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Wien in 2 Tagen: eine Route zu Fuß durch das Zentrum und Schönbrunn

Wien in 2 Tagen: eine Route zu Fuß durch das Zentrum und Schönbrunn

Zwei Tage in Wien wirken zu kurz. Die Stadt ist groß, es gibt viele Tickets, und die Hälfte der Zeit kann leicht in Warteschlangen verloren gehen. Wir haben eine Route zusammengestellt, die du zu Fuß gehen kannst: mit Adressen, Entfernungen und Eintrittspreisen. Am ersten Tag schaffst du das kaiserliche Zentrum, am zweiten gehst du nach Schönbrunn, an die Donau und in den Prater. Die Sehenswürdigkeiten sind in der Reihenfolge eines Spaziergangs durch die Viertel aufgelistet, und die Karte am Ende hilft dir, nahe gelegene Punkte zu kombinieren.

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Wie du vom Flughafen ins Zentrum kommst

💡 Kurz gesagt:

Der Flughafen Wien-Schwechat liegt 18 km südöstlich der Stadt (Stand: 09/2026, Tarife und Liniennetz). Am günstigsten kommst du mit dem Zug dorthin: Die S-Bahn-Linie S7 erreicht den Bahnhof Wien Mitte, von wo du in zehn Minuten zum Stephansdom gehen kannst. Der City Airport Train fährt nonstop und kostet mehr, spart aber Zeit, wenn du spät am Abend ankommst.

Ein Taxi vom Flughafen bringt dich direkt vor die Hoteltür, kostet aber ein Vielfaches des Zugtickets. Ein Transfer ist bequemer im Voraus zu buchen: Der Fahrer wartet in der Ankunftshalle mit einem Schild, und du verlierst keine Zeit mit der Suche nach einem Auto. Wir haben Transferoptionen am Ende der Route aufgelistet.

Von dort aus gehst du in der Stadt fast überall zu Fuß, und für längere Strecken reicht ein Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr im Zentrum. Eine Tageskarte lohnt sich ab der dritten Fahrt; aktuelle Tarife findest du beim städtischen Verkehrsbetrieb.

Tag 1: Altstadt und kaiserliche Paläste

Der erste Tag passt komplett in die Altstadt. Du gehst vom Dom über Graben und Kohlmarkt zur Hofburg, dann entlang der Ringstraße zu den Museen, zum Rathaus und zum Theater. Die Entfernungen sind kurz: Die Strecke vom Dom bis zum Burgtheater lässt sich an einem Tag gut zu Fuß bewältigen. Bequeme Schuhe sind hier wichtiger als ein Fahrschein.

Starte gegen neun Uhr morgens. Bis elf ist das Zentrum noch halb leer, und an den Kassen bilden sich erst langsam Schlangen. Bis Mittag hast du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten also ohne Menschenmassen geschafft.

Stephansdom

Gotisches Langhaus des Stephansdoms mit dem Altar© Mario Modesto Mata · CC BY-SAFoto: Mario Modesto Mata, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Stephansdom steht im absoluten Zentrum, und fast jede Stadttour beginnt hier. Die gotische Kirche wurde über Jahrhunderte gebaut, daher mischen sich in einem Bauwerk mehrere Epochen. Der Dom ist rund einhundertsieben Meter lang, und der Hauptturm ragt über einhundertdreißig Meter auf. Das Dach ist mit Hunderttausenden glasierten Ziegeln gedeckt, die leuchtende Muster bilden.

Betritt den Dom durch das Riesentor: Dahinter liegen Buntglasfenster, eine geschnitzte Kanzel aus dem 15. Jahrhundert, achtzehn Altäre, die Ikone der Muttergottes von Pötsch und ein Reliquiar mit den Gebeinen des heiligen Valentin. Den Südturm erreichst du über dreihundertdreiundvierzig Stufen, der Nordturm hat einen Aufzug, und um Energie zu sparen, ist die zweite Variante besser. Der Aufstieg und die Katakomben kosten Eintritt, die aktuellen Preise und Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Website der Domkirche. Komm zur Öffnungszeit: Am Mittag reicht die Schlange am Eingang einen ganzen Häuserblock weit.

  • Der Haken: Der Südturm hat keinen Aufzug, du musst eine enge Wendeltreppe hinaufsteigen.

Wenn du an zwei Tagen viele Museen besuchen willst, rechne die Ermäßigungen vorab durch: Der Vienna Card Touristenpass auf GetYourGuide enthält den Nahverkehr und gibt Rabatte auf Eintrittskarten.

Graben

Graben in Wien mit einer Pestsäule und Passanten© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Graben folgt dem Verlauf des alten römischen Grabens und ist bis heute die wichtigste Fußgängerstraße des Zentrums. Gesäumt wird er von Juweliergeschäften, Boutiquen, historischen Cafés und dem Feinkosthaus Meinl, das für seine Delikatessen bekannt ist. Mitten auf der Straße siehst du die Pestsäule, die Ende des 17. Jahrhunderts nach einer Epidemie errichtet wurde, die Zehntausende Menschenleben forderte. Die Marmorkomposition aus Engeln, Wolken und menschlichen Figuren wird von einem vergoldeten Kreuz gekrönt.

