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Wien: 30 Orte vom Stephansdom bis zum Donauturm

Wien: 30 Orte vom Stephansdom bis zum Donauturm

Wien ist kompakt. Das historische Zentrum wird von der Ringstraße umschlossen, und die meisten Orte auf dieser Liste liegen fußläufig voneinander entfernt. An einem Tag schaffst du den Stephansdom, die Hofburg und ein Museum. An drei Tagen kommen Schönbrunn, das Belvedere und der Prater dazu.

Der Dom ist täglich für Besucher geöffnet (Stand: 09/2026, Besuchszeiten). Das heißt, du kannst den Turmaufstieg und die Innenbesichtigung an jedem Tag deiner Reise einplanen. Wir haben dreißig Orte nach dem Prinzip „vom Zentrum an den Stadtrand" zusammengestellt: zuerst der Ring, dann Schlösser, Museen und Grünflächen. Prüfe Preise und Öffnungszeiten vor der Abreise, saisonale Zeiten ändern sich.

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1. Stephansdom

💡 Kurz gesagt:

  • Starte im Zentrum: Dom, Hofburg und Ringstraße lassen sich an einem halben Tag zu Fuß erkunden.
  • Kaufe Schönbrunn-Tickets, Belvedere- und Zooeintritte im Voraus, morgens sind die Schlangen kürzer.
  • Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website
Gotisches Langhaus des Stephansdoms mit Kanzel© Mario Modesto Mata · CC BY-SAFoto: Mario Modesto Mata, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Stephansdom steht am Stephansplatz im absoluten Zentrum der Stadt. Er ist die Hauptkirche des Landes und ein praktischer Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Altstadt. Die Turmspitzen siehst du schon lange, bevor du den Eingang erreichst.

Drinnen solltest du am Hauptaltar, an den Glasfenstern und an der Orgel verweilen: Orgelkonzerte finden hier das ganze Jahr über statt. Unter dem Dom liegen die Habsburger-Gruften, die im Rahmen einer Führung zugänglich sind. Den Südturm erklimmst du zu Fuß, der Nordturm hat einen Aufzug (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Der Dom wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg erbaut, daher vereint der Innenraum Elemente aus verschiedenen Epochen. Achte auf das Ziegeldach: Das Mosaikmuster mit Wappen erkennst du vom Turm oder aus den Fenstern der Nachbargebäude. Im Inneren gibt es eine kleine Ausstellung über Bau und Restaurierung der Kirche. Gegenüber dem Eingang steht das gläserne Haas-Haus, und vom Platz aus beginnt die Kärntner Straße mit ihren Geschäften.

  • Anreise: U-Bahn bis Station Stephansplatz, Ausgang Richtung Platz (siehe Karte)
  • Kosten: Der Eintritt in den Dom ist frei, für Türme und Katakombenführungen zahlst du

2. Albertina

Eingang des Albertina Museums mit modernem Vordach in Wien© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Albertina besitzt eine der weltweit größten grafischen Sammlungen: Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Dauerausstellung zeigt Impressionisten und moderne Kunst, die Wechselausstellungen ändern sich mehrmals im Jahr.

Das Gebäude steht neben der Hofburg am Albertinaplatz. Über dem Eingang ragt ein Vordach aus Titan hervor, das das Museum sofort erkennbar macht.

Die Sammlung wurde von Herzog Albert begründet, und das Museum öffnete erst im 20. Jahrhundert für die breite Öffentlichkeit. Einige Räume sind der Dauerausstellung gewidmet, die übrigen wechseln: Mehrere Wanderausstellungen machen hier jedes Jahr Station. Wenn du eine bestimmte Ausstellung sehen möchtest, prüfe vor der Reise das Programm des Museums und sichere dir dein Ticket für den Vormittag: Ab Mittag füllen sich die Säle.

3. Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper bei Nacht mit heller Beleuchtung

Die Wiener Staatsoper wurde 1869 eröffnet und bespielt seither fast jeden Abend die Bühne (Stand: 09/2026, offizielle Website). Hier findet auch der Wiener Opernball statt, für den der Saal jedes Mal komplett neu dekoriert wird.

Karten für die Abendvorstellungen sind im Vorverkauf schnell vergriffen, aber am Tag der Vorstellung werden noch einige Plätze frei. Wenn du nicht an der Wand stehen willst, kauf deine Sitzplätze, sobald der Vorverkauf startet. Tagsüber finden Führungen durch das Gebäude statt, und dafür bekommst du leichter Karten: Sie lohnen sich auch für Menschen, die mit Oper wenig anfangen können.

