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Was du in München sehen solltest: 30 Orte mit Preisen und Öffnungszeiten

Was du in München sehen solltest: 30 Orte mit Preisen und Öffnungszeiten

In München kann man schnell den Überblick verlieren: An jeder Ecke gibt es etwas Interessantes. Museen, Schlösser, alte Kirchen und Bierhallen sind über das ganze Zentrum verstreut, und an einem Tag schaffst du nicht einmal ein Zehntel der Liste. Wir haben dreißig sehenswerte Orte zusammengestellt und so angeordnet, dass du deine Zeit mit Sehenswürdigkeiten verbringst, statt zwischen ihnen hin- und herzufahren.

Plane deine Besuche für Dienstag oder Mittwoch: Die meisten Museen haben montags geschlossen. Die Neue Pinakothek ist für Besucher bereits seit mehreren Jahren geschlossen, ihr steht eine mehrjährige Sanierung bevor, und die Sammlung wird in anderen Gebäuden des Kunstareals gezeigt (Stand: 09/2026, Bayerische Staatsgemäldesammlungen). Ein Vorteil: An Sonntagen kostet der Eintritt in die geöffneten Pinakotheken nur 1 €, und das ist der beste Tag für eine große Museumsrunde.

Unten findest du Klassiker wie die Alte Pinakothek, kostenlose Orte wie den Englischen Garten und Ziele für Kinder. Für jeden Ort haben wir die Anreise, die Eintrittspreise und die passende Zielgruppe ergänzt.

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Was Tickets kosten und wohin du zuerst gehen solltest

💡 Kurz gesagt:

  • Montag ist in fast allen Museen Ruhetag, also geh am Dienstag oder Mittwoch.
  • An Sonntagen lassen die Pinakotheken Besucher für 1 € hinein.
  • Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf dem Münchner Museumsportal.

München ist nicht die günstigste Stadt, aber ihr Kulturprogramm kostet vernünftiges Geld. Einzelne Museen verlangen zwischen 4 € in der Sammlung Schack und 16 € im Deutschen Museum; allgemeine Ermäßigungen gibt es nicht, jede Einrichtung hat ihre eigenen Tarife und Pässe (Stand: 09/2026, Pinakotheken, Deutsches Museum). Viele Museen schließen früh, gegen 18:00 Uhr, also verschieb deinen Besuch nicht auf den Abend.

Wenn du

Geh zu

Warum

alte Meister liebst

Alte Pinakothek

Dürer, Rubens und Bosch in einem Raum

zum ersten Mal in München bist

Marienplatz und Neues Rathaus

das Herz der Stadt, kostenloser Eintritt

mit Kindern unterwegs bist

Deutsches Museum oder der Zoo

interaktive Experimente und 650 Tierarten

etwas Ruhe möchtest

Englischer Garten oder Olympiapark

kostenlos und rund um die Uhr geöffnet

einen Regentag hast

Münchner Residenz oder Justizpalast

alles ist drinnen, unter einem Dach

1. Alte Pinakothek

Rubens’ Gemälde Bethlehemitischer Kindermord in der Alten Pinakothek

Die Alte Pinakothek ist eine der berühmtesten Kunstgalerien der Welt. Sie beherbergt mehr als siebenhundert Gemälde aus dem Mittelalter und der Renaissance, darunter Werke von Bosch, Dürer, Raffael und Rubens. Ein Besuch dauert zwei bis drei Stunden, wenn du nicht in jedem Raum verweilst.

Die Pinakothek der Moderne liegt direkt nebenan, sodass du das gesamte Museumsprogramm an einem Tag abdecken kannst. Die Adresse der Galerie ist Barerstraße 27, in der Nähe des Königsplatzes. Prüfe Ticket- und Öffnungszeiten vorab online (Stand: 09/2026, offizielle Website der Pinakothek).

  • Anreise: U2 bis Königsplatz oder Tram 27 bis zur gleichen Haltestelle.
  • Kosten: Eintritt etwa 9 €, an Sonntagen 1 € (Stand: 09/2026, Verein der Münchner Pinakotheken).
  • Der Haken: montags geschlossen, und am Wochenende gibt es eine Schlange an der Kasse.
  • Für wen: Menschen, die bereit sind, einen halben Tag vor Gemälden zu stehen.

2. Neue Pinakothek

Saal der Neuen Pinakothek mit Gemälden und Skulpturen© Bärwinkel,Klaus · CC BYFoto: Bärwinkel,Klaus, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die Neue Pinakothek wurde 1853 als Sammlung der Kunst des neunzehnten Jahrhunderts eröffnet. Heute umfasst ihr Bestand mehr als dreitausend Gemälde und dreihundert Skulpturen, von Thomas Lawrence und Claude Monet bis Vincent van Gogh. Ein vollständiger Besuch dauerte früher etwa drei Stunden.

Wichtige Neuigkeit: Das Gebäude selbst ist bis zum Ende des Jahrzehnts wegen einer umfassenden Sanierung geschlossen, daher kannst du derzeit nicht die gesamte Sammlung sehen (Stand: 09/2026, Seite der Neuen Pinakothek). Einige Gemälde werden in den benachbarten Museen des Kunstareals gezeigt, also prüfe vor deinem Besuch den aktuellen Plan.

  • Anreise: U2 bis Königsplatz, ein kurzer Fußweg von der Alten Pinakothek.
  • Kosten: Der Eintritt ist wegen der Sanierung vorübergehend nicht möglich.
  • Der Haken: Das Gebäude ist inzwischen seit mehreren Jahren geschlossen.