Den Graben gehst du in zehn Minuten ab, wenn du keine Geschäfte betrittst. Hol dir in einer der alten Konditoreien einen Kaffee und bleib einen Moment stehen: Am Morgen sind hier noch wenige Reisegruppen unterwegs, und die Schaufenster wirken im weichen Licht besonders gut.

Peterskirche

Barocke Peterskirche mit grüner Kuppel© HGT64 · CC BY-SAFoto: HGT64, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Direkt am Graben versteckt liegt die barocke Peterskirche. An dieser Stelle stand bereits in römischer Zeit eine christliche Kirche, und der heutige Bau wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet. Die Fassade wird von zwei schräg gestellten Säulen gerahmt, darüber erhebt sich eine grüne Kuppel. Im Inneren gibt es reichlich Vergoldung, Stuck, Skulpturen und Malereien.

Täglich finden hier Orgelkonzerte statt, Karten werden am Eingang verkauft. Geh auch hinein, wenn du von Kirchen schon genug hast: Das Innere der Peterskirche ist heller und theatralischer als das der benachbarten Kirchen, und die Orgel von 1904 erklingt noch heute bei Gottesdiensten und Konzerten.

Kohlmarkt

Buchhandlung Manz und das Demel-Schild© Fred Romero from Paris, France · CC BYFoto: Fred Romero from Paris, France, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der gehobene Graben geht in den Kohlmarkt über. Früher wurde hier mit Kohle gehandelt, und nach dem Bau der Hofburg übernahmen Hoflieferanten die Straße. Heute gehören die Schaufenster Bulgari, Cartier, Armani, Chanel und Louis Vuitton. Am Ende der Straße liegt die Konditorei Demel, die mehr als zweihundert Jahre lang Desserts an den Hof lieferte.

Auf Demels Karte stehen Apfelstrudel, Lebkuchen, kandierte Veilchen und Sachertorte. Der Haken liegt auf der Hand: Die Schlange an der Theke kann eine halbe Stunde dauern, also hol dir Süßes zum Mitnehmen und iss es auf dem Weg zum Palast.

Hofburg und kaiserliche Museen

Denkmal für Franz I. im Innenhof der Hofburg© Jorge Láscar from Australia · CC BYFoto: Jorge Láscar from Australia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Kohlmarkt führt dich zur Hofburg, der Winterresidenz der Habsburger. Der Komplex besteht aus zwei Dutzend Gebäuden und Palästen, daher schaffst du ihn nicht bei einem einzigen Besuch. Durch das halbrunde Tor gelangst du auf den Michaelerplatz, wo die Fiaker stehen, und dann in den inneren Burghof mit der Residenz des Bundespräsidenten.

Die Route führt weiter am Schweizerhof, an den Hofstallungen, der Nationalbibliothek und der Amalienburg vorbei. Du wirfst einen Blick in die Hofkirchen und das Schmetterlingshaus und endest am Heldenplatz. Im Palastinneren wählst du zwischen Sisi Museum, Silberkammer und Kaiserappartements. Die Schatzkammer mit Krone und Reichsinsignien ist in einem eigenen Museum untergebracht, und es ist bequemer, das Ticket vorab zu besorgen: Schatzkammer in der Hofburg auf GetYourGuide. Die Höfe und den Heldenplatz kannst du frei begehen, Eintrittskarten brauchst du nur für die Museen.

Kunsthistorisches Museum

Fassade des Kunsthistorischen Museums in Wien© Andrzej Otrębski · CC BY-SAFoto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Gegenüber der Hofburg am Maria-Theresien-Platz stehen zwei identische Gebäude: das Naturhistorische Museum und das Kunsthistorische Museum. Das Kunsthistorische Museum wurde Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet und beherbergt die Sammlungen der Habsburger: Waffen, Münzen, Orden, Musikinstrumente, antike Skulpturen, ägyptische und orientalische Relikte. Ein Teil der Sammlung stammt aus der Kunstkammer, in der Raritäten und Jagdtrophäen aufbewahrt wurden.

Die Hauptattraktion hier ist die Gemäldegalerie mit Werken von Tizian, Velázquez, Dürer, Raffael und Bruegel dem Älteren. Für sie brauchst du mindestens drei Stunden, also buche dein Belvedere-Zeitfenster für die zweite Tageshälfte. Ein Ticket kaufst du einfacher online: Eintritt Kunsthistorisches Museum auf GetYourGuide, so wartest du nicht an der Kasse.

Volksgarten

Der Volksgarten liegt direkt neben dem Heldenplatz. Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts auf dem Gelände geschleifter Befestigungsanlagen angelegt und wenige Jahre später für die Öffentlichkeit geöffnet. Hier findest du gepflegte Rasenflächen, Rosen- und Irisbeete, einen Brunnen und ein Denkmal für Kaiserin Sisi.

