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München an einem Tag: Route, Öffnungszeiten der Museen und Ticketpreise

München an einem Tag: Route, Öffnungszeiten der Museen und Ticketpreise

München passt an einen Tag, wenn du die Reihenfolge der Stationen vorher kennst. Das Zentrum ist kompakt: Marienplatz, die Rathäuser, Frauenkirche und die Museen liegen alle in einem Umkreis von zwei Kilometern. Die Schlösser und großen Parks liegen am Stadtrand, und zwischen ihnen bist du etwa eine halbe Stunde unterwegs. Du schaffst an einem Tag nicht alles, aber du deckst die Höhepunkte ab, wenn du mit den am weitesten entfernten Punkten beginnst. Unten findest du eine Route vom Schloss Nymphenburg und dem Deutschen Museum zur Alten Pinakothek und zum Englischen Garten.

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Route für einen Tag: wie du mehr unterbringst

💡 Kurz gesagt:

  • Starte im Schloss Nymphenburg zur Öffnungszeit: Bevor die Reisegruppen eintreffen, sind die Räume fast leer.
  • Bleib bei den U-Bahn-Linien U3 und U6: Sie verbinden das Zentrum, den Odeonsplatz und das Museumsviertel.
  • Plane das Mittagessen am Viktualienmarkt ein und heb dir den Abend für den Englischen Garten auf.

Die Entfernungen im Zentrum sind kurz, aber die Sehenswürdigkeiten am Stadtrand erfordern öffentliche Verkehrsmittel. Plane für Nymphenburg und den Olympiapark jeweils eine halbe Stunde pro Strecke ein. U-Bahn und Tram fahren im Zentrum dicht getaktet, das Umsteigen dauert also kaum Zeit.

Am besten legst du die Stationen als Rundweg an. Beginne mit den Schlössern außerhalb, dann das Zentrum, und heb dir die Parks für den Abend auf, wenn die Hitze nachlässt. So vermeidest du zwei Fahrten in dieselbe Richtung und sparst dir die Energie bis zum Abendessen.

Zeit

Was du sehen solltest

Tickets im Voraus

9:00-12:30

Schloss Nymphenburg und Park

ja, mit Zeitfenster

13:00-15:00

Marienplatz, Rathäuser, Frauenkirche

nein

15:00-18:00

Deutsches Museum oder die Pinakotheken

ja

18:00-20:00

Viktualienmarkt und Englischer Garten

nein

Schloss Nymphenburg

Schloss Nymphenburg und Kanal an einem klaren Tag© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Schloss Nymphenburg diente als Sommerresidenz der bayerischen Wittelsbacher. Die Anlage erstreckt sich über Hunderte Hektar: Hauptschloss, Pavillons, Kanäle, Alleen und ein botanischer Garten. Die Dimension des Parks lädt zum Vergleich mit Versailles ein, aber hier sind deutlich weniger Menschen unterwegs. Tickets gibt es nur mit Zeitfenster, also wähle deine Einlasszeit im Voraus (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Der Park hat länger geöffnet als das Schloss. Du kannst nach Schließung der Räume noch hindurchspazieren und schaffst die Kanäle sogar am Abend. Im Winter sind einige Pavillons geschlossen, dann wird die Route kürzer.

Innenräume

Steinerner Saal von Schloss Nymphenburg mit Kristalllüstern© Naval S · CC BYFoto: Naval S, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Innenräume sind mit demselben Ticket wie das Schloss zugänglich. Decken, Türen und Wände wurden von den besten Handwerkern des 18. Jahrhunderts gestaltet, und die Arbeit steht den königlichen Appartements kaum nach. Der Rundgang folgt einer festen Route mit Beschilderung, du verpasst also die Haupträume nicht.

Festsaal

Steinerner Saal von Schloss Nymphenburg mit Fresken und Lüstern© AuHaidhausen · CC BYFoto: AuHaidhausen, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Der Festsaal des Schlosses wurde für Empfänge, Bälle und höfische Feste genutzt. Wände und Decke sind im bayerischen Rokoko gestaltet: Stuckarbeiten und Fresken deutscher Maler. Plane für diesen Raum extra Zeit ein, denn die Details sind nur aus der Nähe zu erkennen.