Im Februar verwandelt sich der Opernsaal in den Schauplatz des Wiener Opernballs, und die Karten dafür sind lange im Voraus ausverkauft. An normalen Abenden gibt es an der Abendkasse Stehplatzkarten: Sie sind günstiger, aber du musst nehmen, was übrig ist. Bei der Tagesführung siehst du Bühne, Zuschauerraum und den Backstage-Bereich, der abends für das Publikum gesperrt ist.

4. Schloss Schönbrunn

Panorama von Schloss Schönbrunn in Wien© Tournasol7 · CC BY-SAFoto: Tournasol7, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Schloss Schönbrunn diente den Habsburgern als Sommerresidenz. Es ist die größte Schlossanlage der Stadt, und für die Prunkräume plus Park solltest du einen ganzen Tag einplanen. Die Räume sind täglich geöffnet, die Zeiten ändern sich aber je nach Saison (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Im Inneren siehst du die Privatgemächer von Franz Joseph und Elisabeth, den Speisesaal und die Repräsentationsräume mit historischen Möbeln und Wandteppichen. Die Tickets gibt es in mehreren Varianten, die sich in der Länge der Route unterscheiden (Stand: 09/2026, Ticketoptionen).

Der Park ist ganzjährig geöffnet und kostenlos zugänglich. Die Hauptalleen findest du auf beiden Seiten des Schlosses, und der Aufstieg zur Gloriette verdient eine eigene Stunde.

Der Park bietet mehr als nur Alleen: Es gibt ein Irrgartenlabyrinth, ein Palmenhaus und einen Innenhof mit Sukkulenten. Im Sommer wechseln die Blumenbeete mehrmals pro Saison, und im Frühling blüht entlang der Wege der Blauregen. Für den Park allein, ohne die Räume, solltest du mindestens zwei Stunden einplanen, sonst hetzt du durch und verpasst das Panorama der Stadt vom Gloriette-Hügel.

5. Hofburg

Innenhof der Hofburg mit Denkmal für Franz I.© Jorge Láscar from Australia · CC BYFoto: Jorge Láscar from Australia, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Hofburg war die Winterresidenz der Habsburger und ist bis heute der Amtssitz des Bundespräsidenten von Österreich. Der Komplex besteht aus mehreren Trakten und Innenhöfen, du stellst dir deine Route also selbst zusammen: Kaiserappartements, Sisi-Museum, Silberkammer (Stand: 09/2026, offizielle Website).

In der Schatzkammer sind die Kaiserkrone und die Reichsinsignien untergebracht, außerdem beherbergt sie ein Reliquiar mit einem Splitter vom Kreuz Christi (Stand: 09/2026, offizielle Website). Für die Hofburg allein solltest du mindestens einen halben Tag einplanen, sonst hetzt du durch die Räume.

Du erreichst die Hofburg über den Michaelerplatz, wo vor dem Haupteingang Fiaker stehen: Eine Kutschfahrt durch das Zentrum ist ganzjährig möglich. Hinter den Toren beginnt der alte Burghof, ein guter Ausgangspunkt für deinen Besuch. Die Innenhöfe sind frei zugänglich, und ein Ticket brauchst du nur für die Museen, du kannst also einfach über das Gelände schlendern.

6. Belvedere

Schloss Belvedere in Wien mit Teich© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Belvedere wurde als Sommerresidenz von Prinz Eugen von Savoyen erbaut, und der Name bedeutet „schöne Aussicht". Heute sind es zwei Schlösser, das Obere und das Untere Belvedere, mit einem gemeinsamen Garten dazwischen.

Im Oberen Belvedere hängt Österreichs berühmtestes Gemälde, Gustav Klimts „Der Kuss", dazu eine große Sammlung von Egon Schiele (Stand: 09/2026, offizielle Website). Das Untere Schloss ist Wechselausstellungen gewidmet, und in der Orangerie finden Konzerte statt. Vom Haupteingang gehst du die Allee hinauf, beginnst also mit dem Oberen Belvedere und hebst dir den Garten für den Rückweg auf.

Tickets und Gruppenführungen lassen sich bequem online buchen: Architektur und Kunst im Belvedere auf GetYourGuide. Das Museum ist täglich geöffnet; prüfe die genauen Öffnungszeiten und Preise vor deinem Besuch auf der offiziellen Website.

7. Palais Liechtenstein Museum

Das Palais Liechtenstein gehört der Fürstenfamilie, die über mehrere Jahrhunderte Kunst sammelte. Die Sammlung umfasst Gemälde von Rubens, van Dyck und Rembrandt, Barockmöbel, Porzellan und handgewebte Wandteppiche.

