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New York in 40 Orten: was geöffnet ist, wo du ein Ticket brauchst und was kostenlos ist

New York in 40 Orten: was geöffnet ist, wo du ein Ticket brauchst und was kostenlos ist

In New York passen vierzig Orte nicht in einen einzigen Urlaub. Sie lassen sich aber gut in Gruppen aufteilen: Lower Manhattan, Midtown, der Central Park mit seinen Museen, Brooklyn und die Bronx. Die Fährpreise zur Freiheitsstatue findest du im eigenen Abschnitt (Stand: 09/2026, US National Park Service), und viele Parks und Gedenkstätten kannst du kostenlos besuchen. Wir haben jeden Eintrag der alten Liste neu geprüft: was sich geändert hat, wo du vorab ein Ticket brauchst und wo du ohne Schlange einfach hineingehen kannst.

Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, wir erhalten dafür eine Provision, und der Preis bleibt für dich gleich.

So nutzt du diese Liste mit 40 Orten

💡 Kurz gesagt:

  • Lower Manhattan an einem Tag: der Freedom Tower, das 9/11 Memorial, der Charging Bull, die Federal Hall, der Battery Park und die Fähre zur Freiheitsstatue.
  • Midtown: Times Square, das Empire State Building, das Rockefeller Center, die St. Patrick's Cathedral, die öffentliche Bibliothek und der Bryant Park.
  • Museen am Central Park: das Metropolitan Museum of Art, das Solomon R. Guggenheim Museum, das American Museum of Natural History.
  • Kostenlos: Central Park, High Line, Brooklyn Bridge, das 9/11 Memorial (die Gedenkstätte selbst, nicht das Museum).
  • Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der Website des National Park Service und der Website des 9/11 Memorial.

Wir haben die Reihenfolge der ursprünglichen Liste beibehalten, aber in jedem Eintrag nur das stehen lassen, was dir auf deiner Reise nützt. Wo eine Zahl auf einer offiziellen Website steht, nennen wir daneben die Quelle und den Monat, in dem wir sie geprüft haben. Wo es keine solche Zahl gibt, schreiben wir ohne Zahlen und empfehlen dir, die Öffnungszeiten vor dem Aufbruch zu prüfen. Die Preise sind in US-Dollar angegeben, und in New York kommt an der Kasse oft noch die Steuer auf den Preis.

Wenn dir wichtig ist

Fang an mit

Eintritt

Aussicht von oben

Empire State Building, Top of the Rock, One World Observatory

Kostenpflichtig, am besten online buchen

Museen von Weltrang

Metropolitan Museum of Art, MoMA, Guggenheim, Whitney

Kostenpflichtig, Ermäßigungen möglich

Die Geschichte der Stadt

Federal Hall, Castle Clinton, 9/11 Memorial

Die Gedenkstätte und das Fort sind kostenlos

Ein Spaziergang ohne Tickets

Central Park, High Line, Brooklyn Bridge

Kostenlos

Ein Tag mit Kindern

Bronx Zoo, Museum of Natural History, Madame Tussauds

Kostenpflichtig

1. Freedom Tower (One World Trade Center)

Der Freedom Tower steht an der Stelle der Twin Towers, die beim Terroranschlag vom 11. September 2001 zerstört wurden. Mit seiner Spitze erreicht er 541 Meter und ist damit das höchste Gebäude New Yorks. Im Inneren liegen vor allem Büros. Ganz oben ist er für Besucher geöffnet: das One World Observatory in den Etagen 100-102. Den Turm siehst du von fast überall in Lower Manhattan, seine Glasfassade spiegelt den Himmel und das Wasser.

Der Aufstieg beginnt mit dem Aufzug. In einer Minute legt die Kabine mehr als hundert Stockwerke zurück, während ein Video an den Wänden zeigt, wie die Stadt gewachsen ist. Oben läuft ein kurzer Film auf einer Leinwand, dann hebt sich die Leinwand und das Panorama öffnet sich nach drei Seiten. Eine Plattform unter freiem Himmel gibt es hier nicht, du schaust also durch Glas. An einem klaren Tag siehst du dafür die Freiheitsstatue, die Brooklyn Bridge und New Jersey.

Auf den Etagen des Observatoriums gibt es ein Café, eine Bar und einen Souvenirladen. Die Preise sind dort höher als unten auf der Straße, aber für viele gehört ein Drink mit Blick auf den Hudson zum Erlebnis dazu. Wenn du sparen willst, nimm das Abendpaket: Nach 20:00 verspricht die Website 50% Rabatt (Stand: 09/2026, One World Observatory). Am Eingang gibt es eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen, große Taschen lässt du also am besten im Hotel.

  • Anfahrt: mit der Subway bis zur Station World Trade Center (Linie E) oder bis Fulton Street, dann zu Fuß den Schildern folgen.
  • Tickets: online mit festem Zeitfenster, Tickets für das One World Observatory bei Tiqets.
  • Der Haken: An einem bewölkten Tag verschwindet die Aussicht, schau also morgens in die Wettervorhersage.

2. Woolworth Building

Fassade des Woolworth Building mit einem Taxi und Baugerüst© Marko Kudjerski from Toronto, Canada · CC BYFoto: Marko Kudjerski from Toronto, Canada, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Woolworth Building ist ein Wolkenkratzer, der wie eine gotische Kathedrale aussieht. Es wurde 1913 am Broadway eröffnet und war fast zwei Jahrzehnte lang das höchste Gebäude der Welt. Seine verzierten Türmchen und Spitzbogenfenster brachten ihm bei den Einheimischen den Spitznamen „Kathedrale des Handels" ein. Zwischen den Glastürmen von Lower Manhattan wirkt es wie ein Besucher aus einer anderen Epoche. Du erkennst es leicht an seinem grünen Kupferdach.

Errichten ließ das Gebäude Frank Woolworth. Er begann als einfacher Verkäufer und hatte die Idee zu Läden, in denen jede Kleinigkeit fünf oder zehn Cent kostete. Der Preis stand auf dem Etikett, und Feilschen war nicht nötig. Aus dieser Idee wurde eine Kette in ganz Amerika. Woolworth bezahlte den Wolkenkratzer bar, ohne Kredit, und überwachte die Ausgestaltung der Lobby persönlich.

Die Lobby mit ihrer Mosaikdecke und den Marmortreppen stand lange Zeit allen offen. Heute befinden sich im Gebäude Büros und Privatwohnungen, und der freie Zugang ist geschlossen. Das Innere siehst du nur bei einer kostenpflichtigen, vorab gebuchten Führung, deren Termine die Verwaltungsgesellschaft veröffentlicht. Von außen kannst du die Fassade rund um die Uhr betrachten. Der beste Blickwinkel ist vom City Hall Park gegenüber, besonders abends, wenn die Beleuchtung angeht.

  • Anfahrt: mit der Subway bis City Hall (Linien R, W) oder Park Place (Linien 2, 3).
  • Für wen: für alle, die die Architektur des frühen 20. Jahrhunderts lieben.
  • Der Haken: Ohne Führung kommst du nicht hinein, und die Termine sind früh vergeben.

3. Metropolitan Museum of Art

Haupteingang des Metropolitan Museum of Art an der Fifth Avenue© TheCatalyst31 · CC BY-SAFoto: TheCatalyst31, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Metropolitan Museum of Art steht an der Fifth Avenue, am östlichen Rand des Central Park. Es ist das größte Kunstmuseum der USA. Der Großteil der Sammlung stammt aus Privatbesitz, und das Museum lebt bis heute vor allem von Spenden und Sponsorengeldern. Selbst eine Woche würde nicht reichen, um alles zu sehen. Such dir deshalb vorab zwei oder drei Abteilungen aus und fang mit ihnen an.

Die Abteilung für amerikanische Kunst zieht durchweg die meisten Besucher an. Ganz in der Nähe findest du den ägyptischen Tempel von Dendur in einer Glashalle, Rüstungen und antike Skulpturen. Wer Malerei liebt, sollte die Säle der Impressionisten ansteuern: Renoir, Monet, Degas. Besonders stolz ist das Museum auf seine Gemälde von Johannes Vermeer, von denen hier gleich mehrere hängen. Moderne Kunst und Fotografie haben eigene Säle.

Die Regel „Zahl, was du möchtest" gilt für Touristen nicht mehr. Sie besteht nur noch für Einwohner des Bundesstaats New York und für Studierende bestimmter Universitäten. Alle anderen zahlen einen festen Preis, prüfe den aktuellen Tarif also vor deinem Besuch auf der Website des Museums. Kauf dein Ticket online: In der Saison kann die Schlange an der Kasse bei der Haupttreppe lang sein. Die alten Blechanstecker, die es statt Tickets gab, sind Geschichte, heute bekommst du einen Papieraufkleber oder einen QR-Code.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 86th Street (Linien 4, 5, 6), dann etwa 10 Minuten zu Fuß nach Westen.
  • Der Haken: An Wochenendnachmittagen sind die Säle der Impressionisten überfüllt, komm also gleich zur Öffnung.

4. Metropolitan Opera

Fassade der Metropolitan Opera mit Bogenfenstern im Lincoln Center

Die Metropolitan Opera ist eine der berühmtesten Opernbühnen der Welt. Hier sangen Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und Maria Callas. Das Ensemble besteht seit 1880, trat in den ersten Jahrzehnten aber in einem alten Theater am Broadway auf. Das heutige Gebäude im Lincoln Center wurde 1966 eröffnet. Seine Fassade mit fünf Bögen siehst du vom Platz am Brunnen aus.

Im Inneren liegt ein Zuschauerraum mit mehreren tausend Plätzen, roten Sesseln und Kristalllüstern, die vor der Vorstellung zur Decke hinauffahren. In der Lobby hängen zwei riesige Wandbilder von Marc Chagall, die man sogar von der Straße aus durch das Glas sieht. Sänger und Kritiker loben die Akustik. Selbst wenn du im obersten Rang sitzt, kommt der Klang klar bei dir an.