Schönheitengalerie

Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg© Kaho Mitsuki · CC BY-SAFoto: Kaho Mitsuki, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Schönheitengalerie wurde im Auftrag von König Ludwig I. zusammengestellt. Der Hofmaler Karl Stieler schuf sechsunddreißig Porträts von Frauen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Neben den Aristokratinnen hängt ein Porträt der Tänzerin Lola Montez, und der König wählte jede Dargestellte persönlich aus, bevor die Arbeit begann.

Marstallmuseum

Das Marstallmuseum befindet sich in den ehemaligen Stallungen des Schlosses. Die Sammlung umfasst Staatskarossen, Fiaker, Phaetons und Schlitten des bayerischen Hofs. Viele der Exponate gelten als Meisterwerke des Wagenbaus, deshalb braucht die gesamte Anlage mehr als einen Tag. Wenn du nur den Vormittag hast, wähle das Hauptschloss und einen Pavillon.

Vergoldete Kutsche in der Säulenhalle des Museums© Soluvo · CC BY-SAFoto: Soluvo, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Deutsches Museum

Gebäude des Deutschen Museums auf einer Insel in der Isar© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Deutsche Museum (Deutsches Museum) nimmt eine ganze Insel in der Isar mitten im Stadtzentrum ein. Die Sammlung umfasst nach Angaben des Museums mehr als hunderttausend Exponate, von der Steinzeit bis zur modernen Technik. Gezeigt werden die ersten Automobile, eine Dynamomaschine, ein U-Boot und die ältesten Rechenmaschinen.

Die Ausstellungen zu Verkehr, Energie, Medizin und Haushaltsgeräten erstrecken sich über mehrere Etagen. Im obersten Stockwerk gibt es eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Altstadt, außerdem betreibt das Museum ein Planetarium und Sternwarten.

Das Museum liegt auf einer Insel, und du kommst direkt von der Brücke hinein. Alle Säle bei einem Besuch zu schaffen, ist schwierig, also such dir zwei oder drei Bereiche aus und plane einen halben Tag ein. Trag bequeme Schuhe: Zwischen den Ausstellungen legst du viele Wege zurück. Tickets werden online mit Zeitfenster verkauft (Stand: 09/2026, offizielle Website). Es ist praktisch, die Tickets im Voraus zu kaufen: Tickets für das Deutsche Museum bei Tiqets.

Marienplatz

Marienplatz mit dem Neuen Rathaus in München© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Marienplatz dient seit dem 17. Jahrhundert als Hauptplatz der Stadt. Benannt wurde er nach der Mariensäule, die zum Gedenken an das Ende der schwedischen Belagerung errichtet wurde. Die Marmorsäule wird von einer vergoldeten Statue der Jungfrau Maria mit Zepter gekrönt.

An ihrem Sockel stehen vier Bronzefiguren: ein Löwe, eine Echse, ein Drache und eine Schlange. Sie symbolisieren die Strafen für die Sünden: Krieg, Pest, Hunger und Unglaube. Vor dem Eingang des Neuen Rathauses zeigt der Fischbrunnen einen bronzenen Fisch auf einer Säule und Figuren von Metzgerlehrlingen.

Im Mittelalter fanden hier Ritterturniere und Hinrichtungen statt, später herrschte auf dem Platz reges Treiben eines Lebensmittelmarkts. Heute ist er Treffpunkt für Touristen und Schauplatz von Stadtfesten. Am einfachsten erreichst du ihn mit der U-Bahn bis zur Station Marienplatz, von dort gelangst du direkt in die Fußgängerzone.

Altes Rathaus

Das Alte Rathaus schmückt den Marienplatz seit dem 15. Jahrhundert und gilt als Denkmal der spätgotischen Architektur. Von außen ähnelt es einer kleinen Burg mit Türmchen. Die weiße Fassade zeigt das Wappen der Wittelsbacher mit einem Doppeladler.

Die Mittelfassade wird durch eine Skulptur Ludwigs des Bayern hervorgehoben. Im Festsaal sind Wappen an den Wänden, Wandmalereien und eine Holzdecke mit rundem Kronleuchter erhalten. Der Turm mit seiner Monduhr und den Tierkreiszeichen ist seit der Restaurierung nahezu unverändert geblieben, und an ihm lassen sich die Mondphasen gut ablesen.

Die Glocke im Turm läutet jede halbe Stunde. Im Inneren beherbergt ein Spielzeugmuseum eine Sammlung aus zweihundert Jahren.

