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Strände Australiens: 20 Orte zum Schwimmen, Surfen und stillen Entspannen

Strände Australiens: 20 Orte zum Schwimmen, Surfen und stillen Entspannen

Australien ist auf allen Seiten von Ozean umgeben. So findest du fast überall entlang deiner Route einen Strand, vom tropischen Queensland bis zum kühlen Tasmanien. Strände und Inseln bleiben einer der Hauptgründe, den Kontinent zu besuchen (Stand: 09/2026, Tourism Australia).

Wir haben zwanzig Strände zusammengestellt, die Reisende und Einheimische am häufigsten empfehlen. Manche eignen sich hervorragend zum Surfen, andere passen zum Schwimmen mit Kindern, und wieder andere locken mit Ruhe fernab der Städte. Du erfährst, was jeden Strand besonders macht, wann du ihn besuchen solltest und was dich im Wasser erwartet.

Die Trockenzeit im Norden des Kontinents dauert von April bis November, während sich der Süden am besten von Dezember bis Februar zum Schwimmen eignet. In den tropischen Gewässern Queenslands sind außerhalb der Saison giftige Quallen und Krokodile unterwegs, daher ist Schwimmen nur in abgesperrten Netzen oder in von Rettungsschwimmern überwachten Bereichen erlaubt (laut Surf Life Saving Australia, 09/2026). Abgelegene Strände haben keine Cafés oder Rettungsschwimmer, du brauchst also ein eigenes Auto, um dorthin zu gelangen.

Die besten Strände Australiens: So wählst du aus

💡 Kurz gesagt:

  • Der Norden eignet sich in der Trockenzeit gut zum Schwimmen, der Süden erwartet dich in den warmen Monaten.
  • Zum Surfen wählst du die Ozeanküste, für ruhiges Wasser Buchten und kleine Golfe.
  • An abgelegenen Stränden nimm Wasser, einen Sonnenschirm, Treibstoff und Bargeld mit.
  • Erreichbarkeit der Strände, Saisonalität und Infrastruktur: 09/2026, laut Tourism Australia

Die folgende Tabelle hilft dir, schnell herauszufinden, welche Region am besten zu dir passt.

Region

Strände in dieser Liste

Beste Monate

Was du beachten solltest

Queensland

Surfers Paradise, Whitehaven, Ellis, Airlie, The Strand, Mission, Palm Cove, Four Mile, Horseshoe Bay, Cape York, Noosa

April-November

Quallen und Krokodile außerhalb der Saison, schwimme innerhalb der Netze

New South Wales

Bondi Beach

Dezember-Februar

überfüllt, starke Strömungen

Western Australia

Cable, Cottesloe, Lucky Bay, Eighty Mile, Turquoise Bay, Pinkys, Monkey Mia

April-November im Norden

weit von Städten entfernt, Auto erforderlich

Tasmanien

Binalong Bay

Januar-März

kühles Wasser selbst im Sommer

1. Surfers Paradise

Surfers Paradise Beach mit Hochhäusern der Gold Coast© Misaochan2 · CC BY-SAFoto: Misaochan2, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Surfers Paradise liegt in einem Vorort der Gold Coast in Queensland. Die Welle rollt hier gleichmäßig und lang, weshalb Surfer aus aller Welt diesen Strand wählen. Nach den Berichten von Touristen und Einheimischen zählt er regelmäßig zu den besten Küstenabschnitten.

Hinter dir ragen Wolkenkratzer auf, und Cafés und Geschäfte liegen hundert Meter vom Sand entfernt. Die Küstenwache warnt vor starken Brandungsrückströmen: Geh nur zwischen den Flaggen der Rettungsschwimmer ins Wasser. Komm am Morgen, solange die Rettungsschwimmer im Dienst sind und der Sand noch leer ist.

  • Anreise: zu Fuß oder mit dem Bus vom Zentrum der Gold Coast.
  • Der Haken: starke Strömungen, Schwimmen im Ozean ohne Aufsicht der Rettungsschwimmer ist gefährlich.