Die Spielzeit läuft ungefähr von September bis Mai, mit Vorstellungen an fast jedem Tag. Beliebte Inszenierungen sind lange vor dem Termin ausverkauft, buche deine Plätze also, sobald das Programm auf der Website der Metropolitan Opera veröffentlicht ist. Der Preis hängt vom Rang und von der Inszenierung ab: von günstigen Plätzen unter der Decke bis zum Parkett zum Preis eines guten Hotels. Für Besucher ohne Ticket gibt es in der Lobby einen Shop, außerdem werden Führungen hinter die Kulissen angeboten.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 66 Street-Lincoln Center (Linie 1), der Ausgang liegt direkt am Platz.
  • Für wen: für alle, die bereit sind, einen Abend im Voraus zu planen.
  • Der Haken: Im Sommer pausiert die Hauptspielzeit, und die Auswahl an Vorstellungen ist klein.

5. MoMA, das Museum of Modern Art

Museen für moderne Kunst gibt es heute viele, aber das MoMA war eines der ersten und ist nach wie vor das meistbesuchte. Gegründet wurde es 1929 von drei Mäzeninnen, darunter Abby Aldrich Rockefeller. Deshalb steht das Museum in Midtown, ganz in der Nähe des Rockefeller Center. Von hier aus kommst du zu Fuß zur Fifth Avenue und zur St. Patrick's Cathedral.

Atrium des MoMA mit Besuchern, von oben gesehen© diego_cue · CC BY-SAFoto: diego_cue, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Das heutige Gebäude wurde mehrfach umgebaut. Eine große Renovierung nach Plänen des japanischen Architekten Yoshio Taniguchi wurde 2004 abgeschlossen, und 2019 wurde das Museum noch einmal erweitert und die Sammlung neu gehängt. Auch die Architektur selbst ist hier ein Ausstellungsstück: helle Säle, gläserne Brücken, Blicke auf die Straßen von Midtown. Die Präsentation wechselt regelmäßig, alte Wegweiser nach dem Muster „welches Stockwerk zeigt was" stimmen also nicht mehr.

Die wichtigsten Werke hängen meist im fünften Stock. Dazu gehören Van Goghs „Sternennacht", Picassos „Les Demoiselles d'Avignon" sowie Arbeiten von Matisse, Malewitsch und Mondrian. Pop-Art, Warhol und Rothko findest du eher im vierten. Auf anderen Etagen gibt es Design, Architektur, Fotografie und Film. Nimm dir am Eingang einen kostenlosen Plan mit, denn er zeigt die aktuelle Hängung.

Im Erdgeschoss liegt der Abby Aldrich Rockefeller Sculpture Garden. Er ist einer der ruhigsten Orte in Midtown, und im Sommer finden dort Konzerte statt. Im Untergeschoss gibt es ein Kino, und ein Ticket für eine Vorführung ist oft im Eintrittspreis enthalten. Öffnungszeiten und Preise ändern sich je nach Saison, prüfe sie also am Tag deines Besuchs auf der Website des Museums.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 5 Av/53 St (Linien E, M), der Ausgang liegt einen Block vom Eingang an der 53rd Street entfernt.
  • Tickets: mit festem Zeitfenster, Tickets für das MoMA bei Tiqets.
  • Der Haken: Vor der „Sternennacht" steht immer eine Menschentraube, geh also zuerst dorthin.

6. Fifth Avenue

Fifth Avenue von den Stufen des Metropolitan Museum of Art aus© A. Balet · CC BYFoto: A. Balet, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Die Fifth Avenue ist Manhattans wichtigste Einkaufsstraße und bei den Mieten eine der teuersten Straßen der Welt. Touristen kommen gleich am ersten Tag hierher, so wie sie in Paris die Champs-Élysées ansteuern. Der belebteste Abschnitt liegt zwischen der 49th und der 60th Street. Hier findest du die Flagship-Stores der großen Marken, das Kaufhaus Saks Fifth Avenue und Schaufenster, die zu Weihnachten selbst zur Attraktion werden.

Die Straße ist aber mehr als nur Shopping. Der nördliche Teil entlang des Central Park heißt Museum Mile: das Metropolitan Museum of Art, das Guggenheim, die Neue Galerie, das Museum of the City of New York. An einem Tag kannst du zu Fuß von einem Museum zum nächsten gehen. Für Kunstliebhaber ist das bequemer, als mit der Subway quer durch die Stadt zu fahren.

Auch die Architektur fesselt den Blick. An der Fifth Avenue steht das Empire State Building, und etwas weiter nördlich das spiralförmige Guggenheim-Gebäude. Zwischen den Wolkenkratzern fand die neugotische St. Patrick's Cathedral Platz, und an der 42nd Street findest du die öffentliche Bibliothek mit den Löwen am Eingang.

An Wochenenden werden einzelne Blocks gelegentlich für Paraden gesperrt, zum Beispiel am St. Patrick's Day im März. Die Straße bleibt bis spät in den Abend lebendig. Beginne deinen Spaziergang an der Bibliothek und geh nach Norden Richtung Park: So siehst du fünf Einträge dieser Liste auf einmal.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 5 Av/53 St oder 5 Av/59 St.
  • Der Haken: Im Dezember sind die Gehwege vor den Schaufenstern verstopft, und du kommst nur langsam voran.

7. Freiheitsstatue

Freiheitsstatue mit einem Boot vor der Skyline von Manhattan© Christian David · CC BY-SAFoto: Christian David, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die Freiheitsstatue gilt als das wichtigste Symbol der USA. Geschaffen hat sie der Franzose Frédéric Auguste Bartholdi, und die Statue selbst war ein Geschenk Frankreichs zum hundertsten Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Das Tragwerk konstruierte Gustave Eiffel. Ein kurioses Detail: Zuvor hatte Bartholdi eine ähnliche Leuchtturmfigur für die Einfahrt in den Suezkanal vorgeschlagen, doch dieses Projekt wurde nie umgesetzt. Enthüllt wurde die Statue 1886 auf Liberty Island im Hafen von New York.

Der National Park Service selbst verkauft keinen Eintritt für Liberty Island und Ellis Island. Du zahlst nur für die Fähre von Statue City Cruises, dem einzigen Betreiber, der an den Inseln anlegen darf. Ein Erwachsenenticket kostet 26 $, ein Kinderticket für 4-12 Jahre 17 $, Senioren ab 62 Jahren zahlen 23 $, und Kinder unter 4 Jahren fahren kostenlos (Stand: 09/2026, National Park Service). Im Preis sind die Museen auf beiden Inseln enthalten.

Auf den Sockel und in die Krone kommst du nur mit separaten Tickets, deren Zahl begrenzt ist. In der Krone gibt es keinen Aufzug, nach oben führt eine enge Wendeltreppe. Tickets für die Krone sind mehrere Wochen im Voraus weg, buche sie also gleich nach dem Kauf deiner Flüge. Auf der Insel gibt es ein Museum zur Statue mit der Originalfackel.

Die Fähren legen im Battery Park in Manhattan und im Liberty State Park in New Jersey ab. In Manhattan ist die Schlange länger, und die Sicherheitskontrolle ist dieselbe wie am Flughafen. Wenn du nur ein Foto der Statue brauchst, nimm die kostenlose Staten Island Ferry: Sie fährt an der Insel vorbei. Abends wirkt die angestrahlte Silhouette besonders eindrucksvoll.

  • Anfahrt: mit der Subway bis South Ferry (Linie 1) oder Bowling Green (Linien 4, 5), der Anleger liegt im Battery Park.
  • Touren: Touren zur Freiheitsstatue bei GetYourGuide.
  • Der Haken: Mit Sicherheitskontrolle und Fähre dauert der Ausflug einen halben Tag.

8. Times Square

Nächtliches Panorama des Times Square mit leuchtenden Bildschirmen und Menschenmenge© Guillaume Gogo · CC BY-SAFoto: Guillaume Gogo, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Times Square ist die Kreuzung von Broadway und Seventh Avenue, der belebteste Platz New Yorks. Seinen Namen hat er von der New York Times, die 1904 hierherzog. Die Redaktion sitzt längst in einem anderen Gebäude, aber der Name ist geblieben. Hier finden der Ball Drop an Silvester, Demonstrationen und Straßenveranstaltungen statt. Zu jeder Tages- und Nachtzeit landest du in einem Strom von Menschen.

Der Platz ist heute größtenteils Fußgängerzone. In der Mitte stehen die roten TKTS-Stufen: Darunter liegt ein Schalter, der am Tag der Vorstellung ermäßigte Tickets für Broadway-Shows verkauft. Über den Köpfen leuchten Dutzende Bildschirme. In der Nähe liegt das Studio der ABC-Morgensendung Good Morning America, wo Passanten hinter der Scheibe im Fernsehen landen.

Danach hängt alles von deinen Interessen ab. Madame Tussauds liegt an der 42nd Street, und rund um den Platz erstreckt sich der Theater District mit Dutzenden Broadway-Theatern. Die Läden von M&M's und Disney haben bis spät in die Nacht geöffnet. Zum Abendessen gehst du besser ein paar Blocks weiter zur Ninth Avenue, dort ist es günstiger und ruhiger.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Times Sq-42 St, wo sich fast alle Linien treffen.
  • Der Haken: Auf dem Platz sind kostümierte Figuren und „Mönche" unterwegs, die Geld für Fotos verlangen; geh höflich weiter.

9. Flatiron Building

Flatiron Building in New York von unten gesehen, Schwarz-Weiß-Foto

Das Flatiron Building ist einer der ältesten Wolkenkratzer New Yorks. Gebaut wurde es 1902. Heute überraschen 22 Stockwerke niemanden mehr, doch damals galt das Gebäude als kühnes Experiment. Das dreieckige Grundstück an der Kreuzung von Broadway und Fifth Avenue gab ihm die Form eines Bügeleisens, daher der Spitzname Flatiron. Von seiner spitzen Ecke aus erinnert es an den Bug eines Schiffes.

Zunächst hieß es Fuller Building, nach dem Bauunternehmen von George Fuller. Die Firma gab den Turm als eigenen Firmensitz in Auftrag, und die Größe des Gebäudes sollte zeigen, wie ernst es dem Unternehmen war. Die Einheimischen nannten es jedoch sofort „das Bügeleisen", und der volkstümliche Name verdrängte den offiziellen.

Die Fassade ist im Stil der Neorenaissance gehalten. Sie ist mit Kalkstein und Terrakotta verkleidet, mit floralen Ornamenten, Maskaronen und Medaillons. Je nach Licht tritt das Relief hervor und verschwindet wieder. Geh einmal ganz um das Gebäude herum: Von jeder Straße aus sieht es anders aus, und von der Nordseite wirkt es fast flach.

