
Wohin in Wien: 25 Museen mit Tickets und Öffnungszeiten 2026
Wien hat mehr als hundert Museen in einem kompakten Zentrum. In drei Tagen kannst du realistisch fünf oder sechs davon schaffen. Wir haben 25 der besten Wiener Museen nach Öffnungszeiten, Preisen und Schließtagen aufgeschlüsselt, damit du keinen Vormittag vor einer verschlossenen Tür verschwendest. Ein Ticket für die Albertina kostet rund 20 € (Stand: 09/2026, Albertina-Tickets), und das Kunsthistorische Museum verlangt ungefähr dasselbe. Weiter unten findest du Kombitickets, eine Übersicht der Montagsschließungen und eine Route durch die Viertel.
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1. Albertina Kunstmuseum
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia Commons💡 Kurz gesagt:
- Hol dir ein Kombiticket: Es rechnet sich ab dem dritten Museum.
- Fast alle Wiener Museen sind montags geschlossen, also prüfe den Tag im Voraus.
- Preise und Öffnungszeiten: 09/2026, geprüft auf der offiziellen Website.
Die Albertina ist aus der Privatsammlung von Herzog Albert (1738-1822) hervorgegangen. Er sammelte sein Leben lang Grafik, und heute umfasst der Bestand mehr als 900.000 Blätter und rund 50.000 Aquarelle, darunter Zeichnungen von Dürer, Rembrandt, Rubens und Picasso (Stand: 09/2026, Albertina-Website). Nach dem Umbau 2003 wurde über dem Eingang eine 64 Meter lange Titanplatte angebracht. Heute ist sie ein erkennbares Wahrzeichen des Museums.
Das Museum ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, mittwochs und freitags bis 21:00 Uhr. Komm zur Öffnungszeit: Gegen Mittag bildet sich eine Schlange an der Kasse. Audioguides gibt es in vielen Sprachen, auch auf Russisch. Die ständige Sammlung zeigt Monet, Picasso und Renoir, und einige Räume sind Wechselausstellungen gewidmet. Plane zwei bis drei Stunden ein. Der Haken: Es gibt sehr viele Räume, und ohne Plan geht dir nach der Hälfte die Puste aus.
2. Schloss Schönbrunn
© Tournasol7 · CC BY-SAFoto: Tournasol7, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie ehemalige Sommerresidenz der Habsburger erstreckt sich über ein Gelände von 1,2 km Länge und etwa 1 km Breite. Das Schloss mit seinen 1.441 Räumen wurde von Johann von Erlach im österreichischen Barockstil nach dem Vorbild von Versailles erbaut (Stand: 09/2026, Schönbrunn-Website). Von allen Räumen gehören heute nur 40 zum Museum, weitere 190 sind vermietet. Tickets werden in Zeitfenstern verkauft, und im Sommer sind die verfügbaren Fenster ein paar Tage im Voraus ausgebucht: Schönbrunn-Tickets ohne Anstehen.
Der Park ist nicht weniger beeindruckend als das Schloss. Er umfasst das Palmenhaus, den Henrietta-Pavillon, ein Labyrinth im Stil römischer Ruinen und den ältesten Zoo Europas. Der Botanische Garten aus dem Jahr 1753 verdient mit seinen seltenen Bäumen und Sträuchern besondere Aufmerksamkeit. Die Räume zeigen, wie Franz I. und Maria Theresia lebten, und mehrere Säle beherbergten einst Napoleons Hauptquartier. Seit 1992 steht das Ensemble unter UNESCO-Schutz. Plane mindestens einen halben Tag für Park und Schloss ein, sonst verpasst du die Hälfte. Der Haken: Im Sommer ist der Haupteingang sehr voll, also buche ein Zeitfenster am Morgen.
3. Schlossanlage Belvedere
© Chris Koerner from St. Louis, USA · CC BY-SAFoto: Chris Koerner from St. Louis, USA, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), Wikimedia CommonsBelvedere besteht aus zwei Schlössern und einem großen Park dazwischen. Das Untere Schloss wurde 1714-1716 erbaut, das Obere Schloss 1722, im Auftrag von Prinz Eugen von Savoyen. Der Park wurde vom Landschaftsgestalter Girard angelegt. Im Unteren Schloss befindet sich ein Museum für Barock- und Mittelalterkunst mit dem Marmor-, Spiegel- und Groteskensaal sowie dem Goldkabinett. Das Obere Schloss beherbergt eine Galerie mit Gemälden von Klimt, Schiele und Kokoschka (Stand: 09/2026, offizielle Website).
Das Schloss wurde als Sommerresidenz des Feldherrn Eugen von Savoyen erbaut und galt schon damals als mustergültiges Barockensemble. Das Untere Belvedere diente als Wohntrakt, während die ehemaligen Stallungen und die Orangerie zu Ausstellungshallen umgebaut wurden. Die ursprüngliche Anlage der Rasenflächen und Brunnen gilt bis heute als Meisterwerk der Landschaftsgestaltung.