Fassade des Gartenpalais Liechtenstein in Wien© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Gebäude im 9. Bezirk ist von einem Garten umgeben, und der große Barocksaal wird für Konzerte und Feierlichkeiten genutzt. Einen dauerhaften Museumszugang zu den Räumen gibt es nicht; die Sammlung wird in Wechselausstellungen gezeigt, also prüfe vor deiner Reise den Besuchsplan.

8. Der Narrenturm

Rundbau des Narrenturms inmitten von Grün© Herbert Ortner · CC BYFoto: Herbert Ortner, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Der Narrenturm steht im Hof eines alten Spitals auf dem Universitätsgelände. Der runde, fünfstöckige Bau wurde als Anstalt für psychisch Kranke errichtet, heute beherbergt er eine pathologische Sammlung: Organpräparate, Wachsmodelle und historische Instrumente (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Der Turm ist nicht täglich geöffnet; prüfe die Zeiten und Führungen auf der Website des Museums. Nimm erwachsene Begleitung mit: Die Ausstellung ist nichts für schwache Nerven.

  • Der Haken: Die Exponate richten sich an ein erwachsenes Publikum; mit Kindern lohnt sich der Besuch nicht

9. Burgtheater

Fassade des Burgtheaters in Wien an einem klaren Tag© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Burgtheater wurde als Hoftheater Maria Theresias gegründet (Stand: 09/2026, offizielle Website). Heute ist es die wichtigste Sprechbühne des Landes, gespielt wird auf Deutsch.

Die Fassade des Theaters liegt an der Ringstraße, du kommst ohnehin daran vorbei. Wenn du einen Abend ohne Sprachbarrieren möchtest, wähle musikalische Produktionen: Dort tritt der Text in den Hintergrund.

10. Wiener Konzerthaus

Fassade des Wiener Konzerthauses an einem sonnigen Tag© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Wiener Konzerthaus wurde 1913 eröffnet und zählt bis heute zu den wichtigsten Konzerthäusern der Stadt (Stand: 09/2026, offizielle Website). In seinen Sälen treten Symphonieorchester, Jazzensembles und Solisten auf, das Programm läuft ganzjährig.

Ein Abend mit klassischer Musik lässt sich leicht in jeden Reisetag einbauen: Tickets für ein Konzert im Großen Saal auf GetYourGuide. Nimm Plätze im Parkett, wenn du das Orchester sehen möchtest, oder auf dem Balkon, wenn dir die Akustik wichtiger ist.

Das Programm mischt Symphoniekonzerte, Kammermusikabende und Jazz, daher ist es leicht, einen Abend ohne Oper zu wählen. Tickets für den großen Saal sind im Vorverkauf schnell vergriffen, Plätze für Tageskonzerte bleiben länger verfügbar. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, schau dir die Tagesprogramme an: Sie sind kürzer als die Abendprogramme und beginnen früher.

11. Wienerwald

Felsiger Peilstein im Wienerwald© by myself in june 2005 · CC BY-SAFoto: by myself in june 2005, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Der Wienerwald beginnt am westlichen Stadtrand, du erreichst ihn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es sind Hügel mit Eichen- und Buchenwäldern, Weingärten und Aussichtspunkten; die Einheimischen nennen den Wald „die Lunge Wiens" (Stand: 09/2026, Website des Wien-Tourismus).

Hier kannst du den ganzen Tag wandern: Es gibt viele markierte Wander- und Radwege, unterwegs stehen Bänke. Der meistbesuchte Ort im Wald ist der unterirdische See in Hinterbrühl. Nimm Wasser und bequeme Schuhe mit, die Anstiege hier sind lang.

12. Hundertwasserhaus

Bunte Fassade des Hundertwasserhauses mit Säulen und Grün© Jorge Franganillo · CC BYFoto: Jorge Franganillo, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Hundertwasserhaus wurde nach einem Entwurf des Künstlers Friedensreich Hundertwasser gebaut. Die Fassade ist in ungleichmäßigen Farbfeldern bemalt, keine zwei Stockwerke des Gebäudes gleichen einander, und aus den Fenstern wachsen Bäume. Der Architekt nannte das Gebäude ökologisch, weil Sträucher und Bäume direkt in den Wänden leben.

Das Gebäude wird bewohnt, daher kommst du nicht hinein: Die Wohnungen sind belegt. Die Fassade schaust du dir am besten von der Löwengasse aus an, idealerweise morgens, bevor sich die Reisegruppen an der Mauer versammeln. Nebenan beherbergt das Kunst Haus Wien ein Museum desselben Architekten mit Wechselausstellungen (Stand: 09/2026, Kunst Haus Wien Seite auf der Website des Tourismusbüros).

Wenn du das Zentrum und die Außenbezirke an einem Tag abdecken möchtest, nimm eine Hop-on-hop-off-Bustour durch Wien.