Im Inneren liegen Büros, Touristen haben keinen Zutritt. Der Bereich vor dem Gebäude wurde aber in eine Fußgängerzone mit Tischen verwandelt. Gegenüber liegt der Madison Square Park, wo du dich auf eine Bank setzen und die Fassade in Ruhe betrachten kannst. Das beste Licht für Fotos gibt es gegen Abend.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 23 St (Linien R, W oder 6), der Ausgang liegt direkt am Gebäude.
  • Der Haken: Die Fassade ist oft eingerüstet, schau dir also vor dem Besuch aktuelle Fotos an.

10. Central Park

Bronzestatue eines geflügelten Engels im Park© Rohit Hirway · CC BY-SAFoto: Rohit Hirway, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Central Park ist Manhattans wichtigste Grünfläche. Er erstreckt sich von der 59th bis zur 110th Street zwischen Fifth Avenue und Central Park West. Es gibt Teiche, Felsen, alte Bäume und große Wiesen. Der Boden unter dem Park ist ein Vermögen wert, und doch lässt die Stadt ihn seit mehr als anderthalb Jahrhunderten unbebaut. Der Park ist von 6:00 bis 1:00 geöffnet, und der Eintritt ist frei (Stand: 09/2026, Central Park Conservancy).

Im Park wird gejoggt, Rad gefahren, Ball gespielt und gepicknickt. Es gibt Cafés und Kioske, aber nicht viele, deshalb bringen viele ihr eigenes Essen mit. Grillen und offenes Feuer sind verboten. Die Eichhörnchen sind hier fast zahm, und im Frühling siehst du am See blühende Kirschbäume.

Kindern gefällt der Central Park Zoo im südlichen Teil, genau der aus dem Animationsfilm „Madagascar". Das Metropolitan Museum of Art steht am östlichen Rand des Parks, an der Fifth Avenue. Das Belvedere Castle und das Delacorte Theater liegen in der Mitte, nicht weit vom Great Lawn.

Im Sommer gibt es auf den Freilichtbühnen kostenlose Konzerte und Aufführungen von „Shakespeare in the Park". Im Winter öffnen die Eisbahnen, und auf den verschneiten Wegen wird es still. Der Zoo, die Eisbahnen und das Bootshaus kosten Eintritt. Im Park gibt es mehrere Dutzend Brücken, jede anders, nimm also eine Karte mit.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 59 St-Columbus Circle (Linien A, C, B, D, 1) oder 5 Av/59 St.
  • Für wen: für alle, die zwischen den Museen eine Verschnaufpause brauchen.
  • Der Haken: Der nördliche Teil des Parks ist groß und menschenleer, nach Einbruch der Dunkelheit bleibst du also besser im südlichen Teil.

11. Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge und die Skyline von Manhattan vom Wasser aus© Taken by Jeffrey Bary, uploaded by CPacker · CC BYFoto: Taken by Jeffrey Bary, uploaded by CPacker, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Brooklyn Bridge verbindet Lower Manhattan und Brooklyn Heights über den East River. Für New York bedeutet sie das, was die Tower Bridge für London bedeutet. Entworfen hat sie der Ingenieur John Roebling. Gebaut wurde von 1869 bis 1883, und im Jahr ihrer Eröffnung war sie die längste Hängebrücke der Welt (Stand: 09/2026, New York City Department of Transportation).

Die Geschichte ihres Baus ist tragisch. John Roebling wurde auf der Baustelle verletzt, noch bevor die Arbeiten begannen, und starb. Sein Sohn Washington machte weiter, doch die Taucherkrankheit fesselte ihn ans Bett. Seine Frau Emily übernahm faktisch die Leitung: Sie gab die Anweisungen ihres Mannes an die Ingenieure weiter und arbeitete sich selbst in die Berechnungen ein. Eine Gedenktafel am Brückenturm erinnert an die Familie Roebling.

Die Brücke trägt auch heute noch die volle Last. Nach Angaben derselben Behörde überquerten sie 2024 im Durchschnitt etwa 29.000 Fußgänger pro Tag, und mehr als 100.000 Fahrzeuge fuhren darüber. Über der Fahrbahn verläuft ein hölzerner Fußgängersteg, und der Radweg wurde auf eine eigene Trasse verlegt. Die Gesamtlänge einschließlich der Zufahrten beträgt etwa 1,8 km.

Der Spaziergang über die Brücke ist kostenlos und dauert 30-40 Minuten, wenn du für Fotos anhältst. Starte auf der Brooklyn-Seite: So hast du Manhattan die ganze Zeit vor dir. Unten bietet der Brooklyn Bridge Park Liegewiesen am Ufer und einen Pier, und fast jede Flussrundfahrt führt unter der Brücke hindurch.

12. Brooklyn Museum

Fassade des Brooklyn Museum mit Kuppel und Säulenreihe

Das Brooklyn Museum ist eines der größten Kunstmuseen der USA. Seine Sammlung umfasst etwa anderthalb Millionen Objekte, von altägyptischen Statuen bis zur zeitgenössischen Malerei. Touristen kommen seltener hierher als in die Museen von Manhattan. In den Sälen triffst du deshalb kaum auf Gedränge.

Die Geschichte des Museums begann 1823 mit einer Bibliothek für Lehrlinge in Brooklyn. Dort landeten die ersten Exponate. Der heutige Palast im Beaux-Arts-Stil entstand ab den 1890er-Jahren, zu einer Zeit, als Brooklyn noch eine eigene Stadt war und mit Manhattan wetteifern wollte. Der Entwurf war in riesigem Maßstab angelegt, doch gebaut wurde nur ein Teil des Gebäudes.

Als der Palast eröffnet wurde, war die eigene Sammlung bescheiden. Dann füllten sich die Säle rasch mit Privatsammlungen und Funden von Expeditionen. Die Mitarbeiter des Museums betrachten die ägyptische Abteilung als ihren größten Stolz, und sie gehört zu den besten in Amerika. Stark sind auch die Säle mit afrikanischer und ozeanischer Kunst, amerikanischer Malerei und feministischer Kunst, darunter Judy Chicagos Installation „The Dinner Party".

Das Museum steht am 200 Eastern Parkway, neben dem Brooklyn Botanic Garden. Schließtage und Öffnungszeiten ändern sich von Zeit zu Zeit, prüfe sie also vor deinem Besuch auf der Website des Museums. Am ersten Samstag vieler Monate gibt es ein Abendprogramm mit Musik.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Eastern Pkwy-Brooklyn Museum (Linien 2, 3), der Ausgang liegt direkt am Eingang.
  • Der Haken: Die Fahrt von Midtown dauert etwa 40 Minuten pro Strecke.

13. Manhattan

Panorama der Wolkenkratzer von Manhattan von oben© Anthony Quintano · CC BYFoto: Anthony Quintano, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Manhattan ist eine Insel und einer der fünf Stadtbezirke von New York, neben Brooklyn, der Bronx, Queens und Staten Island. Es ist der kleinste nach Fläche und der größte nach Einkommen und Bebauungsdichte. Der Name stammt aus der Sprache der Lenape. Der Legende nach kauften die Niederländer die Insel den Einheimischen für Waren im Wert von einigen Dutzend Gulden ab, wobei Historiker über die Einzelheiten dieses Handels streiten.

Die meisten Orte unserer Liste liegen genau hier. Lower Manhattan mit der Wall Street steht für die Finanzwelt, in Midtown sind die Büros und Theater, und an der Upper East Side die Museen. Nirgendwo sonst stehen Wolkenkratzer so dicht. Die Insel ist praktisch durch ein Straßenraster gegliedert: Avenues verlaufen von Süd nach Nord, Streets von West nach Ost, und du lernst schnell, dich an den Nummern zu orientieren.

Auf der Insel liegen Dutzende Viertel, jedes mit eigenem Charakter. Chinatown und Little Italy, Harlem mit seinen Jazzclubs, SoHo mit seinen Gusseisenfassaden, Greenwich Village mit seinen Cafés. Katholische Kathedralen, Synagogen, buddhistische Tempel und orthodoxe Kirchen stehen Seite an Seite. Such dir für einen halben Tag zwei benachbarte Viertel aus und geh zu Fuß: So siehst du die Stadt besser als aus dem Busfenster.

14. Grand Central Terminal

Tierkreisdecke des Grand Central Terminal mit dem Sternbild Krebs© Nan Palmero from San Antonio, TX, USA · CC BYFoto: Nan Palmero from San Antonio, TX, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Der Grand Central Terminal sieht eher nach Theater als nach Bahnhof aus. Die Beaux-Arts-Fassade schmücken Bogenfenster und eine Skulpturengruppe mit Uhr auf dem Dach. Der erste Bahnhof an dieser Stelle wurde 1871 eröffnet, das heutige Gebäude 1913. Nach der Zahl der Bahnsteige gilt Grand Central als größter Bahnhof der Welt.

Die Haupthalle erkennst du an ihrem türkisfarbenen Gewölbe mit Sternenhimmel und an der vergoldeten Uhr über dem Informationsschalter. Von hier fahren die Pendlerzüge der Metro-North in den Norden des Bundesstaats New York und nach Connecticut. Im Untergeschoss liegen ein Food-Court und die Oyster Bar, die es seit der Eröffnung des Bahnhofs gibt. Stell dich in die Ecke am Eingang des Restaurants und flüstere in die Wand: In der „Whispering Gallery" hört dich dein Freund am gegenüberliegenden Bogen.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Grand Central-42 St (Linien 4, 5, 6, 7, S).
  • Der Haken: Zur Stoßzeit füllt sich die Halle mit Pendlern, komm für Fotos also an einem Wochenendmorgen.

15. Broadway

Der Broadway ist Manhattans längste Straße. Er führt vom Bowling Green am südlichen Ende der Insel durch ganz Manhattan in die Bronx und weiter über die Stadtgrenze hinaus. Anders als das strenge Raster der Avenues schneidet der Broadway schräg hindurch und folgt einem alten Pfad der amerikanischen Ureinwohner. Wo er die Avenues kreuzt, entstehen Plätze: Times Square, Herald Square, Union Square.

In den letzten Jahren wurden mehrere Abschnitte der Straße in Fußgängerzonen mit Tischen und Blumenbeeten umgewandelt. Es gibt weniger Autos und mehr Menschen. Jeder Abschnitt hat seinen eigenen Charakter. In Lower Manhattan ist es ein Geschäftsviertel, am Times Square sind es Werbetafeln und Menschenmassen, und an der Upper West Side sind es Wohnblocks und Lebensmittelmärkte.