Neues Rathaus

Neues Rathaus von München am Marienplatz von oben© Maksym Kozlenko · CC BY-SAFoto: Maksym Kozlenko, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Neue Rathaus steht dem Alten Rathaus auf demselben Platz gegenüber. Das Gebäude wurde im neugotischen Stil errichtet, und sein Hauptturm mit den mehrstufigen Kuppeln ist von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar. Die Fassade ist mit filigranen Schnitzereien verziert, die an Spitze erinnern.

Wenn das Glockenspiel spielt, läuten Glocken und Figuren aus dem mittelalterlichen Münchner Leben bewegen sich über die Fassade. Spät am Abend zeigt der Mechanismus eine Szene mit einem Engel und einem Nachtwächter, und die Glocken spielen Melodien von Brahms und Wagner. Touristen verweilen hier länger als geplant, um die Fassadendekoration auf sich wirken zu lassen.

Das Glockenspiel läuft mehrmals täglich, und der Platz füllt sich mit Zuschauern. Wenn du am Brunnen stehst, hörst du sowohl die Glocken als auch die Straßenmusiker. Am Abend setzt die Beleuchtung die Fassade in Szene, und die Verzierungen sind genauso gut zu erkennen wie tagsüber.

Frauenkirche

Frauenkirche in München mit zwei Türmen von oben© AuHaidhausen · CC BYFoto: AuHaidhausen, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Frauenkirche heißt offiziell „Dom zu Unserer Lieben Frau", und ihre beiden Türme mit den grünen Kuppeln sind längst Münchens Wahrzeichen. Der Bau begann im 15. Jahrhundert und zog sich aus Geldmangel über ein halbes Jahrhundert hin. Mit dem Dom ist die Legende vom „Teufelstritt" im Boden verbunden: Man glaubt, dass jemand, der auf den Abdruck tritt, sich etwas wünschen darf. Der Sage nach mischte sich der Teufel in den Bau ein und verlangte eine Kirche ohne Fenster, doch Fenster kamen trotzdem, und fast kein Licht fällt ins Innere des Doms.

Die Türme mit den grünen Kuppeln sind von jedem Punkt der Altstadt aus zu sehen.

Im Inneren beeindruckt der Dom durch seine Ausmaße: das Marmor-Kenotaph Ludwigs des Bayern, mittelalterliche Skulpturen in Nischen und eine Decke mit biblischen Szenen. Der Eintritt ist frei, und ein Aufzug bringt Besucher im Südturm hinauf zu einer Aussichtsplattform unter der Kuppel (Stand: 09/2026, Tourismusamt München). Komm zur Morgenmesse, wenn du die Orgel ohne Menschenmassen hören möchtest.

Feldherrnhalle

Feldherrnhalle in München, Loggia mit drei Bögen und Statuen© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Die Feldherrnhalle ist als „Halle der bayerischen Feldherren" bekannt, und du findest sie an der Südseite des Odeonsplatzes. Die Halle wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag König Ludwigs I. zu Ehren der bayerischen Armee errichtet. Als Vorbild diente die Loggia dei Lanzi in Florenz, und die Halle selbst ist eine zwanzig Meter hohe Arkade.

Im Inneren stehen Denkmäler, die aus erbeuteten Kanonen gegossen wurden. Eine steinerne Treppe führt zur Halle hinauf, bewacht von zwei steinernen Löwen. Der Löwe mit geöffnetem Maul blickt zur königlichen Residenz: Mit einem Monarchen darfst du streiten, während der Löwe mit geschlossenem Maul zur Kirche schaut und dich daran erinnert, dass du mit Gott nicht streiten darfst.

Bronzefiguren der Feldherren Graf Tilly und Fürst Wrede stehen in den Bögen. Am einfachsten erreichst du die Halle mit der U-Bahn bis zur Station Odeonsplatz. Sie ist täglich geöffnet, und der Eintritt ist frei.

Olympiapark

Zeltdach des Olympiastadions bei Sonnenuntergang

Der Olympiapark wurde für die Spiele von 1972 angelegt und später zu einer Gedenkstätte für die getöteten israelischen Sportler. Heute ist er der größte Sportkomplex der Stadt mit mehreren Arenen. Über dem Stadion spannt sich ein transparentes, zeltartiges Dach aus Acrylglas.

Der FC Bayern München trainierte früher im Stadion, und in der Nähe sind ein Velodrom und eine ganzjährig geöffnete Eisbahn in Betrieb. Über dem Park erhebt sich der Olympiaturm: Von seiner Aussichtsplattform siehst du die ganze Stadt und an klaren Tagen die Alpen. Die Turmbesteigung ist kostenpflichtig, und die Zeiten findest du auf der offiziellen Website (Stand: 09/2026).

