seitdem baten viele Menschen in ihren Testamenten darum, hier begraben zu werden.

Epidemien und Kriege trugen das Ihre dazu bei. Der Platz auf dem Friedhof reichte nicht aus, deshalb wurde Anfang des 15. Jahrhunderts beschlossen, eine Kirche mit Beinhaus zu errichten. Alte Gebeine wurden dorthin gebracht, um Platz für neue Gräber zu schaffen.

Später wurde die Kirche mehrfach umgebaut, und Ende des 18. Jahrhunderts gingen die Ländereien an die Schwarzenbergs über. Ein Holzschnitzer machte aus dem Ossarium etwas Besonderes. Heute stehen unter den Gewölben ein aus Knochen zusammengesetzter Kronleuchter und weitere Gegenstände aus demselben Material.

Das Ossarium ist täglich geöffnet, in der Saison von morgens bis abends (Stand: 09/2026, sedlec.info). Ein Ticket umfasst beide Kapellen und den Dom Mariä Himmelfahrt. Fotografieren ist erlaubt, aber ohne Stativ oder Blitz.

  • Anreise: 3 km vom Zentrum Kutná Horas, etwa 10 Minuten mit dem Auto.
  • Kosten: Erwachsenenticket rund 3 bis 4 €, ermäßigte Tickets günstiger (Stand: 09/2026, offizielle Website des Ossariums).
  • Für wen: alle, die den ungewöhnlichsten Ort Tschechiens sehen möchten.
  • Der Haken: Für empfindsame Menschen und kleine Kinder ist es hier schwer.

14. Mährischer Karst

Jakubovo-See in den bewaldeten Hügeln des Mährischen Karsts

Der Mährische Karst ist ein Höhlensystem nördlich von Brünn und eines der größten in Europa. Insgesamt umfasst das System über tausend Höhlen, aber nur fünf sind für Touristen zugänglich.

Im Inneren erwarten dich unterirdische Hallen und Gänge, Seen und ein Fluss, Wasserfälle aus Stalaktiten und sogar eine unterirdische Fabrik. Menschen stiegen hier schon im 17. Jahrhundert hinab, doch Höhlenforscher begannen erst im 20. Jahrhundert mit der systematischen Erkundung.

Später wurde das System zum staatlichen Naturschutzgebiet erklärt und es wurden touristische Routen angelegt. Sie erfordern keine besondere Vorbereitung und sind deshalb für Erwachsene und Kinder gleichermaßen interessant. In der Saison solltest du Tickets besser im Voraus kaufen (Stand: 09/2026, caves.cz).

  • Anreise: 30 km von Brünn, etwa 40 Minuten mit dem Auto bis zum Parkplatz Skalní mlýn.
  • Kosten: Tickets pro Route, manche werden online verkauft.
  • Für wen: Familien und alle, die Natur und unterirdische Räume lieben.
  • Der Haken: In der Hochsaison sind die meisten Touren im Voraus ausverkauft.

15. Macocha-Schlucht

Blick auf die Mazocha-Schlucht mit See am Grund© 7oanna · CC BY-SAFoto: 7oanna, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Macocha ist der spannendste Teil des Mährischen Karsts. Die Schlucht wurde Anfang des 18. Jahrhunderts entdeckt, aber nur langsam und mit Unterbrechungen erforscht. Der Name „Macocha" bedeutet „Stiefmutter": Der Legende nach stieß eine böse Stiefmutter ihren Stiefsohn hinab und sprang anschließend selbst.

Viele Jahre galt die Schlucht als bodenlos. Erst 1909 stieg eine Gruppe von Wissenschaftlern bis zum Grund hinab. Heute ist ihre Tiefe genau bekannt: 138 Meter (Stand: 09/2026, caves.cz).

Es gibt zwei Möglichkeiten, Macocha zu sehen. Von innen gehst du durch die Höhlen und fährst einen Teil der Strecke mit dem Boot über den unterirdischen Fluss Punkva. Von oben kannst du mit einer Standseilbahn hinauffahren und auf eine Aussichtsplattform treten, um in die Tiefe zu blicken.

Unten liegen der Obere und der Untere See, und nahe der Schlucht ist ein Gästehaus geöffnet. Wenn du länger in dieser Gegend bleiben möchtest, lässt sich das leicht einrichten. Bei Höhlenführungen siehst du ungewöhnliche Pflanzen und Tiere.

