Zoo Berlin – Geschichte, Foto, Beschreibung, Eintrittspreise 2021, Karte
Die Hauptstadt Deutschlands hat Dutzende von historischen, kulturellen und natürlichen Sehenswürdigkeiten. Aber keiner von ihnen weckt so aufrichtige und freudige Emotionen wie der Berliner Zoo, der älteste zoologische Garten des Landes. Verteilt im Herzen des westlichen Teils der deutschen Hauptstadt lädt diese 35 Hektar große grüne Oase Sie ein, einen spannenden Tag in Gesellschaft von mehr als 19.500 Vertretern der Tierwelt zu verbringen.
Geschichte
1841 baten der berühmte deutsche Geograph und Naturforscher Alexander von Humboldt, der Afrikaforscher Martin Hinrich Liechtenstein und der preußische Gartenmaler Peter Joseph Lenné Kaiser Friedrich Wilhelm IV., den ersten Zoo des Landes zu gründen. Drei Jahre später wurde auf dem Territorium des kaiserlichen Fasanenhofes unter liechtensteinischer Führung ein zoologischer Garten eröffnet. Seine ersten Bewohner waren die vom König geschenkten Tiere aus der Menagerie im nahe gelegenen Tiergarten.
1869 übernahm der Arzt und Biologe Heinrich Bodinus die Leitung. Seit diesem Moment ist der Zoo zu einem Wohnort für die exotischen Bewohner des Planeten geworden. Innerhalb von zwei Jahren wurden Häuser für Giraffen und Antilopen, Gehege für Straußen und Gehege für Elefanten ausgestattet. 1913 erschien ein Aquariumgebäude, das mit Reliefs prähistorischer Monster und Mosaiken geschmückt war – ein Zuhause für 400 Arten von Bewohnern der Hydrosphäre.
1899 wurde am Haupteingang ein einzigartiger Bogen im japanischen Stil, das Elephantortor, errichtet. Zwei Elefantenfiguren aus Elbsandstein halten schwere Säulen auf dem Rücken. Sie sind gekrönt von einem geschwungenen rot-grünen Pagodendach, das mit vergoldeten ostasiatischen Schnitzereien verziert ist. Das Kunstwerk wurde bei den Bombenangriffen von 1943 zerstört und 1982 restauriert.
Der Zweite Weltkrieg verschonte weder Menschen noch Tiere noch Vögel. Von den 3.700 vierbeinigen und geflügelten Bewohnern des Zoologischen Gartens überlebten nur 90. Die meisten Gebäude und Skulpturen wurden zerstört. Die Wiederbelebung des Zoos geht auf das Jahr 1956 zurück. Dank der neuen Direktorin, der Wissenschaftlerin Katarina Heinroth, und den Spenden der Bürger begannen die Arbeiten zum Wiederaufbau der Gebäude und zur Wiederherstellung des Tierbestandes. Heute empfängt der Berliner Zoo jährlich etwa 3 Millionen Besucher und gehört laut Forbes zu den zehn besten Zoos der Welt.
Tiere
Es gibt keine gewohnt beengten Käfige, aus deren Eingeweiden herunterhängende Tiere die Besucher anstarren. Bei der Ausstattung dieser einzigartigen Ecke der Natur haben die Mitarbeiter großartige Arbeit geleistet, um die natürlichen Lebensräume von Vertretern des biologischen Reiches nachzubilden. Pflanzenfresser sind durch einen kleinen Graben von den gepflegten Wegen getrennt, Raubtiere leben in geräumigen, eingezäunten Gehegen und bequemen Pavillons, und Vögel leben in riesigen Gehegen.
Jeder Besucher erhält eine detaillierte Karte des Territoriums. Rechts vom Haupteingang befindet sich eine Zone mit Großkatzen. Im Winter leben Fleischfresser in einem beheizten Pavillon und in der warmen Jahreszeit gehen sie ins Freie, wo sie sich zwischen Felsen und grünen Dickichten vor lästigen Touristen verstecken. Rehe, Hirsche, Rentiere, Bisons, Anoa, Banteng und Gaur grasen friedlich in der Nachbarschaft mit Raubtieren in Gesellschaft von Kranichen und Reihern. In der Nähe, in einem kleinen Teich, dessen Ränder man mit der Hand berühren kann, huschen lustige Pinguine hin und her.
Immer überfüllt von einem künstlichen See, der von einem felsigen Ufer umgeben ist. Kalifornische Seelöwen – der stolze Riese Bulle Enzo und sein Harem – angeführt von ihren zweibeinigen Freunden begeistern das Publikum täglich mit einer aufregenden Show. Sie machen schwindelerregende Purzelbäume, springen über den Ring, fangen den Frisbee, balancieren mit dem Ball auf der Nase und geben allen Küsschen. Nach der Aufführung versammeln sich die Flossenfüßer in der Nähe der Trainer und berühren sanft ihre Gesichter mit ihren schnauzbärtigen Schnauzen. „Das ist die Liebe?“ fragt das Publikum. „Nein, lieber um leckeren Hering betteln“, lachen die Mentoren.
Mitglieder eines Rudels Polarwölfe patrouillieren auf ihrem Besitz. Zwei Bären – ein Himalaya-Bär und ein Lippenbär – watscheln am Ufer eines kleinen Baches entlang. Etwas in der Ferne, von der Spitze eines Felsrückens, schauen riesige Eisbären auf die Gäste. In der Nähe befindet sich eine riesige Voliere – Heimat vieler lauter geflügelter Vögel, unter denen ein seltener Nashornvogel und ein australischer Kubara einen besonderen Platz einnehmen.