Das Obere Belvedere ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, das Untere von 10:00 bis 18:00 Uhr, mittwochs bis 21:00 Uhr. Der Park zwischen den Schlössern ist kostenlos und eignet sich wunderbar für einen gemütlichen Spaziergang. Die weißen Skulpturen, die Brunnen und der Blick auf die Innenstadt von hier oben werden dir lange in Erinnerung bleiben. Tickets bekommst du bequem im Voraus mit einem Klick: Belvedere-Eintrittstickets auf GetYourGuide. Der Haken: Vom Unteren zum Oberen Schloss geht es steil bergauf, also plane deine Kräfte entsprechend ein.
4. Belvedere Galerie
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDies ist eine nationale Galerie in den Sälen des Oberen und Unteren Schlosses. Die Sammlung umfasst Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts: Van Gogh, Monet, Schiele und Kokoschka. Dazu kommen Skulpturen aus Gips, Marmor und Holz. Besonders sehenswert sind die Innenräume des Gold-, Marmor- und Spiegelsaals im Unteren Belvedere mit ihren Fresken und Basreliefs.
Der ganze Stolz sind die Werke von Gustav Klimt. Wegen „Der Kuss", „Adam und Eva" und „Judith mit dem Haupt des Holofernes" reisen Menschen aus aller Welt an. Klimt verwendete echtes Blattgold, daher der leuchtende Effekt auf den Leinwänden. Ein Kombiticket für alle Belvedere-Standorte kostet etwa 22 € (Stand: 09/2026, Galerie-Tickets). Der Haken: An Wochenenden kommst du an die Klimt-Gemälde kaum heran, geh an einem Dienstagvormittag.
5. Liechtenstein Museum
Der Barockpalast wurde 1700 für das Fürstenhaus Liechtenstein erbaut. Den Grundstock der Sammlung legte Karl I., ein Liebhaber teurer Möbel und Schmuckstücke aus Gold, Silber und Edelsteinen. Seine Nachfahren sammelten vier Jahrhunderte lang Kunst, und ab 1805 wurde die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsHeute zeigt sie italienische, flämische, niederländische und österreichische Meister: Rubens, Rembrandt, Raffael, Ricci. Eigene Räume sind antiken Möbeln, Jagdwaffen und Elfenbeinarbeiten gewidmet. Der Stolz des Museums ist die Goldene Kutsche, die für die Ausfahrten von Fürst Joseph Wenzel angefertigt wurde. Jeden Freitag werden Führungen mit Audioguide angeboten, an anderen Tagen ist der Eintritt nach Vereinbarung möglich. Öffnungstage und Tickets findest du auf der Website der Liechtenstein Collection. Der Haken: Ohne Führung gibt es kaum freien Eintritt, du musst deinen Besuch also um den Freitag herum planen.
6. Hofburg
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia CommonsDie Hofburg ist eine ganze Stadt aus Palästen: 19 Paläste, 18 Gebäude, 2.600 Räume und Säle auf rund 240.000 Quadratmetern. Gotik, Barock, Empire und Renaissance stehen hier Seite an Seite. Der erste Palast nahm bereits 1279 Bewohner auf, und 1533 wurde der Komplex zur Winterresidenz der Habsburger (Stand: 09/2026, Website des Tourismusbüros zur Hofburg).
Die Kaiserappartements wurden in ein Museum verwandelt, das tausende Besucher anzieht. Die Ausstattung der 19 Säle rekonstruiert das authentische Ambiente der Habsburgerzeit. Schau dir nicht nur die Privaträume an, sondern auch das Silbergeschirr, das Tafelgeschirr und die antiken Möbel. Die meistbesuchte Ecke sind die Gemächer von Kaiserin Elisabeth, die die Österreicher Sisi nennen: Ihre Kleider, Stolen und Turngeräte sind dort ausgestellt. Der „Schweizertrakt" ist der älteste Teil: Hier dienten einst die Garden.
Neben den Museen beherbergt das Areal auch eine Kapelle, ein Kongresszentrum und das „Schmetterlingshaus". Der Eingang liegt am Michaelerplatz, etwa fünf Gehminuten vom Stephansdom entfernt. Eine eigene Attraktion ist das Café Demel mit seiner Sachertorte, kandierten Veilchen und Schokoladen-Katzenzungen. Buche eine Besichtigungstour durch den Komplex im Voraus: Hofburg-Touren. Allein für die Hofburg brauchst du locker einen halben Tag. Der Haken: In der Hochsaison ist die Schlange vor den Sisi-Appartements länger als vor den anderen Museen.
7. Weltmuseum Wien
© Thomas Ledl · CC BYFoto: Thomas Ledl, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0), Wikimedia CommonsDer Südflügel der Hofburg beherbergt die ethnologischen und anthropologischen Museen. Mehr als 250.000 Artefakte sind für die Öffentlichkeit ausgestellt und erzählen die Geschichte der Kulturen Asiens, Afrikas, Amerikas, Australiens und Ozeaniens. Den Kern der Sammlung bilden die Bestände des Entdeckers James Cook (Stand: 09/2026, Website des Weltmuseums Wien). Die 14 Säle zeigen Schmuck, Waffen, Rüstungen, Münzen, Tafelgeschirr, Kleidung und Figuren.