Karlsplatz und Karlstor

Panorama des Stachus mit Brunnen und Menschen© Meister Eiskalt derivative work: MagentaGreen · CC BY-SAFoto: Meister Eiskalt derivative work: MagentaGreen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Karlsplatz wurde nach Kurfürst Karl Theodor benannt. Die Münchner nennen den Platz „Stachus", nach einem alten Bierlokal an der Ecke, und betrachten ihn als Herz des Straßenbahnnetzes. In der Mitte sprudelt ein großer Brunnen, ein angenehmer Ort zum Ausruhen in der Hitze, und ringsum stehen Wohn- und Geschäftshäuser.

Das Karlstor wurde im 13. und 14. Jahrhundert als Teil der Stadtmauer errichtet. Im Lauf der Jahrhunderte wurde es immer wieder zerstört und neu aufgebaut, was du heute siehst, ist also das Ergebnis einer späteren Restaurierung. Hier beginnt die Fußgängerzone Richtung Marienplatz, und die beiden Punkte lassen sich gut in einer Route verbinden.

Marienhof

Der Marienhof wirkt wie eine stille grüne Insel mitten im Lärm der Stadt. Der Platz wurde in Erinnerung an Münchens erste Synagoge benannt, die hier im Mittelalter stand. Archäologen haben an dieser Stelle Siedlungsspuren gefunden, die älter sind als die Stadt selbst.

Rasenfläche am Marienhof mit Blick auf das Neue Rathaus© Tiia Monto · CC BY-SAFoto: Tiia Monto, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Im Sommer sonnen sich die Menschen und lesen auf dem Rasen, im Winter ist die Fläche fast leer. An einem warmen Tag ist er ein praktischer Ort für eine Pause zwischen Museen. Das Gelände wurde als Erinnerung an die jüdische Gemeinde unbebaut gelassen, du wirst auf dem Marienhof also keine Gebäude sehen.

Viktualienmarkt

Käsetheke am Viktualienmarkt© Nan Palmero from San Antonio, TX, USA · CC BYFoto: Nan Palmero from San Antonio, TX, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Viktualienmarkt ist Münchens wichtigster Lebensmittelmarkt und der beste Ort für ein Mittagessen. Bayern ist bekannt für seine Brauereien und das Oktoberfest, und auf dem Markt spürst du das sofort. Morgens werden hier Gemüse, Obst, Käse und Spezialitäten von lokalen Bauern verkauft.

Die Stände sind gepflegt: Das Obst und Gemüse ist sorgfältig gewaschen, und die Ware liegt in Weidenkörben. Heiße Würste und frisches Bier vom Fass gibt es direkt vor Ort. Komm gegen Mittag, bevor sich an den beliebten Ständen eine Schlange bildet, und sicher dir einen Platz am Tresen.

Alte Pinakothek

Rubens-Gemälde „Der bethlehemitische Kindermord“

Die Alte Pinakothek gilt als eine der größten Gemäldegalerien der Welt. Den Namen prägte Ludwig I.: Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet er „Sammlung von Gemälden". Die ständige Ausstellung erstreckt sich über neunzehn Säle und siebenundvierzig Kabinette, in denen rund siebenhundert Gemälde gezeigt werden.

Im Erdgeschoss hängen deutsche und flämische Meister des 14. bis 18. Jahrhunderts: Dürer, Bruegel, Cranach, Van Dyck und Jordaens. Rubens‘ „Jüngstes Gericht" ist hier zu sehen, dazu zweiundsiebzig weitere seiner Gemälde in vier Sälen. Im Obergeschoss ist die italienische Renaissance vertreten: Leonardo da Vinci, Raffael, Tizian und Botticelli.

Das Museum ist montags geschlossen (Stand: 09/2026, Öffnungszeiten und Tickets). Wenn du die Säle ohne Menschenmassen sehen möchtest, geh an einem Dienstag- oder Mittwochvormittag.

Neue Pinakothek

Mehrfiguriges Historiengemälde mit dem Triumph von Germanicus und Thusnelda© Karl von Piloty · CC BY-SAFoto: Karl von Piloty, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Neue Pinakothek wurde gegenüber der Alten Pinakothek eröffnet und beherbergt Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Das Gebäude ist derzeit wegen Sanierung geschlossen: Die Wiedereröffnung ist für 2029 geplant (Stand: 09/2026, Stand der Sanierung). Ein Teil der Sammlung wurde in den Ostflügel der Alten Pinakothek und in die Sammlung Schack verlegt, dort siehst du also die besten Werke.