2. Cable Beach

Cable Beach: weißer Sand, Ozean und grünes Ufer© Korkut Tas · CC BY-SAFoto: Korkut Tas, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Cable Beach liegt nahe der Stadt Broome im Nordwesten des Landes. Zwanzig Kilometer weißer Sand erstrecken sich entlang türkisfarbenem Wasser, und selbst in der Hochsaison findest du ein ruhiges Plätzchen. Das Wasser hält eine nahezu konstante Temperatur, daher ist Schwimmen das ganze Jahr über angenehm.

Die Hauptattraktion bei Sonnenuntergang sind Kamelritte entlang der Wasserkante. Prüfe Zeiten und Preise direkt bei den Anbietern am Strand. Nimm Wasser mit: Cafés gibt es nur nahe der Straße, direkt am Wasser findest du keine.

  • Der Haken: In der Saison wird das Ufer bei Sonnenuntergang voll, du musst also nach einem ruhigen Plätzchen suchen.

3. Cottesloe Beach

Cottesloe Beach mit Terrassen und Pinien© -wuppertaler · CC BYFoto: -wuppertaler, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Cottesloe Beach liegt nahe Perth und ist seit Langem ein Lieblingsort für Stadtbewohner und Besucher gleichermaßen. Das Wasser ist hier so klar, dass du die Unterwasserwelt selbst in der Tiefe sehen kannst. Deshalb kommen die Leute mit Maske und Schnorchel hierher, um den Meeresboden ohne Tauchen zu beobachten.

Der Strand ist bekannt für seinen goldenen Sand und die stetige Brise, die saubere Wellen zum Reiten aufbaut. Restaurants, Cafés und Pubs mit Live-Musik säumen das Ufer. Die Abendkulisse ist genauso gut wie die Aussicht bei Tag, also bleib bis zum Sonnenuntergang.

  • Der Haken: Das Wasser des Indischen Ozeans ist selbst im Sommer frisch, du wirst also nicht lange schwimmen.

4. Bondi Beach

Bondi Beach mit grünem Hang und Meer© Maksym Kozlenko · CC BY-SAFoto: Maksym Kozlenko, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Bondi Beach liegt im Osten Sydneys und ist vom Zentrum aus leicht zu erreichen. Der Strand ist etwa einen Kilometer lang und fünfzig bis hundert Meter breit, aber es gibt fast nie freien Platz. Festivals, Wettbewerbe und Wettkämpfe finden auf dem Sand statt, daher ist es das ganze Jahr über belebt.

In der Menge kannst du Filmstars, Musiker und Sportler entdecken, daher wird die Sicherheit streng überwacht. Der Badebereich ist durch ein spezielles Netz vor Haien geschützt, und Rettungsschwimmer sind ständig am Ufer im Dienst. Der Strand wurde von Australien in die nationale Denkmalliste aufgenommen.

  • Der Haken: In der Hochsaison ist der Sand voll, und du findest nur früh am Morgen einen Platz.

5. Whitehaven Beach

Weißer Strand mit Touristen und Booten nahe den Bergen© Slug69 · CC BY-SAFoto: Slug69, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Whitehaven Beach liegt im Whitsunday-Archipel, direkt neben dem Great Barrier Reef. Der Sand besteht hier fast vollständig aus Siliziumdioxid, deshalb ist er schneeweiß und heizt sich nicht so stark auf wie gewöhnlicher Sand. Der Strand hat für seine Sauberkeit und Umweltqualität eine eigene Auszeichnung erhalten.

Hinkommen kannst du nur übers Wasser, mit einem Boot von den Häfen Airlie Beach oder Shute Harbour. Allein die Fahrt über das Meer ist die Reise wert. Die Behörden haben Hunde verboten und das Rauchen untersagt, um die unberührte Landschaft zu erhalten (laut Tourism Australia, Stand: 09/2026).

  • Der Haken: Es gibt keine Cafés und keinen Schatten am Strand, also bring deine gesamte Ausrüstung selbst mit.