Ein besonderer Stolz ist der weltweit einzige erhaltene Federkopfschmuck eines Aztekenherrschers. Er besteht aus Quetzalfedern und Leder und ist mit Gold verziert. Das Museum ist täglich außer Mittwoch von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, freitags bis 21:00 Uhr. Tickets kosten etwa 12 € (Stand: 09/2026, Tickets Weltmuseum Wien). Der Haken: Die Säle zu Ritualgegenständen langweilen Kinder unter 10 schnell.
8. Der Narrenturm
© Funke · CC BY-SAFoto: Funke, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIn einem runden Turm mit dicken Mauern steckt ein Pathologiemuseum. Die Exponate hier sind nichts für schwache Nerven: in Alkohol konservierte Präparate, Raucherlungen, amputierte Gliedmaßen und von Krankheiten zerstörte Organe. Insgesamt gibt es rund 4.000 Objekte (Stand: 09/2026, Website des Wiener Tourismusverbands).
Seinen Namen verdankt das Museum der früheren Nutzung des Turms. Fünf Stockwerke beherbergten einst Menschen mit psychischen Erkrankungen, eine Geschichte, die in den massiven Türen und Eisenketten in 139 Räumen noch sichtbar ist. Der Kopf von Lucheni, dem Mörder von Kaiserin Sisi, wurde hier lange Zeit aufbewahrt. Er wurde im Jahr 2000 beigesetzt. Adresse: Spitalgasse 2, am Universitätscampus. Öffnungszeiten und Eintrittspreise findest du auf der Website des Wiener Tourismusverbands. Der Haken: Das Thema ist schwer, daher lohnt sich der Besuch nur, wenn du dich für Medizin und Geschichte interessierst.
9. Street Art Gallery
© Manuel Velazquez · CC BYFoto: Manuel Velazquez, CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0), Wikimedia CommonsStreet Art ist längst mehr als Graffiti. In Wien bedecken Wandbilder ganze Fassaden, Brandmauern und Straßenabschnitte. Die Street Art Gallery eröffnete 2006 als Ort für diese Art von Arbeiten. Künstler aus aller Welt zeigen hier großformatige Werke und geben Workshops.
Die Galerie ist kürzlich ins Erdgeschoss eines historischen Gebäudes umgezogen, ihre Fläche wuchs auf 170 Quadratmeter. Geöffnet ist sie Dienstag bis Freitag von 12:00 bis 18:00 Uhr, Samstag von 12:00 bis 16:00 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen (Stand: 09/2026, Öffnungszeiten der Galerie). Adresse: Stiegengasse 2/3. Eintritt und aktuelle Ausstellungen prüfst du am besten vorab. Schau auf dem Weg ins MuseumsQuartier vorbei. Der Haken: Die Fläche ist klein, daher rechtfertigt die Galerie keinen eigenen Ausflug.
10. Hundertwasserhaus
© Pymouss · CC BY-SAFoto: Pymouss, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Hundertwasserhaus ist ein Wohnhaus mit Fassaden, die du mit nichts anderem verwechseln kannst. Der österreichische Architekt Friedensreich Hundertwasser lehnte gerade Linien und Ecken ab, und sein Gebäude wirkt wie aus einem Märchen. Unterschiedliche Dachebenen, runde Balkone mit verschnörkelten Geländern und jede Wohnungsfassade in einer eigenen Farbe gestrichen. An manchen Stellen wachsen Bäume aus Fenstern und vom Dach (Stand: 09/2026, Website des Wiener Tourismusverbands).
Vor dem Eingang steht ein kunstvoller Brunnen in wellenförmigem Mosaikpflaster. Fünfzig Familien wohnen in dem Gebäude, und nicht alle nehmen den Touristenstrom unter ihren Fenstern gelassen hin. Hineingehen kannst du nicht; das Gebäude lässt sich nur von außen besichtigen. In der Nähe liegt das Kunst Haus Wien, das Hundertwassers Werke im Inneren zeigt. Ein Besuch dauert 15 Minuten, danach gehst du zu Fuß weiter zum Donaukanal. Der Haken: Es ist ein Wohnhaus an einer stark befahrenen Straße, daher kommen die Leute aus dem Zentrum nur für ein Foto hierher.
11. Sigmund Freud Museum
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Museum befindet sich in dem Haus, in dem der Begründer der Psychoanalyse 47 Jahre lang mit seiner Familie lebte. Die Ausstellung zeigt Freuds Alltag und seine ärztliche Praxis. Zu sehen sind persönliche Gegenstände, sein Arbeitszimmer, eine psychologische Bibliothek und eine Antikensammlung. Wartezimmer und Empfangsbereich wurden anhand von Dokumenten rekonstruiert.