Blumenbeete im Volksgarten mit Brunnen und Blick auf das Burgtheater© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Bleib eine halbe Stunde im Park: Er ist eine angenehme Pause zwischen der Hofburg und der Ringstraße. Bänke stehen im Schatten, und das Café am Eingang hat einen Blick auf den Brunnen.

Rathaus

Wiener Rathaus mit hohem Turm am Platz© Thomas Ledl · CC BY-SAFoto: Thomas Ledl, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Rathaus sieht aus wie eine gotische Kathedrale, wurde aber erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Friedrich von Schmidts Entwurf setzte sich in einem Wettbewerb durch, und der Bau dauerte etwa zwanzig Jahre. Über dem Mittelteil erhebt sich ein fast hundert Meter hoher Turm, gekrönt von einer Figur eines Wächters in Kupferrüstung. Im Inneren gibt es mehr als fünfzehnhundert Räume, und im Festsaal mit vergoldeten Wänden hängt ein Kronleuchter von etwa drei Tonnen Gewicht.

Rund achthundert Veranstaltungen finden hier jedes Jahr statt, von Bällen bis zu Musikfestivals. Du musst das Innere nicht besichtigen: Die Fassade, der Turm und der Park davor geben dir einen vollständigen Eindruck des Gebäudes. Von hier erreichst du das Burgtheater zu Fuß in fünf Minuten.

Burgtheater

Hauptfassade des Burgtheaters in Wien© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Gegenüber dem Rathaus steht das Burgtheater, das ehemalige Hoftheater der Habsburger. Das Ensemble wurde Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet, und ein eigenes Gebäude an der Ringstraße erhielt es Ende des folgenden Jahrhunderts. Architekt Gottfried Semper griff Motive der Dresdner Oper auf: eine Balustrade, Statuen von Göttern und Musen, eine helle Steinfassade.

Die Innenräume sind im französischen Barockstil gestaltet, mit Gemälden, Marmor und Vergoldungen. Rund hundert Schauspieler treten auf seiner Bühne auf, und fast jeden Abend laufen Vorstellungen, daher solltest du Karten für Abendtermine besser im Voraus buchen.

Herrengasse

Die Herrengasse war die Grenze des römischen Lagers, und im 16. Jahrhundert wurde sie von Palästen des städtischen Adels übernommen. Fast jedes zweite Gebäude hier ist ein Wahrzeichen: So diente etwa das Palais Mollard-Clary an der Nummer neun als Residenz Kaiser Josephs II.

Herrengasse bei Nacht mit historischen Palais

Im Nachbargebäude befindet sich das Café Central, das Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet wurde. Freud und andere Gäste des frühen letzten Jahrhunderts saßen an seinen Tischen, heute tun es Touristen. Am Eingang gibt es fast immer eine Schlange, aber sie bewegt sich schnell: Innerhalb einer halben Stunde bekommst du einen Platz.

Platz Freyung

Freyung in Wien an einem sonnigen Tag

Die Freyung liegt ein paar Minuten vom Café Central entfernt. Der Platz entstand bereits im 12. Jahrhundert, als hier das Schottenkloster errichtet wurde. Neben dem Kloster prägen das barocke Palais Harrach, das Palais Porcia im Renaissancestil und das Palais Kinsky, dessen Fassade seit dem 18. Jahrhundert erhalten ist, den Platz.

Du hast diesen dreieckigen Platz wahrscheinlich schon auf Postkarten von Weihnachtsmärkten gesehen. Im Dezember reihen sich hier Holzstände aneinander, und Kunsthandwerker verkaufen handgefertigten Christbaumschmuck, Glas, Keramik und Textilien. Zu Ostern wird auf der Freyung ein Turm aus Zehntausenden bemalten Eiern aufgestellt.

Platz Am Hof

Platz Am Hof mit der Mariensäule in Wien

Im ersten Jahrhundert befand sich an der Stelle des Platzes Am Hof der römische Außenposten Vindobona, ein Militärlager an der Grenze des Reiches. Im 12. Jahrhundert wurde hier eine Residenz mit einem Markt im Innenhof errichtet, und vom Handel hielt nicht einmal der nahe gelegene Richtblock für öffentliche Enthauptungen ab.

Mitte des 17. Jahrhunderts, als die schwedische Armee sich der Stadt näherte, gelobte Kaiser Ferdinand III., zu Ehren der Jungfrau Maria eine feierliche Säule zu errichten. Die Truppen zogen ab, und die Mariensäule erschien im Zentrum des Platzes. In der Nähe siehst du das barocke Zeughaus, ein ehemaliges Waffenlager, und die Kirche zu den neun Chören der Engel.

Kirche Maria am Gestade

Gotisches Portal mit Heiligenstatuen und einem Mosaik© Herbert Frank from Wien (Vienna), AT · CC BYFoto: Herbert Frank from Wien (Vienna), AT, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Maria am Gestade gilt als eine der ältesten gotischen Kirchen der Stadt. Die erste Erwähnung einer Holzkapelle stammt aus dem 12. Jahrhundert, und die heutige Kirche wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut. Fischer und Schiffer beteten hier: In der Nähe verlief ein Donauarm, der später in einen Kanal umgewandelt wurde.