6. Lucky Bay

Lucky Bay Panorama mit türkisfarbenem Wasser und weißem Sand© Bochmann78 · CC BY-SAFoto: Bochmann78, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Ihren Namen verdankt die Bucht Matthew Flinders, der hier schlechtes Wetter abgewartet hat. Heute wird Lucky Bay für ihren ungewöhnlichen weißen Sand geliebt. Die Sandkörner sind fein und quietschen unter den Füßen, und das Wasser nahe am Ufer wirkt türkis und wird in der Tiefe dunkler. Ins Meer zu steigen ist angenehm: Der Boden ist fest, ohne Felsen oder Seegras.

Der zweite Grund, hierherzukommen, sind die Kängurus. Sie ruhen sich direkt auf dem Sand aus und grasen im Buschland rund um die Küste. In Strandnähe gibt es einen Campingplatz, du kannst also mehrere Tage bleiben. Die Hochsaison dauert von Dezember bis April, aber die Luft bleibt gemäßigt und das Wasser kühl: Der Ort liegt fast ganz im Süden des Landes.

Der Busch-Campingplatz und die Kängurus am Ufer werden auf der Website des Cape Le Grand National Park beschrieben (geprüft am 15.09.2026).

  • Der Haken: Es gibt fast keinen natürlichen Schatten, du musst also rechtzeitig einen Sonnenschirm mitbringen.

7. Ellis Beach

Sandstrand mit Palmen an einem bewaldeten Hang© Jack Bain · CC BYFoto: Jack Bain, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Ellis Beach bei Cairns wählen alle, die Abgeschiedenheit suchen. Ein Palmenhain säumt den Streifen aus weißem Sand, du findest also noch Schatten, wenn du danach suchst. Der Strand ist breit genug, dass du dich selbst in der Hochsaison nicht eingeengt fühlst.

Roadtripper halten direkt am sandigen Ufer, und wenn du Komfort möchtest, buche Hotels in der Nähe. Ein Urlaub hier hat einen rustikalen Charakter, ohne große Resorts oder Menschenmassen. Von Dezember bis Februar erreicht die Hitze hier ihren Höhepunkt. Angenehmer schwimmen kannst du in der Trockenzeit, von April bis November. Erfahrene Reisende kommen im Mai oder September, wenn die Hitze nachgelassen hat, der Ozean aber noch nicht abgekühlt ist.

  • Der Haken: Im Hochsommer ist die Hitze intensiv, und ohne Wasser und Sonnenschirm geht es nicht.

8. Airlie Beach

Airlie Beach Panorama mit Bucht und Palmen© Nath J Whitsundays · CC BY-SAFoto: Nath J Whitsundays, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Airlie Beach ist sowohl in Australien als auch in Europa bekannt: Von hier legen die Boote zu den Whitsunday Islands ab. Passives Entspannen ist nicht die einzige Option. Du kannst einen Jet-Ski nehmen, tauchen gehen oder auf dem Surfbrett eine Welle erwischen, und die Ausrüstung kannst du direkt vor Ort leihen.

Angelfans fahren vom Pier, von einer Yacht oder unter Wasser auf Trophäenjagd. Am Ufer werden Fisch und Meeresfrüchte auf dem Grill zubereitet, und die Restaurants servieren europäische Menüs und lokale Exoten. Denk an die wichtigste Regel: Schwimmen darfst du nur in abgesperrten Bereichen, denn in diesen Gewässern leben giftige Quallen.

  • Der Haken: Giftige Quallen, Schwimmen ist nur hinter dem Netz erlaubt.

9. The Strand

The Strand Beach mit Quallennetz© WikiTownsvillian at English Wikipedia · CC BY-SAFoto: WikiTownsvillian at English Wikipedia, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

The Strand in Townsville ist ein ausgebautes Stadtreort mit einer langen Uferpromenade. Der Wassereinstieg ist flach, der Boden sandig und glatt, ohne Seegras. Die Badebereiche sind mit Netzen eingezäunt, die vor giftigen Quallen schützen, und wer das Wasser zu kühl findet, kann ins Schwimmbad ausweichen.