Adresse: Berggasse 19, zehn Gehminuten vom Stephansdom entfernt. Das Museum ist täglich geöffnet; die genauen Zeiten und Tickets findest du auf der Website des Freud Museums. Ein Besuch dauert etwa eine Stunde. Für wen: Menschen, die Freud gelesen haben und seine gesamte Wohnung sehen möchten.
12. Kunsthistorisches Museum
© Andrzej Otrębski · CC BY-SAFoto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsDas Gebäude mit geschnitzten Sandsteinfliesen und einer 60 Meter hohen Kuppel beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen Europas. Dazu gehören eine Gemäldegalerie mit Bruegel, Dürer, Tizian, Rubens und Veronese sowie Antiken, Archäologie und Numismatik. Die Sammlung wurde über Jahrhunderte von den Habsburgern zusammengetragen. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und erst 1959 wiedereröffnet, während die wertvollsten Stücke rechtzeitig versteckt worden waren (Stand: 09/2026, Website des Kunsthistorischen Museums).
Im Sommer ist das Museum täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, donnerstags bis 21:00 Uhr. Im Winter verschieben sich die Öffnungszeiten auf Dienstag bis Sonntag mit denselben Zeiten. Es lohnt sich, die Treppe unter der Kuppel hinaufzugehen: Die Malereien und Stuckarbeiten hier sind ebenso beeindruckend wie in den Galerien selbst. Es ist praktisch, Tickets online im Voraus zu kaufen: Ticket Kunsthistorisches Museum. Der Haken: Die Sammlung ist riesig, und bei einem Besuch schaffst du höchstens ein Drittel davon.
13. Leopold Museum

Im MuseumsQuartier steht ein schneeweißes, rechteckiges Gebäude. Es beherbergt österreichische Expressionisten des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Eichenparkett und Metalldetails verleihen den Räumen eine zurückhaltende Wirkung. Der Kern der Sammlung stammt aus dem Privatbesitz des Augenarztes Rudolf Leopold (Stand: 09/2026, Website des Leopold Museums).
Fans der Moderne sehen Egon Schiele, Gustav Klimt und Oskar Kokoschka. In den Galerien sind Bänke aufgestellt, damit du dir Zeit für die provokativen und expliziten Gemälde nehmen kannst. Das Museum ist dienstags geschlossen; an den anderen Tagen ist es von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, donnerstags bis 21:00 Uhr. Der Eintritt kostet etwa 13 € (Stand: 09/2026, Tickets Leopold Museum). Tickets Leopold Museum. Der Haken: Dienstag ist Ruhetag, und Montag ist meist der vollste Tag.
14. Naturhistorisches Museum
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDies ist eines der besten Wissenschaftsmuseen Europas. Die Sammlung umfasst mehr als 20 Millionen Objekte in 39 Sälen. Die Ausstellung gliedert sich in Mineralogie, Paläontologie und Zoologie. Die Geschichte der Sammlung begann 1750, als der Ehemann Maria Theresias ein Interesse an seltenen Mineralien, Muscheln und Fossilien entwickelte (Stand: 09/2026, Website des Naturhistorischen Museums).
Er begann mit einigen tausend Steinen und Muscheln und trug im Laufe der Jahre rund 30.000 Naturobjekte zusammen. Der Palast am Maria-Theresien-Platz wurde eigens für die Sammlung errichtet und im späten 19. Jahrhundert eröffnet. Sein Zwilling, das Kunsthistorische Museum, steht gegenüber, und die beiden Gebäude wurden als ein einziges Ensemble entworfen.
Im ersten Stock findest du Insekten, Vögel, Fische, Reptilien und Dinosaurierskelette. Der zweite Stock ist Mineralien, Edelsteinen und Meteoritenfragmenten gewidmet. Die Wand- und Deckenfresken hier können es mit denen in Kunstmuseen aufnehmen. Die gesamte Ausstellungsfläche beträgt etwa 8.700 Quadratmeter. Das Museum ist von 9:00 bis 18:30 Uhr geöffnet, mittwochs bis 21:00 Uhr, dienstags geschlossen. Eine Erwachsenenkarte kostet etwa 12 €, für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre ist der Eintritt frei (Stand: 09/2026, Preise Naturhistorisches Museum). Der Haken: Die Säle sind groß, und sie alle an einem Tag ohne Pause zu schaffen, ist anstrengend.
15. Heeresgeschichtliches Museum
© P e z i · CC BY-SAFoto: P e z i, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en), Wikimedia CommonsDas Museum befindet sich in einem alten Komplex aus Kasernen und Waffenwerkstätten im Süden Wiens. Die roten Backsteingebäude bilden ein Viereck und verbinden byzantinische, maurische und mittelalterliche Stile. Es gibt gotische Rosettenfenster, filigrane Bögen, eine orientalische Kuppel und zinnenbewehrte Mauern (Stand: 09/2026, Website des Heeresgeschichtlichen Museums). Die Sammlung verteilt sich auf fünf Themensäle und umfasst den Zeitraum vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.