3. Pinakothek der Moderne

Weißes Gebäude der Pinakothek der Moderne mit Kolonnade© Rufus46 · CC BY-SAFoto: Rufus46, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Pinakothek der Moderne vereint vier Museen: Malerei, angewandte Kunst, Architektur und Grafik. Sie beherbergt Picasso und Dalí, und ihre grafische Sammlung gilt als eine der größten Zeichnungssammlungen der Welt. Besuchern wird empfohlen, die Galerie von hinten zu erkunden, denn die berühmtesten Werke hängen in den hinteren Sälen.

Die Ausstellung reicht von Leinwänden aus verbranntem Zellophan bis zu Gemälden, die mit Farbstiften ausgeführt wurden. Die Abteilungen für Architektur und Grafik nehmen separate Etagen ein. Alle Ausstellungen sind täglich von 10:00 bis 18:00 geöffnet, außer montags (Stand: 09/2026, Pinakotheken am Königsplatz).

  • Anreise: Tram 27 oder U2 bis Königsplatz.
  • Kosten: Eintritt 10 €, sonntags 1 €, montags geschlossen (Stand: 09/2026, Münchner Pinakotheken).
  • Für wen: Liebhaber der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

4. Hofbräuhaus

Fassade des Hofbräuhauses mit Schriftzug und Bögen© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Hofbräuhaus öffnete 1607 als Hofbrauerei und wurde später zum berühmtesten Bierhaus der Stadt. Die Räume fassen etwa viertausend Menschen, und der Hauptsaal im Erdgeschoss heißt Schwemme. Jeden Abend spielt hier eine Kapelle, und mehr als hundert reservierte Tische sind belegt.

Im zweiten Stock gibt es einen Festsaal und in der Nähe ein Brauereimuseum mit historischen Exponaten. Die Speisekarten sind in vielen Sprachen erhältlich, und es werden klassische bayerische Gerichte serviert. Eine Maß Bier und eine Portion Würstchen kosten hier spürbar mehr als in einem gewöhnlichen Wirtshaus am Stadtrand; die aktuellen Preise findest du auf der Speisekarte der Hofbräuhaus-Website.

  • Anreise: U3/U6 bis Odeonsplatz, Adresse Platzl 9.
  • Der Haken: Abends sind die Säle voll, Tische werden im Voraus reserviert.
  • Für wen: Alle, die ein klassisches bayerisches Bierhaus sehen möchten.

5. Asamkirche

Fassade der Asamkirche zwischen Häusern in München© Wikiolo , derivative work Lämpel · CC BY-SAFoto: Wikiolo , derivative work Lämpel, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Asamkirche in der Sendlinger Straße 32 gilt als eine der schönsten Kirchen der Stadt. Die Brüder Asam erbauten sie im Barockstil, und im Inneren ist alles mit Stuck und Vergoldung überzogen. Die Fassade ist weiß und gold, und der Innenraum ist schmal und hoch.

Das Innere gliedert sich in drei Ebenen: einen Balkon in Weiß- und Blautönen, den Chor und die untere Ebene mit den Kirchenbänken. Die Malerei wurde von Hand mit feinem Pinsel ausgeführt, und du kannst sie bis in die kleinsten Details erkennen. Die Kirche ist von 9:00 bis 18:00 geöffnet, freitags erst ab 13:00 (Stand: 09/2026, Kirchenführer der Stadt).

  • Anreise: zu Fuß vom Marienplatz, die nächste U-Bahn-Station ist Sendlinger Tor.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Im Inneren ist wenig Platz, und während der Gottesdienste werden Touristen gebeten zu warten.

6. Englischer Garten

Luftaufnahme eines großen Stadtparks mit Rasenflächen und Wegen© Carsten Steger · CC BY-SAFoto: Carsten Steger, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Englische Garten zieht sich mitten durch das Stadtzentrum und ist flächenmäßig größer als der Hyde Park. Er ist kostenlos und rund um die Uhr geöffnet, daher kommen sowohl Touristen als auch Einheimische hierher. Im Sommer fahren die Leute im Park Rad, surfen auf der Eisbachwelle und entspannen auf den Wiesen.

Hier gibt es einen Biergarten und einen Japanischen Garten mit Teehaus, und die Monopteros-Rotunde bietet einen weiten Blick über die Wiesen. Der nördliche und der südliche Teil lassen sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Der Park ist größer als der Central Park in New York (Stand: 09/2026, Website der städtischen Parks).

  • Anfahrt: U-Bahn U6, Tram 17 ab Marienplatz oder etwa 10 Minuten zu Fuß.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: An warmen Tagen wird es auf den Wiesen voll, und an der Surferwelle gibt es eine Schlange.
  • Für wen: alle, die zwischen den Museen eine Pause brauchen.

7. Bayerische Archäologische Staatssammlung

Die Archäologische Sammlung Bayerns zeigt die Geschichte der Region von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter. Exponate, die jünger sind als das 14. Jahrhundert, sind hier selten, dafür gibt es eigene Säle für die Völkerwanderungszeit und die Keltenzeit. Das Museum hat ein eigenes Gebäude in der Lerchenfeldstraße 2.

Moderne Fassade des Archäologischen Museums aus rostigem Stahl© Burkhard Mücke · CC BYFoto: Burkhard Mücke, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Die Mitarbeiter führen Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten durch, deshalb wächst die Sammlung stetig. Ein Teil des Bestands besteht aus seltenen Funden aus bayerischen Grabhügeln und Siedlungen. Das Museum ist sechs Tage die Woche von 9:30 bis 17:00 Uhr geöffnet, montags geschlossen (Stand: 09/2026, Bayerische Archäologische Staatssammlung).