Entlang des Ufers wachsen Palmen, dazu kommen Blumenbeete und Rasenflächen, und Radwege führen durch das Gelände. Kinder verbringen ihre Zeit im Wasserpark mit Attraktionen für jedes Alter. Du kannst Apartments oder ein Hotelzimmer für jedes Budget mieten, und die Restaurants an der Strandpromenade servieren ausgezeichneten Fisch und Meeresfrüchte (laut Queensland Tourism, Stand: 09/2026).

Von hier aus kommst du bequem zum Great Barrier Reef und nach Magnetic Island. Plane deine Reise zwischen April und November: Dann ist Trockenzeit, die Luft ist kühler und das Wasser angenehm.

  • Der Haken: In der Regenzeit tauchen in den Küstengewässern Krokodile und Quallen auf.

10. Mission Beach

Tropisches Küstenpanorama mit Strand und Inseln© Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר · CC BY-SAFoto: Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Mission Beach lockt Besucher mit seinem langen Sandstrand. Der goldene Sandstreifen wird auf der Landseite von Palmen gesäumt und sieht besonders bei Sonnenuntergang gut aus. Günstige Unterkünfte findest du im nahe gelegenen Ort, von dem aus du die Umgebung mit einem Mietwagen erkunden kannst.

Der Wassereinstieg ist flach, was Kinder mögen. Es gibt fast keine Wellen, daher ist Mission Beach eine Wahl für alle, die sich im Wasser nicht sicher fühlen. Die beste Reisezeit ist von Mai bis November: Die Niederschläge sind gering, die Luft ist kühler als im Sommer und der Ozean noch warm.

  • Der Haken: Die Ebbe zieht sich sehr weit zurück, und in diesen Stunden weicht das Wasser weit vom Ufer zurück.

11. Palm Cove

Palmen am Palm Cove Beach am Meer© Chris Olszewski · CC BY-SAFoto: Chris Olszewski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Palm Cove ist ein gut ausgestatteter Strand zum Schwimmen und Entspannen. Palmen und Rasenflächen umgeben den Sandstreifen, sodass du Schatten findest. Hier kannst du nicht nur sonnenbaden und in den warmen Wellen des Korallenmeers schwimmen, sondern auch aktiv etwas unternehmen.

Eine Wohnung oder ein Hotelzimmer zu mieten ist unkompliziert: Hotels und Pensionen verschiedener Kategorien liegen in der Nähe. Ein Zoo mit endemischen Tieren ist gleich um die Ecke und für Familien mit Kindern interessant. Essen ist kein Problem: Es gibt einen kleinen Supermarkt, und Cafés und Restaurants mit Fisch und Meeresfrüchten säumen die Straße. Auf dem Markt werden lokales Gemüse und Obst verkauft.

Wähle Palm Cove in der Trockenzeit, von Mai bis November. Das Wasser des Korallenmeers ist noch nicht abgekühlt, während die Luft kühler geworden ist und keine drückende Tageshitze herrscht. Der Aufenthalt am Ufer ist zu jeder Tageszeit angenehm.

  • Der Haken: In den Sommermonaten ist die Hitze drückend, und die angenehme Saison dauert von Mai bis November.

12. Four Mile Beach

Breiter Sandstrand mit Bergen am Horizont© Kgbo · CC BY-SAFoto: Kgbo, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Four Mile Beach erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang von Port Douglas. Ein breiter Streifen aus grauweißem Sand ist von Hainen aus Palmen, Kiefern und Eukalyptusbäumen umgeben. In der natürlichen Kühle zu entspannen und den Duft ätherischer Öle einzuatmen, ist hier selbst an heißen Tagen angenehm.

Der Boden ist sandig, ohne Felsen oder Seegras, und der Einstieg ist flach. Allerdings gibt es ständig kräftige Brandung und böigen Wind. Schwimmen ist hier deshalb für Kinder und ungeübte Schwimmer schwierig. Ausgewiesene Badebereiche sind mit stabilen Netzen eingezäunt, die vor gefährlichen Quallen und Krokodilen schützen.