Für Touristen heißt der wichtigste Abschnitt Theater District. Dort gibt es rund vierzig große Theater, in denen „Der König der Löwen", „Chicago", „Hamilton" und andere Musicals laufen. Wenn davon die Rede ist, „zum Broadway zu gehen", sind genau diese wenigen Blocks rund um den Times Square gemeint.

Viele Einträge dieser Liste liegen am Broadway oder direkt daneben: das Flatiron Building, das Kaufhaus Macy's, das Lincoln Center mit der Metropolitan Opera, die Columbia University. Die ganze Straße schaffst du an einem Tag nicht zu Fuß. Wähle den Abschnitt vom Union Square bis zum Times Square, das sind in gemütlichem Tempo etwa zwei Stunden.

  • Anfahrt: Die Subway-Linien 1, R und W fahren den Broadway entlang.
  • Der Haken: Tickets für die Hits sind teuer, günstiger kaufst du sie am Tag der Vorstellung am TKTS-Schalter.

16. Brighton Beach

Geschäfte mit russischen Schildern an der Brighton Beach Avenue© Андрей Бобровский · CC BYFoto: Андрей Бобровский, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Brighton Beach ist ein Viertel am Meer im Süden von Brooklyn, an der Atlantikküste. Es liegt neben Coney Island, und beide sind durch eine hölzerne Strandpromenade verbunden. Der Name sagt schon alles: Das ist ein Strandviertel. Von der Hauptstraße bis zum Sand sind es nur ein paar Blocks.

Die Hauptstraße des Viertels ist die Brighton Beach Avenue. Über ihr verläuft eine Hochbahnstrecke der Subway, deshalb ist es hier immer laut und selbst tagsüber etwas dunkel. Unter den Gleisen reihen sich Lebensmittelläden, Apotheken, Bäckereien und kleine Märkte aneinander. Das Viertel nimmt seit Jahrzehnten Einwanderer aus vielen Ländern auf, und du siehst Schilder in mehreren Sprachen.

Die meisten Touristen kommen im Sommer wegen des Strands und der Promenade hierher. Über die Holzbohlen kannst du bis nach Coney Island mit seinem Vergnügungspark, dem Riesenrad und dem Aquarium laufen. Baden ist in der Saison erlaubt, wenn Rettungsschwimmer im Dienst sind. Abends füllen sich die Cafés an der Promenade mit Einheimischen.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Brighton Beach (Linien B, Q), etwa eine Stunde von Midtown.
  • Der Haken: Außerhalb der Sommersaison ist der Strand leer, und für ein einzelnes Viertel ist die Fahrt lang.

17. High Line

Weg im High Line Park zwischen Wolkenkratzern© Wil Fyfordy · CC BY-SAFoto: Wil Fyfordy, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Die High Line ist ein Park auf einem alten Güterbahnviadukt, das über den Straßen der West Side von Manhattan verläuft. Seit 1980 fuhren hier keine Züge mehr, und die Trasse wucherte mit Gras zu. Es gab Pläne, sie abzureißen, doch Anwohner setzten sich erfolgreich dafür ein, das Viadukt in einen Park zu verwandeln. Der erste Abschnitt wurde 2009 eröffnet.

Heute ist es eine etwa 2,3 km lange Fußgängerpromenade, von der Gansevoort Street im Meatpacking District bis zu den Hudson Yards an der 34th Street. Der Weg verläuft mehrere Stockwerke über dem Boden. Stellenweise sind die alten Schienen mitten zwischen den Beeten erhalten. Die Bepflanzung ist so gewählt, dass vom Frühling bis in den späten Herbst immer etwas blüht.

Unterwegs findest du Liegebänke, ein Amphitheater mit Fenster zur Tenth Avenue, Street-Art und in den wärmeren Monaten Kaffeekioske. Vom Viadukt aus hast du gute Blicke auf die Fassaden von Chelsea, den Hudson und die neuen Türme der Hudson Yards. Der Eintritt ist frei, und die Öffnungszeiten ändern sich je nach Saison.

  • Anfahrt: Der südliche Eingang liegt am Whitney Museum, mit der Subway bis 14 St (Linien A, C, E, L); der nördliche liegt am Vessel.
  • Der Haken: An Wochenendnachmittagen drängen sich die Menschen in den schmalen Abschnitten, geh also am Morgen.

18. Battery Park

Battery Park und die Wolkenkratzer von Lower Manhattan von oben© Gryffindor · CC BY-SAFoto: Gryffindor, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Der Battery Park nimmt die Südspitze Manhattans ein. Zur Stadt hin wird er von den Hochhäusern des Financial District begrenzt, zum Wasser hin vom Hafen und dem Blick auf die Freiheitsstatue. Im Park gibt es viele Bäume, Wiesen und Denkmäler, und Wege führen an der Uferpromenade entlang. Eine freie Bank am Wasser findest du selbst in der Hochsaison.

Seinen Namen hat der Park von der Artilleriebatterie, die die Stadt in der Kolonialzeit verteidigte. Hier steht auch Castle Clinton, ein Fort, das vor dem Krieg von 1812 gebaut wurde. Später diente es als Einwanderungsstation, heute ist es ein historisches Denkmal. Im Fort werden die Tickets für die Fähre zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island verkauft.

Im Park steht Fritz Koenigs bronzene „Sphere". Sie schmückte einst den Platz zwischen den Twin Towers, überstand den Anschlag von 2001 und dient heute als Mahnmal. In der Nähe, im ehemaligen Zollhaus, liegt das National Museum of the American Indian, dessen Eintritt frei ist.

Nördlich des Parks liegt der kleine Platz Bowling Green, wo der Charging Bull steht. Dort beginnt auch der Broadway. An der Uferpromenade sind Radfahrer und Inlineskater unterwegs, und am Spielplatz SeaGlass Carousel gibt es ein Karussell in Form von Meeresfischen.

  • Anfahrt: mit der Subway bis South Ferry (Linie 1), Bowling Green (Linien 4, 5) oder Whitehall St (Linien R, W).
  • Der Haken: In der Nähe der Fährkasse sind inoffizielle Ticketverkäufer unterwegs, kauf also nur im Fort oder online.

19. Empire State Building

Das Empire State Building wurde 1931 eröffnet. Das Gebäude ist 381 Meter hoch, mit Antenne etwa 443 Meter. Fast 40 Jahre lang war es der höchste Wolkenkratzer der Welt. Heute gibt es in New York höhere Gebäude, aber seine abgestufte Silhouette und die Spitze bleiben das prägende Bild der Stadt.

Die Hauptaussichtsplattform liegt im 86. Stock und ist nach oben offen. Weiter oben gibt es eine verglaste Plattform im 102. Stock. Im September 2026 waren die Aussichtsplattformen von 10:00 bis 23:00 geöffnet, und ein Basisticket für den 86. Stock kostete ab 46 $ (Stand: 09/2026, Website des Empire State Building). Auf dem Weg nach oben kommst du durch ein Museum im zweiten Stock, das die Geschichte des Baus und des Films „King Kong" erzählt.

Jedes Jahr findet hier ein Treppenlauf bis in den 86. Stock statt, das sind mehr als anderthalbtausend Stufen. Die Beleuchtung der Spitze wechselt zu Feiertagen und Anlässen die Farbe. Wenn du den Wolkenkratzer selbst fotografieren willst, fahr nicht hier hinauf, sondern auf das Top of the Rock.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 34 St-Herald Sq (Linien B, D, F, M, N, Q, R, W), der Eingang liegt an der Fifth Avenue.
  • Tickets: Tickets für das Empire State Building bei Tiqets.
  • Der Haken: Zum Sonnenuntergang kann die Schlange an den Aufzügen über eine Stunde dauern, buche also vorab ein Zeitfenster.

20. Chrysler Building

Spiegelung der Fassade mit einer US-Flagge in Fensterglas© Axel Tschentscher · CC BY-SAFoto: Axel Tschentscher, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Viele nennen das Chrysler Building den schönsten Wolkenkratzer New Yorks. Es wurde für den Autokonzern Chrysler gebaut und 1930 eröffnet. Es ist 319 Meter hoch. Die Stahlspitze wurde im Inneren des Gebäudes zusammengesetzt und in anderthalb Stunden an ihren Platz gehoben, um die Konkurrenten im Wettlauf um den Höhenrekord zu schlagen.

Die Art-déco-Fassade ist mit Symbolen aus der Autowelt geschmückt: Adler, Flügel und Muster in Form von Radkappen. Nachts leuchtet die Krone aus Edelstahl in Halbkreisen. Im Inneren liegen Büros, Touristen haben keinen Zutritt. Du kannst nur die Lobby mit ihren Marmorwänden und der bemalten Decke sehen, und auch das nur während der Geschäftszeiten.

  • Anfahrt: Ecke Lexington Avenue und 42nd Street, zwei Blocks vom Grand Central Terminal.
  • Der Haken: Von unten ist die Spitze kaum zu sehen, für Fotos brauchst du also eine Aussichtsplattform oder die Ecke 42nd Street und Third Avenue.

21. Rockefeller Center

Blick vom Top of the Rock bei Sonnenuntergang

Das Rockefeller Center ist ein Komplex aus 19 Gebäuden in Midtown zwischen Fifth und Sixth Avenue. Gebaut wurde es in den 1930er-Jahren mit dem Geld von John D. Rockefeller Jr., mitten in der Weltwirtschaftskrise. 1987 wurde der Komplex zum National Historic Landmark erklärt. Hier gibt es Büros, Geschäfte, Restaurants, die Fernsehstudios von NBC und die Konzerthalle Radio City Music Hall.

Im Winter stehen auf dem Platz der wichtigste Weihnachtsbaum der Stadt und eine Eisbahn. Die Lichter des Baums werden Anfang Dezember eingeschaltet, und in diesen Wochen ist der Platz sehr voll. Die Aussichtsplattform Top of the Rock liegt in den Etagen 67-70 und hat drei Ebenen, einige davon unter freiem Himmel. Von hier siehst du sowohl das Empire State Building als auch den gesamten Central Park. Durch die NBC-Studios werden kostenpflichtige Führungen angeboten.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 47-50 Sts-Rockefeller Ctr (Linien B, D, F, M).
  • Tickets: Tickets für das Top of the Rock bei Tiqets.
  • Der Haken: Im Dezember werden Besucher in einer Schlange zwischen Absperrgittern zum Baum durchgelassen.