Die Hauptsammlung umfasst rund dreitausend Gemälde und dreihundert Skulpturen, darunter fünf Werke von Goya. Gemälde von Degas, Monet, Gauguin, Van Gogh, Renoir und Cezanne zeigen den Übergang vom Klassizismus zum Impressionismus. Auch Werke von Stuck sind hier ausgestellt, und bei den Skulpturen stechen Arbeiten von Rodin hervor.

Pinakothek der Moderne

Moderner Museumsbau mit Glasfassade und Säulen© Rufus46 · CC BY-SAFoto: Rufus46, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Pinakothek der Moderne zeigt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Gebäude aus Glas und Beton wurde eigens für das Museum errichtet, mit einer zweigeschossigen Rotunde unter einer Kuppel im Zentrum. Von der Rotunde gehen zwei Flügel ab, daher findest du dich leicht zurecht.

Die Sammlung umfasst zwanzigtausend Exponate: Malerei, Design, Grafik, Architektur und digitale Kunst. Im Untergeschoss werden Designobjekte der letzten hundert Jahre gezeigt, darunter die Geschichte des Möbels, und in der Rotunde ist Schmuck ausgestellt. Im zweiten Obergeschoss hängen Matisse, Picasso und Dali.

Das Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet, donnerstags mit verlängerten Öffnungszeiten (Stand: 09/2026, Öffnungszeiten Pinakothek der Moderne). Am einfachsten erreichst du es mit der Tram bis zur Haltestelle Pinakotheken, dann gehst du die Barer Straße entlang und folgst den Gleisen.

Münchner Museen: Tickets und Öffnungszeiten

Museum

Eintritt

Öffnungszeiten

Geschlossen

Alte Pinakothek

9 EUR, sonntags 1 EUR (Stand: 09/2026, Tickets und Preise)

10-18, Di und Mi bis 20

Montag

Pinakothek der Moderne

mit Ticket

10-18, Do bis 20

Montag

Deutsches Museum

online, nach Zeitfenster

täglich

keine

Neue Pinakothek

geschlossen

Sanierung bis 2029

keine

Preise und Öffnungszeiten wurden im September 2026 anhand der offiziellen Websites geprüft. Sonntags kostet die Alte Pinakothek fast nichts, aber genau an diesem Tag ist der Andrang am größten. Montags sind beide Pinakotheken geschlossen, daher ist es besser, die Museumsbesuche auf andere Tage zu legen.

Wenn du die Museen mit einer Führung besuchen möchtest, sind Museumstouren in München auf GetYourGuide eine gute Option.

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Englischer Garten

Die Münchner selbst lieben diesen malerischen Park mitten in der Stadt. Du kannst auf schattigen Wegen spazieren, reiten und sogar auf einer Welle in einem der Seitenkanäle der Isar surfen.

Monopteros auf einem Hügel im Englischen Garten© Julian Herzog ( Website ) · CC BYFoto: Julian Herzog ( Website ), CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Der japanische Garten mit seinem Teehaus veranstaltet Teezeremonien, und im Biergarten gibt es bayerisches Bier. Im Sommer sonnen sich auf einer der Wiesen Nudisten, wundere dich also nicht. Der Park ist riesig, und am Abend ist er ein schöner Ort, um den Tag nach den Museen ausklingen zu lassen. Das Gelände ist von Menschenhand geschaffen: Der Landschaftspark wurde hier als einer der ersten öffentlichen Gärten der Stadt angelegt.

München an einem Tag: Route auf der Karte

Unten findest du eine Karte mit den Routenpunkten: von Nymphenburg ins Zentrum und weiter zum Englischen Garten. Öffne sie auf deinem Handy, um in Echtzeit zu navigieren. Die Punkte bilden eine Schleife, du musst also keinen Ort zweimal passieren. Markiere die Sehenswürdigkeiten, die du überspringen möchtest, und plane extra Zeit für ungeplante Stopps ein. Wenn du die Route mit einem Guide machen möchtest, gibt es Münchner Stadtführungen auf GetYourGuide.