Hotels stehen etwa fünfzig Meter von der Wasserlinie entfernt, daher ist es am Wasser ruhig und friedlich. Als beste Monate gelten April bis November: Dann ist Trockenzeit, das Wasser ist warm und die Luft bleibt in einem angenehmen Bereich. Der Strand rangiert in der Region Cairns weit oben, also buche deine Unterkunft im Voraus.

  • Der Haken: Kräftige Brandung und böiger Wind, Schwimmen nur in eingenetzten Bereichen.

13. Eighty Mile Beach

Paar beim Spaziergang am Strand bei Sonnenuntergang© Murray Foubister · CC BY-SAFoto: Murray Foubister, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Eighty Mile Beach wählen alle, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen. Ein breiter Streifen aus gelbweißem Sand zieht sich über Dutzende Kilometer an der Meeresküste entlang, und es ist hier immer menschenleer. Du kannst dich überall einrichten, es gibt reichlich Platz für alle.

Der Boden ist fest, und deine Füße sinken beim Einstieg ins Wasser nicht ein. Der Einstieg ist an den meisten Stellen flach, und die Tiefe nimmt langsam zu, sodass sich ungeübte Schwimmer hier wohlfühlen. Natürlichen Schatten gibt es am Ufer nicht: Der Sand wird von spärlichem Gras und Buschwerk gesäumt, also nimm einen Sonnenschirm mit.

Das Gelände ist offen, und der Wind weht ständig. Du kannst mit einem Mietwagen anfahren und es dir bequem machen, und wenn du länger bleiben möchtest, buche einen Stellplatz auf dem Campingplatz oder ein Zimmer im örtlichen Hotel.

Angeln ist hier hervorragend: Du kannst direkt vom Ufer aus werfen, während du knietief im Wasser stehst. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von April bis November, wenn es warm ist und sich der Ozean gut aufheizt.

  • Der Haken: Es gibt keinen Schatten, und das offene Ufer ist ständig windig.

14. Turquoise Bay

Weißer Sandstrand und klares türkisfarbenes Wasser© Robert Young from Belfast, Northern Ireland · CC BYFoto: Robert Young from Belfast, Northern Ireland, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Turquoise Bay bei Exmouth wird kaum beworben, und hier urlauben überwiegend Australier. Das Meer ist bemerkenswert ruhig, die Wellen sind sanft und der Sand ist weiß, daher passt der Ort für einen stillen Urlaub. Manche Reisende vergleichen dieses Ufer mit den Malediven.

Die Vegetation auf den Dünen ist spärlich: vereinzelt Gras und niedriges Buschwerk. Natürlichen Schatten wirst du hier nicht finden, also nimm einen Sonnenschirm und Sonnencreme mit. Dafür erheben sich hinter dir malerische Dünen, und in der Nähe liegt der Cape Range National Park mit seinen Canyons und Schluchten (laut Cape Range National Park, geprüft am 15.09.2026). Wenn du keine Lust mehr hast, aufs Meer zu schauen, mach einen Spaziergang durch das Schutzgebiet.

Übernachten kannst du auf Campingplätzen, aber die liegen weit von der Küste entfernt. Im Ort Exmouth können Besucher aus Hotels mit unterschiedlicher Sternekategorie wählen. Viele Menschen kommen in den ersten Monaten des Jahres hierher, das ist die Hauptsaison zum Schwimmen. Von Juni bis Dezember kannst du ebenfalls schwimmen und sonnenbaden, aber das Wasser fühlt sich kühl an.

  • Der Haken: Die Campingplätze sind weit vom Ufer entfernt, und am Strand gibt es überhaupt keinen Schatten.