  • Anfahrt: U-Bahn bis Odeonsplatz oder Lehel, dann zu Fuß.
  • Kosten: Eintritt im niedrigen zweistelligen Bereich, montags geschlossen.
  • Der Haken: Das Museum ist montags geschlossen.

8. Schloss Blutenburg

Schloss Blutenburg mit Türmen und Weiher in München

Schloss Blutenburg wird erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und liegt zwischen zwei Seen im Westen Münchens. Die Fassade ist spätgotisch gestaltet, und daneben ist ein kleiner Park angelegt.

Heute beherbergt das Schloss eine Bibliothek und ein internationales Begegnungszentrum, daher ist es schwer, hineinzukommen, aber ein Spaziergang am Seeufer lohnt sich. Du erreichst es mit der S-Bahn-Linie S2 bis zur Station Obermenzing, dann ein paar Straßen entlang der Verdistraße. Adresse: Seldweg, 81247 München (Stand: 09/2026, Schlösser am Stadtrand von München).

  • Anfahrt: S-Bahn S2 bis Obermenzing, dann zu Fuß.
  • Kosten: Gelände und Park sind kostenlos.
  • Der Haken: weit vom Zentrum entfernt, nur mit der S-Bahn und mit Fußweg.

9. Glyptothek

Fassade der Glyptothek in München mit Säulen© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

„Glyptothek" bedeutet übersetzt „Sammlung von Skulpturen", und der Name beschreibt den Inhalt treffend. Sie beherbergt eine Sammlung griechischer und römischer Skulpturen, andere Materialien gibt es in den Sälen nicht. Das Museum wurde vom Architekten Leo von Klenze für König Ludwig I. erbaut und 1830 eröffnet.

Zu den Hauptexponaten gehören der „Tenea-Kouros", der „Münchner Kouros" und Figuren vom Giebel des Aphaia-Tempels auf Ägina. Im Krieg wurde das Gebäude beschädigt, aber die Sammlung überstand die Zeit fast vollständig. Das Museum steht direkt am Königsplatz, wo die gleichnamige U-Bahn hält (Stand: 09/2026, Münchner Museen).

Klenze plante ein Gebäudepaar im gleichen Stil, deshalb steht gegenüber der Glyptothek die Staatliche Antikensammlung mit Vasen, Schmuck und Bronzen. Heute ist sie eines der besten Antikenmuseen in Deutschland.

  • Anfahrt: U-Bahn U2 bis Königsplatz.
  • Kosten: Eintritt 6 €, das Ticket gilt auch für die Staatliche Antikensammlung, sonntags 1 €, montags geschlossen (Stand: 09/2026, Antike am Königsplatz).
  • Für wen: für alle, die Antike und Skulpturen lieben.

10. Tierpark Hellabrunn

Elefanten am Kuppelbau des Elefantenhauses im Tierpark Hellabrunn

Der Tierpark Hellabrunn eröffnete 1911 und wurde zum ersten Geo-Zoo, in dem die Bedingungen für die Tiere naturnäher gestaltet wurden. Das Gelände ist nach Kontinenten statt nach Arten in Zonen unterteilt. Heute leben hier rund 14.500 Tiere aus mehr als 650 Arten, und jedes Jahr besuchen über eine Million Menschen den Park.

Die Route beginnt mit den Flamingoanlagen, dann folgen die Dschungelbereiche mit Affen und ein Aquarium. Hinter dem Elefantenhaus liegt ein Bewegungsareal, weiter hinten leben Schildkröten und Leoparden. Der Zoo ist täglich geöffnet, auch an Feiertagen, und die Eingangskassen schließen im Winter früher als im Sommer (Stand: 09/2026, Tierpark Hellabrunn).

  • Anreise: mit der U-Bahn U3 bis Thalkirchen, dann den Schildern über die Brücke folgen.
  • Kosten: Erwachsenenticket 20 €, Kinder 8 €, ab Oktober 2026 steigt das Erwachsenenticket auf 23 € (Stand: 09/2026, t-online).
  • Der Haken: Es ist schwer, den ganzen Park an einem Tag zu schaffen, plane ausreichend Zeit ein.
  • Für wen: für Familien mit Kindern jeden Alters.

11. Maximilianeum

Westfassade des Maximilianeums mit Straßenbahngleisen© High Contrast · CC BYFoto: High Contrast, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Das Maximilianeum wurde über zwanzig Jahre hinweg als Palast im Geist der Renaissance errichtet. Heute beherbergt es den bayerischen Landtag und es wohnen Studenten dort, daher kommst du nicht hinein. Von außen gibt es aber eine Fülle architektonischer Details: ein Mosaik am Giebel, Marmorstatuen auf dem Dach und Terrakotta-Stuckarbeiten.

Der beste Blick auf das Gebäude eröffnet sich von der Maximiliansbrücke oder von der Maximilianstraße. Ein Park mit gepflegten Rasenflächen umgibt es, und auf den Wegen fahren Skater und Radfahrer. Adresse: Max-Planck-Straße 1, die Außenansicht ist jederzeit möglich (Stand: 09/2026, Münchner Architektur).

  • Anreise: mit der Tram oder zu Fuß von der Maximilianstraße Richtung Isar.
  • Kosten: der Zutritt ist verboten, die Fassadenbesichtigung ist kostenlos.
  • Der Haken: Du kommst nicht hinein, es ist nur eine Außenbesichtigung möglich.

12. BMW Museum

Gebäude des BMW Museums mit Logo auf dem Dach© Diego Delso · CC BY-SAFoto: Diego Delso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das BMW Museum erzählt die Geschichte der Marke, die 1913 mit Flugzeugmotoren begann. Nach dem Krieg wurde dem Unternehmen der Flugzeugbau verboten, und das Werk stellte auf Zugbremsen um, später auf Motorräder und Autos. Heute zeigen die Hallen Coupés, Limousinen, das erste Motorrad der Marke und Flugzeugmotoren.