  • Der Haken: Du kommst nicht hinein, das Gebäude wird bewohnt, und den ganzen Tag über fotografieren Gruppen die Fassade

13. Burg Kreuzenstein

Burg Kreuzenstein mit Türmen und Steinbrücke© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Kreuzenstein liegt auf einem Hügel inmitten von Wäldern nördlich von Wien, etwa eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt. Die Festung entstand an der Stelle einer römischen Befestigung, und ihr heutiges Aussehen erhielt die Burg, als Graf Wilczek sie restaurierte: Er stellte die Anlage anhand alter Stiche und Zeichnungen zusammen.

Im Inneren gibt es ein Waffenmuseum: Ritterrüstungen, eine Sammlung von Hieb- und Stichwaffen sowie Feuerwaffen, alte Bücher und Haushaltsgegenstände. Ein eigenes Tagesprogramm, die Falknerei, wird im Burghof gezeigt. Für Burg und Hof solltest du ein paar Stunden einplanen.

Die Säle sind nur mit einer Führung zugänglich, und die Gruppen werden nach Zeitplan zusammengestellt.

  • Der Haken: Du kannst die Säle nicht auf eigene Faust erkunden, du bist die ganze Zeit mit einer Gruppe unterwegs

14. Burg Liechtenstein

Burg Liechtenstein auf einem Hügel an einem klaren Tag© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Burg Liechtenstein steht im Wienerwald auf einem Felsvorsprung. Es ist eine mittelalterliche Festung mit schmalen Schießschartenfenstern und dicken Mauern: Die Räume im Untergeschoss sind direkt in den Fels gehauen, was der gesamten Anlage ihre Stabilität verleiht.

Der wichtigste Schatz befindet sich im Inneren, die Kapelle des heiligen Pankratius mit einem Kruzifix aus Rötel. In der Kapelle finden Gottesdienste statt, Glocken läuten, und im Sommer veranstaltet die Burg Feste. Sie ist saisonal geöffnet, mit kürzeren Öffnungszeiten im Winter.

Die Straße hierher windet sich in Serpentinen durch den Wald, daher dauert die Anreise ohne Auto länger.

15. Kunsthistorisches Museum

Fassade des Kunsthistorischen Museums in Wien© Andrzej Otrębski · CC BY-SAFoto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das Kunsthistorische Museum befindet sich in einem Gebäude am Maria-Theresien-Platz, direkt gegenüber dem baugleichen Naturhistorischen Museum. Das Untergeschoss ist der Kunstkammer gewidmet: Musikinstrumente, Objekte aus Gold und Elfenbein sowie Artefakte aus dem alten Ägypten, Griechenland und Rom.

Eine Etage höher hängt die europäische Gemäldesammlung: Bruegel, Tizian, Rubens, Velázquez. Ganz oben befindet sich die Münzsammlung, eine der größten Europas.

Plane einen halben Tag für deinen Besuch ein: Die Galerien sind lang und es gibt nur wenige Sitzbänke. Nimm an einer Führung durch die Galerien teil, wenn du die Bildthemen verstehen möchtest: Wiener Museumstouren auf GetYourGuide.

Zwischen dem Kunsthistorischen Museum und dem Naturhistorischen Museum steht das Maria-Theresien-Denkmal, und der Platz selbst eignet sich gut für eine Kaffeepause. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, nimmt das zweite Museum mehr Zeit in Anspruch: Es gibt dort Dinosaurier, Mineralien und ein altes Modell der Erde. Beide Gebäude haben an einem Tag pro Woche bis in den Abend geöffnet, was praktisch ist, wenn deine Tage mit Touren gefüllt sind.

16. Prater

Praterplatz mit Riesenrad bei Tag© Christian Barth · CC BY-SAFoto: Christian Barth, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia Commons

Der Prater ist in zwei Teile gegliedert. Der Wurstelprater bietet Fahrgeschäfte, Cafés und Bierhallen, während du im Grünen Prater auf Wegen unter alten Bäumen spazieren gehst. Der Eintritt in den Park ist frei; du zahlst nur für Fahrgeschäfte und Verleih.

Die Hauptattraktion ist das Wiener Riesenrad, erbaut 1897 (Stand: 09/2026, Öffnungszeiten). Aus einer Höhe von fast 65 Metern hast du einen Panoramablick auf das Zentrum und die Donau. Die Kabinen sind geschlossen, Wind und Regen können dir also nichts anhaben.

Im Grünen Prater fahren die Leute Inlineskates, radeln, laufen und flanieren einfach mit ihren Familien. Der Ort ist bei Einheimischen beliebt und abends gut besucht. Es ist praktisch, ein Ticket für das Riesenrad im Voraus zu kaufen: Riesenrad-Ticket auf GetYourGuide.