22. Charging Bull

Bronzener Charging Bull auf der Straße vor einem Gebäude© Tdorante10 · CC BY-SAFoto: Tdorante10, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Der Charging Bull steht im Bowling Green, nicht weit von der Wall Street. Der Bildhauer Arturo Di Modica goss ihn nach dem Börsencrash von 1987 auf eigene Kosten, als Symbol für die Stärke und Widerstandskraft des amerikanischen Marktes. In einer Dezembernacht 1989 stellte er den Bullen ohne Genehmigung vor der New Yorker Börse auf. Die Stadt entfernte die Skulptur, stellte sie aber nach Protesten der New Yorker an ihrem heutigen Platz auf.

Der Bulle wiegt etwa drei Tonnen. Der gesenkte Kopf, die geblähten Nüstern und die angespannten Beine vermitteln den Angriff. 2017 wurde ihm gegenüber die Figur „Fearless Girl" aufgestellt, und Di Modica protestierte öffentlich. Das Mädchen wurde später vor das Börsengebäude versetzt, wo es bis heute steht. Um den Bullen herum ist fast immer eine Menschentraube, in der Leute auf ihr Foto warten.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Bowling Green (Linien 4, 5).
  • Der Haken: Tagsüber bekommst du kein Foto ohne Fremde im Bild, komm also vor 8:00.

23. 9/11 Memorial

Namen am 9/11 Memorial mit einer kleinen Flagge und einer Rose

Das 9/11 Memorial liegt an der Stelle der Twin Towers des World Trade Center. Der Anschlag vom 11. September 2001 kostete fast dreitausend Menschen das Leben. Heute liegen in den Grundrissen der Türme zwei riesige Becken, an deren Wänden das Wasser in die Tiefe stürzt. In die bronzenen Brüstungen sind die Namen der Toten eingeschnitten, darunter auch die Opfer des Bombenanschlags von 1993. Die Gedenkstätte selbst ist täglich von 8:00 bis 20:00 geöffnet, und der Eintritt ist frei.

Unter dem Platz liegt das 9/11 Museum. Die Ausstellung führt hinab bis zu den Fundamenten der Türme. Erhalten sind hier die Stützwand, die das Wasser des Hudson zurückhielt, verbogene Stahlträger und persönliche Gegenstände der Opfer. Das Museum ist von Mittwoch bis Montag und an ausgewählten Dienstagen von 9:00 bis 19:00 geöffnet, letzter Einlass ist um 17:30 (Stand: 09/2026, 9/11 Memorial & Museum). Der Eintritt ins Museum ist kostenpflichtig, und am besten holst du dir online ein Ticket mit Zeitfenster.

  • Anfahrt: mit der Subway bis WTC Cortlandt (Linie 1) oder World Trade Center (Linie E).
  • Der Haken: Die Ausstellung ist emotional belastend, überleg es dir also vorher, wenn du kleine Kinder dabeihast.

24. Solomon R. Guggenheim Museum

Spiralförmiges Gebäude des Guggenheim Museum in New York© Jean-Christophe BENOIST · CC BYFoto: Jean-Christophe BENOIST, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia Commons

Das Gebäude des Guggenheim Museum verwechselst du mit nichts anderem. Die weiße Spirale an der Fifth Avenue sticht zwischen den rechteckigen Häusern der Upper East Side hervor. Der Industrielle Solomon Guggenheim sammelte auf Anraten der Künstlerin Hilla von Rebay Malerei des späten 19. und des 20. Jahrhunderts. Seine Stiftung eröffnete 1939 ihre erste Galerie.

Das heutige Gebäude entwarf Frank Lloyd Wright. Es wurde 1959 eröffnet, nach dem Tod sowohl des Sammlers als auch des Architekten selbst. Im Inneren verläuft eine einzige lange Spiralrampe. Am einfachsten fährst du mit dem Aufzug nach oben und gehst die Rampe hinunter, so steigst du mühelos ab und siehst die Ausstellung der Reihe nach.

Zur ständigen Sammlung gehören Kandinsky, Picasso, Chagall und Impressionisten aus der Sammlung Thannhauser. Auf der Rampe sind meist Wechselausstellungen zu sehen. Öffnungszeiten und Preise ändern sich, die aktuellen Angaben stehen auf der Website des Guggenheim.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 86 St (Linien 4, 5, 6), dann etwa 10 Minuten zu Fuß zur Fifth Avenue.
  • Der Haken: Während des Ausstellungswechsels ist ein Teil der Rampe gesperrt.

25. Cathedral of St. John the Divine

Cathedral of St. John the Divine, gotische Fassade mit Rosenfenster© Franco Folini · CC BY-SAFoto: Franco Folini, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia Commons

Die Cathedral of St. John the Divine steht an der Amsterdam Avenue in Morningside Heights. Sie ist eine Kathedrale der Episkopalkirche der USA, des amerikanischen Zweigs des Anglikanismus. Nach ihrer Grundfläche gehört sie zu den größten christlichen Kirchen der Welt. Der Bau gilt offiziell noch immer als unvollendet, weshalb die Einheimischen über „St. John the Unfinished" witzeln.

Der Grundstein wurde 1892 gelegt. Der erste Entwurf war im byzantinisch-romanischen Stil gehalten, dann wechselten die Architekten, und das Langhaus wurde gotisch vollendet. Die Arbeiten gingen langsam voran, unterbrochen von Kriegen und Geldmangel. Die episkopale Gemeinde wollte eine Kirche, die größer ist als die katholische St. Patrick's Cathedral an der Fifth Avenue, und was die Größe angeht, ist ihr das gelungen.

Im Inneren siehst du ein riesiges Rosenfenster über dem Eingang, Bronzetüren mit biblischen Szenen und Kapellen verschiedener nationaler Gemeinden. Die Kathedrale ist für ihre Offenheit bekannt: Hier finden Konzerte, Ausstellungen und im Oktober eine Tiersegnung statt. Auf der Südseite steht der skulpturale „Peace Fountain" mit einer Figur des Erzengels Michael. Auf dem Gelände laufen Pfauen frei herum.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Cathedral Pkwy-110 St (Linie 1), dann etwa 5 Minuten zu Fuß.
  • Der Haken: Die Kathedrale liegt abseits der Hauptrouten, verbinde sie also mit der Columbia University.

26. New York Public Library

Hauptgebäude der New York Public Library an der Fifth Avenue© ajay_suresh · CC BYFoto: ajay_suresh, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Hauptgebäude der New York Public Library steht an der Fifth Avenue zwischen der 40th und der 42nd Street. Heute heißt es Stephen A. Schwarzman Building. Den Architekturwettbewerb gewann das Büro Carrère & Hastings, und die Bibliothek wurde 1911 eröffnet. Die Marmorfassade mit ihren Säulen bewachen zwei steinerne Löwen namens Patience und Fortitude.

Die Bibliothek entstand aus dem Zusammenschluss mehrerer privater Sammlungen: der Astor- und der Lenox-Bibliothek sowie des Tilden Trust. Errichtet wurde das Gebäude an der Stelle des alten Croton-Reservoirs. Der Eintritt ist für alle frei, und du brauchst weder Reisepass noch Bibliotheksausweis. Du kannst hineingehen und dir die Säle sowie die Ausstellungen aus den Beständen der Bibliothek ansehen.

Das Glanzstück ist der Rose Main Reading Room im dritten Stock. Er ist fast zwei Häuserblocks lang, mit bemalter Decke, Wolken in den Deckengemälden und massiven Kronleuchtern. Die Tische mit Messinglampen werden wirklich genutzt, und im Saal ist es still. Geh ohne Blitz hinein und stör die Leute nicht, die dort arbeiten.

Das Bibliothekssystem bewahrt Millionen von Büchern, Karten, Handschriften und Fotografien auf, ein Teil davon ist digitalisiert und online verfügbar. Im Erdgeschoss werden manchmal Raritäten gezeigt, etwa eine der ersten Gutenberg-Bibeln oder die Original-Stofftiere von Winnie-the-Pooh. Hinter der Bibliothek beginnt der Bryant Park, du kannst also beides verbinden.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 5 Av (Linie 7) oder 42 St-Bryant Pk (Linien B, D, F, M).
  • Der Haken: Der Lesesaal ist manchmal wegen Veranstaltungen geschlossen, prüfe also den Plan auf der Website der Bibliothek.

27. American Museum of Natural History

Rüstung und Waffen von den Gilbertinseln in einer Museumsvitrine© Vicpeters · CC BYFoto: Vicpeters, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia Commons

Viele kennen dieses Museum aus dem Film „Nachts im Museum". Das American Museum of Natural History steht am Central Park an der Upper West Side. Es wurde 1869 gegründet und ist bis heute eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Das Museum hat Forschungsabteilungen für Anthropologie, Paläontologie, Mineralogie und Astrophysik.

Anfangs war die Sammlung im Arsenal-Gebäude im Central Park untergebracht. 1877 zog das Museum in ein eigenes Gebäude, das seitdem auf einen ganzen Häuserblock angewachsen ist. 2023 wurde das neue Gilder Center mit einem Insektarium und einem Schmetterlingspavillon eröffnet. Nebenan liegt das Hayden Planetarium in seinem Glaswürfel.

Die wichtigsten Säle sind den Dinosauriern gewidmet: Die Skelette von Tyrannosaurus und Apatosaurus stehen im vierten Stock. Kinder bekommst du kaum aus der Hall of Ocean Life weg, wo ein Blauwal in Lebensgröße von der Decke hängt. Außerdem gibt es Dioramen mit Tieren Afrikas und Nordamerikas, Meteoriten und Mineralien. An einem Tag siehst du nur einen Teil, such dir also drei oder vier Säle aus.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 81 St-Museum of Natural History (Linien B, C), der Ausgang führt direkt ins Gebäude.
  • Für wen: für Familien mit Kindern, weil viele Säle interaktiv sind.
  • Der Haken: Tickets für Sondershows und das Planetarium werden getrennt vom Eintritt verkauft.