Die Kirche überstand die türkische Belagerung und Napoleons Lagerhäuser und wurde nach Reparaturen neu geweiht. Die strengen Steinmauern sind fast ohne Schmuck, doch gekrönt wird die Kirche von einem filigranen durchbrochenen Glockenturm mit goldenem Kreuz. Im Inneren erwarten dich Spitzgewölbe, Glasmalereien, Sandsteinskulpturen und neugotische Ausstattung.

Platz Hoher Markt

Der Platz Hoher Markt entstand an der Stelle des römischen Forums von Vindobona. Nahe dem Gebäude Nummer drei sind in mehreren Metern Tiefe Ruinen von Wohnhäusern der Militärbefehlshaber erhalten, und im Zentrum des Platzes steht der barocke Vermählungsbrunnen mit einer Marmorszene der Vermählung von Maria und Josef.

Hoher Markt mit dem Vermählungsbrunnen

Punkt zwölf Uhr mittags versammeln sich hier Touristen: Auf einer Galerie zwischen zwei Gebäuden zeigt die „tanzende" Ankeruhr eine Vorführung. Zwölf Figuren, die bedeutende Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte darstellen, ziehen zu Musik über das Zifferblatt. Die Szene ist vom Platz aus kostenlos zu sehen, aber komm zehn Minuten vor Beginn, sonst stehst du in der zweiten Reihe.

Ruprechtskirche

Das genaue Baudatum der ältesten Kirche Wiens ist unbekannt. Archäologen gehen davon aus, dass die Ruprechtskirche, die dem Schutzpatron der Salzhändler geweiht ist, im 8. Jahrhundert entstand, und Chroniken erwähnen sie ab dem 13. Jahrhundert. Im Mittelalter befand sich hier das Salzamt, und im 13. Jahrhundert zog ein Großbrand durch die Mauern.

Panorama über die Dächer Wiens von oben© Andrzej Otrębski · CC BY-SAFoto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die romanische Kirche, die an eine Ritterburg erinnert, mehrfach umgebaut. Die unteren Teile des Turms stammen noch aus ihrem alten Erscheinungsbild. Im Inneren siehst du Glocken aus dem 13. Jahrhundert und Glasmalereien mit Darstellungen der Kreuzigung und der Madonna mit Kind.

Naschmarkt

Naschmarkt mit Ständen und Besuchern© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Nahe der U-Bahn-Station Karlsplatz erstrecken sich die Reihen des offenen Naschmarkts, der bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Die Wiener kommen hierher zum Einkaufen, und auch hungrige Touristen eilen hierher. Die Stände bieten Obst, Käse, Würste, Meeresfrüchte und Wein an, und die Händler lassen dich ihre Waren gern probieren.

  • Für wen: alle, die auf halber Strecke einen Happen essen und sich etwas mitnehmen möchten.
  • Nicht für: alle, die Ruhe suchen: Zur Mittagszeit ist es hier laut und voll.

Auf dem Marktgelände betreiben kleine Restaurants Küchen aus verschiedenen Ländern, und aus den Lautsprechern kommt Live-Musik. Samstags gesellt sich zum Naschmarkt ein Flohmarkt: Du kannst Antiquitäten, Keramik, alte Uhren und Vintage-Schmuck finden. Feilschen ist hier erwünscht, du kannst den Preis also drücken.

Wiener Staatsoper

Fassade der Wiener Staatsoper bei Tag© P e z i · CC BY-SAFoto: P e z i, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia Commons

Die Wiener Staatsoper gilt als eines der besten Opernhäuser Europas. Das Gebäude an der Ringstraße entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach einem Entwurf von August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll. Die Eröffnung fiel mit einem Skandal zusammen: Die Kritiker zerrissen die Neorenaissance-Fassade, und die Geschichte gehört bis heute zur Wiener Stadtlegende.

Heute umfasst der Spielplan rund sechzig Produktionen pro Jahr, von Klassikern bis zu Uraufführungen. Auch ohne Karte lohnt sich ein Abstecher am Abend: Die Fassaden sind beleuchtet, und das Publikum versammelt sich schon lange vor dem Einlass draußen.

Karlskirche

Karlskirche in Wien mit Kuppel und Säulen© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Karlskirche entstand durch ein Gelübde von Kaiser Karl VI.: Während eines Pestausbruchs versprach er der Stadt eine neue Kirche, falls die Epidemie abklingen sollte. Der Bau begann im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts und dauerte mehr als zwanzig Jahre. Die Architektur vereint Elemente aus verschiedenen Epochen: Der Reliefportikus erinnert an antike Bauten, die beiden Säulen greifen die römischen Trajanssäulen auf, und gekrönt wird das Bauwerk von einer barocken Kuppel mit rund zweiundsiebzig Metern Höhe.