17. Rathaus

Nachtansicht des Wiener Rathauses mit Mittelturm© Herbert Weber, Hildesheim · CC BY-SAFoto: Herbert Weber, Hildesheim, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das neugotische Rathaus wurde 1883 eröffnet und dient bis heute als Sitz der Stadtregierung (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Fassade mit ihrem Turm und der Figur des „Eisernen Wächters" blickt auf einen Park, in dem im Sommer Konzerte und ein Filmfestival stattfinden und im Winter ein Christkindlmarkt betrieben wird.

Die Aussichtsplattform auf dem Turm ist zu bestimmten Zeiten geöffnet, und du erreichst sie über Treppen. Durch die Innenhöfe kannst du kostenlos spazieren, aber buche eine Führung durch die Säle im Voraus: Die Gruppen sind klein.

Eine U-Bahn-Station ist in der Nähe, daher lässt sich das Rathaus gut zwischen dem Burgtheater und den Museen des MuseumsQuartiers einplanen.

An der Fassade findest du Statuen, eine Balustrade mit den Wappen der Bundesländer und die Wächterfigur mit einer Fahne auf dem Turm. Im Inneren gibt es zwei Bibliotheken, und im Festsaal finden Ausstellungen und Konzerte statt.

18. Karlskirche

Karlskirche mit grüner Kuppel in Wien© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Karlskirche steht am Karlsplatz und ist dank ihrer riesigen Kuppel und der beiden Säulen von allen Seiten sichtbar. Geweiht wurde die Kirche 1737 zu Ehren des heiligen Karl Borromäus, des Schutzpatrons gegen die Pest, aus Dankbarkeit für die Errettung Wiens vor der Epidemie (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Die Fassade ist mit Reliefs geschmückt, die Szenen aus der Epidemie zeigen, und im Inneren erwarten dich zahlreiche Fresken und Stuckarbeiten. Der Aufstieg zur Kuppel führt über eine Wendeltreppe, und von oben kannst du die Malereien aus nächster Nähe betrachten. Auf einem separaten Stockwerk gibt es ein kleines Museum, das Carlo Borromeo gewidmet ist.

Für Eintritt und Aufstieg brauchst du ein Ticket; während der Gottesdienste werden Touristinnen und Touristen nicht in die Kirche gelassen. Adresse: Kreuzherrengasse, im vierten Wiener Gemeindebezirk.

19. Votivkirche

Neugotische Fassade der Votivkirche mit zwei Türmen

Die Votivkirche wurde 1879 geweiht (Stand: 09/2026, offizielle Website). Erbaut wurde sie mit Spenden der Bürger aus Dankbarkeit dafür, dass Kaiser Franz Joseph ein Attentat überlebt hatte, daher auch ihr zweiter Name „Votivkirche".

Im Inneren hörst du eine große Orgel und siehst den Antwerpener Altar, ein Beispiel flämischer Holzschnitzkunst. Die Innenräume sind neugotisch: hohe Gewölbe, Buntglasfenster mit biblischen Szenen, einzelne Kapellen.

Außen steht die Kirche an der Ringstraße neben einem Park und ist vom Rathaus aus sichtbar. Hineinzukommen ist schwieriger: Führungen finden nach Zeitplan statt, in Gruppen mit vorheriger Anmeldung.

  • Der Haken: An einem Wochentag siehst du die Kirche meistens nur von außen, also prüfe den Zeitplan vorher

20. Peterskirche

Vergoldeter Barockaltar und bemalte Kuppel der Kirche© Jules Verne Times Two · CC BY-SAFoto: Jules Verne Times Two, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Peterskirche versteckt sich in einer Gasse nahe dem Graben, und von der Straße aus siehst du nur einen Teil der Fassade. Im Inneren erwartet dich ein barocker Saal mit Fresken, Stuck und Vergoldungen, während die Kuppel außen grün gestrichen ist (Stand: 09/2026, offizielle Website).

In der Kirche finden Gottesdienste statt, und abends werden Orgel- und Klassikkonzerte gegeben. Ein Besuch nimmt nicht viel Zeit in Anspruch: Der Saal ist klein, und eine halbe Stunde reicht dir, inklusive Fotos.

Eine kurze Gasse führt vom Graben hierher, daher lässt sich die Kirche leicht in eine Route durch das Zentrum einbauen.