28. St. Patrick's Cathedral

Fassade der St. Patrick's Cathedral und die Atlas-Statue© MARIA JOSE REYGADAS · CC BY-SAFoto: MARIA JOSE REYGADAS, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia Commons

Die St. Patrick's Cathedral steht an der Fifth Avenue gegenüber dem Rockefeller Center. Sie ist die größte neugotische katholische Kathedrale der USA. Ihre weißen Türme vor den Glastürmen ergeben eine der bekanntesten Ansichten von Midtown. Als der Standort gewählt wurde, lag das Grundstück außerhalb der Stadt, und das Vorhaben wurde als Wahnsinn bezeichnet. Heute ist es das absolute Zentrum.

Gebaut wurde die Kathedrale für die katholische Gemeinde, vor allem irische Einwanderer. Der Grundstein wurde 1858 gelegt, geweiht wurde die Kirche 1879, und die Türme wurden später vollendet. Der Architekt James Renwick ließ sich von den Kathedralen in Köln und Reims inspirieren. Im Inneren siehst du den Altar, Glasfenster aus Frankreich und England und die Marienkapelle hinter dem Hochaltar.

Die Old St. Patrick's Cathedral an der Mott Street in Nolita ist älter. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde um diese Kirche eine Mauer gebaut, um die Gemeindemitglieder vor Angriffen von Katholikengegnern zu schützen. Die heutige Kathedrale entstand in ruhigeren Zeiten. Eine große Restaurierung wurde 2015 abgeschlossen, und die Fassade ist wieder hell.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 5 Av/53 St (Linien E, M) oder 47-50 Sts-Rockefeller Ctr.
  • Der Haken: Während der Messe ist der Zugang eingeschränkt, Touristen kommen also besser zwischen den Gottesdiensten.

29. Vessel

Vessel in den Hudson Yards bei Nacht im Schneetreiben© Anthony Quintano from Mount Laurel, United States · CC BYFoto: Anthony Quintano from Mount Laurel, United States, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Vessel ist ein begehbares Bauwerk aus Treppen im Neubauviertel Hudson Yards an der West Side von Manhattan. Entworfen hat es das britische Studio von Thomas Heatherwick, und eröffnet wurde das Vessel 2019. Von außen sieht es aus wie eine kupferne Bienenwabe oder ein Korb. Im Inneren greifen die Treppen ineinander und führen zu Dutzenden Plattformen.

Nach Angaben seiner Gestalter hat das Vessel 154 Treppenläufe, fast 2.500 Stufen und 80 Plattformen. Es steht neben dem nördlichen Ende der High Line, es bietet sich also an, den Park entlangzugehen und hier zu enden. Das Bauwerk hebt sich scharf von den Glastürmen der Hudson Yards ab, und genau darum geht es.

Nach mehreren tragischen Vorfällen wurde das Vessel für Besucher geschlossen. Inzwischen ist es wieder geöffnet, allerdings mit Sicherheitsnetzen an den Brüstungen. Der Eintritt ist kostenpflichtig, Tickets mit Zeitfenster gibt es auf der Website der Hudson Yards. Den freien Eintritt der ersten Jahre gibt es nicht mehr.

In der Nähe liegen die Aussichtsplattform Edge mit ihrem Glasboden, ein Einkaufszentrum und der Food-Markt Mercado Little Spain. Wenn du nicht hinaufsteigen willst, sieht das Vessel auch vom Platz unten gut aus.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 34 St-Hudson Yards (Linie 7).
  • Der Haken: Die oberen Ebenen sind schmal, und Menschen mit Höhenangst fühlen sich dort unwohl.

30. Madame Tussauds

Fassade von Madame Tussauds mit einer riesigen Hand© Laslovarga ; cropped by Beyond My Ken ( talk ) 23:50, 2 May 2010 (UTC) · CC BY-SAFoto: Laslovarga ; cropped by Beyond My Ken ( talk ) 23:50, 2 May 2010 (UTC), CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds liegt an der 42nd Street am Times Square. Den Eingang erkennst du an der riesigen Hand über der Tür. Die Figuren sind mit großer Genauigkeit gearbeitet, bis hin zu Augenfarbe und Falten. Die meisten Besucher kommen für Fotos mit Stars aus Film, Musik und Sport.

Die Räume sind nach Themen geordnet: Hollywood, Musik, Sport, Marvel-Superhelden, amerikanische Präsidenten. Du kannst dich neben Lady Gaga, Elvis Presley oder George Washington stellen. Die Figuren stehen nicht hinter Glas, Anfassen und Posieren sind erlaubt. Für Kinder gibt es eigene interaktive Bereiche.

Die Öffnungszeiten sind je nach Tag unterschiedlich. Am Tag unserer Prüfung war das Museum von 10:00 bis 19:00 geöffnet (Stand: 09/2026, Website von Madame Tussauds New York). Online-Tickets sind meist günstiger als an der Kasse und werden oft im Kombipaket mit anderen Attraktionen am Times Square verkauft.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Times Sq-42 St.
  • Tickets: Tickets für Madame Tussauds bei Tiqets.
  • Der Haken: Ein Besuch dauert etwa anderthalb Stunden, der Preis liegt aber auf dem Niveau von Museen von Weltrang.

31. Bryant Park

Grüne Wiese im Bryant Park zwischen Wolkenkratzern

Der Bryant Park liegt zwischen Fifth und Sixth Avenue, direkt hinter der öffentlichen Bibliothek. Er ist bescheidener als der Central Park, eher eine große Wiese zwischen den Wolkenkratzern von Midtown. Benannt ist er nach dem Dichter und Redakteur William Cullen Bryant, einem Fürsprecher für die Anlage des Central Park. An dieser Stelle lag einst ein Armenfriedhof, dann ein Wasserreservoir und heute ein Park.

Das Bryant-Denkmal steht an der Rückwand der Bibliothek. Im Park gibt es das Karussell Le Carrousel im französischen Stil, Tische für Schach und Tischtennis sowie einen Lesesaal im Freien mit Büchern und Zeitschriften. An Sommerabenden werden auf der Wiese Filme unter freiem Himmel gezeigt. Du kannst dir einen Stuhl nehmen und dich hinsetzen, wo du willst, denn die Stühle sind nicht festgeschraubt.

Im Winter wird die Wiese zur Eisbahn, und drumherum öffnet der Weihnachtsmarkt Winter Village mit Dutzenden Ständen. Der Eintritt zur Eisbahn ist frei, du zahlst nur für den Schlittschuhverleih. Leer ist der Park nie, nicht einmal bei Regen: Büroangestellte essen hier das ganze Jahr über zu Mittag.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 42 St-Bryant Pk (Linien B, D, F, M).
  • Der Haken: Zur Mittagszeit ist ein freier Stuhl schwer zu finden.

32. Hauptquartier der Vereinten Nationen

Hauptquartier der Vereinten Nationen am East River in New York© Superbass · CC BY-SAFoto: Superbass, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Hauptquartier der Vereinten Nationen steht am Ufer des East River im östlichen Teil von Midtown. Zum Komplex gehören das 39-stöckige Sekretariatsgebäude, der Saal der Generalversammlung, die Dag-Hammarskjöld-Bibliothek und das Konferenzgebäude. Nach einem Abkommen mit den USA wird das Gelände von der UNO verwaltet und hat einen Sonderstatus. Das Grundstück kaufte John D. Rockefeller Jr. und schenkte es der Organisation.

Das Sekretariat wurde ab 1949 gebaut. Bevor die Wahl auf Manhattan fiel, wurden andere Standorte erwogen, darunter Navy Island bei den Niagarafällen. Vor dem Eingang steht die Skulptur „Non-Violence", ein Revolver mit verknotetem Lauf. Im Garten steht die Statue „Schwerter zu Pflugscharen", und die japanische „Friedensglocke" wird zu Beginn der Sitzungsperioden geläutet.

Hinein kommst du nur mit einer Führung. Geführte Gruppen gibt es an Werktagen, der Besucherservice ist von 9:00 bis 17:00 geöffnet, und vor dem Besuch muss sich jeder Gast auf der Sicherheitswebsite der UNO registrieren. Während der Generaldebatte der Generalversammlung ist das Hauptquartier geschlossen: 2026 vom 12. September bis zum 4. Oktober (Stand: 09/2026, UN-Besucherzentrum).

  • Anfahrt: mit der Subway bis Grand Central-42 St, dann etwa 15 Minuten zu Fuß nach Osten, der Eingang liegt an der First Avenue auf Höhe der 46th Street.
  • Der Haken: Ohne Buchung und Registrierung siehst du nur den Platz bei den Flaggen.

33. Radio City Music Hall

Innenraum des Zuschauersaals der Radio City Music Hall© William Warby from London, England · CC BYFoto: William Warby from London, England, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Radio City Music Hall ist eine Konzerthalle im Rockefeller Center, an der Ecke Sixth Avenue und 50th Street. Sie wurde 1932 eröffnet, mitten in der Weltwirtschaftskrise. Viele Projekte wurden damals auf Eis gelegt, doch Rockefeller entschied sich zu bauen. Die rote Neonreklame an der Ecke wurde zu einem der Symbole von Midtown.

Die Art-déco-Innenräume haben sich seit der Eröffnung kaum verändert. Der Zuschauerraum erinnert an eine halbrunde Muschel mit goldenen Bögen, und in der Lobby hängen ein riesiger Kronleuchter und ein Wandbild. Es gibt etwa sechstausend Plätze. Die Bühne mit ihren Hebepodien kann ein Orchester, einen Chor und Dutzende Tänzer zugleich hervorbringen, und die Wurlitzer-Orgel füllt den ganzen Saal.

In der Halle fanden mehrfach die Verleihungen der Grammys und der Tony Awards statt, außerdem Konzerte von Weltstars und Filmpremieren. Die wichtigste Show des Jahres ist das Weihnachtsprogramm mit der Tanztruppe The Rockettes, das von November bis Anfang Januar läuft. Den Konzertkalender findest du auf der Website der Radio City Music Hall. An Tagen ohne Konzerte werden Führungen durch die Halle angeboten.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 47-50 Sts-Rockefeller Ctr (Linien B, D, F, M).
  • Der Haken: Gute Plätze für die Weihnachtsshow sind schon im Sommer ausverkauft.