Im Inneren feiern lebendige Fresken und Skulpturen den heiligen Karl Borromäus. Abends finden in der Kirche Konzerte statt, und der Klang in der Kuppel wirkt wie ein akustisches Instrument: Vivaldis Vier Jahreszeiten Konzert in der Karlskirche auf GetYourGuide. Plane deinen Besuch für den Abend, damit du die Kirche nicht nur siehst, sondern auch hörst.

Belvedere

Panorama der Gärten des Unteren Belvedere in Wien© Sandor Somkuti from Wien, Österreich · CC BY-SAFoto: Sandor Somkuti from Wien, Österreich, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Belvedere besteht aus zwei Barockschlössern, dem Oberen und dem Unteren, und einem Park dazwischen. Das Ensemble wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von Architekt Johann Lukas von Hildebrandt für Prinz Eugen von Savoyen erbaut. Die klaren Linien der Fassade und die aufwendige Dekoration verraten die Hand eines Meisters, der zuvor an Kathedralen gearbeitet hatte.

Im Oberen Schloss siehst du österreichische und französische Meister, und die Hauptattraktion sind hier die Gemälde von Gustav Klimt, darunter Der Kuss. Das Untere Schloss zeigt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Zwischen den Schlössern verläuft eine Allee mit Sphingen und Blicken auf die Innenstadt, der Spaziergang ist also für sich genommen ein Vergnügen. Hol dir online ein Ticket mit Zeitfenster: Belvedere Eintrittstickets auf GetYourGuide.

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Tag 2: Schönbrunn, die Donau und der Prater

Der zweite Tag beginnt außerhalb des historischen Zentrums. Du nimmst die U-Bahn nach Schönbrunn, erkundest Schloss und Park, fährst dann hinunter zur Donau und lässt den Abend im Prater ausklingen. Die U-Bahn ist der einfachste Weg nach Schönbrunn, und danach gehst du durch den Park, der Tag bleibt also entspannt.

Schloss Schönbrunn

Panorama von Schloss Schönbrunn mit dem grünen Parterre© Tournasol7 · CC BY-SAFoto: Tournasol7, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Schönbrunn war die Sommerresidenz der Habsburger und verdankt seinen Namen einer Quelle, die Kaiser Matthias hier bei der Jagd entdeckte. Seine heutige Gestalt erhielt das Schloss im 18. Jahrhundert unter Maria Theresia. Im Inneren gibt es fast 1.500 Räume mit Fresken, Vergoldungen und kostbaren Stoffen: Der sechsjährige Mozart spielte in den Prunkräumen, und später wohnte Napoleon hier.

Um die Innenräume zu sehen, brauchst du ein Ticket mit festem Einlasszeitfenster. Damit du nicht am Schalter warten musst, kauf es vorab auf der offiziellen Website von Schloss Schönbrunn. Das kombinierte Classic Pass für fünf Attraktionen kostet 49 € für Erwachsene (Stand: 09/2026, gleiche Website). Den Park hinter dem Schloss kannst du ohne Ticket durchqueren: Er ist so groß wie zweihundert Fußballfelder, und hier liegen die Gloriette, der Zoo und die Römische Ruine.

  • Der Haken: Der Einlass ist an Zeitfenster gebunden, wer sein Fenster verpasst, muss unter Umständen erneut anstehen.
  • Für wen: Wien-Besucher, die zum ersten Mal hier sind und die Residenz vollständig sehen möchten.

Wenn du deinen Besuch um eine kulinarische Note ergänzen möchtest, buche die Strudelshow mit Verkostung im Schloss Schönbrunn auf GetYourGuide.

Römische Ruine

Römische Ruine in Schönbrunn mit Bogen und Wasserbecken© Falk2 · CC BY-SAFoto: Falk2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Beim Spaziergang durch den Park stößt du am Fuß des Hügels auf die Römische Ruine. Dabei handelt es sich nicht um antike Überreste, sondern um einen dekorativen Bau, der an die Macht der Habsburger erinnern soll. Als Vorbild dienten die Ruinen der Tempel des Titus und des Vespasian.

Das Zentrum der Anlage bildet ein rechteckiges Wasserbecken, das zur Hügelseite hin von einem Bogen auf den Resten ionischer Säulen gerahmt wird. Reliefs und Nischen erzeugen die Illusion verwitterten Mauerwerks, und in der Mitte stehen Skulpturen der Flussgötter Enns und Donau. Weiter oben am Hang ist die Figur des Herkules im Kampf gegen das Böse zu erkennen.

Neptunbrunnen

Skulpturen und Kaskaden des Neptunbrunnens in Schönbrunn© Dietmar Rabich · CC BY-SAFoto: Dietmar Rabich, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Neptunbrunnen schließt das Große Parterre des Schlossparks ab. Die Skulpturengruppe entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts: Wilhelm Beyer arbeitete an den Figuren, Johann Ferdinand Hetzendorf entwarf den Plan.

