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Yosemite in Kalifornien: Eintritt, Wasserfälle und Mammutbaumhaine 2026

Yosemite in Kalifornien: Eintritt, Wasserfälle und Mammutbaumhaine 2026

Die Einfahrt nach Yosemite ist rund um die Uhr geöffnet. Doch schon um zehn Uhr morgens sind die Parkplätze im Tal voll, und du kreist statt zu wandern über den Parkplatz. Der Park liegt in der Sierra Nevada in Kalifornien, etwa 300 km von San Francisco entfernt (wie die Karte zeigt). Die Autoeinfahrt kostet 35 $ für sieben Tage (Stand: 09/2026, offizielle Park-Website).

Unten findest du alles, was du für eine erste Reise brauchst: die wichtigsten Punkte des Tals, Wasserfälle und Mammutbaumhaine, Eintrittsgebühren und zwei Routen von San Francisco und Los Angeles.

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Wo der Yosemite-Nationalpark liegt

💡 Kurz gesagt:

  • Ein Nationalpark in Zentralkalifornien, am Westhang der Sierra Nevada.
  • Im Inneren: Yosemite Valley, ein 740 m hoher Wasserfall, Granitwände und Haine mit Riesenmammutbäumen.
  • Die Eingänge sind rund um die Uhr geöffnet.
  • Preise und Öffnungszeiten anhand der Gebührenseite im 09/2026 geprüft.

Yosemite liegt in Zentralkalifornien, am Westhang der Sierra Nevada. Die nächsten Großstädte sind San Francisco im Westen und Los Angeles im Süden. Der Park gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist nach wie vor einer der meistbesuchten Nationalparks in den USA.

Der Hauptteil des Parks ist das Yosemite Valley. Seine Granitwände ragen fast einen Kilometer über den Talboden, und El Capitan steigt mehr als 900 m auf (Stand: 09/2026, Parkverwaltung zu El Capitan). Auch die Yosemite Falls und der Aussichtspunkt Tunnel View liegen hier.

Das übrige Gebiet ist fast menschenleer. Statt Asphalt gibt es Bergkämme, Hochebenen und alpine Wiesen, und die wenigen Straßen führen zu entlegenen Aussichtspunkten. Mit dem Auto kannst du also verschiedene Teile des Parks sehen, zu Fuß schaffst du dagegen nur das Tal.

Geschichte des Parks: die Ahwahneechee und der Goldrausch

Lange Zeit lebte das Volk der Ahwahneechee im Tal. Sie führten ein ruhiges Leben in unberührter Natur und errichteten keine großen Siedlungen.

Panorama des Yosemite Valley vom Glacier Point© Tuxyso · CC BY-SAFoto: Tuxyso, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Alles änderte sich Mitte des 19. Jahrhunderts, während des kalifornischen Goldrauschs. Amerikaner europäischer Abstammung kamen ins Tal, und es begannen Auseinandersetzungen mit der lokalen Bevölkerung. Milizeinheiten brannten Siedlungen der Ahwahneechee nieder, und diese zogen sich flussabwärts zurück, um in Sicherheit abzuwarten.

Als die Auseinandersetzungen nachließen, kehrten die Ureinwohner in ihr früheres Land zurück, doch ihre Landrechte wurden nicht mehr anerkannt. Die Zahl der Touristen wuchs, und die Natur litt unter Abholzung und Viehweide. Um die Zerstörung zu stoppen, stellten die Behörden das Tal unter Schutz, und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt Yosemite den Status eines Nationalparks.

Klima und beste Reisezeit

Das Klima im Park ist mediterran: Der meiste Niederschlag fällt im Winter, und die Sommer sind hier trocken und heiß. Auf den Berghängen bleibt der Schnee ab dem späten Herbst liegen und hält bis Mitte Frühling.

Verschneites Yosemite Valley im Winter vor den Felswänden© Rachelle Haun · CC BYFoto: Rachelle Haun, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Im Winter ist es im Tal kalt, nachts sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Im Sommer heizt sich die Luft auf, und gegen Mittag wird es im Tal stickig. Für eine angenehme Wanderung ist der Herbst besser: Die Hitze ist vorbei, aber auch die Kälte, die Flüsse und Seen sind ruhig, und die Aussichten öffnen sich klarer als im Sommer.

Bei Wasserfällen sieht es anders aus. Sie sind von November bis Juli wasserreich, mit dem Höhepunkt im Mai (Stand: 09/2026, Wasserfall-Seite des NPS). Im Herbst schwächt sich der Wasserfluss ab. Wenn du also kräftige Wasserströme sehen willst, fahre im Frühling oder Frühsommer. Regen kann hier jederzeit einsetzen, also nimm eine Regenjacke mit.