34. Castle Clinton

Mauern aus rotem Sandstein des Forts Castle Clinton© Reading Tom from Reading, UK · CC BYFoto: Reading Tom from Reading, UK, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Castle Clinton ist ein rundes steinernes Fort im Battery Park. Es wurde 1808-1811 nach einem Entwurf von Jonathan Williams und John McComb gebaut, um den Hafen vor dem Krieg mit Großbritannien zu schützen. Damals stand das Fort auf einer künstlichen Insel, und die Uferlinie wurde später aufgeschüttet. Gekämpft wurde hier nie.

Als die Armee abzog, wurde das Fort zu einem öffentlichen Ort und wechselte viele Male seine Rolle. Hier waren das Theater und der Konzertsaal Castle Garden untergebracht, dann die Einwanderungsstation der Stadt, dann das New York Aquarium. Millionen Menschen kamen über diese Station nach Amerika, darunter spätere Berühmtheiten: Joseph Pulitzer, Nikola Tesla, Harry Houdini. Nach der Eröffnung von Ellis Island wurde die Abfertigung der Einwanderer dorthin verlegt.

Mitte des 20. Jahrhunderts sollte das Fort abgerissen werden, doch die Öffentlichkeit rettete es. Heute ist es ein Nationaldenkmal unter der Verwaltung des National Park Service. Das Fort ist täglich von 7:45 bis 17:00 geöffnet und an Thanksgiving und am ersten Weihnachtstag geschlossen (Stand: 09/2026, National Park Service). Im Inneren liegen die Kasse für die Fähren zur Freiheitsstatue, eine kleine Ausstellung und kostenlose Führungen mit Rangern.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Bowling Green (Linien 4, 5) oder South Ferry (Linie 1).
  • Der Haken: Das Fort selbst hast du in 15 Minuten gesehen, was dich hier vor allem aufhält, ist die Schlange für die Fähre.

35. Federal Hall

Gebäude der Federal Hall mit Säulenreihe und Washington-Statue© Ajay Suresh from New York, NY, USA · CC BYFoto: Ajay Suresh from New York, NY, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Die Federal Hall steht an der Wall Street, gegenüber dem Ende der Broad Street. Das Gebäude mit seinen dorischen Säulen sieht aus wie ein griechischer Tempel, im Inneren hat es dagegen eine Kuppel wie die des römischen Pantheons. Der Bau dauerte mehrere Jahre, eröffnet wurde es 1842 als Zollhaus. Später war hier eine Außenstelle des US-Schatzamts untergebracht.

Der Ort ist wichtiger als das Gebäude selbst. Auf diesem Grundstück stand die frühere Federal Hall, in der George Washington 1789 den Amtseid als erster Präsident der Vereinigten Staaten ablegte. Dort tagte auch der erste Kongress und brachte die Bill of Rights auf den Weg. Dann wurde die Hauptstadt verlegt und das alte Gebäude abgerissen. Die bronzene Washington-Statue auf den Stufen markiert den Ort der Amtseinführung.

Heute ist es eine nationale Gedenkstätte mit einem Museum zur Geschichte der frühen Republik. Der Eintritt ist frei, und der Besuchereingang liegt in der 15 Pine Street (Stand: 09/2026, National Park Service). Im Inneren siehst du die Bibel, auf die Washington seinen Eid schwor, sofern sie nicht gerade für eine Ausstellung ausgeliehen ist.

  • Anfahrt: mit der Subway bis Wall St (Linien 2, 3 oder 4, 5).
  • Der Haken: Die Öffnungszeiten der Gedenkstätte sind kürzer als die der benachbarten Sehenswürdigkeiten, prüfe sie also vorab.

36. Belvedere Castle

Belvedere Castle über dem Teich im Central Park© Christian David · CC BY-SAFoto: Christian David, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons

Das Belvedere Castle ist ein kleines Schloss auf dem Vista Rock mitten im Central Park. Das italienische Wort belvedere bedeutet „schöne Aussicht". Die Architekten des Parks planten das Schloss als Aussichtsturm, als Zierbau ohne Wohnräume. Rund um den Felsen liegen der Turtle Pond, das Delacorte Theater und der Great Lawn.

Das Gebäude verbindet gotische und romanische Elemente. In den 1970er-Jahren verfiel das Schloss und wurde geschlossen, in den 1980er-Jahren wurde es aber restauriert. Eine weitere große Sanierung folgte 2019. Seit 1919 arbeitet hier eine Station des National Weather Service, und ihre Instrumente messen bis heute das Wetter für den Central Park.

Von den Terrassen siehst du den Teich, die Wiesen und die Dächer der Upper West Side. Im Inneren gibt es eine kleine Ausstellung zur Tierwelt des Parks, und Besucher können sich eine Ausrüstung zur Vogelbeobachtung ausleihen. Das Schloss ist täglich von 10:00 bis 17:00 geöffnet, letzter Einlass auf die Terrasse ist um 16:55 (Stand: 09/2026, Central Park Conservancy).

  • Anfahrt: Betritt den Park an der 79th Street von der Fifth Avenue oder von Central Park West aus.
  • Der Haken: Im Schloss gibt es keine Toiletten, die nächsten liegen am Delacorte Theater.

37. Riverside Park

Weg im Riverside Park mit blühenden Bäumen und Bänken© Momos · CC BY-SAFoto: Momos, CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/), Wikimedia Commons

Der Riverside Park zieht sich als schmaler Streifen am Hudson entlang durch die Upper West Side, von der 72nd bis zur 158th Street. Er ist einer der längsten Parks in Manhattan. Im 19. Jahrhundert verlief hier eine Eisenbahn, und die Stadt kaufte die Hänge zwischen den Gleisen und den Wohnblocks auf. Den ersten Plan für den Park zeichnete Frederick Olmsted, Mitgestalter des Central Park.

Später wurden über den Gleisen Terrassen gebaut, und am Wasser entlang wurde der Henry Hudson Parkway angelegt. Die Arbeiten leiteten zu verschiedenen Zeiten Calvert Vaux und Samuel Parsons. Entlang des Parks stehen das Soldiers' and Sailors' Monument, Grant's Tomb und die Riverside Church. An der 79th Street gibt es einen Bootshafen und eine Rotunde mit Café.

Die Einheimischen kommen zum Joggen, zum Basketball- und Tennisspielen und zum Gassigehen hierher. Touristen gibt es kaum. Wenn du genug von den Menschenmassen im Central Park hast, spazier bei Sonnenuntergang die Uferpromenade entlang: Die Sonne geht direkt über dem Hudson unter.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 72 St, 79 St oder 96 St (Linie 1), dann ein paar Blocks nach Westen.
  • Der Haken: Der Park erstreckt sich über mehrere Kilometer, such dir also einen Abschnitt aus.

38. Bronx Zoo

Nahaufnahme eines Schneeleopardenjungen im grünen Gras

Der Bronx Zoo ist einer der größten Stadtzoos der USA. Eröffnet wurde er 1899. Anfangs lebten hier einige hundert Tiere, vor allem Vögel, Bären und Huftiere. Heute umfasst das Gelände mehr als 100 Hektar, und nebenan liegt der New York Botanical Garden.

Im Zoo leben inzwischen Tausende Tiere, darunter Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Viele Gehege sind als Naturlandschaften angelegt: asiatischer Dschungel, afrikanische Savanne, ein Wald mit Gorillas aus dem Kongo. In der warmen Jahreszeit fährt die Einschienenbahn Wild Asia über die Gehege der Tiger und Elefanten. Für Kinder gibt es einen eigenen Zoo mit Streichelbereichen.

Der Zoo war einer der ersten in den USA, der Tiere nicht in Käfigen, sondern auf offenen Flächen hinter Gräben hielt. Jedes Gehege hat einen abgeschlossenen Bereich, in dem sich die Tiere abseits der Besucher ausruhen können. Vom 2. April bis zum 31. Oktober 2026 ist der Zoo an Werktagen von 10:00 bis 17:00 und an Wochenenden bis 17:30 geöffnet; von November bis März ist er täglich von 10:00 bis 16:30 geöffnet (Stand: 09/2026, Bronx Zoo).

Das Gelände ist groß, und um alles zu sehen, brauchst du einen ganzen Tag. Bequeme Schuhe sind Pflicht.

  • Anfahrt: mit der Subway bis West Farms Sq-E Tremont Av (Linien 2, 5) oder mit dem Expressbus BxM11 ab Midtown.
  • Der Haken: Einige Attraktionen auf dem Gelände kosten zusätzlich zur Eintrittskarte.

39. Whitney Museum of American Art

Weißes Gebäude des Whitney Museum in New York© Ajay Suresh from New York, NY, USA · CC BYFoto: Ajay Suresh from New York, NY, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Whitney Museum widmet sich der amerikanischen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Gegründet wurde es 1930 von der Bildhauerin und Mäzenin Gertrude Vanderbilt Whitney. Viele Jahre lang war das Museum in Marcel Breuers Betonbau an der Madison Avenue untergebracht. 2015 zog es in einen Neubau von Renzo Piano im Meatpacking District, neben dem südlichen Eingang zur High Line.

Die Adresse des Museums lautet heute 99 Gansevoort Street. Dienstags ist es geschlossen, montags, mittwochs und donnerstags ist es von 10:30 bis 18:00 geöffnet, und für Besucher bis einschließlich 25 Jahre ist der Eintritt frei (Stand: 09/2026, Website des Whitney Museum). Es wird empfohlen, Tickets vorab online zu buchen.

Die Sammlung besteht ausschließlich aus Werken amerikanischer Künstler: Edward Hopper, Georgia O'Keeffe, Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat. Alle zwei Jahre findet hier die Whitney Biennial statt, die wichtigste Überblicksschau zeitgenössischer amerikanischer Kunst. Von den offenen Terrassen der oberen Etagen siehst du den Hudson und die Dächer von Chelsea.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 14 St/8 Av (Linien A, C, E, L), dann etwa 10 Minuten zu Fuß.
  • Der Haken: An Wochenendnachmittagen sind die Terrassen voll, komm also gleich zur Öffnung.

40. Lincoln Center

Brunnen und das Gebäude der Metropolitan Opera im Lincoln Center© Ajay Suresh from New York, NY, USA · CC BYFoto: Ajay Suresh from New York, NY, USA, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0), Wikimedia Commons

Das Lincoln Center ist New Yorks größter Komplex für darstellende Künste und liegt an der Upper West Side. Rund um den Platz mit seinem Brunnen stehen die Metropolitan Opera, die David Geffen Hall mit den New Yorker Philharmonikern und das David H. Koch Theater, die Heimat des New York City Ballet. Die Juilliard School und die School of American Ballet liegen gleich nebenan.