Im großen Becken siehst du eine Felsgrotte, darauf Neptun selbst mit seinem Muschelwagen. Neben ihm neigt die Nymphe Thetis ihr Haupt, rechts sitzt eine weitere Tochter des Meeres mit einem Füllhorn, und Tritonen bändigen die Meerespferde. Im Sommer ist der Brunnen ein angenehmer Ort, um im Schatten zu rasten.

Gloriette

Gloriette in Schönbrunn mit Spiegelung im Teich© Thomas Wolf , www.foto-tw.de · CC BY-SAFoto: Thomas Wolf , www.foto-tw.de, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), Wikimedia Commons

Vom Schönbrunner Hügel hast du den besten Blick auf das Schloss und die roten Dächer der Altstadt. Oben empfängt dich die Gloriette, ein Pavillon, der zur Erinnerung an den Sieg über Preußen im Siebenjährigen Krieg errichtet wurde. Seine festliche Wirkung verdankt der weiß-gelbe Bau den Kolonnaden, den Statuen gepanzerter Krieger und einem Adler mit goldener Krone.

Im mittleren Teil des Pavillons gibt es ein Café. Hier kannst du dich nach dem Aufstieg ausruhen, Walzerklängen lauschen und Apfelstrudel probieren. Danach nimm die Wendeltreppe hinauf zur Aussichtsplattform: Der Blick lohnt die Mühe.

Tiergarten Schönbrunn

Strauß beim gelben Pavillon im Tiergarten Schönbrunn© Paul Korecky · CC BY-SAFoto: Paul Korecky, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Neben dem Schloss ist der älteste Zoo der Welt seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in Betrieb. Gegründet wurde er von Kaiser Franz I. Stephan, der sich für die Naturwissenschaften begeisterte, und zunächst hatten nur Adlige Zutritt. Später wurden die Tore für alle geöffnet.

Heute leben 8.500 Tiere auf siebzehn Hektar. Enge Käfige gibt es kaum: Die Gehege sind durch Gräben, natürliche Barrieren und Glas getrennt, und mehrere Ebenen erlauben es, die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten. Besuche unbedingt das Pandahaus, die Eisbären und das Raubtierhaus.

  • Für wen: Familien mit Kindern und alle, die dem Zoo drei Stunden einräumen möchten.
  • Nicht für: alle, die nur einen Tag in Wien haben.

Für Tickets ohne Anstehen sieh dir die offizielle Seite des Tiergartens Schönbrunn an oder hol dir Tickets für den Tiergarten Schönbrunn auf GetYourGuide.

Alte Donau

Alte Donau mit Booten und Wiener Hochhäusern© User:My Friend · CC BY-SAFoto: User:My Friend, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Die Donau fließt durch Wien, und am besten lernst du den Fluss an der Alten Donau kennen. Hierher kommen die Menschen für ein Wien abseits der Touristenpfade: baumgesäumte Wege, Wiesen, Cafeterrassen und Schwäne auf dem Wasser.

In warmen Sommern wird hier geschwommen und Boot gefahren. Badebegeisterte finden vier Freibäder und einen zwei Kilometer langen Strand, es gibt Sportanlagen und Surfschulen, und du kannst Tretboote und Elektroboote mieten. Ein paar Stunden reichen, um am Ufer entlangzuspazieren und am Wasser zu Mittag zu essen. Die Ausflugsschiffe legen nicht an der Alten Donau ab, sondern am Pier an der Reichsbrücke im Hauptstrom: einstündige Donaukanal-Rundfahrt auf GetYourGuide.

Bootstour

Flusskreuzfahrtschiffe an der Donau in Wien© ImagePerson · CC BYFoto: ImagePerson, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Den Teil auf dem Wasser solltest du in dein Programm aufnehmen, wenn du bei Musik entspannen und die Stadt vom Wasser aus sehen möchtest. Die Boote legen an der Reichsbrücke ab und beenden ihre Route am Schwedenplatz. Prüfe vor deiner Reise die Fahrpläne und Preise auf der Website der Flotte.

Vom Deck aus siehst du auf Route A das Riesenrad, die Urania-Sternwarte, das Kunsthaus und die Kirche des heiligen Franz von Assisi. Die zweite Route führt durch das moderne Viertel Donau City mit dem Millennium Tower. Ein Mittagessen an Bord ist im Preis der Rundfahrt enthalten: Sightseeing-Bootstour mit Mittagessen auf GetYourGuide.

Hundertwasserhaus

Fassade des Hundertwasserhauses mit Fenstern und Grün© Pymouss · CC BY-SAFoto: Pymouss, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Hundertwasser wird der Wiener Gaudí genannt, und sein Haus in der Kegelgasse stellt jedes Architekturlehrbuch infrage. Der Künstler lehnte gerade Linien, flache Dächer und identische Details ab. Die Fassade ist mit glasierten Fliesen bedeckt, die Fenster variieren in Form und Größe, und zu manchen Wohnungen führen Treppen, die wie Waldwege wirken.