Eine eigene Vitrine ist dem Wasserstoffauto gewidmet, das das Unternehmen als Zukunft sieht. Das bekannteste Exponat, eine kinetische Installation aus rotierenden Kugeln, hängt von der Decke einer der Hallen. Du erreichst das Museum vom Hauptbahnhof: Nimm die U-Bahn bis Marienplatz und steig dort in die Linie U3 bis Olympiazentrum um (Stand: 09/2026, Münchner Technikmuseen).

Das Museum ist täglich außer montags geöffnet, in der Regel von 10:00 bis 18:00 Uhr. In der Nähe steht das Ausstellungszentrum BMW Welt, wo neue Modelle ohne Ticket gezeigt werden. Plane mindestens zwei Stunden für den Besuch ein, sonst musst du an den Exponaten vorbeihetzen.

  • Anreise: U-Bahn U3 bis Olympiazentrum.
  • Kosten: Eintritt kostenpflichtig, prüfe den Preis vor deinem Besuch auf der Website der BMW Welt, montags geschlossen.
  • Für wen: für alle, die sich für Autos und Technik interessieren.

13. Schloss Nymphenburg

Panoramablick über den Kanal zum Schloss Nymphenburg© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Schloss Nymphenburg und sein Park bilden eine der größten Schlossanlagen Europas. Die Anlage zieht mehr als 400.000 Menschen pro Jahr an, und es ist leicht zu erkennen, warum: Teiche, Gärten und Pavillons nehmen ein riesiges Areal ein. Das Schloss wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg erbaut und mischt daher verschiedene Stile.

Im Park stehen einzelne Pavillons, die als eigenständige Bauwerke gelten. Der berühmteste von ihnen, die Amalienburg aus dem 18. Jahrhundert, ist durch eine Allee mit dem Schloss verbunden. Die Porzellanmanufaktur ist hier seit mehreren Jahrhunderten in Betrieb, ihre Produkte werden im Nymphenburger Museum ausgestellt.

Tickets für das Schloss gibt es nur mit Zeitfenster, der Eintritt in den Park ist kostenlos (Stand: 09/2026, Schloss Nymphenburg). Sichere dir Tickets online im Voraus, sonst riskierst du, anzukommen und festzustellen, dass die Kassen geschlossen sind. Wenn du nur den Park sehen möchtest, brauchst du kein Zeitfenster.

  • Anreise: Tram 17 vom Zentrum bis zur Haltestelle Schloss Nymphenburg.
  • Kosten: Schlossticket 10 €, Kombiticket 20 € im Sommer, 16 € im Winter, bis 18 Jahre frei, Park kostenlos (Stand: 09/2026, Schloss Nymphenburg).
  • Der Haken: Das Schloss lässt Besucher nur mit Zeitfenster hinein, und an Wochenenden sind die Zeitfenster schnell ausverkauft.
  • Tickets für Münchner Museen und Schlösser auf Tiqets.

14. Münchner Residenz

Panorama der Fassade der Münchner Residenz bei Tag© Wikiolo derivative work: MagentaGreen · CC BY-SAFoto: Wikiolo derivative work: MagentaGreen, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Münchner Residenz der Wittelsbacher ist einer der größten Schlosskomplexe Europas, und eine vollständige Besichtigung dauert mehr als einen Tag. Der erste Palast entstand im 14. Jahrhundert, und über sieben Jahrhunderte erweiterte die Dynastie ihn auf zehn Innenhöfe und 130 Räume. Die stärksten Eindrücke hinterlassen das Antiquarium mit seinem Gewölbe, die Schatzkammer und die königlichen Appartements.

Das Antiquarium diente als Saal für Empfänge und Bälle, während die Schatzkammer Schmuck und Insignien der bayerischen Herrscher beherbergt. Ein Ticket für das Residenzmuseum oder die Schatzkammer kostet 10 €, beides zusammen 15 €, und mit dem Cuvilliés-Theater 20 €, das Museum ist täglich geöffnet (Stand: 09/2026, Bayerische Schlösserverwaltung). Die Besichtigung dauert mindestens zwei Stunden, also verschieb sie nicht auf den Abend.

  • Anfahrt: U-Bahn bis Odeonsplatz, Eingang vom Max-Joseph-Platz.
  • Kosten: Ticket 10 €, Kombi-Tickets 15 € und 20 €, bis 18 Jahre frei.
  • Der Haken: Es gibt sehr viele Säle, alles an einem Besuch zu schaffen ist unmöglich.
  • Für wen: für Geschichts- und Interieurinteressierte.

15. Marienplatz

Marienplatz mit dem Neuen Rathaus in München© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Marienplatz ist der zentrale Platz der Stadt mit der Mariensäule, die nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet wurde. Hier stehen auch das Alte und das Neue Rathaus im gotischen Stil. Auf dem Platz fanden einst Ritterturniere statt, woran die Figuren in der Uhr an der Fassade des Neuen Rathauses erinnern.

Die Figuren bewegen sich mehrmals täglich, meist um 11:00 und 12:00 Uhr, und spielen Szenen aus der Stadtgeschichte nach (Stand: 09/2026, zentrale Stadtplätze). Unter dem Platz liegt die gleichnamige U-Bahn-Station mit Ebenen voller Souvenirläden und Cafés, wo die Preise niedriger sind als über der Erde. Die Platzmitte ist ein praktischer Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Marienplatz, Ausgang direkt zum Rathaus.
  • Kosten: der Platz ist frei, Führungen sind kostenpflichtig.
  • Der Haken: tagsüber ist der Platz voll mit Reisegruppen.
  • München-Touren auf GetYourGuide.