21. Mozarthaus Vienna

Panorama der Wiener Dächer von oben© Andrzej Otrębski · CC BY-SAFoto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

In dem Haus in der Domgasse im ersten Bezirk lebte Mozart mehrere Jahre, und hier schrieb er die Hochzeit des Figaro (Stand: 09/2026, offizielle Website). Das Museum erstreckt sich über mehrere Stockwerke, und die Wohnung des Komponisten wurde anhand von Dokumenten aus jener Zeit rekonstruiert.

Die Ausstellung ist interaktiv: Du hörst Ausschnitte aus seinen Werken, siehst Konzertaufnahmen und erfährst, wie der Komponist Geld verdiente und ausgab. Von allen Wiener Adressen Mozarts ist nur dieses Haus erhalten geblieben, echte andere Wohnungen findest du in der Stadt also nicht.

Der Museumsrundgang wird von Melodien aus dem Figaro begleitet, sodass auch diejenigen, die die Biografie nicht gut kennen, verstehen, worum es geht.

22. Albertina

Gelber Saal der Albertina mit Kronleuchter und Spiegeln© Schölla Schwarz · CC BYFoto: Schölla Schwarz, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Das Gebäude der Albertina war ein Habsburgerpalast und ging später an Herzog Albert über, der mit dem Aufbau der Sammlung begann. Heute beherbergt das Museum über neunhunderttausend grafische Arbeiten und Zehntausende Aquarelle und Zeichnungen (Stand: 09/2026, Website des Museums).

In den oberen Stockwerken findest du Leonardo da Vinci, Raffael, Dürer, Rubens und Picasso sowie eine Fotosammlung. Unten gibt es eine Bibliothek, einen Museumsshop, ein Restaurant und ein Schmuckgeschäft.

Der Palast liegt direkt neben der Hofburg, daher lässt sich die Albertina bequem am selben Tag besuchen. Plane zwei bis drei Stunden für die Galerien ein, plus eine weitere Stunde für eine Sonderausstellung.

23. Sigmund Freud Museum

Eingang des Sigmund Freud Museums in Wien© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Sigmund Freud Museum befindet sich in dem Haus an der Berggasse im neunten Bezirk, in dem der Begründer der Psychoanalyse viele Jahre lebte und Patienten empfing. Du siehst das Wartezimmer, das Arbeitszimmer, die Wohnräume und originale Möbel (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Ein besonderer Stolz des Museums: seine psychoanalytische Bibliothek, eine der größten Europas. Figuren antiker Götter standen während der Sitzungen auf Freuds Schreibtisch, und einige davon findest du noch an ihrem ursprünglichen Platz.

Die wichtigsten Objekte, darunter die Couch, nahm Freud mit nach London, als er vor den Nazis floh. Der Haken: Ein erheblicher Teil der Originalstücke wird in London aufbewahrt, daher ist die Wiener Ausstellung bescheidener, als Besucher erwarten.

24. Leopold Museum

Weißer kubischer Bau des Leopold Museums in Wien

Das Leopold Museum steht im MuseumsQuartier, und seine Fenster bieten Ausblicke auf den Maria-Theresien-Platz und die Hofburg. Das Gebäude ist mit weißem Muschelkalk verkleidet, im Inneren erwarten dich Eichenparkett und Messingdetails.

Den Kern der Sammlung bildet der Privatbesitz der Familie des Arztes Rudolf Leopold. Sie beherbergt die weltweit größte Sammlung von Egon Schiele sowie Werke von Gustav Klimt (Stand: 09/2026, Website des Museums). Neben der Dauerausstellung finden Sonderausstellungen statt, und im Innenhof gibt es ein Café und einen Shop.

Das MuseumsQuartier liegt direkt neben dem Maria-Theresien-Platz, nach dem Leopold Museum kannst du also ohne Verkehrsmittel zu den benachbarten Galerien gehen.

25. Donauturm

Stephansplatz und das gläserne Haas-Haus in Wien© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Donauturm wurde 1964 für eine Gartenschau errichtet und gilt seither als das höchste Bauwerk Österreichs (Stand: 09/2026, offizielle Website). Von der Aussichtsplattform in hundertfünfzig Metern Höhe siehst du die Altstadt, den Wienerwald und die Donau.

Ein Hochgeschwindigkeitsaufzug bringt dich nach oben, und auf der oberen Ebene gibt es ein Drehrestaurant. Für Nervenkitzel sorgt eine Rutsche, deren Abfahrt nahe der oberen Plattform beginnt.

Der Turm steht im Donaupark, zwischen den U-Bahn-Stationen Kaisermühlen und Alte Donau. Komm zum Sonnenuntergang: Dann ist genug Licht für den Blick auf die Stadt und das Donau-Panorama.