Du siehst Handfeuerwaffen und Blankwaffen, Uniformen, Helme, Rüstungen, Artillerie sowie Modelle von Schiffen und U-Booten. Das eindrucksvollste Exponat ist das Auto, in dem Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo erschossen wurde. Daneben liegen seine blutbefleckte Uniform und die Waffen der Attentäter sowie die Dokumente, die den Beginn des Ersten Weltkriegs markierten. Das Museum ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, ein Ticket kostet etwa 6 €. Am ersten Sonntag jedes Monats ist der Eintritt frei (Stand: 09/2026, Tickets Heeresgeschichtliches Museum). Der Haken: Es liegt weit vom Zentrum entfernt, und die Anfahrt mit Umsteigen dauert etwa eine halbe Stunde.
16. Technisches Museum
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Ausstellung umfasst 80.000 Exponate zur Geschichte der Technik. Den Kern der Sammlung bilden Geräte aus Energie, Bergbau, Industrie, Maschinenbau und Kommunikation. Viele Maschinen werden in Originalgröße gezeigt, daher ist das Museum für Erwachsene und Kinder gleichermaßen interessant (Stand: 09/2026, Website des Technischen Museums).
In den Hallen findest du Autos, Flugzeuge, industrielle Werkzeugmaschinen, Dampfmaschinen und Lokomotiven. Ein eigener Bereich ist den Haushaltsgeräten des letzten Jahrhunderts gewidmet: Kühlschränke, Herde, Staubsauger und Waschmaschinen. Unter der Woche ist das Museum von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, am Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Ein Erwachsenenticket kostet etwa 13 €, für Senioren und Studierende von 19 bis 27 Jahren etwa 11 € (Stand: 09/2026, Preise Technisches Museum). Der Haken: Die Werkzeugmaschinen und Dampflokomotiven stehen in separaten Pavillons, und du musst vom Hauptgebäude aus über das Außengelände dorthin gehen.
17. Haus der Musik
© Andrzej Otrębski · CC BY-SAFoto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas Haus der Musik ist in dem Gebäude untergebracht, in dem einst Otto Nicolai, Gründer der Wiener Philharmoniker, lebte. Die Exponate beziehen sich auf sein Schaffen: Auszeichnungen, Dirigentenstäbe, Schallplatten und Konzertkleidung. Weiter hinten gibt es einen multimedialen Bereich mit visuellen und akustischen Effekten (Stand: 09/2026, Website Haus der Musik).
Einer der Räume vereint alle Klänge der Welt: raschelnde Blätter, Stadtlärm, das Donnern eines Raketenstarts und sogar den Herzschlag eines Fötus im Mutterleib. Auf interaktiven Bildschirmen kannst du verschiedene Nuancen deiner eigenen Stimme ausprobieren und mit einem Taktstock ein Orchester dirigieren. Eigene Ausstellungen sind Mozart, Beethoven, Strauss und Haydn gewidmet. Das Museum ist täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Ein Erwachsenenticket kostet etwa 13 €, ein Kinderticket ab 6 € (Stand: 09/2026, Tickets Haus der Musik). Musikliebhabern würden wir zusätzlich ein Mozartkonzert im Goldenen Saal der Wiener Philharmoniker empfehlen. Der Haken: Einige Räume sind auf Kinder ausgerichtet, und am Wochenende wird es hier laut.
18. MUMOK Museum moderner Kunst
© Andrzej Otrębski · CC BY-SAFoto: Andrzej Otrębski, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIm MuseumsQuartier, neben den alten Stallungen, steht ein grauer Bau mit geschwungenem Dach und schmalen Schlitzen statt Fenstern. Das ist das MUMOK, das Museum moderner Kunst. Die Sammlung umfasst rund 9.000 Exponate. Innen erwarten dich weitläufige weiße Säle mit Malerei, Skulpturen, Audio- und Videoinstallationen, Performances und abstrakter Grafik (Stand: 09/2026, MUMOK-Website).
Viele der Arbeiten sind provokant und fordern den konventionellen Geschmack heraus. Das ist kein klassisches Museum, sondern eine Plattform für Debatten über Politik und Gesellschaft. Die Öffnungszeiten sind flexibel: Dienstag bis Freitag von 10:00 bis 19:00 Uhr, Montag von 14:00 bis 19:00 Uhr, donnerstags bis 21:00 Uhr. Ein Ticket kostet etwa 12 € (Stand: 09/2026, MUMOK-Tickets). Geh hierher, nachdem du die Klassiker im Belvedere gesehen hast, um den Kontrast zu spüren. Nicht für: alle, die geradlinige Malerei und eine traditionelle Hängung suchen.
19. Museum für angewandte Kunst
© Flocci Nivis · CC BY-SAFoto: Flocci Nivis, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDas ist eine der bedeutendsten Sammlungen angewandter Kunst in Europa. Die Exponate reichen vom Mittelalter bis zur Gegenwart und zeigen Designobjekte für Schönheit und Alltag. Das Museum empfing 1872 seine ersten Besucher, und daneben wurde eine Schule eröffnet, an der Klimt und Kokoschka studierten (Stand: 09/2026, MAK-Website).