  • Anreise: Vom Parkplatz Skalní mlýn fährt ein Öko-Zug zur Schlucht.
  • Kosten: Die Fahrt zur Aussichtsplattform und die Höhlenführung werden separat bezahlt.
  • Für wen: alle, die keine Höhenangst haben und einen unterirdischen Fluss sehen möchten.
  • Der Haken: Bei Regen sind die Aussichtsplattformen geschlossen und die Route wird verkürzt.

16. Brünn

Panorama von Brünn von oben, Burg Spielberg und Dom© Harold · CC BY-SAFoto: Harold, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Brünn ist eine alte Stadt in Mähren, über tausend Jahre alt. Heute leben hier rund 400.000 Menschen. Ursprünglich hatte die Stadt Verteidigungsbedeutung, später beherbergte sie eines der größten Gefängnisse des Landes. Seit dem 16. Jahrhundert gilt Brünn als Zentrum Mährens.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich hier die Industrie stark, und eine technische Universität wurde gebaut. Im Zweiten Weltkrieg litt die Stadt schwer unter Bombenangriffen. Das moderne Brünn verbindet alte Viertel mit lebendigen Studentenvierteln.

Touristen besuchen Kunstgalerien, die größte davon ist die Mährische Galerie. Auch das Mährische Landesmuseum ist hier tätig und besitzt mehrere historische Gebäude. Außerdem gibt es ein Technisches Museum und ein Museum der Roma-Kultur.

Im Sommer findet in Brünn eine Feuerwerksparade und das internationale Musikfestival „Špilberk" statt. Manchmal kannst du auch das Heißluftballon-Festival erleben. Am Abend lohnt sich der Aufstieg zur Burg Špilberk, von der aus du einen Blick über die ganze Stadt hast.

  • Anreise: 200 km von Prag über die D1, etwa 2 Stunden Fahrt.
  • Kosten: Galerien verlangen moderate Eintrittspreise, der Parkeintritt ist kostenlos.
  • Für wen: alle, die Tschechiens zweite Hauptstadt und Mähren sehen möchten.
  • Der Haken: Parken im Zentrum ist kostenpflichtig, lass dein Auto am Hotel.

17. Sächsische Schweiz

Basteibrücke zwischen Felsen im Morgengrauen© Bernd Thaller from Graz, Austria · CC BYFoto: Bernd Thaller from Graz, Austria, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Sächsische Schweiz ist eine sehr schöne Region mit reicher Geschichte, und sie liegt bereits in Deutschland, nahe der tschechischen Grenze. Der Name wurde von jungen Künstlern geprägt, die in Dresden studierten. Die Berge und Flüsse erinnerten sie an ihre heimatliche Schweiz, und so entstand der Name.

Im 19. Jahrhundert wurden die Landschaften teilweise durch Bergwerke verschandelt, und die Öffentlichkeit war empört. Doch der Staat begann erst Mitte des 20. Jahrhunderts, die landschaftlich reizvollsten Gebiete zu schützen. Heute ist der Ökotourismus hier gut entwickelt.

Du wirst ungewöhnliche Felsformationen von fantastischen Formen, Wiesen und Flüsse bewundern. Ein Teil des Schutzgebiets ist für Besucher gesperrt, um die Tiere nicht zu stören. Die Festung Königstein steht auf einem Felsen, im Inneren befindet sich ein Museum. In einem anderen Teil des Parks überspannt die Basteibrücke die Schlucht, mit Aussichtsplattformen.

  • Anreise: 170 km von Prag, etwa 2,5 Stunden mit dem Auto über die D8.
  • Kosten: Parken an der Bastei ist kostenpflichtig, der Zugang zur Brücke ist frei.
  • Für wen: alle, die ihrer Tschechien-Reise einen Tag in Deutschland hinzufügen möchten.
  • Der Haken: an Wochenenden sind die Aussichtsplattformen überfüllt.

Tschechien-Roadtrip-Route auf der Karte

Wir haben alle 17 Punkte zu einer einzigen Route zusammengefasst. Die Logik ist einfach: Zuerst fährst du die westliche Schleife, dann den Süden und Mähren. Schau dir die Karte an, um Entfernungen und die Reihenfolge der Stopps einzuschätzen.