15. Pinkys Beach

Strand mit türkisfarbenem Wasser und Steg auf Rottnest© Cookaa · CC BY-SAFoto: Cookaa, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Pinkys Beach liegt auf Rottnest Island in der Nähe von Perth. Der weiße Sand erscheint im Licht des Sonnenuntergangs oder Sonnenaufgangs zartrosa, und auf Fotos kommt er genauso zur Geltung. Das Ufer ist mit feinem, weichem Sand bedeckt, und auch der Grund ist sandig, sodass das Schwimmen für Kinder und Erwachsene angenehm ist.

Der Wassereinstieg ist flach, und Seegras stört nicht. Natürlichen Schatten gibt es am Ufer nicht: Ein Sandstreifen ist von stacheligem Buschwerk umgeben. Für einen komfortablen Aufenthalt nimm einen Sonnenschirm und Wasser mit.

Wenn du ein paar Tage hier verbringen möchtest, übernachte in einem der Hotels: Sie liegen ein paar hundert Meter vom Strand entfernt. In der Nähe von Pinkys Beach gibt es ein architektonisches Wahrzeichen, einen Leuchtturm aus dem frühen letzten Jahrhundert. Die ideale Reisezeit ist von Dezember bis April: Es ist warm, und das Wasser heizt sich auf angenehme Temperaturen auf.

  • Der Haken: Stacheliges Buschwerk statt Schatten, ein Sonnenschirm ist ein Muss.

16. Horseshoe Bay

Hufeisenbucht mit Sandstrand und türkisfarbenem Wasser© Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר · CC BY-SAFoto: Hagai Agmon-Snir حچاي اچمون-سنير חגי אגמון-שניר, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Horseshoe Bay liegt auf Magnetic Island in der Nähe von Townsville. Ein breiter Sandstrand ist von Palmen, Eukalyptus und Nadelbäumen umgeben, daher gibt es reichlich natürlichen Schatten und du brauchst keinen Sonnenschirm. Der Sand ist fein und weich, der Wassereinstieg ist flach, und der Grund ist frei von Seegras.

Wellen sind hier selten, deshalb ist die Bucht bei ungeübten Schwimmern beliebt. Zum sicheren Schwimmen ist ein Teil des Wassers mit einem Netz abgesperrt, das nesselnde Quallen fernhält. Unterkünfte findest du für jeden Geschmack und jedes Budget: Teure Hotels säumen die erste Reihe, und weiter hinten sinken die Zimmerpreise.

Die ideale Reisezeit ist April bis November. Das Wasser bleibt warm, und die Luft erwärmt sich auf angenehme Temperaturen.

  • Der Haken: Unterkünfte in der ersten Reihe sind teuer, such nach günstigeren Optionen weiter vom Ufer entfernt.

17. Cape York

Emu am Monkey Mia Beach an der Bucht© Calistemon · CC BY-SAFoto: Calistemon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Cape York ist der nördlichste Punkt des Kontinents. Ein breiter Streifen schneeweißen Sandes ist von üppiger Vegetation umgeben, und Palmen spenden natürlichen Schatten. Der Wassereinstieg ist flach, der Boden sandig, ohne Seegras. Die Gegend ist vom Menschen kaum erschlossen, deshalb kommen Naturliebhaber hierher.

Die Halbinsel ist Kandidatin für die UNESCO-Welterbeliste: Savannen und tropische Wälder sind hier erhalten geblieben. Doch die Küste hat ihre eigenen Gefahren. Die Gezeiten sind extrem stark, in den hiesigen Gewässern leben giftige Quallen, und Krokodile sind hier keine Seltenheit. Die Gezeiten spülen Berge von Meeresmüll an den Strand, auch wenn die örtlichen Dienste die Küste schnell reinigen.

Es gibt nur wenige Hotels, und sie sind teuer, aber es gibt Campingplätze mit unterschiedlichem Komfort. Hier lässt es sich das ganze Jahr über angenehm Urlaub machen: Selbst in der Regenzeit ist der Ozean warm. Für deine Reise wähle die Monate der Trockenzeit, von Mai bis November.

  • Der Haken: giftige Quallen, Krokodile und starke Gezeiten, schwimme nur an geprüften Stellen.