Auf einer Ausstellungsfläche von rund 2.700 qm werden Objekte aus Glas, Porzellan, Silber und Textilien gezeigt. Eine eigene Sammlung präsentiert persische Teppiche, geschmiedetes Metallgeschirr und orientalische Figuren. Das Museum ist montags geschlossen, dienstags von 10:00 bis 22:00 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ein Standardticket kostet etwa 12 €, dienstags von 18:00 bis 22:00 Uhr ist der Eintritt günstiger (Stand: 09/2026, MAK-Tickets). Tickets für das Museum für angewandte Kunst. Der Haken: Einige Säle sind zwischen den Ausstellungen geschlossen, daher ist die komplette Sammlung nicht immer zu sehen.
20. Uhrenmuseum
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIn einem alten dreistöckigen Gebäude ist ein Uhrenmuseum untergebracht. Die Sammlung besteht aus rund dreitausend Stücken, die die Geschichte der Uhrmacherei ab dem 15. Jahrhundert nachzeichnen. Dazu gehören Taschenuhren, Armbanduhren, Kaminuhren, Tischuhren, Sonnenuhren, Standuhren und Straßenuhren (Stand: 09/2026, Website des Uhrenmuseums). Die Zifferblätter sind mit Malereien, Vasen, Figuren und Kästchen verziert.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die astronomische Uhr „Cajetano" aus dem 18. Jahrhundert. Sie zeigt die Tageslänge, die Bewegung der Planeten auf ihren Bahnen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse. Das Museum empfängt Besucher dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Tickets kosten etwa 7 € für Erwachsene und etwa 5 € für Senioren und Studierende bis 27 Jahre (Stand: 09/2026, Preise Uhrenmuseum). Adresse: Schulhof 2. Der Haken: Es ist ein intimer Ort, und eine Stunde reicht, um ihn zu sehen.
21. Kriminalmuseum
Ein kleines kriminologisches Museum ist in einer ehemaligen Seifenfabrik aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Es erzählt die Geschichte berüchtigter Verbrechen und des Justizsystems der österreichisch-ungarischen Monarchie. Zu den Exponaten gehören authentische Polizeiberichte, Akten, Mordwaffen, Fotos von Opfern und Beweisstücke (Stand: 09/2026, Website des Kriminalmuseums).

Ausgestellt sind Polizeiuniformen aus verschiedenen Epochen, Schädel von Verbrechern und konservierte Körperteile. Ein Raum rekonstruiert das Innere einer Verhörkammer mit Folterinstrumenten. Das Museum ist Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet etwa 6 € (Stand: 09/2026, Tickets Kriminalmuseum). Die Atmosphäre ist düster, und das ist kein Ort für Kinder. Schau vorbei, wenn du dich für Kriminalgeschichte interessierst. Der Haken: Manche Exponate sind genauso grausig wie die im Narrenturm.
22. Secession
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsUnweit der Ringstraße steht ein würfelförmiges Gebäude mit einer vergoldeten Kuppel aus durchbrochenen Lorbeerzweigen. Das ist die Secession, eine Galerie, in der zeitgenössische Kunst ausgestellt wird. Im späten 19. Jahrhundert wurde die Wiener Moderne von Gustav Klimt angeführt, und das Hauptziel der Künstler war es, sich von der konservativen Akademie zu lösen (Stand: 09/2026, Website der Secession).
Die erste Ausstellung fand 1898 statt und machte Wien mit Werken von Van Gogh, Manet, Renoir und Degas bekannt. Das Hauptexponat des Museums ist Klimts „Beethovenfries", ein Zyklus von Wandmalereien nach der Neunten Sinfonie. Die Galerie ist täglich außer montags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Ein Ticket kostet etwa 9,50 € (Stand: 09/2026, Tickets Secession). Der Haken: Der obere Saal mit dem Fries ist klein, und ein Besuch dauert weniger als eine Stunde.
23. ZOOM Kindermuseum
ZOOM ist ein Erlebniskomplex mit interaktiven Hallen für Kinder verschiedener Altersgruppen. Die Ausstellungen sind in Zonen unterteilt, die jeweils Sehen, Hören, Koordination, Aufmerksamkeit und Motorik spielerisch fördern. Kinder machen hier Trickfilme, Installationen und musikalische Experimente (Stand: 09/2026, Website des Tourismusbüros über ZOOM).
© Max Wittmann · CC BY-SAFoto: Max Wittmann, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), Wikimedia CommonsEin Kind kann hier den Beruf eines Arztes, Verkäufers oder Bauarbeiters ausprobieren. Die Hallen sind für unterschiedliche Altersgruppen konzipiert, damit sich jüngere und ältere Kinder nicht gegenseitig im Weg sind. Das Museum ist täglich außer montags geöffnet: werktags von 9:00 bis 15:30 Uhr, samstags und sonntags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Tickets gibt es ab 5 €, der Preis hängt vom gewählten Studio ab (Stand: 09/2026, ZOOM-Programm). Für wen: Familien, die mit Kindern zwischen drei und zwölf Jahren nach Wien reisen.