Autoroute durch Tschechien

Orte auf der Karte
  1. 1Prag Start der Route, Altstädter Ring und Prager Burg
  2. 2Karlsbad Kurort mit der Vřídelní-Kolonnade und dem Geysir Vřídlo
  3. 3Burg Loket Gotische Burg an einer Biegung der Eger, Museum mit Folterkammer
  4. 4Marienbad Kurort mit 140 Mineralquellen und dem Singenden Brunnen
  5. 5Pilsen Hauptstadt des böhmischen Biers, Bartholomäuskirche
  6. 6Český Krumlov (Böhmisch Krumau) Stadt an der Moldau mit über dreihundert alten Gebäuden
  7. 7Schloss Hluboká nad Vltavou Neugotisches Hügelschloss, inspiriert von Windsor
  8. 8Schloss Červená Lhota Rotes Schloss auf einer Felseninsel mitten in einem Teich
  9. 9Jindřichův Hradec (Neuhaus) Burg mit dem Schwarzen Turm und der größten mechanischen Krippe
  10. 10Telč Postkartenstadt mit Renaissanceschloss und Pestsäule
  11. 11Kutná Hora (Kuttenberg) Silberstadt mit der Barbarakathedrale und dem Silbermuseum
  12. 12Burg Český Šternberk Burg auf einem Felsen über dem Fluss, Waffen- und Uhrensammlungen
  13. 13Gebeinhaus Sedlec Gebeinhaus in Sedlec mit einem Kronleuchter aus Knochen
  14. 14Mährischer Karst Höhlensystem nördlich von Brünn, unterirdische Säle und ein Fluss
  15. 15Makocha-Schlucht 138 Meter tiefer Abgrund mit dem unterirdischen Fluss Punkva
  16. 16Brünn Zentrum Mährens, Festung Špilberk mit Aussichtspunkt
  17. 17Sächsische Schweiz Felsenregion an der deutschen Grenze, Burg Königstein

Wenn du mit dem eigenen Auto unterwegs bist, lässt sich diese Route in einer Woche ohne Hetze absolvieren. Ohne Auto musst du dich zwischen Prag, Brünn und ein paar Schlössern entscheiden. Deshalb empfehlen wir, die Mietkonditionen vorab zu vergleichen.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage solltest du für einen Roadtrip durch Tschechien einplanen?

Eine Woche reicht, um 17 Stopps ohne Hetze abzudecken. Die westliche Schleife mit Prag, Karlsbad und Loket dauert zwei bis drei Tage. Der Süden mit Český Krumlov und Hluboká sowie Mähren mit Brünn und dem Mährischen Karst kommen mit weiteren drei bis vier Tagen hinzu. Wenn du weniger Zeit hast, lass die weit entfernten Burgen aus und konzentriere dich auf eine Region.

Brauche ich eine Vignette für das Fahren in Tschechien?

Ja, für Autobahnabschnitte brauchst du eine elektronische Vignette. Kaufe die Vignette vorab online und bewahre die Bestätigung auf deinem Handy auf.

Wo sollte ich in Prag parken?

Lass dein Auto am Stadtrand in der Nähe einer U-Bahn-Station oder in einem Hotel mit Parkplatz stehen.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Český Krumlov?

Die besten Monate sind Mai, Juni und September: warm, aber mit weniger Andrang als im Hochsommer. Im Juni findet in der Stadt das Fest der fünfblättrigen Rose statt, das viele Besucher anzieht. Das Schloss Krumlov hat saisonal geöffnet, also prüfe Führungszeiten und Termine vorab auf der offiziellen Website.

Kann man den Mährischen Karst und die Macocha an einem Tag besichtigen?

Ja, sie werden normalerweise zusammen besucht. Vom Parkplatz Skalní mlýn fährt ein Öko-Zug zur Macocha-Schlucht, und die Höhlen sind damit verbunden. Der Abstieg zum unterirdischen Fluss Punkva und der Aufstieg zur Aussichtsplattform sind an einem Tag machbar. In der Saison sind die Führungstickets im Voraus ausverkauft, also kaufe sie online.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Ein Roadtrip durch Tschechien gibt dir Freiheit, die Busreisen nicht bieten. Du entscheidest, wie lange du in Český Krumlov bleibst und wann du zur Macocha-Schlucht hinauffährst. Wenn du eine Woche Zeit hast: Starte in Prag, fahre die westliche Schleife und beende die Reise in Mähren. Wenn du nur drei Tage hast: Nimm Prag, Karlsbad und Český Krumlov mit.

Beginne mit dem Mietwagen: Finde ein Auto auf Discover Cars. Buche Touren und Tickets für beliebte Burgen im Voraus, im Sommer sind sie wochenlang im Voraus ausverkauft.