Das Gebäude wird bewohnt, im Inneren befinden sich mehrere Büros und mehr als fünfzig Wohnungen, du kannst es also nicht betreten. Aber die Fassade und der Innenhof sind aus der Nähe sehenswert, und fünfhundert Meter entfernt in der Unteren Weißgerberstraße steht ein weiteres Projekt des Meisters, das Kunsthaus Wien.

Prater

Riesenrad im Wiener Prater

Der Prater begann als kaiserliches Jagdgebiet, heute ist er eine Grünzone und ein Vergnügungspark. Die Hauptallee ist von jahrhundertealten Kastanienbäumen gesäumt, in der Nähe gibt es Radwege, Bootsverleihstationen und Reitplätze. Hier findest du ein Planetarium, Madame Tussauds und Restaurants mit österreichischer Küche.

Die Hauptattraktion des Praters ist das Riesenrad. Die Kabinen heben die Besucher über die Dächer der Stadt, eine volle Umdrehung dauert etwa zwanzig Minuten, und bei gutem Wetter kannst du die Altstadt und die Hügel des Wienerwalds erkennen. Am Abend ist der Park beleuchtet, und das Riesenrad wird zum Mittelpunkt postkartenreifer Fotos. Die Warteschlange an der Kasse ist lang, also buche online ein Zeitfenster: Fahrt mit dem Riesenrad ohne Anstehen auf GetYourGuide.

Tickets, Verkehr und praktische Dinge

Was du im Voraus buchen solltest

Schloss Schönbrunn lässt Besucher zu festen Einlasszeiten hinein, ein Ticket ohne Zeitfenster bedeutet also Warten an der Kasse. Das Belvedere verkauft Zeitfenster-Tickets für das Obere Schloss, und in der Hochsaison sind die Vormittagsslots zuerst weg. Der Eintritt in den Stephansdom ist frei, aber das Besteigen der Türme und die Katakomben kosten separat.

Kauf die Tickets zwei oder drei Tage im Voraus: Der Preisunterschied ist minimal, und du sparst Zeit. Links zu den offiziellen Schloss-Websites findest du in der Routentabelle unten.

Unterwegs in der Stadt

U-Bahn, Straßenbahnen und Busse in Wien nutzen einheitliche Tickets, und die Tarifzonen beginnen direkt an der Stadtgrenze. Eine 24-Stunden-Karte rechnet sich ab der dritten Fahrt, und eine Wochenkarte lohnt sich, wenn du länger bleibst. Aktuelle Preise und den Zonenplan veröffentlichen die Wiener Linien.

Wenn du vom Laufen müde bist, nimm die Sightseeing-Straßenbahn rund um die Ringstraße. Zwei Routen führen an den Hauptsehenswürdigkeiten vorbei, und du kannst dich ausruhen, ohne die Stadt hinter dir zu lassen.

Wo übernachten und essen

Für zwei Tage suchst du dir am besten ein Hotel innerhalb der Ringstraße. Die Anreise aus den Außenbezirken kostet eine Stunde pro Tag, und der Preisunterschied zwischen Zentrum und Randlage ist nicht so groß. Kleine Drei-Sterne-Hotels liegen in den Seitenstraßen des Zentrums: Hotels im Zentrum von Wien auf Trip.com.

Für günstiges Essen probier Bitzinger bei der Albertina: eine Imbisskette mit Würsteln und Bratwurst. Für Schnitzel und Ofenrippchen geh zu Ribs of Vienna in der Weihburggasse. Das Lokal ist beliebt, also reservier rechtzeitig einen Tisch. Auch den Flughafentransfer solltest du hier regeln: Transferoptionen auf Kiwitaxi ansehen.

Wien in 2 Tagen Route auf der Karte

Was man in Wien an 2 Tagen sehen sollte

Orte auf der Karte
  • Stephansdom Gotischer Dom, Ausgangspunkt fast aller Stadtrouten
  • Graben Haupteinkaufsstraße mit der Pestsäule
  • Peterskirche Barockkirche mit täglichen Orgelkonzerten
  • Kohlmarkt Vornehme Straße mit Boutiquen und der Konditorei Demel
  • Hofburg Winterresidenz der Habsburger, Sisi Museum und Schatzkammer
  • Kunsthistorisches Museum Habsburgersammlungen, Gemälde von Tizian und Velázquez
  • Volksgarten Park mit Rosenbeeten und Denkmal für Kaiserin Sisi
  • Wiener Rathaus Neugotisches Gebäude aus dem späten 19. Jahrhundert
  • Burgtheater Ehemaliges Hoftheater der Habsburger an der Ringstraße
  • Herrengasse Paläste des Stadtadels und Café Central
  • Freyung Platz mit Palästen und Weihnachtsmarkt
  • Am Hof Mariensäule und das Zeughaus
  • Maria am Gestade Eine der ältesten gotischen Kirchen der Stadt
  • Hoher Markt Hochzeitsbrunnen und die Ankeruhr
  • Ruprechtskirche Älteste Kirche Wiens, romanische Architektur
  • Naschmarkt Freiluftmarkt seit dem 18. Jahrhundert, samstags Flohmarkt
  • Wiener Staatsoper Eines der besten Opernhäuser Europas
  • Karlskirche Barockkirche als Gelübde Kaiser Karls VI.
  • Belvedere Zwei Barockpaläste, Klimts „Der Kuss“
  • Schloss Schönbrunn Sommerresidenz der Habsburger, fast 1500 Zimmer
  • Römische Ruinen Dekorative Ruinen im Schlosspark Schönbrunn
  • Neptunbrunnen Skulpturengruppe am Ende des Großen Parterres
  • Gloriette Pavillon auf einem Hügel mit dem besten Blick auf Schloss und Stadt
  • Tiergarten Schönbrunn Ältester Zoo der Welt, Pandapavillon
  • Alte Donau Untouristisches Wien: Alleen, Strand und Schwäne auf dem Wasser
  • Hundertwasserhaus Wohnhaus ohne gerade Linien, der Wiener Gaudí
  • Prater Vergnügungspark mit dem Riesenrad