24. Mozarthaus
© Joseolgon · CC BY-SAFoto: Joseolgon, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsIm Zentrum Wiens, direkt neben dem Stephansdom, steht ein altes Wohnhaus. Wolfgang Amadeus Mozart lebte von 1784 bis 1787 im zweiten Stock. Es ist die einzige erhaltene Wohnung des Komponisten, und hier schrieb er die Oper „Die Hochzeit des Figaro" (Stand: 09/2026, Website des Mozarthauses).
Heute ist es ein Museum, in dem die Atmosphäre jener Zeit nachgestellt wurde. Möbel, Musikinstrumente, Noten, Handschriften, Kostüme und persönliche Gegenstände des Komponisten sind hier ausgestellt. Videoinstallationen erzählen Fakten aus seiner Biografie. Das Museum ist täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Ein Erwachsenenticket kostet etwa 11 €, für Senioren und Studierende etwa 9 € (Stand: 09/2026, Mozarthaus-Tickets). Tickets für das Mozarthaus. Der Haken: Die Wohnung ist klein, und es wird eng, wenn eine Gruppe drin ist.
25. Jüdisches Museum
© C.Stadler/Bwag · CC BY-SAFoto: C.Stadler/Bwag, CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0), Wikimedia CommonsDie Ausstellung widmet sich der Geschichte der jüdischen Gemeinde Wiens. Ein großer Teil der Sammlung erzählt von Sigmund Freud, dem Schriftsteller Stefan Zweig, dem Politiker Theodor Herzl und dem Komponisten Gustav Mahler. Gezeigt werden Gemälde, Schmuck, Tafelgeschirr, Druckerzeugnisse und alte Handschriften (Stand: 09/2026, Website des Jüdischen Museums).
Mithilfe von Animationen können Besucher sehen, wie die zerstörten Synagogen Wiens aussahen. Das Museum empfängt Gäste von Sonntag bis Freitag, die Öffnungszeiten sind in der Regel von 10:00 bis 18:00 Uhr. Ein Ticket kostet etwa 12 € (Stand: 09/2026, Tickets für das Jüdische Museum). Das Museum ist nur einen Steinwurf vom Mozarthaus entfernt, daher lassen sich beide Orte gut an einem Tag verbinden. Nicht für: alle, die nur einen kurzen Spaziergang durch das Zentrum planen, ohne hineinzugehen.
Wiener Museen auf der Karte
Die Karte unten zeigt alle 25 Orte aus der Liste. Das Zentrum ist kompakt, und die Hälfte der Museen kannst du an einem Tag zu Fuß erreichen.
Museen Wiens
Orte auf der Karte
- 1Albertina Grafiken von Dürer, Rembrandt und Picasso, Ticket etwa 20 Euro, mittwochs und freitags bis 21:00 geöffnet
- 2Schloss Schönbrunn Die Sommerresidenz der Habsburger mit 1441 Zimmern, Park mit Zoo, Tickets mit Zeitfenster
- 3Belvedere Zwei Paläste des Prinzen Eugen von Savoyen und ein Park dazwischen, der Park ist kostenlos
- 4Liechtenstein Museum Ein Barockpalast von 1700 mit Rubens und Rembrandt, Führungen freitags
- 5Hofburg Die Winterresidenz der Habsburger: 19 Paläste und 2600 Zimmer, Sisi-Appartements
- 6Weltmuseum Über 250.000 Artefakte im Südtrakt der Hofburg, mittwochs geschlossen, Ticket etwa 12 Euro
- 7Narrenturm Ein pathologisch-anatomisches Museum in der Spitalgasse 2, rund 4000 Präparate, schweres Thema
- 8Street-Art-Galerie Ein Street-Art-Ort seit 2006, 170 Quadratmeter, sonntags und montags geschlossen
- 9Hundertwasserhaus Ein Wohnhaus ohne gerade Linien, kein Zutritt ins Innere, Besichtigung von außen dauert 15 Minuten
- 10Sigmund-Freud-Museum Eine Wohnung in der Berggasse 19, in der der Begründer der Psychoanalyse 47 Jahre lebte, Besichtigung etwa eine Stunde
- 11Kunsthistorisches Museum Bruegel, Dürer, Tizian und Rubens unter einer 60 Meter hohen Kuppel, Ticket etwa 20 Euro
- 12Leopold Museum Österreichische Expressionisten im MuseumsQuartier, dienstags geschlossen, Eintritt etwa 13 Euro
- 13Naturhistorisches Museum Über 20 Millionen Objekte in 39 Sälen, für Kinder bis 19 Jahre kostenlos, dienstags geschlossen
- 14Heeresgeschichtliches Museum Das Auto Franz Ferdinands und Waffen vom 16.-20. Jahrhundert, Ticket etwa 6 Euro
- 15Technisches Museum 80.000 Exponate: Autos, Flugzeuge, Werkzeugmaschinen und Lokomotiven, Ticket etwa 13 Euro