Von der Aussichtsplattform siehst du mehr als nur das Zentrum: Unten liegt die Donauinsel mit ihren Stränden, und gegenüber stehen die Hochhäuser der Donau City. Am Abend geht die Beleuchtung an, und das Panorama wirkt ganz anders. Hol dir ein Ticket für ein bestimmtes Zeitfenster: Damit überspringst du die Warteschlange am Aufzug, und die Aussichtsplattform ist klein.

26. Ringstraße

Rote Straßenbahn auf verschneiter Ringstraße in Wien© Andrew Nash from Vienna, Austria · CC BY-SAFoto: Andrew Nash from Vienna, Austria, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die Ringstraße schließt das Zentrum mit einem rund fünf Kilometer langen Ring ab. Die Straße wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt, und entlang davon entstanden die wichtigsten Gebäude des Landes: Oper, Hofburg, Rathaus, Parlament, Universität, Burgtheater und Museen.

Das Erscheinungsbild des Boulevards wurde von renommierten Architekten der damaligen Zeit geprägt, daher wiederholen sich die Stile benachbarter Gebäude nie. Heute ist sie auch eine Verkehrsader: Straßenbahnen fahren entlang des Rings, und auf den Gehwegen flanieren und shoppen die Menschen.

Den gesamten Ring kannst du in drei bis vier Stunden zu Fuß umrunden. Wenn du Energie sparen und Ermäßigungen für Museen bekommen möchtest, hol dir die Vienna Card mit Transport und Rabatten auf GetYourGuide.

27. Café Sacher

Weißes Gebäude des Hotel Sacher mit roten Markisen© Tobias Kleinlercher / Wikipedia · CC BY-SAFoto: Tobias Kleinlercher / Wikipedia, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Café Sacher liegt hinter der Wiener Staatsoper, in der Philharmonikerstraße. Hier wird die Sacher-Torte serviert, deren Rezept seit 1832 geheim gehalten wird (Stand: 09/2026, offizielle Website).

Die Karte umfasst Dutzende Kaffeespezialitäten, vom Melange bis zum Schwarzen, dazu klassischen Strudel. Im Sommer werden Tische auf der Terrasse aufgestellt, und du trinkst deinen Kaffee mit Blick auf das Opernhaus.

Das Café ist von morgens bis spätabends geöffnet, aber in der Saison ist es besser, einen Tisch zu reservieren.

Die Torte wird auch in Boxen verkauft, sodass du sie leicht als Souvenir mit nach Hause nehmen kannst. Neben dem Café steht das Hotel Sacher, wo dieselbe Version der Torte in ruhigerer Atmosphäre serviert wird. Wenn du nur ein Dessert möchtest, komm zur Öffnungszeit: In der Saison füllt sich der Raum bis Mittag.

28. Schönbrunn Zoo

Strauß beim gelben Pavillon des Tiergartens Schönbrunn© Paul Korecky · CC BY-SAFoto: Paul Korecky, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Der Tiergarten Schönbrunn besteht seit 1752 und gilt als der älteste Zoo der Welt (Stand: 09/2026, offizielle Website). Er ist jeden Tag im Jahr geöffnet, auch an Feiertagen.

Die Gehege sind naturnah gestaltet, und hier leben Hunderte Arten: Giraffen, Elefanten, Koalas, Nashörner, Eisbären und Große Pandas. Eigene Pavillons sind den Tropen, den Orang-Utans und den Polartieren gewidmet. Die Tierfütterungen laufen nach Plan und sind sehenswert.

Der Zoo liegt im Schönbrunner Schlosspark; du kannst vom Schloss dorthin spazieren oder mit der Bahn bis zur Station Hietzing fahren. Kauf Tickets online, um die Warteschlange an der Kasse zu vermeiden: Zootickets auf der Website des Zoos.

Die Pandas sind weiterhin der Hauptgrund für die Schlangen, also geh zuerst zu ihrem Pavillon. Im Tropenpavillon siehst du Vögel und Pflanzen unter einem Dach. Die Fütterungszeiten werden am Eingang angeschlagen, und manche Vorführungen ziehen große Menschenmengen an.

29. Botanischer Garten der Universität Wien

Wege und Blumenbeete des Botanischen Gartens in Wien

Der Botanische Garten der Universität Wien entstand auf Wunsch von Maria Theresia, die einen Ort für Heilpflanzen brauchte. Heute beherbergen mehrere Hektar Tausende Arten aus verschiedenen Ländern (Stand: 09/2026, Universitätswebsite).

Der Garten wirkt wie ein gepflegter Park: seltene Bäume, eine Sammlung von Kakteen und Orchideen, australische Pflanzen unter freiem Himmel. Neben jeder Pflanze steht ein Schild mit ihrem Namen auf Latein und in der Sprache der Heimat der Art.