Die Karte verbindet beide Teile des Spaziergangs zu einer Linie: Die Punkte folgen der Reihenfolge, vom Stephansdom bis zum Riesenrad im Prater. Einige Punkte des ersten Tages liegen nah beieinander, also schau auf die Karte und kombiniere benachbarte Sehenswürdigkeiten.

Tag

Highlights

Vorab buchen

Zu Fuß

Tag 1

Stephansdom, Graben, Kohlmarkt, Hofburg, Kunsthistorisches Museum, Rathaus, Belvedere

offizielle Website der Domkirche

etwa sechs Kilometer

Tag 2

Schloss Schönbrunn, Tiergarten, Alte Donau, Riesenrad

Schönbrunn-Tickets

etwa fünf Kilometer

Am ersten Tag nutzt du öffentliche Verkehrsmittel kaum; der zweite baut auf der U-Bahn und einer Fahrt zur Donau auf. Beide Routenteile passen in die Tageslichtstunden, wenn du vor 10 Uhr startest und den Abend für Abendessen und ein Konzert freihältst.

Den Flughafentransfer solltest du bequem im Voraus organisieren, besonders wenn du mit Kindern oder spät am Abend ankommst.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie lange dauert die Zwei-Tage-Route?

Der erste Tag umfasst etwa sechs Kilometer zu Fuß und sechs Stunden mit Pausen. Der zweite Tag ist von der Strecke kürzer, erfordert aber eine Fahrt nach Schönbrunn und zurück. Wenn du nur einen Tag hast, bleib im Zentrum und verschieb Schönbrunn und den Tiergarten auf den nächsten Besuch.

Brauche ich Schönbrunn-Tickets im Voraus?

Ja, der Schlosseintritt läuft über feste Zeiten, und in der Hochsaison sind die freien Slots bis zum Morgen ausgebucht. Tickets und der kombinierte Classic Pass für 49 € (Stand: 09/2026) gibt es auf der offiziellen Schloss-Website. Der Park bleibt länger geöffnet als das Schloss, du kannst ihn also ohne Zeitfenster besichtigen.

Wie komme ich am günstigsten vom Flughafen?

Die S7 fährt zum Bahnhof Wien Mitte und kostet 5,40 € (Stand: 09/2026, S7-Zug und Tarife). Das ist die günstigste Option: Ein Taxi kostet ein Vielfaches. Mit Gepäck vergleich den Preis eines Transfers, der Fahrer wartet in der Ankunftshalle auf dich.

Was kann man in Wien an einem Regentag unternehmen?

Ab in die Museen: das Kunsthistorische Museum, das Belvedere mit Klimts „Der Kuss", die Hofburg mit den Kaiserappartements. Tickets mit Zeitfenster sparen Zeit an der Kasse, und Touren und Tickets auf GetYourGuide lassen sich vorab gut vergleichen. Manche Museen haben montags geschlossen, also prüfe den Tag deines Besuchs.

Wo kann man im Zentrum günstig essen?

Hol dir eine Wurst beim Bitzinger nahe der Albertina oder schlendere über den Naschmarkt: Dort gibt es kleine Restaurants mit Küchen aus verschiedenen Ländern und günstigeren Preisen als am Graben. Für Schnitzel und Rippchen geh zu Ribs of Vienna in der Weihburggasse, aber reserviere vorher einen Tisch.

Kurz gesagt: Was du in Wien buchen solltest

Die Route ist nach Tagen gegliedert, und dir bleibt nur noch, deine Tickets festzumachen. Wenn du einen freien Abend hast, gönn dir ein Konzert in der Karlskirche. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, nimm den Tiergarten Schönbrunn dazu. Wenn du zum ersten Mal in Wien bist, starte mit dem Stephansdom und Schönbrunn und heb dir das Riesenrad fürs Finale auf.

Plane deine Reise im Voraus: Ein Hotel im Zentrum von Wien buchen und Tickets und Touren auf GetYourGuide kosten dich einen Abend Planung.