- 16Haus der Musik Eine multimediale Ausstellung über Klang und die Wiener Klassiker, täglich bis 22:00 geöffnet
- 17MUMOK Museum moderner Kunst Rund 9000 Exponate im grauen Gebäude des MuseumsQuartiers, Ticket etwa 12 Euro
- 18Museum für angewandte Kunst (MAK) Glas, Porzellan, Silber und persische Teppiche, dienstags bis 22:00 geöffnet
- 19Uhrenmuseum Rund dreitausend Uhren seit dem 15. Jahrhundert und die astronomische Cajetano-Uhr, eine Stunde reicht für den Besuch
- 20Kriminalmuseum Ein Seifensiedereigebäude aus dem 17. Jahrhundert, Protokolle und Beweisstücke aus Österreich-Ungarn, nicht für Kinder
- 21Secession Eine vergoldete Kuppel an der Ringstraße und Klimts Beethovenfries, Ticket etwa 9,50 Euro
- 22ZOOM Kindermuseum Interaktive Studios für Kinder von drei bis zwölf Jahren, Ticket ab 5 Euro
- 23Mozarthaus Die einzige erhaltene Wohnung des Komponisten, hier wurde Die Hochzeit des Figaro geschrieben
- 24Jüdisches Museum Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Wiens, nur wenige Schritte vom Mozarthaus, Ticket etwa 12 Euro
Wenn du nicht im Kreis laufen möchtest, nimm den Hop-on-hop-off-Bus in Wien: Er fährt die Ringstraßen-Schleife entlang und hält an den wichtigsten Museen und Schlössern.
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⁉️🤔 Häufige Fragen
An welchen Tagen sind die Wiener Museen geschlossen?
Die meisten Museen sind montags geschlossen, darunter das MAK, die Secession und das ZOOM. Manche Häuser haben einen anderen Ruhetag: Das Leopold Museum und das Naturhistorische Museum sind dienstags geschlossen, das Weltmuseum mittwochs. Prüfe den Tag vor dem Besuch immer auf der offiziellen Website, da Sonderausstellungen ihre Zeiten ändern.
Wie viel kostet der Eintritt in die wichtigsten Wiener Museen?
Ein reguläres Ticket für ein großes Museum kostet zwischen 10 und 22 €. Die Albertina und das Kunsthistorische Museum verlangen rund 20 €, das Belvedere rund 22 €, das Leopold Museum und das Technische Museum rund 13 €. Kindertickets sind günstiger, und der Eintritt ins Naturhistorische Museum ist für Besucher unter 19 Jahren frei (Stand: 09/2026).
Gibt es ein Kombiticket für die Wiener Museen?
Es gibt kein einziges Kombiticket, das alle Museen abdeckt. Stattdessen sind City-Pässe und Kombi-Tickets erhältlich. Der Vienna Pass und die Vienna Card bieten Ermäßigungen oder freien Eintritt zu Dutzenden Museen und beinhalten meist die öffentlichen Verkehrsmittel, sodass sie sich ab dem dritten Haus am Tag rechnen.
Welches Museum soll ich mit Kindern wählen?
Mit Kindern startest du am besten im ZOOM Kindermuseum, wo die Ausstellungen für Kinder ab drei Jahren konzipiert sind. Danach sind das Technische Museum mit seinen Dampflokomotiven und Flugzeugen, das Haus der Musik mit interaktiven Bildschirmen und das Naturhistorische Museum mit Dinosaurierskeletten gute Optionen.
Wie viel Zeit sollte ich für ein Museum einplanen?
Eineinhalb bis zwei Stunden reichen für ein typisches Museum. Für große Sammlungen wie das Kunsthistorische Museum oder das Naturhistorische Museum plane mindestens drei Stunden ein. An einem Tag kannst du realistisch zwei große Museen oder drei kleinere schaffen, wenn sie nah beieinanderliegen.
Kurz gesagt: Was sich zu buchen lohnt
Wien ist praktisch, weil die Hälfte der Museen im Zentrum zu Fuß erreichbar ist. Wenn du zwei Tage hast, besuche ein großes Kunstmuseum am Vormittag und hebe dir das zweite für einen Abend mit verlängerten Öffnungszeiten auf. Wenn du Kinder hast, setze ZOOM und das Technische Museum auf dein Programm. Wenn du eine Woche bleibst, rechnen sich Kombi-Tickets und Pässe schneller als Einzeleintritte.
Du musst nur zwei Dinge im Voraus entscheiden: wo du übernachtest und wie du vom Flughafen kommst. Wiener Hotels auf Trip.com lassen sich einfach nach Bezirk filtern, und der Vienna Pass deckt Eintritte und Transport für deine gesamte Reise ab.