16. Deutsches Museum

Deutsches Museum in München auf einer Insel am Fluss© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Deutsche Museum ist seit 1903 in Betrieb und beherbergt mehr als 28.000 Exponate, von der Landwirtschaft bis zur Raumfahrt. Die Säle umfassen mehr als zehn Abteilungen: Schifffahrt, Luftfahrt, Textilien, Glas, Keramik, Brauwesen und Musik. Selbst eine Woche würde nicht reichen, um alles zu sehen, also such dir vorab zwei oder drei Abteilungen aus.

Für Kinder gibt es das „Kinderreich", wo die Kleinen selbst Experimente durchführen und in die Rollen von Feuerwehrleuten, Ingenieuren oder Kapitänen schlüpfen können. Das Museum auf der Museumsinsel ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, Website des Deutschen Museums). Der Eintritt kostet 16 €, für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 9 €, und ein Familienticket kostet 33 €.

  • Anfahrt: mit der U-Bahn bis Fraunhoferstraße oder zu Fuß von der Isar.
  • Kosten: Erwachsenenticket 16 €, Kinder von 6 bis 17 Jahren zahlen 9 €, unter 6 frei.
  • Der Haken: alles an einem Besuch zu schaffen ist unmöglich, plane, welche Abteilungen du sehen willst.
  • Für wen: Familien mit Kindern und Technikbegeisterte.

17. Odeonsplatz

Panorama des Odeonsplatzes mit Feldherrnhalle und Kirche© Florian Adler · CC BY-SAFoto: Florian Adler, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Odeonsplatz entstand 1816 und sammelte schnell barocke Monumente an. Im Süden steht die Feldherrnhalle mit Statuen der Feldherren Tilly und Wrede, bewacht von marmornen Löwen. Rechts davon erhebt sich die leuchtend gelbe Theatinerkirche, die Grablege der Wittelsbacher.

Hinter dem Platz liegt der Hofgarten, der im 17. Jahrhundert im Auftrag Maximilians I. angelegt wurde. Im Park befindet sich der „Dianatempel", umgeben von Blumenbeeten und Brunnen. Nach einem Spaziergang kehren viele Besucher im historischen Café Tambosi ein, das einen malerischen Blick auf den Platz bietet (Stand: 09/2026, Odeonsplatz auf dem Stadtportal).

  • Anfahrt: U-Bahn bis Odeonsplatz, Ausgang Richtung Feldherrnhalle.
  • Kosten: Platz und Park sind frei.
  • Der Haken: im Sommer wird es auf dem Platz heiß, es gibt wenig Schatten.

18. Michaelskirche

Tonnengewölbe und Orgel der Michaelskirche© José Luiz · CC BY-SAFoto: José Luiz, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Michaelskirche ist eine aktive Kirche und gilt als einer der wichtigsten Sakralbauten der Stadt. Herzog Wilhelm V. gab zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert enorme Summen für ihren Bau aus. Die Fassade ist mit 15 Statuen der Wittelsbacher, einer Christusfigur und dem Erzengel Michael, der den Drachen tötet, geschmückt.

Im Inneren befindet sich eine Grablege mit Angehörigen des königlichen Adels, darunter Wilhelm der Fromme, Ludwig II. und Maximilian I. Werktags ist der Eintritt von 8:00 bis 19:00 Uhr frei, am Wochenende bleibt die Kirche länger geöffnet (Stand: 09/2026, Kirchen in der Münchner Innenstadt). Es lohnt sich, hier zu verweilen und die Gruften sowie den Altar auf sich wirken zu lassen.

  • Anfahrt: zu Fuß vom Marienplatz oder mit der U-Bahn bis Marienplatz.
  • Kosten: der Eintritt ist frei.
  • Der Haken: während der Gottesdienste ist die Besichtigung nur eingeschränkt möglich.

19. Allianz Arena

Die Allianz Arena zählt zu den schönsten Sportstätten der Welt und bietet mehr als 70.000 Menschen Platz. Im Stadion finden die Spiele des FC Bayern München und Konzerte internationaler Stars statt. Abends erstrahlt die Fassade in einer Million roter, blauer oder weißer Lichter, wobei die Farbe jede halbe Stunde wechselt, um Autofahrer auf der Autobahn nicht abzulenken.

Im Inneren gibt es Shops mit Fanartikeln und eine LEGO-Ausstellung. An Tagen ohne Spiele oder Konzerte kannst du die Arena im Rahmen einer Tour besichtigen; prüfe den Zeitplan vorab (Stand: 09/2026, Münchner Fußballarena). Das Stadion ist bequem mit der U-Bahn erreichbar, und für große Spiele solltest du Tickets rechtzeitig kaufen.

  • Anfahrt: U-Bahn U6 bis Fröttmaning, dann den Schildern folgen.
  • Kosten: die Tour ist kostenpflichtig, den Preis prüfst du am besten auf der Website.
  • Der Haken: an Spiel- und Konzerttagen finden keine Touren statt.
  • Für wen: Fans und Liebhaber moderner Architektur.

20. Neues Rathaus

Das Neue Rathaus schmückt den Marienplatz seit über hundert Jahren. Mehrere Wohnhäuser mussten ihm weichen, doch heute sind die Münchner stolz auf ihr Wahrzeichen. Das 85 Meter hohe Gebäude umfasst mehr als 400 Räume, und ein Aufzug bringt Besucher auf den Turm, von dem aus sich ein Blick über die Stadt eröffnet.