Du kannst den gesamten Garten in einer Stunde durchqueren und dich auf Bänken im Schatten ausruhen. In den Gewächshäusern arbeiten Wissenschaftler, und kleine Pflanzentöpfe werden hier als Erinnerung an deinen Besuch verkauft. Adresse: Rennweg, dritter Wiener Gemeindebezirk, Straßenbahnhaltestelle Rennweg.

30. Heeresgeschichtliches Museum

Fassade des Heeresgeschichtlichen Museums mit Kuppel im Arsenal© P e z i · CC BY-SAFoto: P e z i, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia Commons

Das Heeresgeschichtliches Museum wurde 1869 im Arsenal-Komplex eröffnet (Stand: 09/2026, offizielle Website). Die Idee stammte von Kaiser Franz Joseph, und das Gebäude wurde von Architekt Hansen entworfen.

In den Sälen siehst du Waffen und Uniformen vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ersten Weltkrieg, einen Marinesaal mit Schiffsmodellen und einen Saal mit Fresken. Eine eigene Ausstellung ist den Napoleonischen Kriegen gewidmet, und dort ist auch ein Heißluftballon ausgestellt, der Ende des 18. Jahrhunderts erbeutet wurde.

Das berühmteste Exponat ist das Auto, in dem der Thronfolger Franz Ferdinand ermordet wurde. Plane zwei bis drei Stunden für das Museum ein, die Sammlung ist groß.

Du erreichst es mit der Straßenbahn bis zur Haltestelle Heinrich-Drimmel-Platz; das Museum liegt abseits des Zentrums.

Das Museum ist freitags geschlossen, also plane deinen Besuch für einen anderen Tag. Im Feldherrensaal stehen Statuen von Heerführern, und die Ruhmeshalle ist mit Fresken geschmückt.

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⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viele Tage brauchst du für Wien?

Zwei Tage reichen für das Zentrum mit dem Ring und der Hofburg. Für die Schlösser, Museen und Parks auf dieser Liste solltest du fünf bis sieben Tage einplanen, sonst hetzt du zwischen den Bezirken hin und her. Wenn du wenig Zeit hast, wähle drei oder vier Sehenswürdigkeiten aus und versuche nicht, alles auf einmal abzudecken.

Wann ist die beste Reisezeit für Wien?

Mai und September sind am entspanntesten: warm, aber ohne die Sommerhitze. Im Sommer sammeln sich die Gruppen an den Schlössern und Museen, und im Schönbrunner Park wird es heiß. Im Winter sind die Christkindlmärkte geöffnet, aber die Tage sind kurz, und du verbringst die Hälfte deiner Route in Innenräumen.

Wie viel kosten Museumstickets?

Die Preise variieren stark, und Kombitickets rechnen sich ab dem dritten Museum. Prüf die genauen Preise auf den offiziellen Websites: Viel hängt davon ab, ob eine Sonderausstellung läuft. Studierende und Senioren erhalten fast überall mit Ausweis eine Ermäßigung.

Reicht ein Fahrschein für den öffentlichen Verkehr für die Reise?

Im Zentrum kommst du zu Fuß zurecht, und die Öffis brauchst du für Schönbrunn, den Prater und den Donauturm. Eine Mehrtageskarte rechnet sich, wenn du sie täglich nutzt (Stand: 09/2026, Betreiber). Tickets gibt es an Automaten in den U-Bahn-Stationen.

Was tun an einem Regentag?

Geh in die Museen: Die Albertina, das Kunsthistorische Museum, das Leopold Museum und das Sigmund-Freud-Museum sind den ganzen Tag geöffnet. Bei Regen sind auch die Hofburg und die Schatzkammer praktisch, dort kannst du einen halben Tag unter einem Dach verbringen.

Kurz gesagt: was du buchen solltest

Wenn du einen Tag hast, entscheide dich für den Stephansdom, die Hofburg und die Ringstraße. Wenn du mit Kindern reist, ergänze den Tiergarten Schönbrunn und das Riesenrad im Prater. Wenn du dich für Malerei interessierst, plane deine Route über die Albertina, das Kunsthistorische Museum und das Leopold Museum.

Wenn du deine Reise planst, beginne mit einer Unterkunft nahe dem Ring: Wiener Hotels auf Trip.com. Wenn du viele Museen besuchen möchtest, rechne vorab aus, ob sich ein Mehrtages-Vienna-Pass für dich lohnt.

Vom Flughafen ins Zentrum brauchst du mit dem Zug etwa eine halbe Stunde oder du nimmst einen Kiwitaxi-Transfer, was bequemer ist, wenn du spätabends mit Gepäck ankommst.