Landschaft: Granitwände und Wasserfälle

Das Tal ist von glatt geschliffenen Kuppeln und Wänden aus grauem Granit umgeben. Flüsse haben tiefe Schluchten in den Fels gegraben, und ihre Wände ragen mancherorts Hunderte Meter auf.

Wasserfall im Yosemite Valley zwischen Granitwänden und Wald© Diliff · CC BY-SAFoto: Diliff, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die Landschaft wurde von großen Gletschern geformt. Sie glitten das Tal hinab und schliffen den Fels ab, wodurch steile Wände und ein breiter Talboden zurückblieben. Wo das Eis zurückwich, wuchsen Wälder, und weiter oben an den Hängen breiteten sich alpine Wiesen aus.

Der Star des Parks: die Yosemite Falls. Mit einer Gesamthöhe von 740 m sind sie die höchsten Wasserfälle Nordamerikas (Stand: 09/2026, Wasserfall-Seite des NPS). Der Wasserfall hat drei Stufen, und in voller Kraft siehst du ihn im Mai und Juni.

Tickets und Öffnungszeiten

Alle Parkeingänge außer Hetch Hetchy sind rund um die Uhr geöffnet (Stand: 09/2026, Einreisebestimmungen). Bargeld wird hier nicht akzeptiert; bezahlt wird nur mit Karte oder Handy.

Wer kommt rein

Gebühr

Gültigkeit

Pkw

$35

7 Tage

Motorrad

$30

7 Tage

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad

$20 pro Person

7 Tage

Kinder unter 16

kostenlos

Yosemite-Jahrespass

$70

12 Monate

Ausländische Touristen über 16 zahlen zusätzlich $100 pro Person oben auf das Ticket drauf (Stand: 09/2026, weitere Details vom NPS). Der Jahrespass für den Park kostet $70 und rechnet sich schon nach zwei Besuchen.

Ab 2026 ist das Reservierungssystem mit Zeitfenstern ausgesetzt: Eine separate Reservierung mit Einlasszeit ist nicht mehr erforderlich (Stand: 09/2026, Reservierungsbedingungen). Du musst nur den Eintritt bezahlen oder einen America the Beautiful Pass vorzeigen. 2026 gilt der Eintritt an ausgewählten Tagen kostenlos, zum Beispiel am 25. Mai und vom 3. bis 5. Juli.

Wenn du dich nicht selbst ums Parken kümmern willst, buche ein fertiges Programm fürs Tal: Yosemite-Tickets und geführte Touren.

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Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Der Park hat Hunderte Kilometer an Wegen, aber die meisten Besucher kommen nie über das Tal hinaus. Hier sind die wichtigsten Punkte, für die die Leute herkommen.

El Capitan

Der Granitmonolith El Capitan im Yosemite, Schwarz-Weiß-Foto

El Capitan, eine Granitwand über dem westlichen Teil des Tals. Sie erhebt sich mehr als 900 m über den Talboden und gilt als Maßstab für erfahrene Kletterer (Stand: 09/2026, Felsbeschreibung). Die besten Aussichten hast du vom Tunnel View und von der El Capitan Meadow. Im Sommer sind die Parkplätze dort schon lange vor Mittag belegt, also plane einen frühen Start.

Tuolumne Meadows und die Clark Range

Im östlichen Teil des Parks liegen die Tuolumne Meadows und die Dana Meadows. Im Sommer sind sie mit Wildblumen übersät, im Winter verschwinden sie unter Schnee. In der Nähe erstrecken sich die Clark Range und die Gipfel von Cathedral Peak und Kuna Peak. Zwei Fernwanderwege führen durch den Park: der Pacific Crest Trail und der Sierra Crest. Das sind Routen für erfahrene Wanderer: An einem einzigen Tag schaffst du sie nicht.

Tuolumne River und Lembert Dome über der Wiese© Jarek Tuszyński · CC BYFoto: Jarek Tuszyński, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Riesige Mammutbaumhaine

Riesenmammutbäume im Schnee mit einer Hütte im Hain© Dameon Hudson · CC BYFoto: Dameon Hudson, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Riesenmammutbäume wachsen nur in Kalifornien, und im Yosemite gibt es drei Haine davon. Der größte ist der Mariposa Grove, in dem die meisten ausgewachsenen Bäume des Parks stehen. Tuolumne Grove und Merced Grove sind deutlich kleiner. Gepflasterte Wege führen zu den Hainen, und du kannst sie in ein bis zwei Stunden gemütlich ablaufen.

An den Eingängen gibt es Läden mit Essen und Wasser, und in den Restaurants im Park kannst du eine Kleinigkeit essen. Besser ist es, dich vor der Einfahrt einzudecken: Die Auswahl im Park ist begrenzter und die Preise sind höher.