Besonders bewundert wird das Glockenspiel mit 32 Figuren: Über 15 Minuten hinweg stellen sie Szenen aus der Stadtgeschichte nach. Die Bibliothekssäle, die Gemäldegalerie und der Ratssaal können kostenlos besichtigt werden (Stand: 09/2026, Rathaus auf der städtischen Website). Die Innenräume sind werktags geöffnet, also verschiebe deinen Besuch nicht auf einen Sonntag.

  • Anfahrt: U-Bahnhof Marienplatz.
  • Kosten: einige Säle sind kostenlos zugänglich.
  • Der Haken: am Wochenende sind die Innenräume geschlossen.

21. Andechs

Kloster Andechs auf einem Hügel im Sommer© Bbb · CC BY-SAFoto: Bbb, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/1.0), Wikimedia Commons

Das Benediktinerkloster Andechs wird von seiner Brauerei getragen, die seit 500 Jahren in Betrieb ist. Im Bräustüberl werden Klosterbier und traditionelle bayerische Gerichte serviert, in der Nähe gibt es Käse und Kräuterliköre zu kaufen. Die Erlöse reichen aus, um das Kloster zu unterhalten und karitative Arbeit zu finanzieren.

Zum Gelände gehören eine Brennerei, Stallungen, Metzgereien und Kapellen mit Reliquien, die bayerische Herzöge hierhergebracht haben: das Siegeskreuz Karls des Großen, das Brustkreuz der heiligen Elisabeth und weitere heilige Gegenstände. Das Kloster ist täglich von 7:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, Kloster Andechs). Von München aus erreichst du es bequem mit der S-Bahn oder dem Auto.

  • Anfahrt: S-Bahn bis Herrsching, dann Bus oder Fußweg bergauf.
  • Kosten: der Eintritt in die Kirche ist frei, Bier und Essen werden separat bezahlt.
  • Der Haken: der Fußweg bergauf dauert etwa eine Stunde.
  • Zugtickets für Bayern auf Trip.com.

22. Peterskirche

Die Peterskirche ist die älteste Pfarrkirche der Stadt, und ihr 92 Meter hoher Glockenturm ragt über dem Marienplatz auf. Das Gebäude wurde mehrfach durch Brände zerstört, daher mischt sein Erscheinungsbild Merkmale verschiedener Stile. In 56 Metern Höhe gibt es eine Aussichtsplattform, die über 306 Stufen durch enge Gänge erreichbar ist.

Der Eintritt in die Kirche ist frei, die Turmbesteigung ist jedoch kostenpflichtig (Stand: 09/2026, Münchner Aussichtsplattformen). Von oben siehst du das gesamte Zentrum, einschließlich Frauenkirche und Rathaus. Komm zur Öffnungszeit, um nicht in der Sonne anstehen zu müssen.

  • Anfahrt: U-Bahn-Station Marienplatz, der Turm befindet sich direkt hinter dem Rathaus.
  • Kosten: die Kirche ist frei, die Turmbesteigung ist kostenpflichtig.
  • Der Haken: 306 Stufen ohne Aufzug, der Aufstieg ist für Kinder und Senioren anstrengend.

23. Bayerische Staatsoper

Bayerisches Nationaltheater in München, Fassade mit Säulen© Burkhard Mücke · CC BY-SAFoto: Burkhard Mücke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Bayerische Staatsoper gilt als eine der führenden Bühnen Europas, auf Augenhöhe mit der Scala. Seit 1963 werden hier täglich Opern- und Ballettaufführungen gezeigt, zu den Dirigenten zählten Richard Strauss, Bruno Walter und Kirill Petrenko. Der Saal fasst mehr als 2.000 Menschen.

Das Gebäude überstand den Brand von 1823 und die Bombenangriffe von 1943 und wurde vom Architekten Moritz Grauber über fünf Jahre hinweg restauriert. Heute umfasst das Programm sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Produktionen (Stand: 09/2026, Bayerische Staatsoper). Tickets sind schnell ausverkauft, besonders an Wochenenden, also buche rechtzeitig online.

  • Anfahrt: U-Bahn bis Odeonsplatz, Eingang vom Max-Joseph-Platz.
  • Kosten: die Preise hängen vom Sitzplatz und der Produktion ab.
  • Der Haken: günstige Tickets für bekannte Produktionen sind Wochen im Voraus ausverkauft.
  • Für wen: für alle, die einen Abend im Saal verbringen möchten.

24. Botanischer Garten

Gewächshaus mit Becken und Seerosen im Botanischen Garten© Flocci Nivis · CC BYFoto: Flocci Nivis, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Der Botanische Garten empfängt Besucher mit einem Plakat, auf dem steht: „Immer grün, immer schön", und er wird dieser Beschreibung gerecht. Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen werden rund um die Uhr gepflegt, daher bleibt es hier auch in der Nebensaison grün. Ruhige Bänke zwischen Mandarinenbäumen und Kakteen schätzen besonders diejenigen, die vom Trubel genug haben.

Im Garten kannst du Reis auf einem Lehrbeet sprießen sehen, und in den Gewächshäusern wachsen exotische Blumen und Wasserpflanzen. Die Öffnungszeiten hängen von der Saison ab; in den kalten Monaten schließt der Garten früh (Stand: 09/2026, Botanische Gärten in München). Komm am Morgen, um weniger Reisegruppen anzutreffen.

  • Anfahrt: Tram bis zur Haltestelle Botanischer Garten.
  • Kosten: der Eintritt ist kostenpflichtig, unter 10 €, prüfe den Preis auf der Website des Gartens.
  • Der Haken: im Winter ist nur ein Teil der Gewächshäuser geöffnet.