Der Pool für Nilpferde glänzt mit Sauberkeit. Durch das dicke Glas eröffnet sich vor den begeisterten Zuschauern ein erstaunliches Bild: Eine Familie von Flusspferden spielt zusammen und fliegt gemächlich im Wasser herum, und neugierige Jungen schwimmen immer wieder an den transparenten Zaun heran, um die Menschen zu beobachten. In der Nähe befinden sich ein Nashorngehege, eine weitläufige Elefantenkoppel und ein Antilopen- und Giraffenhaus, das wie ein orientalischer Palast aussieht.
Es gibt auch einen Streichelzoo. Kleine Gäste können Schafe, Ziegen und lustige Ferkel streicheln und füttern. Lange verweilen die Kinder in der Affenzone, wo der örtliche Wächter – der 60-jährige Gorilla Fatu – professionell für Fotografen posiert. Die Schlange für den Berliner Zoo-Neuzugang, ein junges Panda-Pärchen, das im Sommer 2017 aus China eingetroffen ist, wird nicht dünner.
Tierfütterung
Im Berliner Zoo ist es strengstens verboten, mitgebrachtes Futter zu verabreichen. Jeder Anwohner hat eine eigene, von Tierärzten entwickelte Diät. Die Diät kann in speziellen Pavillons gefunden werden. Hinter den Glasfenstern ist das Tagesmenü ausgestellt: Produkte, mit denen die Mitarbeiter ihre Haustiere füttern. Wer möchte, kann bei schönem Wetter bei der Ausgabe von „Dinners“ zuschauen.
Fütterungsplan:
Aquarium
1869 wurde am Boulevard Unter den Linden das erste Aquarium der Hauptstadt eröffnet. Nach 31 Jahren beschloss die Stadtverwaltung, einen unrentablen Betrieb im Zentrum Berlins zu schließen. Auf dem Territorium des Zoos wurde 1913 ein neues Gebäude für die Bewohner der Hydrosphäre errichtet. Heute haben Fische, Reptilien, Amphibien und Insekten auf drei Etagen eines historischen Gebäudes rechts vom Haupteingang ihr Zuhause gefunden. Insgesamt leben hier 13.000 Tiere und 250 Pflanzen wachsen.
Im ersten Stock betreten die Gäste das halbdunkle Reich des Neptun. Anstelle von Wänden gibt es mit Wasser gefüllte Reservoirs, von denen jedes eine bestimmte Temperatur, einen bestimmten Salzgehalt und eine bestimmte Beleuchtung beibehält. Die Besitzer der Unterwasserwelt gehen ihren Geschäften nach, ohne auf das Publikum zu achten. Schwarzspitzen-Riffhaie patrouillieren durch das Revier, durchsichtige Quallen schweben, Clownfische tummeln sich in den Korallen und lustige Seepferdchen beobachten sie, während sie sich zwischen den Algen tarnen.
Die Reptilienhalle empfängt die Besucher mit feuchter Luft. Schildkröten bewegen sich langsam zwischen tropischen Pflanzen, Tuatara huschen herum und schuppige Reptilien strecken bedrohlich ihre gespaltenen Zungen heraus: Königsnattern, Kobras, kupferköpfige Schnauzen, eine 4 Meter lange gelbe Anakonda, eine Boa Constrictor und eine Python. Kleine Krokodilkaimane und scharfgesichtige Gangesgaharials dösen unter einer Glaskuppel neben einem flachen Teich.
Der dritte Stock ist das Reich der Insekten und Anurane. Kleine Spinnen, Raupen und Heuschrecken sind manchmal schwer zwischen den Grasdickichten zu unterscheiden, was von größeren Kreaturen nicht gesagt werden kann. Die pelzige 30-Zentimeter-Vogelspinne macht sogar hinter Glas Angst, und die blaue Farbe des Pfeilgiftfroschs ist hinter leuchtenden Pflanzen perfekt sichtbar.
Öffnungszeiten und Ticketpreise
Die Türen des Berliner Zoos sind an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Öffnungszeiten je nach Saison:
Am 24. und 31. Dezember ist der Zoo bis 14:00 Uhr geöffnet.
Tickets können online auf der offiziellen Website oder an der Abendkasse gekauft werden.
Die Kosten für den Besuch des Zoo- oder Aquarienbereichs:
Die Kosten für den Besuch der Zonen des Zoos und Aquariums:
Für Vielbesucher unter Ihnen bietet der Berliner Zoo eine Kombi-Jahreskarte an. Die Kosten betragen 73 € für Erwachsene und 37 € für Kinder.
Wo befindet es sich und wie kommt man dorthin
Der Hauptzoo der deutschen Hauptstadt hat zwei Eingänge. Das Eingangstor befindet sich in der Budapester Straße 32. Sie erreichen uns unter:
Der zweite Eingang am Hardenbergplatz 8 liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Zoologischer Garten, einem der zentralen Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Hier kreuzen sich Metrolinien, Regionalzüge, S-Bahnen und Hauptbuslinien:
Hinweis für Touristen: Für Gäste, die in die Welt der Fauna verliebt sind, hat Berlin ein weiteres Geschenk vorbereitet – den zweiten Stadtzoo Tierpark, der sich im östlichen Teil der Hauptstadt auf einer Fläche von 160 Hektar befindet. Auf dem weitläufigen Territorium des Landschaftssafariparks leben unter möglichst naturnahen Bedingungen 9.000 Tiere. Adresse: Am Tierpark 125.