Anreise zum Yosemite-Nationalpark

Bergstraße mit Autos zum Tioga Pass© Mike McBey · CC BYFoto: Mike McBey, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Mit dem Auto bist du am flexibelsten. Von San Francisco bis zum Westeingang sind es rund 300 km, die Fahrt dauert etwas über drei Stunden (laut Karte). Von Los Angeles ist die Strecke länger: rund 500 km und fünf bis sechs Stunden (laut Karte). Von den Flughäfen beider Städte kommst du mit Bus, Bahn oder Mietwagen in den Park.

Am einfachsten mietest du ein Auto direkt am Flughafen: Mietwagenpreise vergleichen. Nach der Autobahnausfahrt sind die Straßen im Park kurvig, und im Winter sind manche Pässe wegen Schnee gesperrt.

Ohne Auto bleibt dir eine geführte Tour ab San Francisco oder Los Angeles. Busse brauchen länger, dafür musst du dich nicht um Parkplatz und Sprit kümmern. Bedenke nur, dass die Touren in der Hochsaison lange im Voraus ausgebucht sind.

Unterkunft in der Nähe des Parks

Im Park selbst gibt es Campingplätze und ein paar Hotels, aber die Plätze sind oft Monate im Voraus ausgebucht. Außerhalb des Parks hast du mehr Auswahl: Motels, Lodges und Cabins nahe den Eingängen. Schau dir die Optionen in Mariposa, Oakhurst oder Groveland an: Von dort bist du in weniger als einer Stunde am Eingang (auf der Karte).

Eine Unterkunft im Voraus zu buchen ist einfacher auf Trip.com: Dort siehst du, wie viel Hotels und Lodges nahe den Parkeingängen kosten. Denk daran, dass du von deiner Unterkunft bis ins Tal noch eine Stunde Fahrt einplanen musst, also brich früh am Morgen auf.

Yosemite-Nationalpark auf der Karte

Der Park ist groß, und ohne Karte fährst du schnell unnötige Umwege. Markiere die Orte, die du besuchen möchtest, vorab, damit du nicht im Kreis fährst.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Brauche ich 2026 eine Reservierung für die Einfahrt nach Yosemite?

Ab 2026 ist keine separate Zeitreservierung für die Tageseinfahrt mehr erforderlich (Stand: 09/2026, offizielle Bedingungen). Informationen zu den Eintrittsgebühren findest du im Abschnitt „Tickets und Öffnungszeiten". An Feiertagen ist der Eintritt kostenlos, aber die Parkplätze füllen sich trotzdem früh.

Wie viel kostet der Eintritt nach Yosemite?

Ein Pkw kostet 35 $ für sieben Tage, und das Ticket gilt für den Fahrer sowie alle Mitfahrer (Stand: 09/2026, offizielle Website). Weitere Tarife und die Gebühr für internationale Besucher findest du in der Tabelle im Abschnitt „Tickets und Öffnungszeiten".

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Yosemite?

Für Wasserfälle plane Mai und Juni ein: Dann ist die Wassermenge am stärksten (Stand: 09/2026, Wasserfall-Saison). Für einen entspannten Besuch wähle den Herbst: Die Hitze ist vorbei, es sind weniger Menschen unterwegs, und die Aussicht bleibt klar. Im Winter sind einige Straßen gesperrt, aber das Tal sieht dann völlig anders aus.

Reicht ein Tag für den Park?

Ein Tag reicht tatsächlich für das Tal: Der Wasserfall, El Capitan und der Tunnel View liegen alle nah beieinander. Die Mammutbaumhaine brauchen einen weiteren Tag, weil sie abseits des Tals liegen. Wenn du nur einen Tag hast, versuch nicht, alles abzudecken: Du verbringst ihn sonst im Auto.

Brauche ich ein Auto für eine Reise nach Yosemite?

Ja, mit einem eigenen Auto bist du deutlich flexibler. Busse und Züge bringen dich nur bis zu den Eingängen, und innerhalb des Parks kommst du nur langsam voran. Miete ein Auto direkt am Flughafen von San Francisco oder Los Angeles. Ohne Auto bleibt dir nur die Option geführter Touren ab der Stadt.

Kurz gesagt: Was du buchen solltest

Wenn du einen Tag hast: Bleib im Tal, bei den Yosemite Falls und am Tunnel View. Wenn du zwei Tage einplanst: Nimm Mariposa Grove oder Tuolumne Meadows dazu. Wenn du ohne Auto unterwegs sein willst: Such dir eine Tour ab San Francisco. Wenn du übernachtest: Wähle ein Hotel nahe dem Eingang statt im Zentrum des Parks.

Unterkünfte nahe den Eingängen sind Monate im Voraus ausgebucht, also reserviere früh. Finde ein Hotel oder eine Lodge nahe dem Park auf Trip.com, zahle den Eintritt mit Karte und prüfe den Wetterbericht, bevor du losfährst.