25. Olympiapark

Olympiaturm und See mit Booten© FaceMePLS from The Hague, The Netherlands · CC BYFoto: FaceMePLS from The Hague, The Netherlands, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Olympiapark ist ein Komplex, der eine Eislaufhalle, ein Velodrom, ein Schwimmzentrum und das Olympiastadion umfasst. Der 290 Meter hohe Olympiaturm ragt über dem Park auf, mit Aussichtsplattformen und Blick auf die Alpen. Bis 2005 trug das Stadion die Spiele des FC Bayern München aus, und nach dem Bau der Allianz Arena stand es fast leer.

Auf 190 Metern Höhe gibt es ein Restaurant mit hohen Preisen, aber der Blick auf den blühenden Park und den Olympiasee mit Enten und Schwänen ist es wert. Hier befindet sich auch das BMW-Ausstellungszentrum, der Eintritt ist frei (Stand: 09/2026, Olympiapark). Im Sommer sonnen sich die Menschen auf den Wiesen, im Winter wird eine Eisbahn aufgebaut.

  • Anfahrt: U3 bis Olympiazentrum.
  • Kosten: der Parkeintritt ist frei, der Turmzugang ist kostenpflichtig.
  • Der Haken: das Restaurant im Turm ist teuer, und der Aufzug ist an Wochenenden stark frequentiert.
  • Für wen: für Spaziergänge und Stadtblicke.

26. Flugwerft Schleißheim

An-2 Flugzeug in den historischen Flugzeughallen von Schleißheim© Alec Wilson from Khon Kaen, Thailand · CC BY-SAFoto: Alec Wilson from Khon Kaen, Thailand, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die Flugwerft Schleißheim zeigt sowohl die Theorie als auch die Praxis des Fliegens. In den Hallen sind die Gleiter von Otto Lilienthal und frühe Flugzeuge ausgestellt, und du kannst selbst in ein Hubschraubercockpit oder einen Hängegleiter steigen. Für ein Kind ist das ein besonderes Abenteuer; Erwachsene können seltene Motoren und Dokumente sehen.

Das Museum beherbergt Modellflugvereine und bildet junge Piloten aus. Es gehört zum Deutschen Museum, daher solltest du Tickets und Öffnungszeiten auf dessen Website prüfen (Stand: 09/2026, Tickets Deutsches Museum). Schleißheim ist mit der S-Bahn gut erreichbar.

  • Anfahrt: S-Bahn S1 bis Oberschleißheim, dann zu Fuß.
  • Kosten: kostenpflichtig, für Kinder günstiger, Preise auf der Website des Deutschen Museums prüfen.
  • Für wen: für Kinder und alle, die sich für Luftfahrt interessieren.

27. Theatinerkirche

Die Theatinerkirche wurde im italienischen Barockstil erbaut, inspiriert von der romantischen Geschichte der Prinzessin Henriette Adelaide von Savoyen und des Prinzen Ferdinand Maria. Die beiden waren einander im Voraus versprochen worden und begegneten sich zufällig in Bayern. Henriette gelobte, eine Kirche zu bauen, falls ein Sohn geboren würde, und sie hielt ihr Wort.

Die sterblichen Überreste der Prinzessin, ihres Mannes und weiterer Mitglieder der Wittelsbacher Dynastie ruhen in den Kirchenmauern. Die Fassade ist leuchtend gelb, im Inneren gibt es hohe Gewölbe und Stuckarbeiten. Die Kirche ist täglich von 6:30 bis 20:00 Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, Münchner Kirchen).

  • Anfahrt: U-Bahn bis Odeonsplatz, Platz Odeonsplatz.
  • Kosten: Eintritt frei.
  • Der Haken: Im Inneren finden oft Gottesdienste statt, was die Besichtigung einschränkt.

28. Justizpalast

Nordfassade des Justizpalasts in München© Guido Radig · CC BY-SAFoto: Guido Radig, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Justizpalast schmückt die Innenstadt seit 1897. Architekt Friedrich von Thiersch überdachte das Gebäude mit einer 67 Meter hohen Glaskuppel, was für die damalige Zeit eine mutige Entscheidung war. Der Hauptteil ist im Neobarockstil errichtet, 1905 kamen zwei Uhrtürme im gotischen Stil hinzu.

Heute sind im Palast das Verfassungsgericht und das Oberlandesgericht untergebracht. Das Gebäude ist mit dem Gedenken an die Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose verbunden, die hier 1943 vor Gericht standen. Sie wurden im Gefängnis Stadelheim hingerichtet; heute gelten sie als Helden des Widerstands. Die große zentrale Halle ist an Werktagen für Besucher geöffnet (Stand: 09/2026, historische Gebäude der Stadt).

  • Anfahrt: U-Bahn bis Karlsplatz (Stachus), dann zu Fuß.
  • Kosten: Besichtigung der Halle kostenlos.
  • Der Haken: Es ist ein aktives Gerichtsgebäude, daher sind einige Bereiche für Touristen gesperrt.

29. Legoland Günzburg

Legoland Aussichtsturm über dem Wald in Günzburg© GT1976 · CC BY-SAFoto: GT1976, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Legoland Deutschland in Günzburg liegt etwa 120 km von München entfernt und ist von Ende März bis Anfang November geöffnet. Am besten startest du mit einer Rundfahrt im Minizug, der durch acht Themenbereiche fährt. Am interessantesten sind Miniland, Abenteuerland, Piratenland und das Reich der Ritter.

Neben Fahrgeschäften gibt es eine Fahrschule für Kinder: Nach der Prüfung erhält ein Kind einen „Führerschein". Tickets sind online im Voraus günstiger; der Preis hängt vom Datum ab (Stand: 09/2026, Legoland Deutschland). Der Park ist in der Saison täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; außerhalb der Saison solltest du die Betriebstage separat prüfen.