18. Monkey Mia

Monkey Mia Beach mit Gezeitenbächen und Meer

Monkey Mia liegt in der Shark Bay im Indischen Ozean, und das Gebiet gehört zum UNESCO-Welterbe. Forschungseinrichtungen untersuchen hier das Verhalten von Delfinen. Die Geschichte des Resorts begann Mitte des letzten Jahrhunderts: Die Frau eines Fischers begann, einen Delfin namens Charlie zu füttern, der ans Ufer schwamm. Das Tier gewöhnte sich bald an Menschen und kam ins Flachwasser, um ihr Futter aus der Hand zu nehmen, und andere Delfine folgten.

Heute sind entlang der gesamten Küste Schilder mit Regeln für den Umgang mit Delfinen aufgestellt. Touristen stellen sich vorher am Ufer in einer Reihe auf und warten auf die Großen Tümmler, während Mitarbeiter des Umweltministeriums die Interaktionen überwachen. Neben Delfinen kannst du hier auch Pelikane und Emus beobachten.

Das Resort hat nur ein einziges Hotel, und die Preise sind hoch, daher übernachten viele Besucher auf Campingplätzen entlang der Küste (laut Shark Bay National Park, Stand: 15.09.2026). Du kannst das ganze Jahr über hinfahren, aber die angenehmste Zeit ist von November bis Mai: Das Wasser ist warm und die Luft mild.

  • Der Haken: Das Resort hat nur ein Hotel mit hohen Preisen, also buche Zimmer rechtzeitig im Voraus.

19. Noosa Main Beach

Menschen und Sonnenschirme an einem Sandstrand© StormcrowMithrandir · CC BY-SAFoto: StormcrowMithrandir, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Noosa Main Beach ist ein malerischer Küstenabschnitt, der teilweise vor dem Ostwind geschützt ist. Das bedeutet, dass du hier nicht nur schwimmen, sondern auch Wassersport treiben kannst. Am östlichen Ende gibt es fast keine Wellen, daher ist es ein beliebter Ort für Liebhaber ruhigen Wassers, während Surfer am westlichen Ende Wellen erwischen.

Die Gegend ist von Palmen umgeben, daher gibt es am Ufer viel Schatten. Ein Holzsteg verläuft entlang des weiß-gelben Sandes und macht Spaziergänge einfach. Die örtlichen Behörden bemühen sich, das Resort authentisch und umweltfreundlich zu halten: Westlich des Strandes ist Bauen verboten.

Die Mündung des Noosa River liegt in der Nähe, und das Angeln dort ist ausgezeichnet. Du kannst sowohl Süßwasser- als auch Meeresfische fangen, und der Fang wird direkt am Ufer zubereitet. Die Hotels am Noosa Main Beach sind teuer: Es sind kleine, komfortable Cottages nahe der Küste. Weiter entfernt findest du günstigere Unterkünfte.

Besuche den Strand in der Trockenzeit, von April bis November: Das Wasser ist warm, und die Luft bleibt bei etwa dreißig Grad.

  • Der Haken: Unterkünfte direkt am Strand sind teuer, und günstigere Optionen liegen weiter vom Ufer entfernt.

20. Binalong Bay

Weißer Binalong Bay Beach mit türkisfarbenem Wasser und Hügeln© Aaroncrick · CC BY-SAFoto: Aaroncrick, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Binalong Bay liegt auf der Insel Tasmanien und ist damit der kühlste Ort auf dieser Liste. Rote Felsbrocken sind entlang des sandigen Ufers aufgetürmt und mit vielfarbigen Moosen bedeckt. Üppige Vegetation spendet natürlichen Schatten, und das Wasser bleibt klar und sauber.

Einheimische lieben es, hier zu schwimmen. Der Boden ist sandig und fällt sanft ab, daher planschen Kinder gern in Ufernähe. Der Strand ist etwa dreißig Meter breit, daher gibt es selbst in der Hochsaison genug Platz.