Route durch München an 1 Tag

Orte auf der Karte
  1. 1Schloss Nymphenburg Sommerresidenz der Wittelsbacher, Einlass per Zeitfenster, der Park hat länger geöffnet
  2. 2Deutsches Museum Eine ganze Insel in der Isar, über hunderttausend Exponate und ein Planetarium
  3. 3Marienplatz Der Hauptplatz mit der Mariensäule und dem Fischbrunnen
  4. 4Altes Rathaus Spätgotik aus dem 15. Jahrhundert, innen ein Spielzeugmuseum
  5. 5Neues Rathaus Neugotik mit Glockenspiel: Die Figuren bewegen sich mehrmals täglich
  6. 6Frauenkirche Zwei Türme mit grünen Kuppeln, freier Eintritt, der Aufstieg auf den Südturm ist kostenpflichtig
  7. 7Feldherrnhalle Feldherrnhalle am Odeonsplatz, eine Arkade von zwanzig Metern Höhe
  8. 8Olympiapark Anlage der Spiele von 1972, Stadion unter einem Zeltdach und Olympiaturm
  9. 9Karlsplatz Stachus-Platz mit Brunnen und dem Karlstor aus dem 13.-14. Jahrhundert
  10. 10Marienhof Unbebauter Platz zum Gedenken an die erste Synagoge der Stadt
  11. 11Viktualienmarkt Der wichtigste Lebensmittelmarkt, der beste Ort zum Mittagessen mit Fassbier
  12. 12Alte Pinakothek Rund siebenhundert Gemälde, Ticket 9 Euro, sonntags 1 Euro
  13. 13Neue Pinakothek Wegen Renovierung geschlossen, Wiedereröffnung für 2029 geplant
  14. 14Pinakothek der Moderne Zwanzigtausend Exponate des 20.-21. Jahrhunderts, donnerstags länger geöffnet
  15. 15Englischer Garten Riesiger Park mit Biergarten, japanischem Garten und Surfwelle

⁉️🤔 Häufige Fragen

Reicht ein Tag für München?

Ein Tag reicht für die Altstadt und ein großes Museum. Zwei oder drei weiter außerhalb liegende Sehenswürdigkeiten, Nymphenburg und den Olympiapark, schaffst du nur, wenn du früh startest. Wenn du die Pinakotheken in Ruhe ansehen möchtest, plane zwei Tage ein und hetze nicht zwischen den Galerien hin und her.

Was kann man in München kostenlos sehen?

Marienplatz, die Rathäuser, die Frauenkirche, den Englischen Garten, den Karlsplatz und den Viktualienmarkt kannst du kostenlos besichtigen. Der Eintritt in den Dom ist frei, die Besteigung des Südturms ist jedoch kostenpflichtig.

Wann ist die beste Reisezeit für München?

Mai und September eignen sich gut für Spaziergänge: Das Wetter ist mild und es sind weniger Touristen unterwegs als im Juli und August. Das Oktoberfest findet Ende September und Anfang Oktober statt, und die Hotelpreise steigen dann spürbar. Im Winter sind die Museen geöffnet, aber die Parks verlieren ihre Farbe und ein Teil der Route entgeht dir.

Wie kommst du in der Stadt voran?

Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, und U-Bahn und Tram fahren in die Außenbezirke. Kaufe eine Tageskarte oder eine Zonenkarte, wenn du mehrere Fahrten planst. Vom Flughafen bringt dich die S-Bahn zum Hauptbahnhof, und von dort brauchst du eine U-Bahn-Linie zu deinem Ziel.

Was gibt es in der Nähe des Marienplatzes zu sehen?

Der Marienplatz ist von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt umgeben. Das Alte und das Neue Rathaus stehen direkt am Platz, die Frauenkirche ist ein paar Gehminuten entfernt, und Marienhof und Viktualienmarkt liegen weiter geradeaus. Die Pinakotheken erreichst du in einer halben Stunde durch die Maxvorstadt.

Kurz gesagt: Was du buchen solltest

Wie dein Tag verläuft, hängt davon ab, was dir wichtig ist. Wenn du wenig Zeit hast, nimm am Vormittag Schloss Nymphenburg mit und hebe dir das Zentrum für die zweite Tageshälfte auf. Wenn dir Museen wichtig sind, plane die Alte Pinakothek und das Deutsche Museum ein und verbringe den Abend im Englischen Garten.

Buche im Voraus, was zuerst ausgebucht ist. Münchner Hotels auf Trip.com solltest du vor deiner Reise buchen, denn während der Oktoberfest-Zeit sind die Preise höher.

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