  • Anfahrt: mit dem Zug nach Günzburg, dann mit dem Shuttle, oder etwa 1,5 Stunden mit dem Auto.
  • Kosten: Preis hängt vom Datum ab; online im Voraus günstiger als an der Tageskasse.
  • Der Haken: weit von München entfernt, du brauchst ein Auto oder den Zug.
  • Für wen: für Familien mit Kindern für einen ganzen Tag.

30. Therme Erding

Tropenbad in der Therme Erding mit Palmen© Therme Erding · CC BY-SAFoto: Therme Erding, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Die Therme Erding ist der größte Thermalkomplex Europas und erstreckt sich über rund 200.000 Quadratmeter. Neben dem Wasserpark gibt es Saunen und Spa-Bereiche, weshalb der Komplex auch als Wasserstadt bezeichnet wird. Drei Thermalbecken, zwei im Freien und eines in der Halle, sind für Erwachsene gedacht, und die Rutschen sind nach Alter unterteilt: Die schnellsten sind ab 14 Jahren zugänglich.

Im Poolbereich gibt es eine Strandbar und ein Volleyballfeld, und das Wasser ist mit Mineralien angereichert, die in ihrer Zusammensetzung dem Toten Meer ähneln. Es gibt eine Bali-Halle mit Yoga und Luftbädern. Der Komplex ist täglich von 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, eine Tageskarte kostet 52 € an Wochentagen und 59 € am Wochenende (Stand: 09/2026, Therme Erding).

  • Anreise: S-Bahn S2 bis Erding, dann ein Bus zum Komplex.
  • Kosten: Tageskarte 52 € an Wochentagen und 59 € am Wochenende.
  • Der Haken: am Wochenende und in den Schulferien sind die Warteschlangen an den Rutschen lang.
  • Für wen: für alle, die zu jeder Jahreszeit entspannen und aufwärmen möchten.
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Münchner Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Fast alle Orte auf der Liste liegen im Zentrum oder innerhalb einer halben Stunde davon. U-Bahn und S-Bahn verbinden Marienplatz, Nymphenburg, den Olympiapark und den Flughafen, du brauchst also kein Auto. Die Linien S1 und S8 bringen dich vom Flughafen ins Zentrum, und mit Gepäck ist es bequemer, einen Transfer vom Flughafen München zu buchen.

Unten findest du eine Karte mit allen dreißig Punkten: Öffne sie auf deinem Handy und plane deine Route nach Tagen. So verlierst du keine Zeit mit Fahrten zwischen den Stadtteilen und schaffst es, mehr zu sehen.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du, um München zu sehen?

Zwei Tage reichen für das Zentrum: Marienplatz, die Residenz, das Neue Rathaus und ein oder zwei Museen. Für alle dreißig Orte auf der Liste solltest du mindestens vier Tage einplanen, idealerweise eine Woche. Das Deutsche Museum und der Tierpark Hellabrunn nehmen jeweils locker einen halben Tag in Anspruch, also versuch nicht, alles auf einmal abzudecken.

Wann sind die Museen in München geschlossen?

Montag ist fast überall Ruhetag: Die Pinakotheken, die Glyptothek, das Deutsche Museum und das BMW Museum sind geschlossen. Einige Kirchen und die Innenräume des Neuen Rathauses sind am Wochenende ebenfalls nicht zugänglich. Plane die großen Museen für Dienstag und Mittwoch, wenn weniger Reisegruppen unterwegs sind.

Was kannst du in München kostenlos sehen?

Der Englische Garten, der Marienplatz, der Olympiapark und die Kirchen Asamkirche, Theatinerkirche und St. Michael sind kostenlos. Sonntags kostet der Eintritt in die Pinakotheken 1 €. Auch das BMW-Ausstellungszentrum am Olympiapark und ein Teil der Säle des Neuen Rathauses sind ohne Ticket zugänglich.

Wohin mit Kindern?

Die erste Option ist das Deutsche Museum, wo ein Kind im „Kids' Kingdom" selbst Experimente durchführen kann. Danach kommen der Tierpark Hellabrunn mit 650 Tierarten und das Luftfahrtmuseum außerhalb Münchens. Legoland in Günzburg füllt einen ganzen Tag, ist aber mit dem Auto einfacher zu erreichen.

Was tun an einem Regentag?

Geh in Museen und Schlösser: Die Residenz, das Deutsche Museum, die Alte Pinakothek, der Justizpalast und die Therme Erding sind alle überdacht. So ein Tag eignet sich gut für Kunst oder einen Wasserpark. Prüfe nur vorher die Öffnungszeiten, viele Museen schließen bereits um 18:00 Uhr.

Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt

München ist eine Stadt, in der das Kulturprogramm locker dein gesamtes Budget und deinen gesamten Tag in Anspruch nimmt. Wenn du wenig Zeit hast, beginn mit dem Zentrum: Marienplatz, die Residenz und die Alte Pinakothek vermitteln dir einen vollständigen Eindruck von der Stadt. Plane die großen Besuche für Dienstag und Mittwoch, um den Ruhetag der Museen zu umgehen.

Wenn du zwei Tage hast, nimm das Zentrum und eine Pinakothek. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, plane das Deutsche Museum, den Tierpark und Legoland ein. Wenn du Ruhe magst, geh in den Englischen Garten und den Olympiapark. Wenn du zu jeder Jahreszeit Wärme möchtest, wähle die Therme Erding.

Es ist praktisch, ein Hotel in der Nähe des Marienplatzes zu wählen, dann sind alle wichtigen Punkte zu Fuß erreichbar. So sparst du Zeit für den Transport und kannst jederzeit zu einem Spaziergang aufbrechen.

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