Zum Komplex gehören auch die Kinos von Film at Lincoln Center, das die Zeitschrift Film Comment herausgibt und das New York Film Festival ausrichtet. Die Library for the Performing Arts bewahrt Partituren, Aufnahmen und Aufführungsarchive auf, und der Eintritt ist frei. Das Programm aller Spielstätten steht auf der Website des Lincoln Center.

Im Sommer gibt es auf dem Platz kostenlose Konzerte und Tanzabende unter freiem Himmel. Du kannst früh kommen, dich an den Brunnen setzen und zusehen, wie sich das Publikum versammelt. Am schönsten ist der Platz am Abend, wenn die Fassaden beleuchtet sind.

  • Anfahrt: mit der Subway bis 66 St-Lincoln Center (Linie 1).
  • Der Haken: Tickets für viel beachtete Premieren sind teuer und lange vor dem Termin verkauft.

So planst du Touren in New York

Die vierzig Einträge passen bequem in vier oder fünf Tage. Widme den ersten Tag Lower Manhattan: dem Freedom Tower, dem 9/11 Memorial, der Federal Hall, dem Charging Bull, dem Battery Park und der Fähre. Der zweite Tag eignet sich für Midtown, der dritte für die Museen am Central Park und der vierte für Brooklyn. Wenn du Zeit in Warteschlangen sparen willst, buche Touren und Tickets mit fester Einlasszeit.

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Touren und Tickets in New York

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Sehenswürdigkeiten in New York auf der Karte

Alle 40 Orte der Liste sind auf der Karte unten markiert. Öffne sie, bevor du losziehst, und plane deine Route nach Stadtvierteln, nicht nach Nummern: So fährst du nicht für einen einzigen Stopp quer durch die ganze Stadt.

Sehenswürdigkeiten von New York

Orte auf der Karte
  1. 1One World Trade Center Das höchste Gebäude der Stadt, 541 Meter, das One World Observatory auf den Etagen 100-102
  2. 2Woolworth Building Ein Wolkenkratzer von 1913 in Form einer gotischen Kathedrale, Zutritt nur mit gebuchter Führung
  3. 3Metropolitan Museum of Art Das größte Kunstmuseum der USA am Rand des Central Park, Tickets online kaufen
  4. 4Metropolitan Opera Die Opernbühne im Lincoln Center mit Chagall-Fresken im Foyer, Saison September bis Mai
  5. 5Museum of Modern Art (MoMA) Van Goghs Sternennacht und Picassos Demoiselles d'Avignon im fünften Stock, darunter ein Skulpturengarten
  6. 6Fifth Avenue Manhattans wichtigste Einkaufsstraße, der nördliche Abschnitt am Park heißt Museum Mile
  7. 7Freiheitsstatue Das Symbol der USA auf Liberty Island, Fähre für Erwachsene 26 Dollar, für die Krone separates Ticket
  8. 8Times Square Kreuzung von Broadway und Seventh Avenue mit Leuchtreklamen und den roten TKTS-Stufen
  9. 9Flatiron Building Ein 1902 errichteter Bügeleisen-Wolkenkratzer auf dreieckigem Grundstück, innen Büros, außen ein Fußgängerplatz
  10. 10Central Park Manhattans wichtigste Grünfläche, geöffnet von 6 bis 1 Uhr, freier Eintritt
  11. 11Brooklyn Bridge Eine Hängebrücke von 1883, der Spaziergang ist kostenlos und dauert 30-40 Minuten
  12. 12Brooklyn Museum Anderthalb Millionen Objekte und eine der besten ägyptischen Sammlungen Amerikas, wenige Touristen
  13. 13Grand Central Terminal Ein Bahnhof von 1913 im Beaux-Arts-Stil mit türkisem Deckengewölbe und der Whispering Gallery
  14. 14Broadway Manhattans längste Straße, am Times Square beginnt das Theaterviertel
  15. 15Brighton Beach Ein Küstenviertel im Süden von Brooklyn, eine Strandpromenade führt nach Coney Island
  16. 16High Line Ein Park auf einer alten Güterbahnviadukt von 2,3 km Länge, freier Eintritt
  17. 17Battery Park Ein Park an der Südspitze Manhattans, von hier fahren die Fähren zur Freiheitsstatue
  18. 18Empire State Building Ein Wolkenkratzer von 1931, offene Plattform im 86. Stock, Basisticket ab 46 Dollar
  19. 19Chrysler Building Art déco von 1930 mit stählerner Krone, nur die Lobby ist während der Arbeitszeit zugänglich
  20. 20Rockefeller Center Ein Komplex aus 19 Gebäuden mit Eisbahn, dem Weihnachtsbaum der Stadt und der Plattform Top of the Rock
  21. 21Charging Bull Eine drei Tonnen schwere Bronzeskulptur am Bowling Green, für Fotos vor 8 Uhr kommen
  22. 22Solomon R. Guggenheim Museum Frank Lloyd Wrights weiße Spirale an der Fifth Avenue, Kandinsky, Picasso und Chagall
  23. 23Kathedrale St. John the Divine Eine der größten christlichen Kirchen der Welt, der Bau ist offiziell nicht abgeschlossen
  24. 24American Museum of Natural History Dinosaurierskelette und ein Blauwal an der Decke, das Hayden-Planetarium in der Nähe
  25. 25St.-Patricks-Kathedrale Die größte neugotische katholische Kathedrale der USA gegenüber dem Rockefeller Center
  26. 26Vessel Ein Bauwerk aus 154 Treppenläufen in Hudson Yards, zeitgebundener kostenpflichtiger Eintritt
  27. 27Madame Tussauds Wachsfiguren an der 42. Straße beim Times Square, Besichtigung etwa neunzig Minuten
  28. 28Bryant Park Eine große Wiese zwischen den Wolkenkratzern von Midtown direkt hinter der Public Library
  29. 29Hauptquartier der Vereinten Nationen
  30. 30Castle Clinton Ein Fort aus der Zeit vor dem Krieg von 1812 im Battery Park, hier gibt es Fährtickets
  31. 31Federal Hall Ein Denkmal der Stadtgeschichte in Lower Manhattan, freier Eintritt
  32. 32Belvedere Castle Eine Burg mitten im Central Park, in der Nähe das Delacorte Theater und die Great Lawn
  33. 33Riverside Park
  34. 34Bronx Zoo Ein Ausflugsziel für Familien mit Kindern, kostenpflichtiger Eintritt
  35. 35Whitney Museum of American Art Ein Museum am südlichen Eingang der High Line im Meatpacking District
  36. 36Radio City Music Hall Ein Konzertsaal im Rockefeller Center
  37. 37Lincoln Center Ein Komplex von Bühnen, in denen die Metropolitan Opera seit 1966 auftritt

⁉️🤔 Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Ausflug zur Freiheitsstatue?

Der US National Park Service verlangt keinen Eintritt für Liberty Island und Ellis Island. Du zahlst nur für die Fähre von Statue City Cruises. Die Preise für alle Altersgruppen findest du im Abschnitt zur Freiheitsstatue. Der Zugang zur Krone wird separat und im Voraus gebucht.

Welche Orte der Liste kannst du kostenlos besuchen?

Ohne Ticket siehst du den Central Park, die High Line, die Brooklyn Bridge, den Battery Park, den Bryant Park, den Times Square und das 9/11 Memorial selbst mit seinen Wasserbecken. Die Public Library, Castle Clinton, die Federal Hall und Belvedere Castle kosten keinen Eintritt. Die Museen, die Aussichtsplattformen, das 9/11 Museum und die Fähre zur Freiheitsstatue bleiben kostenpflichtig.

Welche Aussichtsplattform solltest du wählen?

Im Empire State Building liegt die Plattform im 86. Stock unter freiem Himmel, ein Basisticket kostet ab $46 (Stand: 09/2026). Vom Top of the Rock siehst du sowohl das Empire State Building selbst als auch den gesamten Central Park. Das One World Observatory liegt am höchsten, allerdings nur hinter Glas. Vessel ist eher ein architektonisches Wahrzeichen mit Blick auf Hudson Yards als ein Panorama der Stadt.

Kommt man ins Hauptquartier der Vereinten Nationen hinein?

Ja, aber nur werktags bei einer Führung und nach der Registrierung auf der Sicherheitswebsite der UN. Der Besucherservice ist von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Während der Generaldebatte der Generalversammlung ist der Komplex für Gäste geschlossen: 2026 vom 12. September bis 4. Oktober, die Führungen beginnen wieder am 5. Oktober (Stand: 09/2026).

Wie viele Tage brauchst du, um alle 40 Orte zu sehen?

Plane vier oder fünf volle Tage ein. Einen Plan für jeden einzelnen Tag haben wir im Abschnitt zur Tourenplanung zusammengestellt. Gruppiere die Orte mithilfe der Karte nach Stadtvierteln, sonst geht viel Zeit in der Subway verloren.

Kurz gefasst: Was sich zu buchen lohnt

New York macht schnell müde, wenn du alles auf einmal sehen willst. Teile die 40 Orte nach Stadtvierteln auf, kaufe die Tickets für die Fähre, eine Aussichtsplattform und dein wichtigstes Museum im Voraus und heb dir die Parks und Brücken für deine freien Stunden auf. Prüfe die Öffnungszeiten am Tag deines Besuchs: Sie ändern sich je nach Saison.

Wenn du Folgendes hast

Dann wähle

Einen Tag

Lower Manhattan, nach dem Plan für den ersten Tag aus dem Abschnitt zur Planung

Interesse an Kunst

Das Metropolitan Museum of Art, das MoMA und das Whitney Museum mit einem Spaziergang über die High Line

Kinder

Das American Museum of Natural History, den Bronx Zoo, den Central Park

Eine Vorliebe für Ausblicke

Das Empire State Building bei Sonnenuntergang oder Top of the Rock

Ein Budget ohne Extras

Die Brooklyn Bridge, den Central Park, die Public Library und die Staten Island Ferry

Am besten suchst du dir ein Hotel in Midtown oder Lower Manhattan, nah an der Subway: Hotels in New York auf Trip.com ansehen und eine New-York-Tour auf GetYourGuide auswählen.

In den USA brauchst du von der ersten Minute an Internet, um den Subway-Plan zu öffnen: hol dir eine eSIM für deine USA-Reise.