Surfer und Taucher schätzen diese Küste gleichermaßen: Erstere erwischen Wellen, während Letztere die malerischen Unterwasser-Felsformationen erkunden. Die Resortverwaltung bietet Boots- und Kajakverleih an. Wenn du vom Strand genug hast, brich zu Ausflügen durch Tasmanien auf: In den Nationalparks leben Kängurus, Wombats und Possums. Die angenehmste Zeit ist der Februar, wenn das Wasser warm ist und die Luft sich auf fast dreißig Grad erwärmt.

  • Der Haken: Das Wasser ist kühl, daher ist angenehmes Schwimmen nur in den wärmsten Monaten möglich.

Australiens Strände auf der Karte

Unten findest du eine interaktive Karte mit den Stränden aus dieser Liste. Öffne sie und mach dir ein Bild von den Entfernungen: Zwischen dem nördlichen Queensland und Tasmanien liegen mehrere tausend Kilometer, daher wirst du nicht alle zwanzig Strände in einer Reise sehen. Wähle eine Region und plane deine Route darum herum.

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit, um Australiens Strände zu besuchen?

Der Norden des Kontinents läuft nach der Trockenzeit von April bis November, wenn es warm ist und fast kein Regen fällt. Der Süden und Tasmanien eignen sich am besten zum Schwimmen im Dezember und Februar. Wenn du beide Regionen in einer Reise kombinieren möchtest, starte im Dezember im Süden und fahre bis April in den Norden.

Kann man das ganze Jahr über schwimmen?

Im Norden hängt das Schwimmen von der Jahreszeit ab: Von November bis Mai tauchen in tropischen Gewässern giftige Quallen auf, daher ist Schwimmen nur in abgesperrten Bereichen oder Pools erlaubt. Im Winter und Frühling gibt es weniger Einschränkungen. Im Süden ist das Wasser kälter, aber in der warmen Jahreszeit schwimmen die Menschen sogar in Tasmanien (laut Rettungsschwimmerdiensten an Stränden, Stand: 09/2026).

Wo gibt es die besten Surferwellen in Australien?

Gleichmäßige, lange Breaks findest du am Surfers Paradise und am Bondi Beach, während im Süden am Binalong Bay gesurft wird. An der Westküste fahren die Leute am Cottesloe Beach. Wenn du gerade erst lernst, halte dich an kleinere Wellen und bleib in der Nähe der Rettungsschwimmer: Starke Strömungen sind hier häufig.

Braucht man ein Auto?

Für abgelegene Strände ist ein Auto unverzichtbar: Lucky Bay, Eighty Mile Beach, Cape York und Turquoise Bay liegen weit von Ortschaften entfernt, und öffentliche Verkehrsmittel fahren dort nicht hin. Manche Roadtripper campen direkt am Ufer oder auf Campingplätzen. Bondi Beach und The Strand hingegen sind vom Stadtzentrum aus leicht zu erreichen.

Wie viele Tage braucht man für die Reise?

In einer Reise ist es realistisch, eine Region abzudecken, etwa Queensland oder den Südwesten von Western Australia. Für Queensland plane zwei bis drei Wochen ein: Allein die Fahrten zwischen den Stränden dauern Stunden. Wenn du wenig Zeit hast, wähle drei oder vier Strände in der Nähe einer Stadt und versuche nicht, die ganze Liste zu sehen.

Kurz gesagt: welchen Strand du wählen solltest

Wenn du mit Kindern reist: Wähle The Strand oder Horseshoe Bay, wo der Einstieg sanft und das Wasser ruhig ist. Wenn du surfen willst: Surfers Paradise, Bondi Beach oder Binalong Bay. Wenn du Ruhe und Abgeschiedenheit suchst: Eighty Mile Beach, Cape York oder Mission Beach. Wenn deine Route um Perth verläuft: Cottesloe Beach oder Pinkys Beach. Wenn du die Whitsundays planst: Whitehaven Beach und Airlie Beach.

Plane deine Reise für die Trockenzeit, prüfe die Vorhersage und geh nicht in Bereichen ohne Rettungsschwimmer ins Wasser.